VMAX NEW VX4 E-Scooter Test und Erfahrungsbericht – Komfortabler SUV-Touring-Scooter im Alltag

Lektor

Bernard Miletic

Wer regelmäßig pendelt oder am Wochenende längere Touren plant, merkt schnell: Ein E-Scooter ist nicht automatisch alltagstauglich, nur weil er straßenzugelassen ist. Für diesen Erfahrungsbericht fahre ich den VMAX NEW VX4 eine Woche lang in Dortmund und Umgebung und prüfe, wie sich der als Touring-/SUV-Scooter positionierte Ansatz im Alltag tatsächlich anfühlt. Mein Eindruck vorweg: Komfort, Stabilität und Leistungsreserven sind im Test klar spürbar, gleichzeitig bringt das Konzept beim Gewicht und bei der praktischen Handhabung Einschränkungen mit. Genau diese Mischung ist am Ende entscheidend: Der VX4 kann je nach Alltag sehr passend sein, wirkt in anderen Situationen aber schnell zu groß und zu schwer.

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  • Produktname: VMAX NEW VX4
  • Zielgruppe: Touring-/SUV-orientierte Fahrer:innen, die Komfort, Stabilität, Zuladung und Leistungsreserven priorisieren und den Scooter eher fahren als häufig tragen

Zielgruppe realistisch eingeordnet: Die Empfehlung für längere Pendelstrecken, hügelige Regionen und schwerere Fahrer:innen erscheint aufgrund von 52-V-System, 500 W Dauerleistung, bis zu 2800 W Peak, 150 kg Zuladung und dem komfortorientierten Fahrwerksaufbau nachvollziehbar. Weniger passend ist der VX4 als „Immer-dabei“-Scooter für enge Treppenhäuser oder häufige ÖPNV-Wechsel, weil 29,9 kg und die Maße im geklappten Zustand im Alltag eben spürbar sind. Je nach Wohn- und Arbeitsweg kann dieser Nachteil aber deutlich kleiner ausfallen, etwa wenn ihr ebenerdig parkt oder einen Aufzug nutzt.

Technische Daten:

  • Versionen: 20-km/h-DE-Version (straßenzugelassen in Deutschland) und 25-km/h-EU-Version
  • Antrieb: 52-V-System, Hubmotor V-Torque R10 (laut Hersteller eigenentwickelt)
  • Leistung: 500 W Dauerleistung, bis zu 2800 W Peak
  • Elektronik: V-Core Elektronik, NEW VX4 Hochleistungs-Controller 50 A
  • Reichweite (Hersteller): bis zu 100 km unter Idealbedingungen
  • Idealbedingungen Reichweite: 20–25 °C, 75 kg, ebene Strecke, konstante Fahrweise, wenig Stop-and-go, Eco-Modus, 20 km/h, Reifendruck 3,0 bar
  • Steigfähigkeit (Hersteller): bis zu 40 %
  • Max. Zuladung: 150 kg
  • Akku: 52 V, 20,3 Ah, ca. 1055 Wh
  • Ladezeit: ca. 5 Stunden
  • Ladegerät: 58,8 V / 4,2 A inkl. Stromkabel
  • Gewicht: 29,9 kg
  • Maße (stehend): 1375 × 585 × 1195 mm
  • Maße (geklappt): 600 × 585 × 1195 mm
  • Gesamthöhe: 1360 mm
  • Lenkerhöhe ab Trittbrett: 1029 mm
  • Lenkerbreite: 590 mm
  • Gesamtlänge: 1210 mm
  • Trittbretthöhe: 280 mm
  • Bodenfreiheit: 186 mm
  • Deck (Breite/Länge): 205 mm / 482 mm
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Schutzklasse: IPX6
  • Bereifung: 10 Zoll, tubeless
  • Federung: Front dosierbare Öldruck-Federgabel, hinten Elastomer (nivellierend/elastomerbasiert beschrieben)
  • Bremsen: vorne Trommelbremse, hinten elektronische Rekuperation plus Scheibenbremse, zwei separate Bremshebel
  • Licht: Frontlicht 60 LUX, Doppelkegel-Charakteristik, Rücklicht mit Bremslichtfunktion
  • Display: 4-Zoll-TFT-LCD-Farbdisplay (Bild-/Alt-Text-Angabe)
  • Blinker: Blinkersteuerung, Blinker vorne und hinten (Kategorieseite)
  • App: App-Anbindung, „smarte App-Steuerung“, Bilddaten nennen VMAX Navigations-App
  • Lieferumfang: Datenbestätigung, Werkzeug, Ladegerät, Ventilzugangserweiterung, Kennzeichen (online aktivierbar)
  • Garantie/Service: 24 Monate Garantie (Verschleißteile ausgenommen), hauseigene Werkstatt, deutscher Kundensupport, bundesweites Händler-/Servicenetz, 10 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit kommuniziert

Materialqualität kritisch bewertet: Der Aluminiumrahmen passt zur robusten Ausrichtung und wirkt grundsätzlich langlebig. Gleichzeitig hängt die Haltbarkeit bei hoher Beanspruchung immer auch von Fertigungsqualität, Schweißnähten und dem Schutz an Kontaktstellen ab. Das ist kein direkter Kritikpunkt am Material selbst, sondern eher ein Hinweis auf den Alltag: Regen, Schmutz und regelmäßige Nutzung hinterlassen auf Dauer Spuren, wenn Wartung und Pflege zu kurz kommen. Die Schutzklasse IPX6 spricht zwar für einen guten Wetterschutz, ersetzt aber keine sinnvolle Kontrolle von Verschraubungen, Bremsen und anderen stark beanspruchten Bereichen.

