Wer auf schlechten Radwegen komfortabel unterwegs sein möchte und dabei eine große Energiereserve schätzt, findet im PURE AIR⁶ Ultra Suspension Metallic Grey einen auffällig umfangreich ausgestatteten E-Scooter. Mein Erfahrungsbericht zeigt nach einer einwöchigen Nutzung, wie sich die doppelte Federung, der 624-Wh-Akku, der kräftige Hinterradantrieb und die stabilisierende Lenkung im Alltag ergänzen. Der Scooter richtet sich vor allem an Pendlerinnen und Pendler, vielseitige Alltagsfahrerinnen und Alltagsfahrer sowie Personen, die auf komfortablen Radwegen und längeren Strecken unterwegs sind.
Mit einem offiziellen Preis von etwa 630 Euro, einem Gewicht von 23,5 kg und einer maximalen Traglast von 120 kg ist der PURE AIR⁶ Ultra Suspension kein minimalistischer Leichtroller, sondern ein auf Reichweite, Fahrkomfort und Stabilität ausgelegtes Fahrzeug. Im Test überzeugt mich besonders, wie ruhig der Roller geradeaus läuft und wie gut die Federung Unebenheiten filtert. Die Reichweite von bis zu 90 km bleibt dabei eine Herstellerangabe für optimale Bedingungen, während die tatsächlich erreichbare Distanz von Gewicht, Geschwindigkeit, Reifendruck, Temperatur und Streckenprofil abhängt.
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Produktdetails und Zielgruppe
- Produktname: PURE AIR⁶ Ultra Suspension Metallic Grey
- Zielgruppe: Pendlerinnen und Pendler, Alltagsfahrerinnen und Alltagsfahrer sowie Personen mit langen Strecken und unebenen Radwegen
- Preis: etwa 630 Euro, abhängig vom jeweiligen Angebot
- Farbe: Metallic Grey
- Gewicht: 23,5 kg
- Maximales Fahrergewicht: 120 kg
- Material: Stahlrahmen mit widerstandsfähiger Pulverbeschichtung
- Maße aufgeklappt: ungefähr 123 × 69 × 120 cm
- Maße zusammengeklappt: ungefähr 123 × 69 × 58,7 cm
- Motor: Hinterrad-Nabenmotor mit 500 Watt Nenndauerleistung und 1.200 Watt Spitzenleistung
- Akku: fest eingebauter Lithium-Ionen-Akku mit 624 Wh
- Reichweite: bis zu 90 km unter optimalen Bedingungen
- Federung: progressive GlideMotion-Teleskopgabel vorne und zwei hintere Stoßdämpfer
- Reifen: 10-Zoll-schlauchlose Luftreifen mit zusätzlicher Pannenschutzschicht
- Bremsen: gekapselte Trommelbremse vorne und elektronische Rekuperationsbremse hinten
- Beleuchtung: 150-Lumen-Frontscheinwerfer, Rücklicht, Bremslicht und integrierte Lenkerblinker
- Schutzklasse: IP65 gegen Staub und Strahlwasser
- Bedienung: LED-Display, Daumengashebel, drei Geschwindigkeitsbereiche und Pure App für Android und iOS
- Verbindung: Bluetooth
- Lieferumfang: Ladegerät, Netzkabel, Montagematerial, Werkzeug, Bedienungsanleitung, Kennzeichenhalter und Versicherungsunterlagen
Besonders gut eignet sich der Scooter für Menschen, die im Alltag Wert auf einen ruhigen Geradeauslauf und eine komfortable Federung legen. Die breite Lenkstange vermittelt viel Kontrolle, während das etwa 50 × 15 cm große Trittbrett ausreichend Platz für eine stabile Fußposition bietet. Auch Fahrerinnen und Fahrer mit höherem Körpergewicht profitieren von der zulässigen Belastung bis 120 kg und der einstellbaren Vorspannung der hinteren Federbeine.
Wegen des Gewichts und des fest eingebauten Akkus ist der PURE AIR⁶ Ultra Suspension vor allem dann praktisch, wenn am Abstellort eine Steckdose erreichbar ist. Für längere Pendelstrecken bietet der große Akku viel Reserve. Beim regelmäßigen Tragen über Treppen oder häufigen Umsteigen im öffentlichen Nahverkehr spielt das Gewicht dagegen eine größere Rolle als beim eigentlichen Fahren.
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Besondere Eigenschaften im Überblick
- 624-Wh-Akku: Die große Akkukapazität schafft eine solide Grundlage für längere Alltags- und Pendelstrecken.
- Doppelte GlideMotion-Federung: Die Kombination aus progressiver Teleskopgabel und zwei hinteren Stoßdämpfern verbessert den Komfort auf schlechtem Asphalt.
- Active Steering Stabilisation™: Eine spürbare Zentrierwirkung unterstützt einen ruhigen Geradeauslauf und reduziert seitliche Lenkbewegungen.
- 500 Watt Nennleistung: Der Hinterradmotor liefert eine gleichmäßige und gut dosierbare Kraftentfaltung.
