Für Brielle bricht hier eine Welt zusammen:
Ich werde nicht hier sitzen und weinen, aber ich wurde von meinem ersten Job nach dem Studium entlassen
Und dabei hatte sie den noch gar nicht so lange und offensichtlich war sie mit ihrer Stelle ohnehin sehr unzufrieden. Vor knapp zwei Monaten spitzt sich die Situation dann so zu, dass Brielle unter Tränen ihren Ärger auf Social Media kund tut…
Ich nehme den Zug um 7:30 zur Arbeit und komme frühestens um 18:15 wieder nach Hause . Und dann habe ich keine Zeit mehr , irgendetwas zu tun . Ich dusche noch , esse was und geh schlafen . Ich koche noch nicht mal , ich habe keine Energie mehr für Sport . Ich bin so traurig . Oh mein Gott.
Dieses Video geht viral und löst eine Debatte über die Arbeitsmoral der Generation Z aus.
Und auch jetzt scheint sich die Lage für Brielle nicht zu bessern. Diesmal – deutlich gefasster und ohne Tränen – spricht die junge Frau aus New York erneut in die Kamera:
Ich habe keine Ersparnisse wegen dieses Jobs. Wie die Gehälter, die die Leute jetzt mit einem Abschluss nach dem College verdienen. Das ist einfach nicht in Ordnung. Wir arbeiten so viel und ich habe immer noch keinen Notfallfonds.
Brielle plagen Existenzängste, sie hat Angst, dass sie nicht direkt einen neuen Job bekommt. Ihre Ersparnisse reichen nicht für eine längere Zeit ohne Einkommen aus. Ob Brielle jetzt aber auch so schnell einen Job findet, der außerdem ihren Ansprüchen entspricht, bleibt wohl erstmal offen.