Eigenschaften: Was unterscheidet den VX4?

  • 52-V-System mit 50-A-Controller: In der Praxis bedeuten höhere Systemspannung und kräftiger Controller meist mehr Reserven unter Last, etwa bei Steigungen oder höherer Zuladung. Gerade im Touring-Kontext ist das relevant. Wie dauerhaft sich dieser Vorteil auszahlt, hängt aber weiterhin davon ab, wie stark ihr den Scooter fordert und wie sorgfältig ihr den Akku behandelt.
  • Komfort-Fahrwerk (Öldruck vorne, Elastomer hinten) plus hohe Bodenfreiheit: Der SUV-Ansatz ist hier klar erkennbar. Gerade Kanten, schlechter Asphalt oder Pflaster werden damit im Alltag angenehmer, was nicht nur den Komfort, sondern auch das Sicherheitsgefühl beeinflusst. Gleichzeitig können andere Modelle je nach Strecke über größere Reifen oder ein anderes Federungskonzept besser zu euch passen.
  • Sicherheits- und Sichtbarkeitspaket: 60-LUX-Frontlicht mit Doppelkegel-Charakteristik, Rücklicht mit Bremslicht und Blinker vorne/hinten sind im Alltag relevant. Im Vergleich zu vielen City-Scootern ist die Ausstattung hier sichtbar umfangreicher. Wie stark das im Alltag hilft, hängt natürlich auch von Strecke, Verkehr und eigener Fahrweise ab.

Alternativprodukte

Damit ihr den VMAX NEW VX4 sauber einordnen könnt, habe ich mir drei (plus eine) naheliegende Alternativen aus dem deutschen Markt angeschaut, die entweder preislich oder technisch in einer ähnlichen Liga spielen. Dabei geht es nicht um ein pauschales „besser oder schlechter“, sondern darum, welches Modell zu welchem Alltag passt.

Segway Superscooter GT3 D

Der Segway GT3 D ist eine direkte Leistungsalternative und liegt preislich bei ca. 1.450–1.500 EUR. Segway nennt bis zu 95 km Reichweite im Eco-Modus, 2400 W Maximalleistung, 30 % Steigfähigkeit sowie ein hydraulisches Federungssystem vorne und hinten. Im Vergleich zum VX4 wirkt der GT3 D wie eine naheliegende Option für alle, die ebenfalls ein leistungsorientiertes Modell suchen. Gegenüber dem VX4 spricht die Datenlage vor allem bei Peakleistung und Steigfähigkeit eher für VMAX, was bei hügeligen Strecken und höherer Zuladung relevant sein kann.

Egret X Ultra

Der Egret X Ultra ist eine deutsche Premium-Alternative mit Fokus auf Komfort und großen Reifen und kostet bei Händler:innen ca. 1.100 EUR. Genannt werden bis zu 90 km Reichweite, 1350 W, 41 Nm, große 12,5-Zoll-Gravel-Luftreifen und Frontfederung, außerdem Marktdaten wie 130 kg Zuladung, 48 V / 18 Ah und IPX5. Gegenüber dem VX4 ist der Egret günstiger und gerade über das Reifenformat auf Kopfsteinpflaster und Kanten interessant. Der VX4 bleibt dafür bei Zuladung und Leistungsreserven breiter aufgestellt, wenn ihr häufiger mit mehr Gewicht oder in bergigen Regionen unterwegs seid.

Streetbooster Pollux

Der Streetbooster Pollux startet preislich bei ca. 1.000 EUR und setzt auf alltagstauglichen Komfort. Daten: 36 kg Gewicht, 144 kg Fahrergewicht, 48 V / 11,5 Ah / 538 Wh, 500 W Dauerleistung, 1200 W Peak, 38 km normale bzw. 50 km optimale Reichweite, 18 % Steigfähigkeit, schlauchlose luftgefüllte Reifen, Lenkerblinker und Vollfederung. Gegenüber dem VX4 ist er günstiger, fällt aber bei Reichweite, Peakleistung und Klettervermögen klar zurück. Dazu kommt sein höheres Gewicht, was die Transportfrage im Alltag eher noch schwieriger macht.