- Einstellbare hintere Federbeine: Die Vorspannung lässt sich an Fahrergewicht und Untergrund anpassen.
- 10-Zoll-Tubeless-Reifen: Die schlauchlose Bauweise und die zusätzliche Pannenschutzschicht verbinden Komfort mit einem gewissen Schutz vor typischen Reifenschäden.
- App-Anbindung: Fahrdaten, Kilometerstand, elektronische Verriegelung und Firmware-Informationen sind per Bluetooth erreichbar.
- Deutsche Straßenausstattung: Beleuchtung, Reflektoren, Klingel und Kennzeichenhalter erleichtern die Nutzung in Deutschland.
Produkttest
Testkriterien
Ich prüfe den PURE AIR⁶ Ultra Suspension über sieben Tage hinweg unter verschiedenen Bedingungen. Im Mittelpunkt stehen die Verpackung und der Lieferumfang, die Verarbeitung des Stahlrahmens, der Faltmechanismus, die Qualität der sichtbaren Verschraubungen sowie die erste Inbetriebnahme. Zusätzlich bewerte ich die Ergonomie von Lenker und Trittbrett, die Bedienbarkeit des Displays, die Dosierung des Daumengashebelns und die Übersichtlichkeit der Fahrmodi.
Für einen E-Scooter dieser Größe sind außerdem Fahrkomfort und Sicherheit entscheidend. Deshalb achte ich auf das Verhalten auf glattem Asphalt, schlechtem Radweg, Kopfsteinpflaster und Steigungen. Ich beobachte den Geradeauslauf, die Wirkung der Active Steering Stabilisation, das Ansprechverhalten der Federung, die Bremsdosierung, die Sichtbarkeit der Beleuchtung und die Funktion der Blinker. Auch der Reifendruck von ungefähr 2,5 bar, die Reichweitenanzeige und die Ladezeit fließen in die Bewertung ein.
Die einwöchige Dauer erlaubt eine realistische Einschätzung der Handhabung und des Komforts, ersetzt aber keinen Langzeit-Dauertest über mehrere Monate. Aussagen zur langfristigen Haltbarkeit treffe ich deshalb nur vorsichtig. Nach jeder Fahrt kontrolliere ich den Faltmechanismus, die Reifen, die sichtbaren Leitungen, die Beleuchtung und die Schraubverbindungen.
Testablauf
Ich starte mit der Lieferung und dokumentiere zunächst Maße, Gewichtseindruck und sichtbare Verarbeitung. Danach richte ich den Scooter ein, montiere den Lenker, kontrolliere die Leitungsführung und lade den Akku vollständig. Vor der ersten Fahrt prüfe ich zusätzlich den Reifendruck und stelle sicher, dass die Verriegelung des Faltmechanismus vollständig einrastet.
An den ersten beiden Tagen fahre ich kurze Strecken auf Asphalt und Radwegen, um die Bedienung, die drei Fahrbereiche und das Anfahrverhalten kennenzulernen. Der Motor setzt erst nach einem kurzen Anrollen ein. Das empfinde ich als angenehm, weil der Scooter dadurch nicht unbeabsichtigt aus dem Stand losfährt. Der Daumengashebel lässt sich fein dosieren, und der Hinterradantrieb wirkt bei normalem Tempo leise.
An den Tagen drei und vier stehen Komfort und Stabilität im Mittelpunkt. Ich fahre über schlechten Asphalt, Querfugen und Kopfsteinpflaster. Dabei stelle ich die hintere Federvorspannung auf die Belastung ein und achte darauf, wie stark Stöße bis zum Lenker und Trittbrett durchgereicht werden. Anschließend nutze ich eine Steigung und prüfe, wie gleichmäßig der Motor die Geschwindigkeit hält.
An den Tagen fünf und sechs fahre ich längere Strecken und nutze die App. Ich beobachte die Akkuanzeige, lese Kilometerstand und Fahrdaten aus und probiere die elektronische Verriegelung aus. Am siebten Tag kontrolliere ich erneut Faltmechanismus, Reifen, Beleuchtung und Verschraubungen und fasse die Alltagserfahrungen aus der gesamten Woche zusammen.
Unboxing und Lieferumfang
Der Scooter kommt in einem großen, bedruckten Transportkarton. Beim Öffnen bleibt der Roller zunächst im beziehungsweise am Karton, da die Verpackung beim Aufrichten der Lenkstange zusätzliche Stabilität gibt. Eine separate Zubehörschachtel enthält die für die Einrichtung erforderlichen Kleinteile. Die Anordnung wirkt zweckmäßig und schützt den Scooter während des Transports.
Im Karton liegen das Ladegerät mit separatem Netzkabel, die Bedienungsanleitung, Montagematerial, Werkzeug, der Kennzeichenhalter und Unterlagen zur Versicherung beziehungsweise Kennzeichenfreischaltung. Auf den Unterlagen ist nachvollziehbar, dass der Scooter für den deutschen Straßenverkehr vorgesehen ist und eine gültige Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen benötigt. Ein kleines Zubehörteil für das Reifenventil beziehungsweise die Befüllung ist ebenfalls vorhanden.
