Weil Julia aus Polen behauptet hat, die vermisste Maddie McCann aus England zu sein, sind die Emotionen im Internet hochgekocht.
Menschen sollen online ein Kopfgeld auf Julia ausgesetzt haben. Ihre Hellseherin Fia Johannsson übernimmt nun ihre öffentliche Kommunikation, so wie eine Pressesprecherin:
O-Ton Fia Johannsson: „Wegen jeder Menge Hassnachrichten, die dafür sorgen, dass es ihr nicht gut geht, möchte sie keine Social Media-Accounts mehr öffnen, bis wir entschieden haben, wann es an der Zeit ist für sie, das zu tun.“
Um Julia in Sicherheit zu bringen, ist Fia nun mit ihr ins Ausland geflohen – das teilt die Hellseherin auf Instagram mit:
O-Ton Fia Johannsson: „Hallo Leute, wir sind sicher in den USA, der Platz an dem ich so viele Ressourcen habe und es so viele Polizisten gibt, die Julia helfen wollen.“
Denn Julia scheint es in den letzten Tagen nicht sonderlich gut gegangen zu sein.
O-Ton Fia Johannsson: „Sie hat stundenlang geweint und es war sehr schwer, sie zu beruhigen.“
Doch wie geht es nun weiter? Noch immer ist unklar, ob es sich bei Julia tatsächlich um die vermisste Maddie handelt. Zumindest das RTL-Verifizierungsteam hält das für unwahrscheinlich.
Sergej Maier vom RTL-Verifizierungsteam sagt: „Das Tool hat die beiden Fotos analysiert und uns einen Wahrscheinlichkeitswert herausgegeben, der uns sagt, dass es zwei verschiedene Personen sein müssen.“
Viel Aufregung um nichts also? Laut Hellseherin Fia soll sich jetzt Polizei darum kümmern, die Ersteller der Kopfgeld-Meldungen gegen Julia ausfindig zu machen, in der Hoffnung, dass sie bald wieder sicher in Polen leben kann.