In Österreich haben die Behörden schon nachgewiesen, dass Rucola aus Italiendie Infektionsquelle ist. Das RKI hat den Salat auch für die deutschen Fälle in Verdacht - Der sichere Nachweis steht noch aus.
OT Dr. Zinn
"Salat wird gedüngt, mit Fäkalien gedüngt und es wird eventuell mit nicht richtig sauberem Wasser gewaschen. Wo dann wohl Salmonellen drin sind."
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Salmonellen nehmen wir meist übers Essen auf. In kleinen Mengen sind sie kein Problem, weil sie von der Magensäure zerstört werden. In großen Mengen aufgenommen, wandern sie aber weiter in den Darm und lösen dort Entzündungen aus. Die Folge: Durchfall, Bauchschmerzen, Krämpfe und Fieber. In schlimmen Fällen kann sich die Infektion sogar auf andere Organe ausbreiten.
Meist lassen die Beschwerden auch ohne Behandlung nach wenigen Tagen nach. Gefährlich sind Salmonellen aber für Babys, Kleinkinder, ältere und immungeschwächte Menschen.
Für den Rucola zuhause bedeutet das:
"Wichtig ist jetzt wir sollen nicht jetzt jeden Rucola-Salat wegschmeißen."
"Salat waschen ist immer ganz, ganz wichtig. Man wird nicht jede Salmonellen runterbringen. Man kann aber die Infektionsdosis absolut reduzieren."
Am 24. September gab es beim RKI 98 gemeldete Fälle. Dunkelziffer vermutlich deutlich höher. Zum Vergleich: Von 2015 bis 2023 waren es jeweils lediglich ein bis sechs Erkrankungsfälle pro Jahr, die auf das Bakterium Salmonella Umbilo zurückgingen.
Aktuell gibt es noch keinen Rückruf, bestätigt uns heute die Lebenmittelüberwachung in NRW. Erst, wenn die Behörden sicher wissen, woher genau der Rucola kommt, werden die betroffenen Produkte aus dem Handel genommen.