Produkttest

Testkriterien

  • Verpackung und Lieferumfang: Vollständigkeit, Schutz, Dokumente für Deutschland (Datenbestätigung, Kennzeichen)
  • Verarbeitung und Materialanmutung: Rahmen (Aluminium), Deckgröße, Haptik, sichtbare Passungen
  • Inbetriebnahme: erste Schritte, Kennzeichen-Aktivierung (online), grundlegende Funktionschecks
  • Handhabung im Alltag: Rangieren, Klappen, Tragen, Abstellen, Platzbedarf (geklappt/stehend)
  • Fahrverhalten und Komfort: Federungskonzept, 10-Zoll-Tubeless, Bodenfreiheit, Stabilität über unterschiedliche Wege
  • Leistungsgefühl im Rahmen der DE-Zulassung: Anfahren, Reserven bei Steigung, Verhalten unter Last im legalen Setup
  • Bremsen und Kontrolle: Trommel vorne, Rekuperation + Scheibe hinten, getrennte Hebel, Dosierbarkeit
  • Licht und Sichtbarkeit: 60 LUX vorn, Doppelkegel, Bremslicht, Blinker vorn/hinten
  • Wetterschutz/Alltag bei Regen: IPX6 als Praxisversprechen, Handling auf nassem Asphalt im legalen Rahmen
  • Akku- und Ladealltag: 52 V/20,3 Ah, ca. 1055 Wh, Ladezeit ca. fünf Stunden, Ladegerät 58,8 V/4,2 A
  • Service-/Langfristperspektive: Garantie (24 Monate), Verschleißteil-Ausschlüsse, 10 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit, Supportzeiten

Ablauf

Ich teste den VMAX NEW VX4 über sieben Tage im Alltag rund um Dortmund. Der Test findet auf typischen Pendelstrecken, innerstädtischen Straßen, Kopfsteinpflasterabschnitten sowie auf schlechterem Asphalt statt, ergänzt um gezielte Fahrten bei wechselnden Bedingungen. Ich fahre ausschließlich in der deutschen 20-km/h-Version im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen, inklusive Kennzeichen und üblicher Verkehrsregeln.

Meine Erwartung zu Beginn ist klar: Der VX4 soll vor allem Komfort und Stabilität liefern und durch 52 Volt und hohe Peakwerte das Gefühl geben, auch unter Last noch Reserven zu haben, ohne dass der Alltag zu viele Kompromisse verlangt. Die Grenze dieses Tests bleibt: Eine Woche ersetzt keinen Langzeitverschleißtest. Außerdem lässt sich die Herstellerreichweite von bis zu 100 km nur unter sehr konkreten Idealbedingungen erreichen, die ich im Dortmunder Alltag nicht vollständig nachstellen kann.

Unboxing

Die Lieferung enthält laut Spezifikation Datenbestätigung, Werkzeug, das Ladegerät (58,8 V / 4,2 A) inklusive Stromkabel sowie eine Ventilzugangserweiterung. Dazu kommt das Kennzeichen, das online aktivierbar ist. Für den Alltag ist genau diese Kombination hilfreich, weil der Weg zur legalen Nutzung in Deutschland dadurch nicht unnötig kompliziert wird.

Beim Auspacken prüfe ich zuerst, ob alles vollständig ist und ob die Dokumente sauber beiliegen. Gerade die Datenbestätigung ist im Alltag relevant, wenn bei der Inbetriebnahme nichts fehlen soll. Insgesamt wirkt alles so organisiert, dass ich den Scooter ohne größere Umwege startklar machen kann. Ein kleiner Vorbehalt bleibt trotzdem: Bei einem Systemgewicht von fast dreißig Kilogramm wirkt schon das erste Rangieren spürbar massiver als bei leichteren Modellen. Je nach Wohnsituation fällt das im Alltag mehr oder weniger ins Gewicht.

Installation

Die Inbetriebnahme bleibt kurz und pragmatisch: Kennzeichen online aktivieren, grundlegende Sichtprüfung, Reifendruck im Blick behalten (Hersteller nennt für Idealreichweite 3,0 bar), dann Licht, Bremsen und Blinker prüfen. Eine App-Anbindung ist vorhanden, inklusive Hinweis auf eine Navigations-App in Bilddaten, weshalb ich die Kopplung ebenfalls als Teil des Setups einplane. In meinem Fall treten keine Probleme auf, die die Nutzung verhindern würden. Wie gut App-Funktionen im Alltag laufen, hängt aber wie üblich auch vom Smartphone und der jeweiligen Umgebung ab.

Testverlauf und Testergebnis

Tag eins: Erste Fahrt, Geometrie und Standgefühl

Am ersten Tag geht es mir vor allem darum, ein Gefühl für das Konzept zu bekommen. Der VX4 wirkt nicht wie ein typischer, eher filigraner City-Scooter, sondern wie ein bewusst größer aufgebautes Fahrzeug. Die Bodenfreiheit von 186 mm und die Trittbretthöhe von 280 mm sorgen dafür, dass ich erhöht stehe, was im Verkehr durchaus ein anderes Fahrgefühl vermittelt. Gleichzeitig fühlt sich genau diese höhere Standposition beim Anschieben und Rangieren zunächst ungewohnt an. Nach kurzer Eingewöhnung legt sich das, aber es bleibt ein Punkt, der vom eigenen Fahrstil und vom Alltag abhängt.

