Das ist das Letzte was die gestrandeten Urlauber von ihrem Schiff der Norwegian Dawn sahen. Sie waren auf einer privaten Tour in dem zentralafrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe. Auf dem Rückweg hatten sie eine Panne, das letzte Shuttle-Boot zu ihrem Kreuzfahrtschiff war weg.
„Der Hafenmeister hat versucht, das Schiff anzurufen. Der Kapitän lehnte den Anruf ab. Wir schickten E-Mails an Norwegian Cruise Li-ne. Sie sagten, die einzige Möglichkeit für uns, mit dem Schiff in Kontakt zu treten, sei per E- Mail. Das antwortete nicht."
Und so stranden sie auf der afrikanischen Insel. Nur das Ehepaar Campell hat eine Kreditkarte da-bei, es bezahlt Unterkunft und Verpflegung für die ganze Gruppe, darunter ein Querschnittgelähmter und eine Schwangere.
Acht der neun Passagiere reisen schließlich ihrem Schiff hinterher und fliegen nach Gambia. Aber dort legt die Norwegian Dawn wegen Niedrigwasser nicht an, die Passagiere reisen mit dem Auto weiter in den Senegal, in Dakar wollen sie endlich wieder an Bord gehen. Die Kreuzfahrtgesellschaft teilte inzwischen mit, man arbeite mit den Behörden zusammen, damit die Gäste alle Visa bekommen um endlich wieder an Bord gehen zu können.