SollaWave Smart-Schwimmbrille Test und Erfahrungsbericht – Musik und Trainingsdaten vereint

Lektor

Bernard Miletic

Dieser Erfahrungsbericht zur SollaWave Smart-Schwimmbrille mit Musik zeigt, wie sich eine Schwimmbrille mit integriertem Unterwasseraudio und automatischem Trainingstracking im Alltag bewährt. Ich prüfe das System eine Woche lang im Schwimmbad und konzentriere mich dabei auf Tragekomfort, Dichtigkeit, Klang, Bedienung, Anti-Fog-Verhalten, App-Funktionen und die Qualität der aufgezeichneten Schwimmdaten. Besonders interessant ist, dass Musik, Sprachfeedback und Bahnentracking in einem Gerät zusammenarbeiten.

Die SollaWave richtet sich vor allem an Fitnessschwimmerinnen und Fitnessschwimmer, regelmäßige Bahnenschwimmer sowie technikinteressierte Sportlerinnen und Sportler, die beim Training ohne Smartphone und ohne zusätzliche Geräte auskommen möchten. Auch für Menschen mit Kurzsichtigkeit ist sie interessant, da Varianten von −2,00 bis −6,00 Dioptrien angeboten werden. Im Test zeigt sich, dass die Kombination aus lokaler Musik, akustischen Trainingsdaten und integrierter Schwimmbrille vor allem bei längeren, gleichmäßigen Pool-Einheiten einen praktischen Nutzen bietet.

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Produktdetails und technische Daten

  • Produktname: SollaWave Smart-Schwimmbrille mit Musik
  • Hersteller: HoloSport
  • Produktart: Intelligente Schwimmbrille mit integriertem Musikplayer, wasserdichten In-Ear-Kopfhörern und Schwimmtracking
  • Funktionskonzept: Fünf Funktionen in einem System aus Schwimmbrille, In-Ear-Kopfhörern, Musikplayer, Sporttracker und Anti-Fog-Lösung
  • Gewicht: 76 g einschließlich Audio- und Trackingtechnik
  • Wasserschutz: IP68
  • Audio: Geschlossene wasserdichte In-Ear-Schallwandler
  • Ohrpassstücke: Vier Paar in den Größen S, M, L und XL
  • Speicher: 4 GB und mehr als 800 Titel
  • Unterstützte Formate: MP3, WAV und WMA
  • Klangprofile: Fünf Profile für unterschiedliche Hörvorlieben und Schwimmumgebungen
  • Wiedergabe: Lokale Musik, Podcasts und Hörbücher ohne Smartphone, Internet oder Bluetooth-Verbindung während des Schwimmens
  • Playlisten: Bis zu zehn virtuelle und zehn ordnerbasierte Playlists, insgesamt maximal 20 Listen
  • Playlist-Limit: Bis zu 500 Titel je Playlist
  • Wiedergabemodi: Repeat All, Shuffle und Repeat One
  • Sensorik: 9-DoF-Bewegungssensoren
  • Tracking: Trainingszeit, Distanz, Bahnen, Tempo, SWOLF und Schwimmzüge
  • Audiofeedback: Akustische Ansagen während des Trainings
  • App-Auswertung: Trainingshistorie, Diagramme und StrokeCal-Auswertung
  • Verknüpfungen: Apple Health und Strava
  • Akku: Bis zu 4 Stunden Laufzeit pro Ladung
  • Ladeanschluss: Magnetisches 4-Pin-Lade- und Datenkabel
  • Bluetooth: Bluetooth 5.3 für Smartphone- und App-Verbindung
  • Ladespannung: DC 5 V
  • Anti-Fog: Nano-Anti-Fog-Beschichtung mit TÜV-bezogener Herstellerangabe
  • Sehstärken: Ohne Korrektur sowie −2,00, −3,00, −4,00, −5,00 und −6,00 Dioptrien
  • Lieferumfang: SollaWave, vier Paar Ohrpassstücke, magnetisches 4-Pin-Kabel, USB-Adapter, Hartschalenetui und Produktanleitung

Besondere Eigenschaften im Überblick:

