Satte 11,4 Milliarden Euro hat der Staat in den letzten drei Jahren MEHR eingenommen, weil die Bürger immer mehr Steuern fürs Heizen und Autofahren zahlen.
Ausgerechnet hat das der Bundesverband der Verbraucherzentralen, der findet, es sei höchste Zeit, der Bevölkerung etwas zurückzugeben. Und zwar – so die Verbraucherschützer: für die letzten Jahre 139 Euro pro Kopf. Macht bei einer vierköpfigen Familie 556 Euro.
„Das hat eine soziale Komponente, weil Haushalte mit höherem Einkommen ja mehr Co2 verbrauchen, also auch mehr einzahlen. Da aber alle das gleiche Klimageld kriegen, bekommen Haushalte mit geringem Einkommen unterm Strich mehr.“
Einfach, weil sie seltener Fliegen oder kein Auto besitzen.
Die Idee zum Klimageld stammt von der Ampelregierung selbst, sie hat es 2021 im Koalitionsvertrag versprochen. Nur leider ohne Termin für die Einführung.
Wirtschaftsminister Habeck verweist darauf, dass schon längst Geld an die Bürger zurückfließe – wenn auch auf Umwegen:
"Wir übernehmen als Staat die EEG-Umlage." […] Das ist faktisch ein Klimageld über den Strompreis."
Zudem gebe es Förderprogramme etwa für die Gebäudesanierung und den Heizungstausch.
Vor allem aber gibt es Milliardenlöcher im Bundeshaushalt - und Zweifel, wie das einst versprochene Klimageld finanziert werden soll. Grüne und SPD denken schon laut darüber nach -
„Sehr hohe ENKOMMEN UND Vermögen stärker in Die Pflicht zu nehmen.“
WIE das Klimageld dann eines Tages an die Bürger ausgezahlt werden könnte, daran soll das Finanzministerium schon arbeiten. Besonders eilig scheint man es aber nicht zu haben. Obwohl Tanken und Heizen ab dem 1. Januar noch teurer werden.