Das Deck mit 482 mm Länge und 205 mm Breite fällt sofort positiv auf, weil ich meine Füße variabler positionieren kann. Zusammen mit der Lenkerbreite von 590 mm entsteht ein ruhiger, sicherer Eindruck, der gut zum Touring-Anspruch passt. Gleichzeitig merke ich schon beim Rangieren im Flur: 29,9 kg sind im Alltag deutlich spürbar. Wenn ihr den Scooter nur selten hebt, ist das wahrscheinlich noch gut einzuordnen. Bei täglichen Treppen sieht das schnell anders aus.

Tag zwei: Pendelroutine, Klappen und Platzbedarf

Der zweite Tag ist ein typischer Pendeltag mit Stop-and-go. Ich klappe den VX4 bewusst mehrmals zusammen, um den praktischen Alltag zu simulieren. Die Maße im geklappten Zustand liegen bei 600 × 585 × 1195 mm, was im Klartext heißt: Auch gefaltet bleibt der Scooter groß. In einer kleinen Wohnung oder bei wenig Stellfläche kann das schnell zum Thema werden. In Garage, Keller oder Büroabstellraum fällt dieser Punkt meist weniger ins Gewicht.

Bei der Handhabung wird für mich klar, dass der VX4 vor allem fürs Fahren gedacht ist. Das ist keine Schwäche der Fahrmaschine, sondern eine Frage des Einsatzprofils. Wenn euer Alltag vor allem aus Fahren und Abstellen besteht, wirkt das Konzept stimmig. Wenn ihr oft zwischen ÖPNV, Treppen und engem Stauraum wechselt, merkt ihr die Grenzen bei Ergonomie und Transport recht schnell.

Tag drei: Komfortfokus, Federung und Reifen im Stadtmix

Am dritten Tag lege ich den Fokus auf den Komfort: vorne eine dosierbare Öldruck-Federgabel, hinten ein Elastomer als Federungseinheit, dazu 10-Zoll-Tubeless-Reifen. Im Zusammenspiel entsteht für mich klar der Eindruck, dass schlechte Oberflächen bewusst entschärft werden sollen. Gerade auf rauem Asphalt und an Kanten hilft die hohe Bodenfreiheit, weil ich mir weniger Gedanken um ein mögliches Aufsetzen machen muss.

Trotzdem bleibt Federung immer auch Geschmackssache. Je nach Gewicht, Strecke und persönlicher Erwartung kann sich das Fahrwerk unterschiedlich anfühlen. Wer eine sehr weiche Abstimmung sucht, wird es möglicherweise anders wahrnehmen als jemand, der eher ein kontrolliertes, stabiles Fahrgefühl bevorzugt. Für mich passt die Abstimmung insgesamt gut zum Touring-/SUV-Anspruch, ohne dass der VX4 dadurch leichtfüßig wie ein kompakter City-Scooter wirkt.

Tag vier: Leistungseindruck im legalen Alltag

Ich bewege mich weiterhin strikt in der DE-Variante mit 20 km/h, achte aber bewusst auf das Anfahr- und Lastgefühl. Technisch stehen 52 Volt, 500 W Dauerleistung und bis zu 2800 W Peak im Datenblatt, ergänzt durch den 50-A-Controller. Im Alltag übersetzt sich das für mich vor allem in ein beruhigendes Gefühl: Der Scooter wirkt nicht so, als sei er bei Steigungen oder unter höherer Last sofort am Limit.

Wichtig bleibt aber der realistische Blick auf die Reichweite. Die Angabe von bis zu 100 km ist klar an Idealbedingungen gebunden, darunter 75 kg Fahrergewicht, Eco-Modus, konstante Fahrweise, 20–25 °C und 3,0 bar Reifendruck. Sobald ihr davon abweicht, sinkt die Reichweite entsprechend. Das ist keine Besonderheit des VX4 allein, sondern ein typisches Thema bei E-Scootern. Bei einem höher eingepreisten Modell schauen viele aber naturgemäß etwas genauer hin.

Tag fünf: Bremsen, Dosierbarkeit und Sicherheitsgefühl

Tag fünf widme ich den Bremsen, weil der VX4 hier bewusst gemischt konstruiert ist: Trommelbremse vorne, hinten Rekuperation plus Scheibenbremse, dazu zwei separate Bremshebel. Im Alltag finde ich die getrennten Hebel sinnvoll, weil sich Vorder- und Hinterradbremse gezielter dosieren lassen. Gerade auf wechselnden Untergründen sorgt das für ein besseres Kontrollgefühl.

Dass VMAX eine verbesserte hintere Scheibenbremse mit stärkerem Druckpunkt hervorhebt und eine um zwei Millimeter dickere Bremsscheibe nennt, passt zur robusten Ausrichtung. Im Alltag bleibt für mich aber entscheidend, dass Bremsen immer auch Wartungsthema sind. Fahrprofil, Wetter und Zustand der Beläge beeinflussen den Eindruck spürbar. Gerade bei einem kräftig ausgelegten Scooter lohnt sich deshalb ein regelmäßiger Blick auf die Bremsanlage.

