Die gute Nachricht zuerst: hier unter diesen Trümmern sind keine Menschen; keine Kinder. Niemand wurde verletzt.
Sonntagmorgen gegen 9 Uhr: viele Wolfsburger sitzen gerade am Frühstückstisch, oder liegen noch im Bett, als sie den Knall hören.
Die Druckwelle ist so stark, dass auch die Scheiben der Wohnhäuser in der Nachbarschaft der Martin-Luther-Kindertagesstätte zer-bersten.
Henry Eichberg, Leitung Kommunikation Stadt Wolfsburg: "Ich persönlich möchte mir nicht ausmalen, was vielleicht passiert wäre, wenn es an einem Montag passiert wäre. Von daher kann man hier noch von Glück im Unglück sprechen.
Also wirklich nur Materialschäden. Nur das Gebäude ist zu einem Großteil nicht mehr existent. Also es ist wirklich in Schutt und Asche gelegt worden"
Aber warum? Die Polizei geht erstmal von einem technischen Defekt aus...
Melanie aus dem Bruch, Polizei Wolfsburg: "Der große Einsturzbereich war im Bereich einer der Küche der Kita, die mit Gasleitungen versorgt waren. Wir können aber auch ein Fremdverschulden derzeit nicht ausschließen. Im Laufe des Tages wird ein Gutachter vor Ort erscheinen damit wir dann feststellen können, was tatsächlich ursächlich war."
Hat jemand ausversehen das Gas offengelassen, oder doch absichtlich?
Heute findet eine erste Krisensitzung mit allen Wolfsbruger Kita-Leitungen statt. Personal und Kinder werden jetzt auf andere Einrichtungen aufgeteilt.