  • Integrierte In-Ears: Die Kopfhörer sitzen direkt an der Brille und benötigen keinen zusätzlichen Nackenbügel.
  • Lokaler Musikplayer: Audiodateien werden vor dem Training gespeichert und anschließend unabhängig vom Smartphone abgespielt.
  • Audio und Trainingsdaten: Musik und Schwimminformationen nutzen denselben Audiokanal.
  • Akustisches Bahnentracking: Zeit, Distanz, Bahnen, Tempo und SWOLF werden während des Schwimmens angesagt.
  • App-basierte Playlistverwaltung: Virtuelle Playlists können angelegt werden, ohne Audiodateien doppelt zu speichern.
  • 9-DoF-Sensorik und PulseCode AI: Die Bewegungsdaten werden automatisch interpretiert.
  • Sehstärkenvarianten: Die Brille ist auch für kurzsichtige Schwimmerinnen und Schwimmer erhältlich.
  • Kein Pflichtabo: Musik, Tracking und die grundlegenden Analysefunktionen werden ohne monatliche Grundgebühr angeboten.

Produkttest

Testkriterien

Ich prüfe die SollaWave über einen Zeitraum von sieben Tagen. Im Mittelpunkt stehen die Verpackung und der Lieferumfang, die sichtbare Verarbeitung, die Passform des doppelten Kopfbandes, die Dichtigkeit der Brillendichtung, die Auswahl der Ohrpassstücke und die Bedienung der seitlichen Tasten. Zusätzlich teste ich, wie sich Musik und Sprachansagen unter Wasser verständlich nutzen lassen.

Weitere Kriterien sind die Anti-Fog-Funktion, das Verhalten bei Abstößen und Wenden, die App-Kopplung, das Übertragen lokaler Audiodateien und die Verwaltung von Playlists. Beim Schwimmtracking achte ich auf die Erfassung von Bahnen, Distanz, Trainingszeit, Tempo, SWOLF und Schwimmzügen. Da der Hersteller die SollaWave primär für das Beckenschwimmen positioniert, findet der Haupttest im Pool statt.

Die einwöchige Dauer erlaubt eine realistische Einschätzung von Handhabung, Komfort und Alltagstauglichkeit. Sie reicht jedoch nicht aus, um Aussagen über die Haltbarkeit nach vielen Monaten regelmäßiger Chlorwasserbelastung zu treffen. Die Bewertung der Trackingdaten erfolgt praxisnah anhand definierter Schwimmserien und nicht als wissenschaftliche Laborprüfung.

Unboxing und Lieferumfang

Die SollaWave kommt in einer bedruckten, mehrfarbigen Produktkartonschachtel. Im Inneren liegt die Brille geschützt in der Verpackung, während sich die Zubehörteile in separaten kleinen Beuteln befinden. Das schwarze, formstabile Hartschalenetui fällt beim Auspacken sofort auf. Es schützt die Brille und verhindert, dass die kurzen Audiokabel lose in der Sporttasche liegen.

Zum Lieferumfang gehören die SollaWave selbst, vier Paar wasserdichte Ohrpassstücke in S, M, L und XL, das magnetische 4-Pin-Lade- und Datenkabel, ein USB-Adapter und die Produktanleitung. Zusätzlich liegt eine Quick-Start- beziehungsweise Anti-Fog-Karte bei. Eine Customer-Service-Karte ergänzt die Unterlagen. Der Inhalt ist übersichtlich angeordnet und auf die erste Nutzung ausgerichtet.

Beim Herausnehmen sind der relativ flache schwarze Rahmen, die seitlichen Elektronikmodule, die drei erhabenen Tasten am rechten Bügel und das doppelte Kopfband gut erkennbar. Die kurzen Leitungen zu den In-Ear-Hörern wirken flexibel. Die Ohrpassstücke liegen separat bei, sodass die Anpassung an den eigenen Gehörgang nicht auf eine einzige vormontierte Größe beschränkt bleibt.

Erstinbetriebnahme und Installation

Vor der ersten Nutzung lade ich die Brille mit dem magnetischen 4-Pin-Kabel. Die Verbindung hält durch die magnetische Führung schnell an den vorgesehenen Kontakten. Anschließend installiere ich die HoloSport-App, schalte die SollaWave über die mittlere Power-Taste ein und kopple sie mit dem Smartphone.

Für die Musikübertragung verbinde ich die Brille mit dem Computer und übertrage kompatible MP3-Dateien in den internen Speicher. Die lokalen Titel erscheinen anschließend in der App im Musik- und Playlistbereich. Die Grundfunktionen lassen sich auch ohne Smartphone nutzen, sobald die Audiodateien gespeichert sind.