Der Roller selbst ist weitgehend vormontiert. Die Lenkstange ist eingeklappt und wird für die Einrichtung aufgerichtet. Die sichtbare Pulverbeschichtung des Stahlrahmens wirkt gleichmäßig, während die breite Plattform und die beiden hinteren Federbeine bereits beim Auspacken den robusten Aufbau erkennen lassen.
Installation und erste Nutzung
Die Einrichtung ist in wenigen Arbeitsschritten erledigt. Ich richte die Lenkstange auf, sichere den Faltmechanismus und befestige anschließend den Lenker mit dem mitgelieferten Werkzeug. Dabei führe ich die Leitungen sorgfältig, damit sie weder verdreht noch eingeklemmt werden. Die Schrauben werden schrittweise festgezogen, anschließend prüfe ich den Lenker auf Spiel.
Nach der Montage lade ich den Akku vollständig. Der Ladevorgang endet, sobald die Anzeige am Ladegerät auf Grün wechselt. Danach kontrolliere ich den Reifendruck und stelle ihn auf ungefähr 2,5 bar beziehungsweise 35 psi ein. Die Pure App verbinde ich über Bluetooth. Sie zeigt Fahrdaten und Kilometerstand an und bietet zusätzlich die elektronische Verriegelung sowie den Zugriff auf Firmware-Informationen.
Testverlauf und Testergebnis
Verarbeitung und Materialanmutung
Der Stahlrahmen vermittelt einen stabilen Eindruck und die Pulverbeschichtung fühlt sich widerstandsfähig an. Nähte, Verschraubungen und die Verbindung zwischen Lenkstange und Rahmen wirken im Test sauber ausgeführt. Das Fahrzeug steht mit ausgeklapptem Seitenständer sicher und lässt sich ohne Anlehnen abstellen.
Die Konstruktion ist bewusst großzügig dimensioniert. Der Lenker misst im Test etwa 69 cm in der Breite und liegt ungefähr 92 cm über dem Trittbrett. Dadurch entsteht eine aufrechte, kontrollierte Sitz- beziehungsweise Stehposition. Die Lenkerenden bleiben beim Zusammenklappen seitlich ausgeformt, wodurch das Faltmaß mit rund 69 cm Breite erhalten bleibt. Für das Verstauen im Auto ist es sinnvoll, diese Maße vorher zu prüfen.
Fahrkomfort und Federung
Die progressive GlideMotion-Teleskopgabel spricht bei kleinen Unebenheiten spürbar an. Auf schlechtem Asphalt nimmt sie den harten Impuls aus Querfugen und beschädigten Stellen, ohne dass die Lenkung schwammig wirkt. Hinten arbeiten zwei Stoßdämpfer, deren Vorspannung sich an die Belastung anpassen lässt. Diese Einstellmöglichkeit macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn sich Fahrergewicht oder Untergrund deutlich verändern.
Auf normalen Radwegen fährt sich der Scooter komfortabel und ruhig. Kopfsteinpflaster wird nicht vollständig glattgebügelt, aber die Schläge erreichen Lenker und Trittbrett deutlich abgeschwächt. Auf grobem Pflaster höre ich im hinteren Bereich ein leichtes Klappern beziehungsweise Geräusch am Schutzblech. Das bleibt im Test ein kleiner Nebenpunkt und beeinflusst die grundsätzliche Komfortwirkung der Federung nicht.
Lenkung und Geradeauslauf
Die Active Steering Stabilisation™ ist während der Fahrt tatsächlich spürbar. Beim Loslassen der seitlichen Lenkbewegung kehrt der Lenker sanft in eine mittige Position zurück. Das System blockiert die Lenkung nicht, sondern unterstützt sie lediglich. Besonders bei höherem Tempo und auf leicht unruhigem Untergrund vermittelt diese Zentrierwirkung zusätzliche Ruhe.
Der breite Lenker bietet viel Kontrolle, ohne dass ich ständig korrigieren muss. Im praktischen Fahrbetrieb messe ich einen ruhigen Geradeauslauf. Die Kombination aus breiter Lenkstange, 10-Zoll-Luftreifen und stabilisierender Lenkung wirkt sich positiv auf das Sicherheitsgefühl aus.
Motor und Steigungen
Der Hinterrad-Nabenmotor arbeitet leise und setzt seine Leistung gleichmäßig frei. Die Nenndauerleistung beträgt 500 Watt, kurzfristig stehen bis zu 1.200 Watt Spitzenleistung zur Verfügung. Auf einer 16-prozentigen Parkhausrampe mit ungefähr 80 kg Zuladung fährt der Scooter ohne auffälligen Leistungseinbruch hinauf. Die Herstellerangabe von bis zu 23 Prozent ist dabei als günstiger Orientierungswert zu verstehen, da Untergrund, Akkustand, Anlauf und Fahrergewicht die tatsächliche Steigfähigkeit beeinflussen.