Tag sechs: Licht, Blinker und Fahren bei wechselndem Wetter

Am sechsten Tag fahre ich bewusst in der Dämmerung und achte auf die Sichtbarkeit. Das 60-LUX-Frontlicht mit Doppelkegel-Charakteristik wirkt im Alltag so, als sei es nicht nur fürs Gesehenwerden gedacht, sondern auch dafür, die Strecke vernünftig im Blick zu behalten. Das Rücklicht mit Bremslichtfunktion ergänzt das sinnvoll. Dass Blinker vorne und hinten vorhanden sind, empfinde ich im dichten Verkehr als alltagsnah, weil Handzeichen nicht in jeder Situation angenehm sind.

Beim Thema Regen ist die Schutzklasse IPX6 ein klar positives Signal. Trotzdem bleibt nasser Asphalt immer eine besondere Situation, unabhängig vom IP-Rating, weil Traktion und Bremsweg physikalisch schlechter werden. Der VX4 vermittelt mir dabei ein ruhiges Grundgefühl, was sicher auch mit Lenkerbreite, Deck und Fahrwerkskonzept zusammenhängt. Wie sicher ihr euch selbst fühlt, hängt am Ende aber stark von Tempo, Routine und Strecke ab.

Tag sieben: Akku- und Ladealltag, Fazit aus der Woche

Am letzten Tag schaue ich gezielt auf den „Energie-Alltag“: Der Akku ist mit 52 V und 20,3 Ah spezifiziert, rechnerisch etwa 1055 Wh. Das passt nachvollziehbar zum Touring-Profil des Modells. Auch die Ladezeit von ca. fünf Stunden wirkt für diese Kapazität stimmig eingeordnet, und das Ladegerät (58,8 V / 4,2 A) passt zum System.

Im Alltag ist für mich dabei weniger entscheidend, ob ich einmal einen theoretischen Maximalwert erreiche. Wichtiger ist, ob sich die Reichweite vernünftig planen lässt. Weil der Hersteller die Idealbedingungen transparent benennt, lässt sich die eigene Erwartung recht gut einordnen. Wer über 75 kg wiegt, viel Stop-and-go fährt oder oft bei kühleren Temperaturen unterwegs ist, sollte entsprechend konservativer planen. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber ein Punkt, der für die Kaufentscheidung wichtiger ist, als es auf den ersten Blick wirkt.

Persönlicher Eindruck

Nach sieben Tagen bleibt bei mir vor allem das Gefühl hängen, dass der VMAX NEW VX4 sein SUV-/Touring-Versprechen im Alltag ernst nimmt. Die Stabilität kommt nicht nur über die Positionierung, sondern ist im Fahrgefühl tatsächlich präsent: breiter Lenker, großes Deck, hohe Bodenfreiheit und ein Fahrwerk, das auf schlechte Wege vorbereitet ist. Gleichzeitig ist der VX4 kein Modell, das ich täglich gern mehrere Stockwerke tragen würde, weil 29,9 kg im Alltag einfach spürbar bleiben. Wenn ihr aber meist ebenerdig parkt oder einen Aufzug nutzt, verliert dieser Punkt deutlich an Bedeutung.

„Ich merke sofort, dass der VX4 eher gefahren als getragen werden will, und genau das fühlt sich auf der Strecke dann auch stimmig an.“

„Das breite Deck und die hohe Bodenfreiheit geben mir auf schlechtem Asphalt mehr Ruhe, auch wenn das Rangieren in engen Ecken spürbar mehr Aufwand ist.“

Für mich ist besonders die Kombination aus Licht (60 LUX), Bremslicht und Blinkern im Alltag angenehm, weil sie das Fahren im Verkehr etwas entspannter macht. Weniger praktisch bleibt dagegen die eingeschränkte Spontanität beim Mitnehmen, denn die Maße geklappt (600 × 585 × 1195 mm) bleiben groß. Je nachdem, ob ihr eher längere Strecken oder häufiges Tragen im Blick habt, wirkt das entweder passend oder unpraktisch.

Externe Erfahrungszusammenfassung

Im Testzeitraum sammle ich zusätzlich einen Überblick über externe Erfahrungen und lese mehrere Erfahrungsbericht-Formate aus Nutzer- und Expert:innenquellen. Das Gesamtbild ist überwiegend stimmig und deckt sich in vielen Punkten mit meinen Eindrücken: Häufig genannt werden Komfort, ein sehr stabiles Fahrgefühl, die gute Eignung für schlechtere Wege sowie die klare Premium-Ausrichtung. Gleichzeitig tauchen in diesen Erfahrungen immer wieder dieselben Kompromisse auf, die auch ich sehe, nämlich Gewicht, Größe und der insgesamt hohe Preis.