Vor dem ersten Schwimmen probiere ich die vier Ohrpassstückgrößen aus. Dieser Schritt ist wichtig, weil der geschlossene In-Ear-Sitz sowohl den Klang als auch den Schutz vor Wassereintritt beeinflusst. Die Innenseite der Gläser befeuchte ich entsprechend der Anleitung, damit die Anti-Fog-Funktion aktiviert wird.

Verarbeitung und Passform

Die SollaWave wirkt durch die Kombination aus Brille, Audioeinheit und Trackingtechnik technischer als eine gewöhnliche Schwimmbrille. Die seitlichen Module bauen sichtbar etwas auf, bleiben aber relativ flach. Das aktuelle Gewicht von 76 g umfasst bereits Brille, Player, Kopfhörer und Sensorik. Beim Aufsetzen ist die zusätzliche Technik spürbar, sie wirkt im Test jedoch nicht störend.

Das doppelte Kopfband verteilt den Zug am Hinterkopf. Ich stelle die beiden Riemen so ein, dass die Dichtflächen gleichmäßig anliegen, ohne unangenehmen Druck aufzubauen. Bei Abstößen und Wenden bleibt die Brille stabil. Der Rahmen verrutscht im Test nicht, auch wenn ich die Intensität während einer Einheit steigere.

Die Ohrhörer benötigen eine eigene Anpassung. Mit der passenden Größe sitzen sie sicher und dichten den Gehörgang ausreichend ab. Eine falsche Auswahl würde den Sitz und die Verständlichkeit verschlechtern, weshalb ich die Größen zunächst bei lockerem Schwimmen ausprobiere. Nach der Anpassung bleibt der Klang über die Einheit hinweg konstant.

Anti-Fog-Funktion und Sicht

Die Gläser besitzen eine Nano-Anti-Fog-Beschichtung. Vor dem Schwimmen befeuchte ich die Innenseite, wie es die Quick-Start-Karte beschreibt. Während der ersten Einheiten bleibt die Sicht klar. Auch bei wechselndem Tempo und längeren Pausen zeigt sich im normalen Poolbetrieb kein störendes Beschlagen.

Nach einer längeren Lagerung reaktiviere ich die Beschichtung durch erneutes Befeuchten. Die Anleitung weist darauf hin, dass die Anti-Fog-Wirkung nach längerer Nichtbenutzung auf diese Weise aufgefrischt werden kann. Die Innenseite reibe ich nicht trocken kräftig ab, sondern behandle sie vorsichtig mit Wasser.

Die Herstellerangabe zur Prüfung über 10.000 Wischzyklen ordne ich als technische Zusatzinformation ein. Im einwöchigen Praxistest ist vor allem entscheidend, dass die Sicht unter den gewählten Bedingungen klar bleibt. Das gelingt zuverlässig, wenn die Aktivierung und Pflege entsprechend der Anleitung erfolgen.

Unterwasseraudio und Bedienung

Die SollaWave verwendet geschlossene In-Ear-Schallwandler. Nach dem Start einer Playlist höre ich Musik direkt unter Wasser, ohne Smartphone und ohne aktive Internetverbindung. Der Klang wirkt klar und ausreichend voll. Auch Sprachinhalte wie Podcasts bleiben verständlich, sofern die Ohrpassstücke dicht sitzen.

Die drei physischen Tasten am rechten Bügel lassen sich ertasten. Plus, Power beziehungsweise Multifunktion und Minus sind voneinander getrennt angeordnet. Wiedergabe, Pause, Lautstärke und Titelsprung funktionieren direkt an der Brille. Das ist im Wasser praktischer als eine Bedienung über einen Touchscreen, da ich nicht auf eine kleine Anzeige schauen muss.

Die fünf Klangprofile bieten eine hörbare Anpassungsmöglichkeit. Je nach Musikrichtung und Schwimmumgebung kann ich den Charakter des Audios verändern. Besonders bei gleichmäßigen Bahnen empfinde ich die Musik als motivierend. Die Sprachansagen unterbrechen die Wiedergabe nicht grundsätzlich, sondern ergänzen das Training über denselben Audiokanal.

Musikübertragung und Playlists

Die lokale Wiedergabe funktioniert nach dem Übertragen kompatibler Dateien zuverlässig. Unterstützt werden MP3, WAV und WMA. Streamingtitel aus Spotify oder Apple Music lassen sich nicht einfach direkt auf die Brille übertragen. Die Musik muss vorher als passende lokale Datei vorliegen. Dieser zusätzliche Vorbereitungsschritt gehört deshalb zur Nutzung dazu.

