Clarissa Ward und ihr Team suchen eigentlich nach Spuren eines US-Journalisten, den das Assad-Regime vor Jahren verschleppt haben soll. Doch dann entdecken die die Rebellen, die sie begleiten, eine verschlossene Tür und schießen das Schloss auf:
Da bewegt sich was. Ist da jemand?
Und da ist jemand.
Adel Khurbal heißt der Mann. Bei einer ersten Befreiungsaktion finden ihn die Rebellen offenbar noch nicht. Mindestens vier Tage soll er ohne Essen und Trinken hier gelegen haben.
Hat jemand Wasser?
Beim Verlassen erzählt der Mann Clarissa Ward und dem Rebellen, dass er drei Monate in dieser Zelle verbracht hat. Ohne Fenster.
Oh mein Gott, da ist Licht!
Adel Khurbal sagt, dass ihn der Syrische Geheimdienst von zuhause verschleppt hat - offenbar, weil sie ihn verdächtigt haben, Kontakt zu Terroristen zu haben. Ob all das stimmt, lässt sich laut CNN nicht überprüfen.
"Seit drei Monaten habe ich nichts von meiner Familie, meinen Kindern gehört."
Der Rebellenkämpfer erzählt ihm, dass es keine Armee und keine Gefängnisse mehr gibt. Syrien frei sei.
Wenig später setzt der Schock ein. Die Ärzte kümmern sich um ihn. Für Adel Gharbal ist der Alptraum vorbei. Viele Syrer gelten aber weiter als vermisst.