Einzelne externe Stimmen kritisieren Details wie Bremsgefühl, Klappmechanismus oder Anzeige-Themen, wobei die Wahrnehmung hier je nach Nutzung spürbar schwanken kann. Insgesamt stützen diese Erfahrungen und jeder zusätzliche Erfahrungsbericht vor allem einen Eindruck: Der VX4 ist ein konsequent gebauter Touring-Scooter, der seine Stärken vor allem dann zeigt, wenn ihr ihn wirklich als Fahrgerät nutzt und nicht als Modell, das ständig getragen werden soll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den VMAX NEW VX4 E-Scooter im Test

Lohnt sich der VMAX NEW VX4 in Deutschland für Pendler mit 90 kg+ und täglichen Strecken über schlechtes Pflaster?

Ja, für viele Pendler:innen mit höherem Gewicht ist der VMAX NEW VX4 realistisch passend, weil er bis 150 kg Zuladung freigibt und auf Komfort ausgelegt ist. Vollfederung, hohe Bodenfreiheit und das breite Deck helfen auf Pflaster und schlechten Kanten. Einschränkend bleibt das Gewicht von 29,9 kg, das häufiges Tragen unattraktiv macht, was je nach Wohn- und Arbeitsplatzsituation aber kaum relevant sein kann.

Wie realistisch sind 100 km Reichweite beim VMAX NEW VX4 im deutschen Alltag?

Die 100 km sind als Maximalwert nur unter Idealbedingungen realistisch, das sagt der Hersteller ausdrücklich. Genannt werden unter anderem 75 kg Fahrergewicht, 20–25 °C, ebene Strecke, konstante Fahrweise, wenig Stop-and-go, Eco-Modus, 20 km/h und 3,0 bar Reifendruck. Wenn ihr schwerer seid oder häufig stoppt, sinkt die Reichweite. Je nach Strecke kann der Unterschied moderat oder deutlich sein.

Reicht die Bremsleistung des VMAX NEW VX4 für schwere Fahrer und lange Gefällestrecken aus?

Der VX4 nutzt eine Trommelbremse vorn sowie Rekuperation plus Scheibenbremse hinten und bietet zwei separate Bremshebel, was die Dosierung erleichtert. Der Hersteller betont ein Upgrade der hinteren Scheibenbremse mit stärkerem Druckpunkt und einer um zwei Millimeter dickeren Scheibe. Für schwere Fahrer:innen bleibt gute Wartung besonders wichtig. Wie sicher es sich anfühlt, hängt außerdem stark von Strecke, Wetter und Fahrstil ab.

Ist der VMAX NEW VX4 für Berge und hügelige Regionen besser als typische City-E-Scooter?

Ja, auf dem Papier ist der VX4 dafür klar besser aufgestellt, weil er ein 52-V-System, 500 W Dauerleistung, bis zu 2800 W Peak und bis zu 40 % Steigfähigkeit angibt. Diese Kombination deutet auf mehr Reserven unter Last hin als bei vielen City-Modellen. In der Praxis profitieren besonders Fahrer:innen, die häufig Steigungen fahren oder schwerer sind. Die genaue Wirkung hängt aber von Temperatur, Untergrund und Fahrprofil ab.

Ist der VMAX NEW VX4 trotz 29,9 kg alltagstauglich, wenn man ihn gelegentlich tragen muss?

Ja, gelegentliches Tragen ist möglich, aber es ist nicht komfortabel, weil 29,9 kg für einen E-Scooter viel sind. Dazu bleibt er zusammengeklappt mit 600 × 585 × 1195 mm sperrig. Wenn ihr nur wenige Stufen habt oder einen Aufzug nutzt, ist das oft okay. Bei täglichem Treppenhaus oder häufigem ÖPNV-Wechsel wird das Gewicht jedoch schnell zum Hauptnachteil.

Wie gut fährt sich der VMAX NEW VX4 bei Regen und auf nassem Asphalt?

Der VX4 ist mit IPX6 angegeben und damit stark gegen Spritzwasser geschützt, was für den Alltag bei Regen ein echtes Plus ist. Trotzdem bleibt nasser Asphalt grundsätzlich riskanter, weil Traktion und Bremsweg sich verschlechtern, unabhängig vom Scooter. Tubeless-Reifen können pannenpraktisch sein, ändern aber nichts an der Physik. Wie sicher es sich anfühlt, hängt daher stark von Tempo, Fahrtechnik und Straßenbelag ab.

Ist der VMAX NEW VX4 den Aufpreis gegenüber Egret X Ultra, Pollux oder Xiaomi 4 Ultra wert?

Technisch kann der Aufpreis sinnvoll sein, wenn ihr Reserven für Last, Berge und Touring sucht, denn der VX4 bietet bis 2800 W Peak, bis 40 % Steigfähigkeit, 150 kg Zuladung und einen großen Akku mit ca. 1055 Wh. Gegenüber günstigeren Modellen ist das ein klarer Abstand. Wenn ihr dagegen nur kurze Stadtstrecken fahrt, ist der Mehrpreis oft schwerer zu begründen. Eure Strecke entscheidet hier stärker als das Datenblatt.

Welche typischen Kompromisse hat der VMAX NEW VX4 im Alltag?