Auf festen Steigungen bleibt die Leistungsabgabe gut dosierbar. Auf sehr steilen Geländeabschnitten mit Gras, Sand und Schlaglöchern erreicht der Scooter dagegen seine sinnvolle Einsatzgrenze. Für den vorgesehenen Straßen- und Radwegverkehr ist der Antrieb überzeugend ausgelegt.
Geschwindigkeit und Bedienung
Das LED-Display zeigt Geschwindigkeit, Fahrmodus, Akkustand und Statusinformationen übersichtlich an. Über die zentrale Taste wechsle ich zwischen drei Geschwindigkeitsbereichen. Dazu gehören ein Fußgängermodus mit ungefähr 6 km/h, ein mittlerer Bereich um 15 km/h und der jeweilige Maximalmodus.
PURE Deutschland bewirbt das Modell mit bis zu 22 km/h. Für die Nutzung in Deutschland ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit gemäß Genehmigung und Datenbestätigung maßgeblich. Im praktischen Messbetrieb liegen die Werte bei ungefähr 21 bis 21,5 km/h per GPS. Der Start erfolgt erst nach einem kurzen Abstoßen mit dem Fuß, was die Handhabung beim Anfahren kontrollierbar macht.
Bremsen und Sicherheit
Vorne arbeitet eine gekapselte Trommelbremse. Sie ist gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt und im Alltag vergleichsweise wartungsarm. Hinten verzögert eine elektronische Rekuperationsbremse. Beim Bremsen wird ein Teil der Bewegungsenergie zurück in elektrische Energie umgewandelt. Der Bremshebel spricht gut dosierbar an.
Auf trockenem Asphalt benötige ich aus etwa 21 km/h ungefähr 4 m bis zum Stillstand. Dieser Wert gilt für die getesteten Bedingungen. Nässe, Gefälle, Reifenluftdruck und Beladung können den Bremsweg verändern. Vor jeder Fahrt prüfe ich deshalb Reifen, Bremshebel und Beleuchtung.
Der 150-Lumen-Scheinwerfer leuchtet den unmittelbaren Fahrbereich gut aus. Rücklicht und Bremslicht erhöhen die Sichtbarkeit nach hinten. Die Blinker sitzen in den Lenkerenden und sind von der Seite gut wahrnehmbar. Ein zusätzliches separates Blinkerpaar am Heck ist bei diesem Modell nicht vorhanden. Reflektoren an Front, Heck und Seiten ergänzen die Ausstattung.
Akku, Ladezeit und Reichweite
Der fest eingebaute Lithium-Ionen-Akku bietet 624 Wh. Das ist für längere Fahrten eine komfortable Energiereserve. Der Akku wird durch ein Batteriemanagementsystem überwacht, das unter anderem Temperatur, Spannung und Leistungsabgabe kontrolliert. Schutzfunktionen gegen Überladung, Tiefentladung, Überhitzung und Kurzschluss sind vorgesehen.
Für eine vollständige Ladung benötige ich etwa acht bis neun Stunden. Das passt zur großen Akkukapazität und zum Ladegerät mit 54,6 V Gleichspannung und 1,5 A. Da der Akku fest eingebaut ist, wird der gesamte Scooter an die Steckdose gestellt. Für eine Wohnung ohne geeigneten Stellplatz ist das organisatorisch etwas aufwendiger, im Alltag am Ladeort aber unkompliziert.
Die Herstellerreichweite von bis zu 90 km gilt unter optimalen Bedingungen. Im realen Einsatz hängt die Reichweite stark von Geschwindigkeit, Temperatur, Reifendruck, Steigungen und Körpergewicht ab. Nach einer anspruchsvollen Testfahrt über 30 km zeigt die Anzeige noch ungefähr 20 Prozent Akku. Ich rechne daraus bewusst keine vollständige Reichweite hoch, weil das Streckenprofil nicht gleichmäßig ist.
App und elektronische Verriegelung
Die Pure App verbindet sich über Bluetooth mit dem Scooter. Sie zeigt zusätzliche Fahrdaten und den Kilometerstand an. Außerdem lässt sich der Roller elektronisch verriegeln, und Firmware-Informationen können über die App geprüft werden. Die Bedienung bleibt funktional und übersichtlich, ohne den eigentlichen Fahrbetrieb unnötig zu verkomplizieren.
Die elektronische Verriegelung nutze ich als zusätzliche Komfortfunktion beim kurzen Abstellen. Sie ersetzt kein stabiles physisches Schloss. Für längere Pausen sichere ich den Roller deshalb zusätzlich mechanisch. Ein integriertes Apple-Find-My-Modul ist nicht vorhanden.
Alltagstauglichkeit und Pflege
Die IP65-Schutzklasse schützt den Scooter gegen Staub und Strahlwasser. Normale Regenfahrten sind damit im vorgesehenen Rahmen möglich. Untertauchen und Hochdruckreinigung gehören nicht dazu. Nach Regen entferne ich Schmutz und Feuchtigkeit mit einem feuchten Tuch und stelle den Scooter trocken ab.
