Wie viele Leckerli sind erlaubt?
Bei der Erziehung, als Bestechung beim Krallenschneiden oder einfach als Goodie zwischendurch: Für viele Vierbeiner gehören Leckerli einfach zum Hundealltag zum Leben dazu. Mehr als zehn Prozent des täglichen Energiebedarfs sollten aber nicht damit gedeckt werden, rät Stiftung Warentest unter Berufung auf die gängige tiermedizinische Fachliteratur. Denn die Snacks sind echte Kalorienbomben, liefern aber kaum Nährstoffe.
Werden Leckerli zusätzlich zur normalen Futtermenge gefüttert, besteht auf Dauer die Gefahr, dass der Hund zu dick wird. Wird das Vollwertfutter reduziert und es werden mehr als die empfohlenen zehn Prozent genascht, droht Nährstoffmangel. Ein echter Balanceakt also.
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Hund bleibt mit Zunge in Knochen stecken
00:33 min
Da hilft nur die Zange!
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Fütterungsangaben zu ungenau
Es macht natürlich einen Unterschied, ob man einen Chihuahua oder ein Schäferhund vor sich hat. Und genau da liegt laut Stiftung Warentest auch das Problem: Eigentlich müsste auf den Verpackungen stehen, welchen Anteil die angegebene Tagesportion je nach Hundegewicht am Gesamtenergiebedarf hat oder wie genau das Hauptfutter reduziert werden soll. Das hängt nicht zuletzt auch mit der Größe der einzelnen Leckerli zusammen. Bei allen Produkten waren die empfohlenen Portionen aber zu groß und/oder die Hinweise auf die Hauptfutter-Reduktion waren nicht konkret genug.