Bock auf nen geilen Job. Mach es öffentlich. Klingt erstmal, naja, sagen wir mal überraschend für eine Kampagne für den öffentlichen Dienst in Thüringen. Was so provokant aussieht, ist aber eigentlich ganz harmlos gemeint. Denn wenn man ganz genau hinsieht, stehen da ja noch ein paar Buchstaben. Ach so, Bürojob. Na dann ist doch alles gut, oder nicht? Die Menschen in Erfurt sind da zwiegespalten.
Neugierig macht es auf jeden Fall. Kritik an der Kampagne gibt's aber auch.
Kein gutes Zeugnis für den Humor der Macher. Die wollten mit ihrer knapp 65.000 € teuren Kampagne einfach nur ein junges Publikum ansprechen.
Die Kritik nimmt die Staatskanzlei Thüringen ernst. Auf RTL-Anfrage reagiert diese schriftlich und sagt: „Das Bürojob-Motiv war von Beginn an ausschließlich als Postkarte geplant und nicht für eine breite Nutzung über weitere Kommunikationskanäle vorgesehen. Eine weitere Nutzung dieses Motivs ist nicht vorgesehen." Das war's also mit dem Bürojob. Statt Rückenwind für den öffentlichen Dienst gab's ordentlich Gegenwind und am Ende wurde zumindest dieser Teil der Kampagne einfach abgeblasen.