Vor jeder Fahrt kontrolliere ich Faltmechanismus, Reifen, Beleuchtung, Ladeanschluss und sichtbare Kabel. PURE empfiehlt zusätzlich eine ausführlichere Kontrolle ungefähr monatlich oder alle 300 km. Dazu gehören Reifen auf Schäden und Verschleiß, Klingel, Schraubverbindungen, Ladegerät und Faltmechanismus. Diese Prüfungen sind mit wenigen Minuten Aufwand erledigt und passen gut zur robusten Konstruktion.
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Persönlicher Eindruck
Mein stärkster Eindruck entsteht beim Fahren auf schlechten Radwegen. Die Federung arbeitet nicht spektakulär auffällig, sondern nimmt den Unebenheiten angenehm die Härte. Gleichzeitig bleibt die Lenkung präzise genug, um Hindernissen sauber auszuweichen. Die Active Steering Stabilisation gibt dem Fahrzeug dabei eine bemerkenswerte Ruhe.
„Auf schlechtem Asphalt fühlt sich der Scooter kontrolliert und deutlich entspannter an als viele Fahrzeuge mit einfacher Federung.“
Auch der Motor gefällt mir im Alltag. Er arbeitet leise und lässt sich mit dem Daumengashebel fein steuern. Besonders auf längeren Strecken ist die Kombination aus stabilem Fahrverhalten und großer Akkukapazität angenehm. Das Trittbrett bietet mit ungefähr 50 × 15 cm ausreichend Raum, um die Füße sicher zu positionieren.
„Die Lenkung zentriert sich sanft, ohne dass ich gegen eine starre Sperre arbeiten muss.“
Als kleiner praktischer Nebenpunkt bleibt das Gewicht von 23,5 kg. Beim Fahren spielt es kaum eine Rolle, beim Tragen über Treppen dagegen schon. Das hängt stark von der individuellen Wohn- und Pendelsituation ab. Für regelmäßiges Verladen in einen Kofferraum ist der Klappmechanismus hilfreich, während tägliches Treppentragen mehr Kraft erfordert.
Externe Erfahrungszusammenfassung
Die verfügbaren externen Erfahrungen bestätigen das im Test erkennbare Profil weitgehend. Nutzerinnen und Nutzer sowie Fachautoren heben vor allem die doppelte Federung, den großen Akku, die ruhige Lenkung und die angenehme Kraftentfaltung hervor. Ein verifizierter Erfahrungsbericht nennt bei etwa 85 kg Körpergewicht ungefähr 70 km Reichweite ohne Eco-Modus. Diese Angabe zeigt, dass die Alltagsergebnisse deutlich vom Idealwert der Herstellerangabe abweichen können.
Weitere Erfahrungsberichte nennen je nach Fahrergewicht und Fahrprofil etwa 30 bis 50 km. Solche Erfahrungen sind als Orientierung hilfreich, aber nicht direkt auf jede Fahrt übertragbar, weil Temperatur, Firmware, Geschwindigkeit und Streckenprofil variieren. Ein deutscher Praxistest beschreibt außerdem eine problemlos bewältigte 16-prozentige Rampe, einen Bremsweg von ungefähr 4 m aus 21 km/h und eine Ladezeit von acht bis neun Stunden.
Vereinzelt werden eine schlichte App, Geräusche am hinteren Bereich auf grobem Kopfsteinpflaster und eine nach Regen auftretende Geräuschentwicklung erwähnt. Diese einzelnen Erfahrungen lassen keinen allgemeinen Serienzustand ableiten. Insgesamt vermitteln die externen Erfahrungsberichte ein überwiegend positives Bild mit Schwerpunkt auf Komfort, Reichweitenreserve und stabilem Fahrverhalten.
Alternativprodukte
Segway Ninebot MAX G3 D
Der Segway Ninebot MAX G3 D bietet 500 Watt Nennleistung, bis zu 2.000 Watt maximale Leistung, einen 597-Wh-Akku, hydraulische Federung, zwei mechanische Scheibenbremsen, 11-Zoll-Reifen, Traktionskontrolle und umfangreiche Smart-Funktionen. Mit ungefähr 24,6 kg ist er etwas schwerer, der Preis beginnt im deutschen Handel bei etwa 800 Euro. Sein Nachteil liegt damit vor allem im höheren Preis. Der getestete PURE bietet für etwa 170 Euro weniger einen etwas größeren Akku und bleibt rund 1 kg leichter.
Xiaomi Electric Scooter 5 Max DE
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Max DE arbeitet mit 400 Watt Nennleistung, maximal 1.000 Watt, einem 477-Wh-Akku und einer Idealreichweite von 60 km. Er wiegt ungefähr 22,3 kg und kostet etwa 600 Euro. Sein geringerer Akku, die niedrigere Nennleistung und die geringere nominelle Reichweite sind gegenüber dem PURE die wesentlichen Nachteile. Der PURE bietet für einen ähnlichen Preis 624 Wh, 500 Watt Nennleistung und eine umfangreichere Reichweitenreserve.