Die App unterscheidet zwischen „All Songs“, ordnerbasierten Playlists und virtuellen Playlists. Ich kann Ordnerstrukturen vom Computer übernehmen oder Listen direkt in der App erstellen. Virtuelle Playlists duplizieren die Audiodateien nicht, sondern verweisen auf die bereits vorhandenen Titel. Das spart Speicherplatz und erleichtert die Organisation.

Bis zu zehn virtuelle und zehn ordnerbasierte Playlists sind vorgesehen. Jede Liste kann bis zu 500 Titel enthalten. Zusätzlich stehen Repeat All, Shuffle und Repeat One zur Verfügung. Die Musikverwaltung ist damit für regelmäßige Trainingseinheiten ausreichend umfangreich. Bei der ersten Übertragung benötigt die Sortierung etwas Aufmerksamkeit, danach ist die Nutzung übersichtlich.

Schwimmtracking und Sprachfeedback

Während der Schwimmeinheiten erfasst die SollaWave die Trainingszeit, Distanz, Bahnen, das Tempo, SWOLF und die Schwimmzüge. Die 9-DoF-Sensorik registriert Bewegungen, während PulseCode AI die Daten interpretiert. Die wichtigsten Werte werden akustisch angesagt. Dadurch muss ich weder eine Sportuhr ablesen noch den Blick auf ein Display richten.

In einer festgelegten Beckeneinheit mit gleichmäßigen Serien erkennt die Brille die Bahnen und zeichnet die Distanz auf. SWOLF wird ebenfalls erfasst. Die Ansagen sind besonders hilfreich, wenn ich mich auf den Rhythmus konzentriere und nicht ständig mitzählen möchte. Bei häufigen Pausen und wechselnden Serien ist es sinnvoll, die Trainingsstruktur im Vorfeld klar zu planen.

Ein AR- oder Heads-up-Display besitzt die SollaWave nicht. Alle Rückmeldungen erfolgen akustisch. Für mich passt das gut zum Konzept, weil das Sichtfeld frei bleibt und die Aufmerksamkeit im Wasser nicht durch grafische Einblendungen geteilt wird. Die App ergänzt die Sprachinformationen später mit Diagrammen und einer Trainingshistorie.

App und Nachanalyse

Nach dem Training synchronisiere ich die Daten mit der HoloSport-App. Die Anwendung zeigt Verlauf, Diagramme und historische Trainingseinheiten. StrokeCal vergleicht aktuelle und frühere Einheiten und macht dadurch Veränderungen bei Distanz, Tempo, Schwimmzügen und SWOLF sichtbar.

Die Auswertung ist vor allem als Trainingshilfe nützlich. Ich kann nachvollziehen, wie sich eine Einheit im Vergleich zu vorherigen Einheiten entwickelt. Die Verbindung mit Apple Health und Strava erweitert die Dokumentation. Die Kernfunktionen bleiben ohne monatliches Pflichtabo nutzbar.

Die App wird während des Schwimmens nicht zwingend benötigt. Musik, Tracking und Audiofeedback funktionieren direkt auf der Brille. Das Smartphone ist hauptsächlich für Einrichtung, Musikverwaltung, Synchronisierung und die ausführlichere Nachanalyse erforderlich.

Akku und Laden

Die aktuelle Herstellerangabe nennt bis zu 4 Stunden Laufzeit pro Ladung. Bei einer Schwimmeinheit von 45 bis 60 Minuten sind damit rechnerisch mehrere Trainings möglich. Im Test lade ich die Brille vor den Einheiten vollständig und verbinde sie anschließend wieder über das magnetische Kabel.

Die magnetische Verbindung erleichtert das Ansetzen des Kabels. Vor dem Laden achte ich darauf, dass Brille und Kontakte trocken sind. Nach dem Schwimmen spüle ich die Brille mit sauberem Wasser ab und lasse sie vollständig trocknen, bevor sie in das Etui oder an das Ladegerät kommt.

Alltagstauglichkeit und Pflege

Die SollaWave lässt sich nach dem Training unkompliziert mit Süßwasser abspülen. Ohrpassstücke und Ladepunkte trockne ich besonders sorgfältig. Das Hartschalenetui ist für den Transport praktisch, weil die Brille darin geschützt liegt und die Kabel nicht geknickt oder zwischen anderer Ausrüstung eingeklemmt werden.

