Die Haut von Ekaterina Schmidt, einer bekannten Künstlerin, wirkt manchmal trocken. Dies bemerkt auch die Hautärztin Dr. Sadlo sofort bei ihrer Untersuchung. Ihre Diagnose: Die trocken wirkende Haut könnte auf das Fehlen von regenerierenden Maßnahmen zurückzuführen sein. Hochwertige Pflegeprodukte könnten aufgrund von aufgebauten Hornschichten nicht mehr richtig in die Haut einziehen.
Doch könnte eine bessere Hautpflege mit Gesichtsbürsten gelingen? Um dies zu prüfen, haben Ekaterina Schmidt und Dr. Sadlo verschiedene Modelle getestet. Ausgewählt wurden eine günstige Bürste aus der Drogerie für 1,59 Euro und eine mittelpreisige Bürste für 9,99 Euro, die von einer Beauty-App unterstützt wird. Eine hochpreisige Bürste mit Vibrationsfunktion für 45 Euro wurde dem Test ebenfalls unterzogen.
Gesichtsbürsten bieten laut Dr. Sadlo Vorteile. Sie reinigen die Haut gründlicher als die Hand und befreien die Poren. Durch das leichte Peeling werden obere Hornschichten gelöst, die Haut atmet auf und die Durchblutung wird gefördert. Allerdings ist Vorsicht geboten bei empfindlicher und entzündeter Haut.
Die Bürsten wurden an verschiedenen Gesichtsbereichen ausprobiert. Ekaterina beschreibt die empfundenen Unterschiede zwischen den einzelnen Bürsten. Den besten und angenehmsten Eindruck machte auf sie die mittelpreisige Bürste. Die günstige Variante empfand sie als zu hart und flach. Die teure Variante mit Vibration fühlte sich ungewöhnlich, aber nicht unangenehm an. Am besten bewährte sich aber die mittelpreisige Bürste, die fast keine Make-up-Reste hinterließ.
Dr. Sadlo warnt jedoch vor einer falschen Handhabung der Bürsten. Sie können als Keimschleuder dienen, wenn man eine Entzündung hat und dann mit der Bürste im Gesicht arbeitet. Daher ist nach jeder Anwendung eine gründliche Reinigung empfohlen. Sie sollten ausgetauscht werden, sobald die Noppen abgenutzt aussehen. Die gesunde und gepflegte Haut – nichts steht mehr im Wege, wenn man die Bürsten richtig benutzt.