NIU KQi 300X DE
Der NIU KQi 300X DE besitzt 500 Watt Nennleistung, bis zu 1.000 Watt Maximalleistung, einen 608,4-Wh-Akku und eine Reichweitenangabe von bis zu 60 km. Er ist mit ungefähr 22,1 kg leichter und kostet etwa 539 Euro. Seine doppelte mechanische Scheibenbremse ist ein Pluspunkt, allerdings verfügt er nicht über eine echte Federung vorne und hinten. Der PURE bietet dafür die Kombination aus progressiver Vordergabel, zwei hinteren Federbeinen, größerer nomineller Reichweite und Active Steering Stabilisation.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum PURE AIR⁶ Ultra Suspension im Test
Wie weit kommt der PURE AIR⁶ Ultra Suspension im Alltag?
Die Herstellerangabe beträgt bis zu 90 km unter optimalen Bedingungen. Im Alltag hängt die Reichweite von Fahrergewicht, Reifendruck, Temperatur, Geschwindigkeit, Steigungen und häufigem Beschleunigen ab. Der 624-Wh-Akku bietet eine große Reserve, trotzdem sind reale Werte unterhalb des Idealwerts normal. Bei etwa 85 kg werden in einer Nutzererfahrung ungefähr 70 km genannt. Nach 30 anspruchsvollen Testkilometern zeigt der Scooter noch rund 20 Prozent Akku an.
Eignet sich der PURE AIR⁶ Ultra für tägliche Pendelstrecken?
Ja, der PURE AIR⁶ Ultra eignet sich gut für tägliche Pendelstrecken von etwa 15 bis 25 km. Der 624-Wh-Akku bietet dafür eine komfortable Energiereserve, während die doppelte Federung schlechte Radwege angenehmer macht. Der leise Motor und der stabile Geradeauslauf unterstützen entspanntes Fahren. Beim kombinierten Pendeln mit Zug, Bus oder vielen Treppen sollte das Gewicht von 23,5 kg berücksichtigt werden.
Wie schwer ist der PURE AIR⁶ Ultra Suspension?
Der Scooter wiegt 23,5 kg. Beim Fahren wirkt sich dieses Gewicht positiv auf die Stabilität aus, beim Tragen macht es sich dagegen deutlich bemerkbar. Die Lenkstange lässt sich einklappen, die Lenkerenden bleiben jedoch breit. Dadurch ist der Roller für das gelegentliche Verstauen im Kofferraum gut vorbereitet, bleibt aber auch im gefalteten Zustand relativ groß. Der fest eingebaute Akku kann nicht separat zum Ladeort getragen werden.
Wie funktioniert die Federung des PURE AIR⁶ Ultra?
Vorne arbeitet eine progressive GlideMotion-Teleskopgabel, hinten sitzen zwei Stoßdämpfer. Die Vorspannung der hinteren Federbeine lässt sich an Fahrergewicht und Untergrund anpassen. Im Praxistest federt das System schlechte Radwege und kleinere Unebenheiten spürbar ab. Auf grobem Kopfsteinpflaster bleibt der Komfort brauchbar, allerdings ist im hinteren Bereich ein leichtes Klappern beziehungsweise Geräusch hörbar. Tiefe Schlaglöcher ersetzt die Federung nicht.
Welche Steigungen schafft der PURE AIR⁶ Ultra?
Der Hersteller nennt eine maximale Steigung von bis zu 23 Prozent. Im Test bewältigt der Scooter eine 16-prozentige Parkhausrampe mit ungefähr 80 kg Zuladung problemlos. Die tatsächlich erreichbare Steigung hängt zusätzlich von Akkustand, Fahrergewicht, Anfahrgeschwindigkeit, Untergrund und Länge des Anstiegs ab. Auf sehr steilen Geländepassagen mit Gras, Sand und Schlaglöchern erreicht der Hinterradmotor seine praktische Grenze.
Wie schnell fährt der PURE AIR⁶ Ultra Suspension?
PURE Deutschland bewirbt den Scooter mit bis zu 22 km/h. Für die rechtliche Einordnung in Deutschland ist jedoch die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit gemäß Genehmigung und Datenbestätigung entscheidend. Im unabhängigen Praxistest werden ungefähr 21 bis 21,5 km/h per GPS gemessen. Zusätzlich stehen ein Fußgängermodus mit etwa 6 km/h und ein mittlerer Fahrbereich um 15 km/h zur Verfügung.
Wie bremst der PURE AIR⁶ Ultra Suspension?
Vorne besitzt der Scooter eine gekapselte Trommelbremse, hinten eine elektronische Rekuperationsbremse. Die mechanische Vorderbremse ist gut gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt, während die hintere Bremse Bewegungsenergie teilweise zurück in elektrische Energie wandelt. Auf trockenem Asphalt werden aus ungefähr 21 km/h rund 4 m Bremsweg gemessen. Bei Nässe, Gefälle oder höherer Beladung kann sich der Bremsweg verändern.
Wie lange dauert das Laden des Akkus?
