TerraMaster F4 SSD Erfahrungsbericht und Test – Kompaktes All-Flash-NAS für Heimanwender

Lektor

Bernard Miletic

In der Welt der modernen Heimnetzwerke spielen NAS-Systeme eine zunehmend wichtige Rolle. Der TerraMaster F4 SSD verspricht als kompaktes und leises All-Flash-NAS eine Lösung für anspruchsvolle Heimanwender. Hier teile ich meine Eindrücke nach einer Woche intensiver Nutzung.

TerraMaster_F4 SSD

TerraMaster F4 SSD: Leistungsstarkes und flüsterleises All-Flash-NAS für Heimanwender – Jetzt entdecken!

  • Vollständige Produktbezeichnung: TerraMaster F4 SSD – All-Flash Silent Home Data Center
  • Anvisierte Nutzergruppe: Das Gerät zielt hauptsächlich auf Heimanwender und kleine Büros ab, die Wert auf Geschwindigkeit und geräuscharmen Betrieb legen. Diese Zielgruppenausrichtung erscheint angesichts des kompakten Designs und der All-Flash-Architektur plausibel.

Technische Spezifikationen:

  • Prozessor: Intel N95 (x86-64) mit maximal 3,4 GHz Taktrate
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR5 (auf 32 GB erweiterbar)
  • Speicherplätze: 4 x M.2 NVMe SSD Slots (PCIe 3.0)
  • Netzwerkanschluss: 1 x 5 GbE RJ-45 Port
  • USB-Anschlüsse: 3 x USB 3.2 Gen2 (2x Typ-A, 1x Typ-C)
  • Videoausgang: 1 x HDMI 2.x
  • Maße: 138 x 60 x 140 mm
  • Gewicht: 0,6 kg (ohne Festplatten)

Die Verarbeitungsqualität macht einen soliden Eindruck. Das Metallgehäuse verspricht Langlebigkeit, wobei die Kühlung der SSDs bei intensiver Nutzung möglicherweise eine Herausforderung darstellen könnte.

Besondere Merkmale:

  • All-Flash-Konzept: Ermöglicht sehr schnelle Datenzugriffe und nahezu lautlosen Betrieb. Im Vergleich zu HDD-basierten NAS-Systemen ein deutlicher Vorteil für den Heimbereich.
  • Platzsparendes Design: Mit Abmessungen von nur 138 x 60 x 140 mm optimal für begrenzte Räumlichkeiten. Dies könnte jedoch die Erweiterungsmöglichkeiten einschränken.
  • 5-Gigabit-Ethernet: Bietet signifikant höhere Übertragungsraten als Standard-Gigabit-Ethernet. Die praktische Relevanz hängt allerdings von der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur ab.

TerraMaster_F4 SSD

Die Testphase im Detail

Als technisch versierter Anwender habe ich den TerraMaster F4 SSD einer Woche lang auf Herz und Nieren geprüft. Dabei standen Alltagstauglichkeit, Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit im Fokus.

Bewertungskriterien:

  • Verpackung und Lieferumfang
  • Verarbeitungsqualität und Materialgüte
  • Einrichtungsprozess und Konfiguration
  • Netzwerkleistung (Datentransfer, Streaming)
  • Lautstärkeentwicklung
  • Stromverbrauch
  • Funktionsumfang der Software (TOS 6)
  • Bedienkomfort
  • Ausbaumöglichkeiten und Flexibilität

Testdurchführung

Die Evaluation erstreckte sich über einen Zeitraum von 7 Tagen, in denen ich das NAS in verschiedenen Szenarien einsetzte. Dazu gehörten umfangreiche Dateitransfers, Medienstreaming, Backups und die Nutzung diverser Apps. Als Testumgebung diente ein typisches Heimnetzwerk mit mehreren Endgeräten (Windows-PC, MacBook, Smartphones).

Erster Eindruck

Die Verpackung des F4 SSD ist kompakt und bietet dem Gerät ausreichend Schutz. Zum Lieferumfang gehören neben dem NAS-Gerät ein externes Netzteil, ein Netzwerkkabel und diverses Montagezubehör. Die Präsentation ist ansprechend, wenn auch nicht übermäßig hochwertig.

Inbetriebnahme

Die erste Einrichtung verlief größtenteils problemlos. Das Einsetzen der M.2 SSDs gestaltet sich dank des werkzeuglosen Designs einfach. Die Software-Installation und Grundkonfiguration über den Webbrowser sind intuitiv gestaltet. Für einige fortgeschrittene Einstellungen war jedoch ein Blick in die Dokumentation erforderlich.

