Bei Eintracht Frankfurt ist er der Shootingstar – mit erst 22 Jahren blüht Nathaniel Brown in der Bundesliga auf – und ist jetzt mit Deutschland bei der WM dabei.
„Es ist echt. Manchmal muss ich mich da schon kneifen, weil es ging jetzt alles so schnell, innerhalb von zwei oder drei Jahren, dass ich dann hier bin. Das hätte ich mir niemals vorgestellt. Ich war auf dem Heimweg zu meiner Familie und irgendwann habe ich dann auf mein Handy geschaut, hat mich der Trainer angerufen und ich hatte Nicht stören Modus drin. Und dann habe ich die Nachricht gesehen, dass ich zurückrufen soll. Dann hat mein Herz schon ein bisschen runter, ein bisschen schneller. Und dann habe ich zurückgerufen und da meinte er, dass ich dabei bin und habe mich riesig gefreut.“
In Nürnberg wird Brown zum Pfofi, wechselt 2024 zu Eintracht Frankfurt und begeistert da mit seinen Leistungen – was nun auch der Bundestrainer merkt. Browns persönliches WM-Ziel?
„Natürlich will ich meine Minuten sammeln, aber das steht erst mal im Hintergrund. Ich will einfach für die Mannschaft da sein. Ich will der Mannschaft helfen, auf dem Platz neben dem Platz. Und mein Bestes geben.“
Und neben dem Platz glänzt er auch mit athletischem Fachwissen. Als Jugendlicher absolviert er eine Ausbildung in einem Fitnessstudio – könnte den Kollegen also auch Tipps im Kraftraum geben:
„Nein, das mache ich nicht. Da schaue ich nur auf mich. Also wir haben ja auch Athletiktrainer, die können es dann ein bisschen besser als ich.
Sehr bescheiden, der Linksverteidiger – der ein großes Vorbild hat.
"Auf den Außenverteidigerpositionen will ich als deutscher Nationalspieler Philipp Lahm nehmen, weil er einfach sehr, sehr schlau ist, verliert kaum Bälle, macht kaum Fehler.“
Und wird 2014 als DFB-Kapitän Weltmeister. Damit die Deutschen auch jetzt wieder eine erfolgreiche WM spielen, ist klar:
„Ich glaube, wir sollten alle unser Ego hinten anstellen bei der WM, weil wir ein großes Ziel haben. Da ist egal, wer spielt.“
Vielleicht zeigt der Shootingstar dann auch bei der WM sein Können