Die IP68-Einstufung und die für den Unterwassereinsatz ausgelegte Audioarchitektur passen zur vorgesehenen Verwendung. Dennoch bleibt eine sorgfältige Pflege wichtig. Chlor- und Salzreste sollten nicht dauerhaft an Dichtungen oder Kontakten verbleiben. Die Brille lagere ich trocken und nicht über längere Zeit feucht im geschlossenen Etui.

SollaWave entdecken: Musik, Sprachfeedback und Schwimmtracking in einer Brille

Testverlauf und Testergebnis

Tag 1 und 2: Auspacken, Einrichtung und erste Schwimmeinheit

An den ersten beiden Tagen prüfe ich Lieferumfang, Bedienungsanleitung, Passform und App-Kopplung. Das Auspacken verläuft übersichtlich. Die vier Ohrpassstückgrößen erleichtern die Anpassung, und die physischen Tasten sind bereits vor dem ersten Schwimmen gut zuzuordnen.

Die Installation der App und die Kopplung mit dem Smartphone gelingen ohne Schwierigkeiten. Die Musikübertragung vom Computer funktioniert, erfordert aber eine bewusste Vorbereitung. Ich lege zunächst mehrere Ordner für Musik und Podcasts an und übernehme diese anschließend in der App.

Im Wasser konzentriere ich mich zunächst auf Dichtigkeit und Sitz. Der Brillenrand bleibt dicht, das Kopfband hält bei Abstößen und Wenden stabil. Nach der Aktivierung der Anti-Fog-Funktion bleibt die Sicht klar. Der Klang ist unter Wasser deutlich verständlich und verliert auch bei normalem Schwimmtempo nicht seine Stabilität.

Tag 3 und 4: Audio, Tasten und Trainingsdaten

Am dritten und vierten Tag teste ich die Brille mit unterschiedlichen Klangprofilen und mehreren Wiedergabemodi. Shuffle eignet sich für längere freie Einheiten, während Repeat One bei einem bestimmten Trainingssignal sinnvoll ist. Die Tasten lassen sich auch mit nassen Fingern bedienen, ohne dass ich die Brille absetzen muss.

Die Audioansagen ergänzen die Musik sinnvoll. Zeit, Bahnen und Distanz werden hörbar vermittelt. Bei gleichmäßigen Serien bleibt der Trainingsfluss erhalten, weil ich nicht zum Beckenrand schauen oder eine Uhr kontrollieren muss. Besonders bei monotonen Einheiten ist das ein spürbarer Komfortgewinn.

Die Erfassung der Schwimmdaten funktioniert im Rahmen der getesteten Poolserien nachvollziehbar. SWOLF und Schwimmzüge ergänzen die klassischen Angaben zu Zeit, Bahnen und Distanz. Eine wissenschaftliche Genauigkeitsprüfung ist nicht Bestandteil dieses einwöchigen Tests, die Daten sind für die Trainingsübersicht jedoch gut nutzbar.

Tag 5 und 6: Alltag und längere Einheit

Am fünften und sechsten Tag nutze ich die SollaWave in längeren Einheiten. Die Brille bleibt stabil, und die Ohrpassstücke halten dicht. Der geschlossene In-Ear-Aufbau reduziert störende Wasser- und Hallengeräusche. Dadurch bleiben Musik und Sprache verständlich, wobei die Umgebung akustisch weniger präsent ist.

Die Kombination aus Musik und Sprachfeedback erweist sich als besonders passend für gleichmäßiges Bahnenschwimmen. Ich kann einen Podcast oder eine Playlist verwenden und gleichzeitig Trainingsdaten empfangen. Das Gerät ersetzt dadurch mehrere einzelne Komponenten, ohne dass ein zusätzliches Nackenband erforderlich ist.

Nach dem Training synchronisiere ich die Daten und sehe mir die Diagramme an. Die historische Darstellung macht den Vergleich mehrerer Einheiten übersichtlich. Die Nutzung ohne laufende Abo-Gebühr ist im Alltag angenehm, weil die Grundfunktionen nicht von einem monatlichen Tarif abhängen.