TerraMaster_F4 SSD

Praxiserfahrungen und Messergebnisse

Leistungsfähigkeit

In puncto Performance überzeugt der F4 SSD weitgehend. Dank der All-Flash-Architektur und des 5-Gigabit-Anschlusses erreichte ich Transferraten von bis zu 550 MB/s beim Lesen und Schreiben großer Dateien. Bei einer Vielzahl kleiner Dateien zeigte sich jedoch eine gewisse Verlangsamung.

Geräuschpegel

Mit einer gemessenen Betriebslautstärke von unter 20 dB aus einem Meter Entfernung ist das NAS tatsächlich kaum wahrnehmbar. Dies prädestiniert es für den Einsatz in Wohnbereichen.

Energieeffizienz

Im Betrieb lag die Leistungsaufnahme bei durchschnittlich 25-30 Watt, im Ruhezustand bei etwa 8 Watt. Für ein All-Flash-System ist dies akzeptabel, wenn auch nicht herausragend sparsam.

Software-Ecosystem

Das TerraMaster Betriebssystem TOS 6 bietet eine Fülle von Funktionen und Apps. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet, allerdings nicht ganz so intuitiv wie bei einigen Konkurrenzprodukten. Positiv fielen mir die umfangreichen Backup-Optionen und die gute Integration von Cloud-Diensten auf.

Erweiterbarkeit

Die Option, den Arbeitsspeicher auf bis zu 32 GB aufzurüsten, ist lobenswert. Allerdings limitiert das kompakte Gehäuse die Erweiterungsmöglichkeiten bei den Laufwerken.

TerraMaster_F4 SSD

Subjektive Einschätzung

Nach einer Woche intensiver Nutzung hinterlässt der TerraMaster F4 SSD einen überwiegend positiven Eindruck. Die Kombination aus kompakter Bauform, nahezu lautlosem Betrieb und hoher Leistungsfähigkeit macht es zu einer attraktiven Lösung für anspruchsvolle Heimanwender. Besonders beeindruckt hat mich der geräuscharme Betrieb.

„Ich musste mehrfach nachsehen, ob das NAS überhaupt eingeschaltet ist, so leise arbeitet es“, bemerkte meine Partnerin, die technischen Geräten sonst eher skeptisch gegenübersteht.

Kritisch betrachte ich nur den relativ hohen Anschaffungspreis in Kombination mit den Kosten für hochkapazitive SSDs. Hier muss jeder Nutzer selbst abwägen, ob sich die Investition lohnt.

Erfahrungen anderer Nutzer im Überblick

Die Erfahrungsberichte anderer Anwender und Experten decken sich weitgehend mit meinen Beobachtungen. In vielen Erfahrungsschilderungen werden die hohe Leistungsfähigkeit und der leise Betrieb hervorgehoben. Ein häufig erwähnter Punkt in externen Erfahrungsberichten ist die gute Verarbeitungsqualität und das ansprechende Design.

Einige Nutzer berichten in ihren Erfahrungen von anfänglichen Schwierigkeiten mit der Software, insbesondere bei komplexeren Konfigurationen. Diese Erfahrungen konnte ich teilweise nachvollziehen, wobei die neueste TOS-Version viele Verbesserungen gebracht hat.

Interessanterweise zeigen die gesammelten Erfahrungen, dass viele Anwender den HDMI-Ausgang kaum nutzen – eine Beobachtung, die sich mit meinen eigenen Erfahrungen deckt.

TerraMaster_F4 SSD

Vergleichbare Produkte im Überblick

Synology DiskStation DS423+

  • Preisgestaltung: ca. 480 € (ohne Festplatten)
  • Prozessor: Intel Celeron J4125 Quad-Core
  • Arbeitsspeicher: 2 GB DDR4 (erweiterbar auf 6 GM)
  • Speicherplätze: 4 x 3,5″/2,5″ SATA + 2 x M.2 NVMe für SSD-Cache
  • Netzwerkanschluss: 2 x 1 GbE

Stärken:

  • Äußerst benutzerfreundliches DSM-Betriebssystem
  • Umfangreiches App-Angebot
  • Hervorragende Backup-Funktionalitäten

Schwächen:

  • Kein Multi-Gig-Ethernet
  • Begrenzte RAM-Erweiterungsmöglichkeiten

Im Vergleich zum TerraMaster F4 SSD bietet die Synology DS423+ eine ausgefeiltere Software-Umgebung, ist jedoch in Bezug auf Netzwerkgeschwindigkeit und Flash-Speicher weniger leistungsfähig.

