Dieser Mann glaubt, dass die kanadische Regierung ihn zum Suizid treiben will.
Roger Foley leidet an einer seltenen Krankheit - der zerebellären Ataxie.
Sein Gehirn und die Muskeln werden angegriffen - Foley kann sich immer weniger selbstständig bewegen und braucht Unterstützung.
Der 47-Jährige ist seit rund sechs Jahren bettlägerig.
Das Pflegepersonal des Victoria Hospital in Ontario, einem staatlich finanzierten Krankenhaus in Kanada, soll Roger Foley zu einem assistierten Selbstmord gedrängt haben.
Sie versuchen, mir mein Leben durch einen sogenannten medizinisch assistierten Tod, genannt MAiD, wegzunehmen. Ich wurde entmenschlicht, bedroht, angegriffen und missbraucht, und mein Leben wurde völlig abgewertet, nur weil ich eine Person mit Behinderungen bin.
Weil seine Krankenhausbehandlung 1.800 Dollar pro Tag kostet, sollen ihm die Krankenschwestern geraten haben, sein Leben zu beenden.
Foley zieht vor Gericht. Er kämpft für eine angemessene Gesundheitsversorgung.
Das Krankenhaus weist die Vorwürfe zurück. Es seien keine Gespräche über den medizinisch assistierten Tod geführt worden.