Tag 7: Abschlussprüfung

Am siebten Tag prüfe ich nochmals Sitz, Dichtigkeit, Bedienung, Anti-Fog-Verhalten und die Verwaltung der Playlists. Die Brille zeigt keine im Test sichtbaren Auffälligkeiten. Das Etui bewährt sich beim Transport, und das magnetische Kabel lässt sich schnell anschließen, sobald die Kontakte trocken sind.

Der wichtigste Alltagseindruck ist die klare Aufgabenteilung: Während des Schwimmens liefert die Brille Musik und kurze Trainingsinformationen, nach dem Training übernimmt die App die ausführlichere Analyse. Der Sichtbereich bleibt frei, weil es kein Display gibt. Für Pooltraining ist dieses Konzept in der Woche stimmig und leicht nachvollziehbar.

Persönlicher Eindruck

Mich überzeugt vor allem, dass die SollaWave nicht versucht, ein weiteres Display in das Sichtfeld zu setzen. Stattdessen bleiben die Augen auf der Schwimmbahn, während Musik und Trainingsdaten über die In-Ears ankommen. Das wirkt beim gleichmäßigen Bahnenschwimmen angenehm unaufdringlich.

Besonders praktisch finde ich die Kombination aus lokaler Musik und Tracking. Ich muss kein Smartphone am Beckenrand bedienen und keine zusätzlichen Kopfhörer befestigen. Die vier Ohrpassstückgrößen helfen dabei, den Klang und die Dichtigkeit an die eigene Ohrform anzupassen.

„Die Brille hält bei Wenden stabil und die Tasten lassen sich auch während des Schwimmens gut ertasten.“

„Musik und Sprachfeedback machen längere Bahneneinheiten abwechslungsreicher, ohne dass ich auf ein Display schauen muss.“

Ein kleiner Vorbereitungsschritt bleibt: Die Musik muss vorab als lokale Datei übertragen werden. Im täglichen Test empfinde ich das nach der ersten Einrichtung jedoch als gut handhabbar, insbesondere weil Ordnerstrukturen und virtuelle Playlists übernommen werden können. Die aktuell angegebene Laufzeit von bis zu vier Stunden passt zu mehreren typischen 45- bis 60-minütigen Einheiten pro Ladung.

Externe Erfahrungszusammenfassung

Die vorliegenden externen Erfahrungen fallen überwiegend positiv aus. Mehrtägige Praxistests bestätigen einen stabilen Sitz, dichte Brillendichtungen, verständlichen Unterwasserklang und funktionierende Bedientasten. Auch Podcasts werden als verständlich beschrieben. Mehrere Erfahrungsberichte heben hervor, dass Musik monotone Pool-Einheiten angenehmer macht.

Ein weiterer Erfahrungsbericht beschreibt die einfache Einstellung, den Tragekomfort und das mitgelieferte Etui positiv. Beim Anti-Fog-Verhalten zeigt sich, dass die vom Hersteller empfohlene Befeuchtung der Innenseite wichtig ist. Nach diesem Schritt verbessert sich die Sicht in der entsprechenden Praxiserfahrung.

Die externe Erfahrungsbasis ist noch vergleichsweise jung. Ein Bahnentracking-Test in einem ungewöhnlich kurzen Becken stellt keine kontrollierte Aussage für alle Standardbecken dar. Außerdem berichten einzelne Nutzerinnen und Nutzer von einer aufwendigen Musikübertragung. Diese Erfahrungen betreffen vor allem die Einrichtung, während Klang, Dichtigkeit und die grundsätzliche Trainingsidee mehrfach positiv beschrieben werden.

Alternativprodukte

FORM Smart Swim 2

Die FORM Smart Swim 2 kostet im europäischen Hersteller-Shop etwa 199 € und wiegt 69 g. Sie besitzt ein AR- beziehungsweise Heads-up-Display, einen optischen Herzfrequenzsensor und eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden. Ihr Nachteil für Musikfans: Sie spielt keine Unterwassermusik ab und besitzt keine integrierten In-Ear-Kopfhörer. Die SollaWave bietet dafür lokale Musik, Sprachfeedback und Audio-Tracking in einem System.

FINIS Smart Goggle

Die FINIS Smart Goggle wird in Deutschland für etwa 210 bis 215 € gelistet. Ihr herausnehmbares Smart-Coach-Modul zeigt Zeit, Runden und Splits direkt im Sichtfeld an und synchronisiert Trainingsdaten mit der Ciye-App. Musik und integrierte Unterwasser-In-Ears gehören jedoch nicht zum Konzept. Die SollaWave ist deshalb für Schwimmerinnen und Schwimmer vorteilhaft, die akustisches Feedback und Musik bevorzugen.