QNAP TS-464

  • Preisgestaltung: ca. 500-550 € (ohne Festplatten)
  • Prozessor: Intel Celeron N5095/N5105 Quad-Core (bis 2,9 GHz)
  • Arbeitsspeicher: 4 GB DDR4, erweiterbar auf 16 GB
  • Speicherplätze: 4 x SATA + 2 x M.2 NVMe
  • Netzwerkanschluss: 2 x 2,5 GbE

Stärken:

  • Leistungsstarkes Netzwerk durch Dual-2,5 GbE
  • Gute Transcoding-Leistung für Medienanwendungen
  • Flexibel durch PCIe-Erweiterungsslot

Schwächen:

  • QTS-Software weniger intuitiv als Konkurrenzprodukte
  • Potentiell höhere Geräuschentwicklung

UGREEN NASync DXP4800 Plus

  • Preisgestaltung: ca. 480 € (zzgl. Import)
  • Prozessor: Intel Pentium Gold 8505 (5-Core / 6-Thread)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR5 (ab Werk), erweiterbar auf 64 GB
  • Speicherplätze: 4 x SATA + 2 x M.2 NVMe (PCIe 4.0-kompatibel)
  • Netzwerkanschluss: 1 x 10 GbE + 1 x 2,5 GbE

Stärken:

  • Sehr robuste Verarbeitung
  • Leistungsstarke Hardware und Multi-Gig-Netzwerk
  • Hohe Erweiterbarkeit (RAM, NVMe)

Schwächen:

  • Höherer Stromverbrauch
  • Software weniger ausgereift als bei etablierten Marken
  • Importnotwendigkeit kann Support erschweren

TerraMaster_F4 SSD

Häufig gestellte Fragen zum TerraMaster F4 SSD

Wie richte ich den SSD-Cache (Hyper Cache) beim F4 SSD ein?

Der Hyper Cache des F4 SSD kann die Cache-Performance um bis zu 35% steigern und den Speicherbedarf um 10% reduzieren. Zur Einrichtung navigieren Sie im TOS zu „Storage Manager → Flash Cache“. Verwenden Sie dafür eine separate NVMe-SSD, nicht die für RAID genutzten SSDs. Ein Cache von 128-256 GB ist für die meisten Anwendungen ausreichend, bei intensiver Nutzung können auch 512 GB bis 1 TB sinnvoll sein.

Welche RAID-Typen unterstützt das F4 SSD?

Das TerraMaster F4 SSD unterstützt eine Vielzahl von RAID-Typen, darunter Single, RAID 0, 1, 5, 6, 10 und JBOD. Die Einrichtung erfolgt über TOS unter „Control Panel → Storage Manager → RAID → Create“. Beachten Sie, dass die RAID-Erstellung vorhandene Daten löscht, ein vorheriges Backup ist daher unerlässlich. Das System bietet zudem Online-Kapazitätserweiterung, RAID-Migration und Hot-Spare-Funktionalität mit NVMe-SSDs.

Kann TOS 6 nur auf SSD installiert werden?

TOS 6 ermöglicht die direkte Installation auf einer NVMe-SSD, was zu schnellerem Booten, flüssigerer Bedienung und geringerer SSD-Abnutzung führt. Allerdings berichten einige Nutzer, dass eine Installation auf HDDs weiterhin möglich ist. Für optimale Leistung empfiehlt sich jedoch die explizite Wahl einer SSD als Systemlaufwerk bei der Einrichtung.

Ist es sinnvoll, separate SSDs für Betriebssystem und Cache zu verwenden?

Es wird empfohlen, separate SSDs für das Betriebssystem und den Cache zu verwenden. Für das OS reichen in der Regel 128-256 GB aus, bei vielen installierten Apps kann auch mehr Speicher sinnvoll sein. Eine Trennung von OS und Cache bringt keine direkten Leistungs- oder Sicherheitsvorteile, verbessert aber die Übersichtlichkeit und erleichtert Wartungsarbeiten.

Wie laut ist der F4 SSD im Dauerbetrieb?

