Betonbarrieren, so wie hier um den Wintermarkt am Potsdamer Platz in Berlin, sollen Menschen vor Anschlägen schützen. Die Besucher dieses Weihnachtsmarkts vertrauen auf das Sicherheitskonzept:
"Es stehen Polder überall und man kann sich ja nicht von jeder Schlagzeile verrückt machen lassen, da kann ich ja gar nicht mehr am Leben teilnehmen."
"Eigentlich fühle ich mich sicher."
"Es ist irgendwie Normalität und man sollte nicht mit Angst aus dem Haus gehen, es kann immer was passieren."
Auf welchen Weihnachtsmarkt es der 17-Jährige abgesehen hat, ist unklar. Hier in der Jugendhaftanstalt Schleswig soll der Deutsch-Türke inzwischen sitzen.
Rafael Fleischmann, RTL-Reporter: "Die Staatsanwaltschaft Flensburg ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Hintergrund sei ein nicht klar umrissenes Anschlagsszenario. Der 17-Jährige habe geplant, dafür einen LKW zu nutzen."
Vorbild war vermutlich der tödliche Anschlag 2016 auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Damals hatte ein islamistischer Terrorist mit einem Sattelschlepper 13 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt.
Seitdem werden die Weihnachtsmärkte deutschlandweit deutlich besser geschützt. Die Gefahr durch islamistischen Terrorismus ist aber nach Angaben des Bundeskriminalamts weiter anhaltend hoch.