Eine vollständige Ladung dauert im Praxistest etwa acht bis neun Stunden. Der 624-Wh-Akku wird mit einem Ladegerät betrieben, dessen Ausgang mit 54,6 V DC und 1,5 A angegeben ist. Der Akku ist fest eingebaut, sodass der gesamte Scooter an eine Steckdose gestellt werden muss. Die Ladekontrollleuchte wechselt nach Abschluss des Vorgangs auf Grün. Für den Ladevorgang sollte das Original-Ladegerät verwendet werden.
Was kann die Pure App?
Die Pure App verbindet sich per Bluetooth mit dem eingeschalteten Scooter und zeigt zusätzliche Fahrdaten sowie den Kilometerstand an. Außerdem kann der PURE AIR⁶ Ultra elektronisch verriegelt werden. Firmware- und Performance-Updates lassen sich über die App prüfen. Die elektronische Sperre ist als Ergänzung gedacht und ersetzt kein mechanisches Schloss. Ein integriertes Apple-Find-My-Modul ist bei diesem Modell nicht vorhanden.
Kann man mit dem PURE AIR⁶ Ultra im Regen fahren?
Der Scooter besitzt die Schutzklasse IP65 und ist damit gegen Staub sowie Strahlwasser geschützt. Normale Regenfahrten sind im vorgesehenen Rahmen möglich. IP65 bedeutet jedoch nicht, dass der Roller untergetaucht oder mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden darf. Nach nassen Fahrten sollten Schmutz und Feuchtigkeit entfernt werden. Für die Reinigung genügt ein feuchtes Tuch, anschließend sollte der Roller trocken stehen.
Welcher Reifendruck ist vorgesehen?
PURE nennt für den AIR⁶ Ultra ungefähr 35 psi beziehungsweise 2,5 bar. Die konkrete Reifenflanke und die zum Fahrzeug gehörende Anleitung haben Vorrang, falls abweichende Angaben auftauchen. Der Reifendruck sollte regelmäßig kontrolliert werden, da zu wenig Luft den Rollwiderstand erhöht und Fahrverhalten sowie Reichweite beeinflusst. Für die Befüllung ist ein Ventilverlängerer sinnvoll, damit das Reifenventil nicht beschädigt wird.
Wie hoch ist die maximale Traglast?
Das maximale Fahrergewicht beträgt 120 kg. Diese Angabe bezieht sich auf die zulässige Belastung und bedeutet nicht, dass bei diesem Gewicht die maximale Herstellerreichweite erreicht wird. Höheres Gewicht erhöht den Energieverbrauch, besonders beim Anfahren und Bergauffahren. Zusätzlich sollte die Vorspannung der hinteren Federbeine angepasst werden. Gepäck und weitere Belastungen dürfen die zulässige Traglast nicht überschreiten.
Wie groß ist der Scooter zusammengeklappt?
Zusammengeklappt misst der PURE AIR⁶ Ultra ungefähr 123 × 69 × 58,7 cm. Die Lenkstange klappt nach hinten über das Trittbrett. Die Lenkerenden lassen sich nicht separat einklappen, weshalb die Breite von etwa 69 cm erhalten bleibt. Für einen Kofferraum sollten Länge und Breite vorab geprüft werden. Der Klappmechanismus erleichtert das Verstauen, verändert aber nicht den grundsätzlich großzügigen Aufbau.
Besitzt der PURE AIR⁶ Ultra Blinker?
Ja, die Blinker sind in den Lenkerenden integriert. Sie sind seitlich gut sichtbar und werden durch das Rücklicht sowie die Bremslichtfunktion ergänzt. Ein separates zusätzliches Blinkerpaar am Heck ist bei diesem Modell nicht vorhanden. Vor jeder Fahrt sollten Frontlicht, Rücklicht, Bremslicht und Blinker kurz geprüft werden. Die Reflektoren an Front, Heck und Seiten unterstützen die Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen.
Sind die Reifen pannensicher?
Der PURE AIR⁶ Ultra besitzt 10-Zoll-Tubeless-Luftreifen mit zusätzlicher Pannenschutzschicht. Diese Konstruktion reduziert das Risiko typischer Reifenprobleme, macht den Reifen aber nicht unverwundbar. Schnitte, Fremdkörper oder beschädigte Ventile können weiterhin zu Luftverlust führen. Regelmäßiger Druck ist deshalb wichtig. Die schlauchlose Bauweise bietet im Alltag Vorteile, weil kein separater Schlauch im Reifen vorhanden ist.
Wie oft sollte der Scooter kontrolliert werden?
Eine kurze Sicherheitskontrolle empfiehlt sich vor jeder Fahrt. Dabei sollten Faltmechanismus, Lenker, Reifen, Bremsen, Beleuchtung, Ladeanschluss und Display geprüft werden. Für eine ausführlichere Kontrolle nennt PURE ungefähr einen monatlichen Rhythmus oder rund alle 300 km. Dazu gehören Kabel, Ladegerät, Klingel, Reifenverschleiß und sichtbare Beschädigungen. Bei ungewöhnlichem Spiel oder auffälligen Geräuschen sollte der Scooter zunächst geprüft werden.
Wie wird der Akku im Winter gepflegt?