Nutzer betonen durchweg den sehr leisen Betrieb des F4 SSD. Mit einer angegebenen Lautstärke von ≤ 19 dB(A) bei 1 m Abstand ist das Gerät deutlich leiser als HDD-basierte NAS-Systeme. Dies macht es besonders geeignet für den Einsatz in Wohn- oder Büroumgebungen, wo Geräuschentwicklung ein wichtiger Faktor ist.

Welche reale Netzwerkgeschwindigkeit erreicht das Gerät?

Dank des integrierten 5 GbE-Anschlusses kann der F4 SSD theoretisch Geschwindigkeiten erreichen, die fünfmal höher sind als bei Gigabit-Ethernet. In der Praxis variiert die Performance je nach Anzahl der gleichzeitigen Nutzer und der Art der übertragenen Dateien. Bei großen Dateien sind Übertragungsraten von bis zu 550 MB/s möglich, bei vielen kleinen Dateien kann die Geschwindigkeit jedoch geringer ausfallen.

Lohnt sich der HDMI-Port und wie wird er genutzt?

Der integrierte HDMI-Port ist primär für Troubleshooting und direkte Medienausgabe gedacht. In der Praxis berichten viele Nutzer jedoch, dass sie diesen Anschluss im Alltag kaum verwenden. Für die meisten Heimanwender bietet der HDMI-Port daher keinen signifikanten Mehrwert und ist eher als zusätzliche Option zu betrachten.

Welches SSD-Format und welche Größe sind optimal für Cache oder System?

Für den F4 SSD werden NVMe M.2 2280 SSDs empfohlen. Für das Betriebssystem sind 128-256 GB in der Regel ausreichend, während für den Cache mindestens 512 GB empfohlen werden. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass die SSDs nicht zu klein dimensioniert werden, um Leistungseinbußen oder Probleme bei der OS-Installation zu vermeiden.

Wie werden die NVMe-SSDs installiert?

Der F4 SSD bietet einen schraubenlosen Einbau der NVMe-SSDs durch griffige Schrauben. Zu beachten ist, dass passive Kühler oft zu hoch für das kompakte Gehäuse sind. Es wird empfohlen, entweder sehr flache Kühler zu verwenden oder ganz auf zusätzliche Kühlelemente zu verzichten.

Welche CPU ist im F4 SSD verbaut und wie relevant ist sie für Transcoding?

Der F4 SSD ist mit einem Intel N95 (Quad-Core x86) Prozessor ausgestattet. Diese CPU bietet Vorteile beim Medien-Transcoding, insbesondere für 4K, H.264 und H.265 Formate. Die Hardware-Unterstützung für Transcoding macht das Gerät besonders interessant für Nutzer, die häufig Medieninhalte streamen oder bearbeiten.

TerraMaster_F4 SSD

Markenvorstellung TerraMaster

TerraMaster Technology Co., Ltd. ist ein chinesisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Netzwerkspeicherlösungen (NAS) und Direct Attached Storage (DAS) Systemen spezialisiert hat. Gegründet im März 2010 in Shenzhen, hat sich TerraMaster zu einem relevanten Player im Bereich der Datenspeicherlösungen für Privat- und Geschäftsanwender entwickelt.

Unternehmensphilosophie und Werte

TerraMaster legt besonderen Wert auf Innovation, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Das Unternehmen strebt danach, hochwertige und gleichzeitig kosteneffiziente Speicherlösungen anzubieten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kombination von Hardware- und Software-Entwicklung, um ganzheitliche Datenspeicherprodukte für ein breites Anwenderspektrum zu schaffen.

Produktpalette

  • NAS-Systeme: Vom Einsteigermodell für Heimanwender bis hin zu Enterprise-Lösungen
  • DAS-Systeme: Insbesondere für Video-Editing und professionelle Anwendungen
  • Zubehör: Netzteile, Ersatzteile und RAID-Controller

Technologische Entwicklungen

TerraMaster hat sein eigenes Betriebssystem TOS (TerraMaster Operating System) kontinuierlich weiterentwickelt. Von TOS 1.0 im Jahr 2011 bis zum aktuellen TOS 6 hat das Unternehmen stetig an Verbesserungen in Bezug auf Benutzeroberfläche, Sicherheitsfunktionen und Leistung gearbeitet.

Bemerkenswert sind auch die Kooperationen mit Intel bei CPU-Innovationen und Seagate bei der Optimierung der Kompatibilität mit IronWolf-Festplatten. TerraMaster hat zudem eigene RAID-Algorithmen (TRAID/TRAID+) entwickelt, die auf erhöhte Datensicherheit abzielen.

