Vor wenigen Stunden zieht ein Schlepper das verunfallte Frachtschiff Polesie in den Hafen von Cuxhaven. Wenige Schrammen am Bug hat es abbekommen, die 22-köpfige Besatzung ist unverletzt.
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Dienstag, kurz vor fünf Uhr, zwischen den Inseln Helgoland und Langeoog kollidieren die Frachter Polesie und Verity aus bisher noch ungeklärter Ursache. Die deutlich kleinere Verity sinkt. Sofort starten Suchtrupps mit Schiffen und Hubschraubern. Zwei Besatzungsmitglieder werden gerettet, ein Mann wird tot geborgen. Wo die weiteren vier Seemänner sind, ist auch zur Stunde noch ungewiss.
Seenotretter
Niemand weiß auch wie diese Seeleute ausgerüstet, angezogen, ernährt und mit psychischem Durchaltewillen in die See gehen mussten, als ihr Schiff unter gegangen ist, all das kann Einfluss haben darauf wie lange ein Mensch im kalten Wasser überleben kann.
Sogenannte Überlebensanzüge können die Überlebenschancen zwar enorm erhöhen, doch mittlerweile befinden sich die vier Vermissten seit mehr als 24 Stunden im 12 grad kalten Wasser. Wegen schlechter Wetterbedingungen, musste die Suche nach ihnen in der Nacht vorerst abgebrochen werden.