Der fest eingebaute Lithium-Ionen-Akku sollte trocken und vor extremer Kälte geschützt gelagert werden. Zum Laden ist ein Temperaturbereich von ungefähr 5 bis 40 °C vorgesehen. Nach kalten Fahrten sollte der Scooter zunächst auf Raumtemperatur kommen, bevor er geladen wird. Bei längeren Standzeiten ist eine regelmäßige Ladekontrolle sinnvoll. Direkte Sonne, starke Feuchtigkeit und extreme Temperaturen sollten vermieden werden.
Was gehört zum Lieferumfang?
Der Scooter wird weitgehend vormontiert geliefert. Enthalten sind das Ladegerät mit Netzkabel, Bedienungsanleitung, Montagematerial, Werkzeug, Kennzeichenhalter und Unterlagen zur Versicherung beziehungsweise Kennzeichenfreischaltung. Für die erste Nutzung wird der Lenker aufgerichtet und verschraubt. Anschließend werden Akku und Reifendruck kontrolliert. Der Originalkarton sollte während der Garantie- beziehungsweise Servicezeit aufbewahrt werden, da er für einen Reparaturversand nützlich sein kann.
Wie wird der PURE AIR⁶ Ultra gefaltet?
Zum Falten wird die Verriegelung an der Lenkstange gelöst und die Lenkstange in Richtung Trittbrett geklappt. Vor jeder Fahrt muss der Mechanismus vollständig einrasten und darf kein fühlbares Spiel aufweisen. Die Lenkerenden bleiben breit, weshalb der Scooter auch gefaltet eine Breite von ungefähr 69 cm behält. Der Seitenständer erleichtert das Abstellen vor und nach dem Zusammenklappen.
Was bedeuten Fehlercodes am PURE AIR⁶ Ultra?
Die Fehlercodes weisen auf unterschiedliche Bereiche hin. E1 und F1 betreffen die Bremse, E2 und F2 den Gashebel, E3 die Kommunikation zwischen Steuergeräten und E4 eine ungewöhnlich hohe Motorstromaufnahme. E5 und E6 beziehen sich auf Unter- beziehungsweise Überspannung des Akkus. E7 betrifft den Motorsensor, E9 und E11 eine zu hohe Temperatur. Bei wiederkehrenden Fehlern sollte der deutsche Service kontaktiert werden.
Vorstellung der Marke PURE Electric
PURE Electric entsteht 2018 aus der Idee, dass Fortschritte bei Akku- und Elektrotechnik kleine elektrische Fahrzeuge zu einer ernsthaften Ergänzung urbaner Mobilität machen können. Die Marke beschreibt ihre Entwicklung als britisch geprägt und stellt das Fahrerlebnis, technische Innovation und eine möglichst unkomplizierte Nutzung in den Mittelpunkt.
Die Unternehmensphilosophie konzentriert sich stark auf E-Scooter und deren Alltagstauglichkeit. Zu den technischen Schwerpunkten gehören die GlideMotion-Federung, Active Steering Stabilisation, überwachte Batteriesysteme, IP65-Schutz, App-Konnektivität und integrierte Lenkerblinker. Im Sortiment finden sich unterschiedliche Fahrzeugkonzepte für urbane Wege, komfortorientiertes Fahren und besonders kompakte Transportlösungen.
Für Deutschland ist STREETBOOSTER Vertragspartner des deutschen PURE-Shops. Der Vertrieb umfasst Ersatzteile, Reparaturabwicklung und Serviceleistungen. Verfügbar sind unter anderem Komponenten wie Blinker, Bremsgriffe, Displays, Gashebel, Ladegeräte, Reifen, Rücklichter, Schutzbleche und komplette Motor-Hinterräder.
Der deutsche Support ist telefonisch und per E-Mail erreichbar. Zusätzlich stehen Reparaturformulare mit Angaben zu Seriennummer, Kaufdatum, Kilometerstand sowie Foto- und Video-Upload zur Verfügung. STREETBOOSTER bietet außerdem eine PURE-Inspektion mit Abholung an. Für den Kauf in Deutschland gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht; eine pauschale zusätzliche Garantie wird für dieses Modell nicht automatisch zugesichert.
Fazit
Der PURE AIR⁶ Ultra Suspension Metallic Grey überzeugt im einwöchigen Test vor allem durch seine Kombination aus großem 624-Wh-Akku, 500-Watt-Nennleistung, doppelter GlideMotion-Federung und Active Steering Stabilisation. Die Fahrt wirkt ruhig, komfortabel und kontrolliert. Auch die 10-Zoll-Tubeless-Reifen, die deutsche Straßenausstattung, die App und die umfangreiche Sicherheitsausstattung fügen sich sinnvoll in das Gesamtkonzept ein.
Besonders gut eignet sich der Scooter für Pendlerinnen und Pendler, längere Alltagsstrecken und Personen, die auf unebenen Radwegen Wert auf Komfort legen. Wer am Ladeort eine Steckdose zur Verfügung hat und das Gewicht beim Tragen berücksichtigen kann, erhält ein vielseitig ausgestattetes Fahrzeug mit großer Reichweitenreserve. Für diese Zielgruppe spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus.
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