TerraMaster_F4 SSD

Marktposition und Reputation

TerraMaster hat sich als Alternative zu etablierten Marken wie Synology und QNAP positioniert. Das Unternehmen wird oft für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt. In Fachmedien wie PCMag, Tom’s Hardware und ComputerBase erhielten TerraMaster-Produkte positive Bewertungen, insbesondere für ihre Hardware-Leistung und das kompakte Design.

Kundensupport und Garantie

TerraMaster bietet verschiedene Support-Optionen, darunter Quick-Installation-Guides, Video-Tutorials, FAQs und ein Nutzerforum. Die Garantiezeit beträgt in der Regel mindestens zwei Jahre, und es gibt ein Rückgaberecht, das je nach Markt variieren kann.

Innovationen und Zukunftsausrichtung

In den letzten Jahren hat TerraMaster verstärkt auf All-Flash-Lösungen und Multi-Gig-Ethernet gesetzt. Die Einführung von TOS 6 zeigt das Bestreben, mit den Software-Funktionen der Marktführer gleichzuziehen. Zudem hat das Unternehmen eine offene API/SDK-Plattform für Entwickler geschaffen, um die Integration von Drittanbieter-Anwendungen zu fördern.

Fazit zur Marke

TerraMaster hat sich als aufstrebender Anbieter im NAS-Markt etabliert. Die Stärken liegen in der Kombination aus solider Hardware, kontinuierlicher Software-Entwicklung und attraktiver Preisgestaltung. Während die Marke in Bezug auf Software-Reife und Ökosystem noch hinter den Marktführern zurückliegt, macht sie dies oft durch innovative Hardware-Konzepte und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wett. Für Anwender, die eine Alternative zu den etablierten Marken suchen und bereit sind, sich mit einer möglicherweise weniger ausgereiften Software auseinanderzusetzen, kann TerraMaster eine interessante Option darstellen.

TerraMaster_F4 SSD

Abschließende Bewertung

Nach eingehender Prüfung zeigt sich der TerraMaster F4 SSD als leistungsfähige und kompakte Speicherlösung für anspruchsvolle Heimanwender und kleine Büros. Die Stärken liegen eindeutig in der hohen Geschwindigkeit durch die All-Flash-Architektur, dem äußerst leisen Betrieb und der kompakten Bauform.

Die Leistungsfähigkeit im Netzwerk überzeugt, insbesondere dank des 5 GbE-Anschlusses, der die Möglichkeiten vieler Konkurrenzprodukte übersteigt. Die Übertragungsraten von bis zu 550 MB/s bei großen Dateien sind beeindruckend, wobei bei vielen kleinen Dateien leichte Einbußen zu verzeichnen sind.

Ein besonderes Lob verdient die Geräuschentwicklung – oder besser gesagt, deren nahezu vollständiges Fehlen. Mit unter 20 dB im Betrieb ist der F4 SSD praktisch unhörbar und eignet sich damit hervorragend für den Einsatz in Wohnräumen oder ruhigen Büroumgebungen.

Die Energieeffizienz ist akzeptabel, wenn auch nicht herausragend. Mit einem Verbrauch von 25-30 Watt im Betrieb und 8 Watt im Ruhezustand liegt das Gerät im Mittelfeld für All-Flash-NAS-Systeme.

Der ideale Nutzer für den TerraMaster F4 SSD ist jemand, der Wert auf hohe Geschwindigkeit und absolut leisen Betrieb legt, beispielsweise für Multimedia-Streaming, schnelle Dateifreigaben oder als zentralen Speicher für Foto- und Videobearbeitung im Heimnetzwerk.

Im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie der Synology DS423+ oder der QNAP TS-464 punktet der F4 SSD vor allem durch sein All-Flash-Design und die damit verbundene Geschwindigkeit und Laufruhe.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der TerraMaster F4 SSD ist eine empfehlenswerte Wahl für technikaffine Heimanwender und kleine Büros, die ein schnelles, leises und kompaktes NAS suchen und bereit sind, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Die Kombination aus Leistung, Laufruhe und Kompaktheit macht ihn zu einer attraktiven Option im wachsenden Markt der All-Flash-NAS-Systeme.

TerraMaster F4 SSD: Leistungsstarkes und flüsterleises All-Flash-NAS für Heimanwender – Jetzt entdecken!

Zu unserer Redaktion