Deutlich sieht man die Spuren an seinem Brett – wo der Hai zugeschnappt hat.
Vor der Küste Kaliforniens stürzt sich Jens Heller in die Wellen, möchte beim Surfen den Kopf freibekommen. Plötzlich spürt er etwas an seinem Fuß und wird vom Brett geschleudert. Was der Deutsche erst für einen Felsen hält, entpuppt sich als tödliches Raubtier.
Heller erinnert sich: „Ich schaute zurück und sah das Auge und das Maul, wie es sich an meinem Brett festbiss. An diesem Punkt fing ich an, in Panik zu geraten. Er hat mein Brett ziemlich schnell losgelassen, würde ich sagen. Ich schnappte es mir, drehte mich zum Ufer und paddelte so schnell wie möglich."
Obwohl er dem Hai nur denkbar knapp entkommt, kann Heller dem Meer nicht fernbleiben. „Irgendwann muss ich zurück ins Wasser. Es ist mein Lieblingsort."
Als Erinnerung, an die wohl gefährlichste Tour seines Lebens, will er das Brett an die Wand hängen – und mit ihm auch die Abdrücke des Haibisses!