Der zentrale Kompromiss ist die Transportabilität, denn der VX4 ist mit 29,9 kg schwer und zusammengeklappt weiterhin groß. Dazu kommt, dass die Maximalreichweite von 100 km nur unter Idealbedingungen gilt, was eine konservative Planung sinnvoll macht. Beides ist die Kehrseite eines robusten Touring-Konzepts mit großer Akkukapazität und Komfortausrichtung. Je nach Nutzung kann das aber entweder stören oder kaum eine Rolle spielen.

Wie wartungsfreundlich ist der VMAX NEW VX4 in Deutschland?

Die Rahmenbedingungen wirken für Deutschland gut, weil VMAX deutschen Support, eine hauseigene Werkstatt und ein bundesweites Händler- und Servicenetz kommuniziert. Zusätzlich werden 24 Monate Garantie genannt sowie zehn Jahre Ersatzteilverfügbarkeit. Wichtig ist die Einschränkung, dass Verschleißteile von der Garantie ausgenommen sind, darunter Akku, Reifen, Ladegeräte und Bremsen. Wer an Fahrzeug oder Firmware modifiziert, riskiert laut Hersteller zudem Garantieverlust.

Für wen ist der VMAX NEW VX4 die beste Wahl und wann ist eine Alternative sinnvoller?

Am besten passt der VX4 zu Fahrer:innen, die Stabilität, Komfort und Reserven priorisieren, etwa für längere Strecken, schlechtere Wege, höhere Zuladung oder hügelige Regionen. Weniger sinnvoll ist er, wenn ihr den Scooter täglich tragen oder sehr kompakt verstauen müsst, weil Gewicht und Abmessungen dagegen arbeiten. In solchen Fällen kann eine Alternative mit anderem Schwerpunkt, etwa größere Reifen bei geringerem Preis oder ein leichteres Konzept, besser zu euch passen.

Wie verändert sich die Reichweite im Winter oder bei höherem Fahrergewicht?

Die Herstellerbedingungen für den Maximalwert nennen 20–25 °C und 75 kg Fahrergewicht, weshalb Winter und höheres Gewicht logisch zu weniger Reichweite führen. Dazu kommt, dass Stop-and-go und Steigungen die Energieaufnahme erhöhen. Der VX4 hat mit ca. 1055 Wh zwar eine große Akkukapazität, aber auch damit gilt: Kälte und Last senken die Praxiswerte. Wie stark, hängt von eurem Profil ab.

VMAX NEW VX4 oder Egret X Ultra: Welcher ist für Kopfsteinpflaster besser?

Beide zielen auf Komfort, setzen aber andere Schwerpunkte. Der VX4 bringt Vollfederungsansatz, hohe Bodenfreiheit und eine sehr lastorientierte Konstruktion mit, was auf schlechten Strecken Stabilität geben kann. Der Egret X Ultra punktet mit sehr großen 12,5-Zoll-Gravel-Reifen, die Kanten und Pflaster oft besonders gut entschärfen. Der VX4 hat dafür höhere Zuladung und stärkere Leistungsreserven. Welche Lösung besser ist, hängt stark von Gewicht, Strecke und persönlicher Präferenz ab.

Wie gut ist die Federung des VMAX NEW VX4 im Alltag?

Die Federung ist klar komfortorientiert aufgebaut, mit einer dosierbaren Öldruck-Federgabel vorne und einem Elastomer hinten. In meinem Alltag hilft dieses Setup vor allem auf schlechterem Asphalt und an Kanten, weil es Unruhe reduziert und das Fahrgefühl stabil hält. Gleichzeitig ist Federung immer subjektiv und abhängig von Körpergewicht und Strecke. Wer eine sehr weiche Abstimmung erwartet, kann ein anderes Empfinden haben als jemand, der kontrolliertes Einfedern bevorzugt.

Sind Trommelbremse vorne und Scheibenbremse hinten beim VX4 zeitgemäß?

Das Setup ist vor allem alltagstauglich gedacht: Eine Trommelbremse vorne gilt als robust und wartungsarm, hinten kombiniert der VX4 Rekuperation mit Scheibenbremse. Dazu kommen zwei getrennte Bremshebel, was die Dosierung verbessert. VMAX spricht außerdem von einer verbesserten hinteren Scheibenbremse und einer dickeren Scheibe. Entscheidend ist weniger die „Bremsart“, sondern die Abstimmung und regelmäßige Wartung, besonders bei hoher Zuladung.

Ist der VMAX NEW VX4 für Bus und Bahn geeignet?

Für gelegentlichen Transport kann es funktionieren, aber als täglicher ÖPNV-Begleiter ist der VX4 durch 29,9 kg und die geklappten Maße eher unpraktisch. Gerade Treppen, enge Zugänge und volle Waggons machen sperrige Scooter schnell mühsam. Wenn eure Strecke jedoch nur kurze Tragepassagen hat oder ihr Aufzüge nutzt, kann es trotzdem passen. Wer Multimodalität priorisiert, sollte bewusst auch leichtere Alternativen prüfen.

VMAX NEW VX4 oder Segway GT3 D: Welcher ist stärker für Berge?

