Riesiges Glück im Unglück hat ein Mann aus Kalifornien.
Der Seeigeltaucher Scott Thompson stürzt von seinem Fischerboot in den eiskalten Pazifik und überlebt dort fünf Stunden. Dabei ist seine Lage eigentlich hoffnungslos.
Scott Thompson, Seeigeltaucher:
"Ich schaute in den Himmel und dachte: 'Wirklich? So werde ich also sterben.'"
Doch der Mann schöpft neuen Mut, als er an seine Familie denkt. Getrieben durch die Angst, dass seine Kinder ohne ihn aufwachsen könnten, schwimmt er immer weiter. Sein Ziel: Eine Ölplattform, mehrere Meilen entfernt.
Nach fünf Stunden erreicht Thompson endlich die Bohrinsel. Völlig unterkühlt wird er dort von Mitarbeitern in Empfang genommen und versorgt. Für sie gleicht es einem Wunder, dass Thomspon überlebt, zumal er nur mit einem T-Shirt und kurzer Hose bekleidet ist.
Carson Shevitz, Kapitän der Seerettungsfirma:
"Mir war schon kalt, und ich war nur 15 Minuten im Wasser. Ich kann mir nicht vorstellen, was er durchgemacht hat.
Das Kurioseste an der Geschichte: Eine Hafenrobbe habe ihn entscheidend angespornt, wie Thompson später verrät. Sie sei eine Zeit lang neben ihm geschwommen, was ihm Kraft gegeben habe.
Scott Thompson, Seeigeltaucher:
"Da dachte ich, wow, ich komme der Sache näher, ich schaffe das wirklich."
Sein eiserner Überlebenswille hatte sich also ausgezahlt. Die Hoffnung stirbt - im Fall von Scott Thompson - tatsächlich zuletzt.