Das Land in guten Händen - Aber was heißt das eigentlich?
Die SPD will Niedersachsens Wirtschaft in Zukunft klimafreundlicher gestalten– mit Digitalisierung und E-Mobilität soll der Wandel klappen, bis 2040 will die SPD komplett auf erneuerbare Energien umrüsten
Den steigenden Mietpreisen soll der Kampf angesagt werden: Bis 2030 will die SPD 40.000 neue Wohnungen bauen
Auch in der Bildung soll einiges passieren: Die SPD will das gleiche Einstiegsgehalt für alle Lehrer, egal welche Schulform.
Außerdem will die Partei zusätzliche Betreuung für Kita-Kinder: Gegen den Fachkräftemangel soll es 2000 neue Ausbildungsplätze geben.
Und alle Schulkinder ab der 1. Klasse sollen in Zukunft mit einem Tablet lernen.
Apropos Digitalisierung: Bis 2025 soll mit der SPD jeder Haushalt in Niedersachsen Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Internet bekommen
Um all das auch umsetzen zu können muss natürlich kräftig investiert werden. Stephan Weil hat im Falle seiner Wiederwahl ein Energie-Entlastungspaket in Höhe von 1 Milliarde Euro versprochen.
Durch höhere Steuereinnahmen hat Niedersachsen laut der SPD im laufenden Jahr einen Haushaltsüberschuss erzielt. Diesen Überschuss will die SPD investieren - Da das aber langfristig nicht reichen wird, soll außerdem die Schuldenbremse gelockert werden.
Das Entlastungspaket hat Stephan Weil ohne die CDU, den derzeitigen Koaltionspartner, ausgearbeitet. Purer Wahlkampf?
{Philipp Köker, Politikwissenschatler}
"Der eigene Vorstoß zu Energiepreisen von Stephan Weil war natürlich ein sehr taktisches Vorgehen. Nicht den Koalitionspartner mit einzubeziehen, war definitiv dazu gedacht, Althusmann und die CDU bloßzustellen. Gleichzeitig ist es natürlich so, dass er hier große Versprechungen machen kann und Pläne, die er so gar nicht umsetzen kann, unbedingt oder unbedingt umsetzen muss nach der Wahl."
"Übrigens: Falls die SPD die Wahl gewinnt, möchte sie am liebsten mit der CDU eine Regierung bilden."