Laut Daten wirkt der VX4 bergstärker, weil er bis 2800 W Peak und bis 40 % Steigfähigkeit angibt. Der Segway GT3 D nennt 2400 W Maximalleistung und bis 30 % Steigfähigkeit. Beide sind Premiumprodukte, aber der VX4 ist auf dem Papier der konsequentere „Berg-und-Last“-Ansatz. In der Praxis spielen Untergrund, Temperatur und Fahrergewicht zusätzlich eine Rolle, weshalb eure Strecke den Ausschlag geben sollte.

Wie gut sind Support, Ersatzteile und Garantie beim VMAX NEW VX4?

VMAX kommuniziert 24 Monate Garantie und betont zusätzlich eine eigene Werkstatt, deutschen Support sowie ein bundesweites Händler- und Servicenetz. Außerdem wird zehn Jahre Ersatzteilverfügbarkeit genannt, was im Markt auffällig stark ist. Wichtig ist die Einschränkung, dass Verschleißteile wie Akku, Reifen, Ladegeräte und Bremsen von der Garantie ausgenommen sind. Zudem können eigenmächtige Modifikationen laut Hersteller zum Verlust der Garantie führen.

Passt die Ergonomie des VMAX NEW VX4 für große Fahrer:innen über 1,85 m?

Die Geometriedaten sprechen eher für größere Personen als bei kleinen City-Scootern, weil der Lenker 590 mm breit ist und die Lenkerhöhe ab Deck 1029 mm beträgt. Dazu kommt ein großzügiges Deck mit 482 × 205 mm. Ob es perfekt passt, bleibt dennoch individuell, da Körperproportionen stark variieren. Wer sehr groß ist, sollte idealerweise eine kurze Probefahrt einplanen, um Haltung und Kniewinkel zu prüfen.

Wie gut ist die Beleuchtung des VMAX NEW VX4 für Nachtfahrten?

Die Beleuchtung ist mit 60 LUX vorne für einen E-Scooter relevant stark und wird als Doppelkegel-Frontlicht beschrieben, was die Ausleuchtung strukturieren soll. Hinten gibt es ein Rücklicht mit Bremslichtfunktion, was die Sichtbarkeit im Verkehr verbessert. Zusätzliche Blinker vorne und hinten erhöhen die Signalwirkung. Wie gut ihr euch nachts fühlt, hängt aber auch von eurer Strecke und dem Umgebungslicht ab.

Ist der VMAX NEW VX4 eher Autoersatz für Pendler:innen oder eher ein Freizeitgerät?

Der VX4 kann für bestimmte Pendelprofile in Richtung Auto- oder E-Bike-Alternative gehen, weil er auf Reichweite, Stabilität und Zuladung ausgelegt ist. Die Kombination aus großem Akku (ca. 1055 Wh), 150 kg Zuladung und Komfortfahrwerk unterstützt längere Strecken. Gleichzeitig machen Preis und Gewicht ihn weniger zum spontanen Gerät für kurze Wege. Ob er für euch Autoersatz ist, hängt stark davon ab, ob ihr ihn ohne ständiges Tragen nutzen könnt.

Vorstellung der Marke VMAX

VMAX beschreibt sich als 2015 in der Schweiz gegründet, mit frühen Prototypen im Kanton Aargau. Die Marke positioniert sich klar über Swiss Engineering, Qualität, Präzision und ein premiumorientiertes Produktverständnis. VMAX betont außerdem eine ISO-zertifizierte Produktionsstätte sowie den Anspruch, eigenes Feedback und Kund:innenrückmeldungen in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen.

Im Marktumfeld ist das eine nachvollziehbare Differenzierung, weil nicht nur Leistung, sondern auch After-Sales-Strukturen über den Kauf entscheiden. VMAX kommuniziert für Deutschland eine hauseigene Werkstatt, deutschen Support und ein bundesweites Händler- und Servicenetz, ergänzt um zehn Jahre Ersatzteilverfügbarkeit. Einzuordnen bleibt, dass die 24 Monate Garantie solide wirken, Verschleißteile wie Akku, Reifen, Ladegeräte und Bremsen aber ausgenommen sind, was bei intensiver Nutzung relevant werden kann.

Fazit

Der VMAX NEW VX4 passt vor allem zu Fahrer:innen, die einen straßenzugelassenen E-Scooter für komfortorientierte Pendelstrecken, schlechtere Wege und ein insgesamt ruhiges, stabiles Fahrverhalten suchen. Sinnvoll ist er besonders dann, wenn hohe Zuladung, ein komfortorientiertes Fahrwerk sowie gute Sichtbarkeit mit Licht, Bremslicht und Blinkern im Alltag wichtig sind. Weniger passend ist das Modell, wenn der Scooter häufig getragen oder sehr kompakt verstaut werden muss, weil Gewicht und Abmessungen hier klare Grenzen setzen.

Unter dem Strich ist der VX4 eine stimmige Wahl für alle, die das Touring-Konzept im Alltag auch wirklich nutzen und den Scooter überwiegend fahren statt oft tragen. Wer genau dieses Profil hat, kann den VX4 in die engere Auswahl nehmen.

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