Hier brennt nicht nur eine knapp 70 Millionen Euro teure Anlage – für die kleine Hafenstadt Whittier könnte das Feuer noch sehr viel mehr Verlust bedeuten.
Am 14. September bricht am neuen Kreuzfahrtterminal in Whittier in Alaska ein Feuer aus. Die Flammen greifen auch auf das 42 Meter lange Ausflugsboot über.
Ein großes Problem für die Feuerwehr: Direkt am Terminal funktionieren keine Hydranten. Deshalb fahren Tanklaster im Zehn-Minuten-Takt zu einem Hydranten im Ort, um Wasser zu holen. 14 Stunden lang kämpfen die Feuerwehrleute gegen die Flammen. Menschen werden zum Glück nicht verletzt. Warum das Feuer ausgebrochen ist, wird noch untersucht.
Doch für Whittier hat das zerstörte Terminal weitreichende Folgen: Denn das Hafenstädtchen lebt vom Kreuzfahrt-Tourismus.
„Na ja, ich meine, man merkt sofort, dass das so eine typische Touristenstadt ist. Früher war es ein altes Fischerdorf. Und wenn diese Touristen das Schiff verlassen, wissen Sie, wollen sie ihr Alaska-Erlebnis. Und wenn sie also nicht von Bord gehen können, weil es kein Dock gibt, ich meine, das ist ein riesiges Problem.“
Das Touristen-Ausflugsboot wird erheblich beschädigt, soll aber nach Angaben des Betreibers repariert und in der kommenden Saison wieder eingesetzt werden.
Der Kreuzfahrtanleger ist laut der örtlichen Brandschutzbehörde jetzt ein Totalschaden. Ob und wann er wieder aufgebaut wird, ist unklar.
Verwendete Quellen: Newsflare, CNN