Shokz OpenSwim Pro

Der Shokz OpenSwim Pro kostet ungefähr 229 €, wiegt 27,5 g und bietet 32 GB Speicher für bis zu etwa 8.000 Titel. Die Laufzeit im MP3-Modus beträgt bis zu sechs Stunden. Als Nachteil bringt er keine Schwimmbrille und kein eigenes Bahnentracking mit. Die SollaWave kombiniert dagegen Brille, Musikplayer, In-Ear-Audio, Sprachfeedback und Schwimmmetriken in einer Einheit.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur HoloSport SollaWave Smart-Schwimmbrille mit Musik im Test

Kann die SollaWave Spotify oder Apple Music unter Wasser streamen?

Nein, direktes Spotify- oder Apple-Music-Streaming unter Wasser wird nicht unterstützt. Die SollaWave spielt lokale Audiodateien aus ihrem internen Speicher ab. Unterstützt werden MP3, WAV und WMA. Nach der Übertragung benötigt die Brille beim Schwimmen weder Smartphone noch Internet noch Bluetooth. Für die Nutzung müssen kompatible Dateien daher vor dem Training auf das Gerät kopiert werden.

Wie funktioniert das Schwimmtracking der SollaWave?

Das Schwimmtracking arbeitet mit 9-DoF-Sensoren und PulseCode AI. Die SollaWave erfasst Trainingszeit, Distanz, Bahnen, Tempo, SWOLF und Schwimmzüge. Während des Trainings werden wichtige Werte akustisch angesagt. Nach dem Schwimmen synchronisiert die Brille die Daten mit der HoloSport-App. Dort erscheinen Diagramme, eine Trainingshistorie und eine StrokeCal-Auswertung zum Vergleich mehrerer Einheiten.

Welche Ohrstöpselgrößen liefert HoloSport mit?

Im Lieferumfang befinden sich vier Paar wasserdichte Ohrpassstücke in den Größen S, M, L und XL. Die Auswahl ermöglicht eine individuelle Anpassung an den Gehörgang. Eine passende Größe verbessert den Sitz, die Dichtigkeit und die Verständlichkeit der Musik. Vor längeren Trainingseinheiten sollte die gewünschte Größe in ruhigem Tempo ausprobiert werden, damit die In-Ears auch bei Wenden stabil sitzen.

Wie dicht ist die SollaWave beim Schwimmen?

Die SollaWave besitzt einen IP68-Schutz und ist für den Unterwassereinsatz ausgelegt. Im praktischen Test bleiben Brillenrand und passend eingesetzte Ohrstücke dicht. Der strömungsgünstige Rahmen sitzt auch bei Abstößen und Wenden stabil. Entscheidend ist eine korrekte Einstellung des doppelten Kopfbandes sowie die Auswahl passender Ohrpassstücke. Die Herstellerpositionierung richtet sich vor allem auf das Beckenschwimmen.

Wie lange hält der Akku der SollaWave?

Die aktuelle Herstellerangabe nennt bis zu vier Stunden Laufzeit pro Ladung. Bei 45- bis 60-minütigen Schwimmeinheiten sind damit rechnerisch mehrere Trainings möglich. Geladen wird über das magnetische 4-Pin-Kabel. Vor dem Anschließen sollten Brille und Ladekontakte vollständig trocken sein. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Lautstärke, Nutzung der Sprachansagen und dem Alter des Akkus ab.

Beschlägt die SollaWave beim Schwimmen?

Im einwöchigen Test bleibt die Sicht nach korrekter Aktivierung der Anti-Fog-Funktion klar. Die Innenseite der Gläser wird vor dem Schwimmen mit Wasser befeuchtet. Nach längerer Nichtbenutzung kann die Anti-Fog-Wirkung durch erneutes Befeuchten aufgefrischt werden. Die Nano-Beschichtung wird vom Hersteller mit einer Prüfung über 10.000 Wischzyklen und einer TÜV-bezogenen Angabe beschrieben.

Wie werden Playlists auf der SollaWave organisiert?

Die HoloSport-App bietet eine automatische „All Songs“-Liste, Local Folder Playlists und Virtual Playlists. Bis zu zehn virtuelle und zehn ordnerbasierte Listen sind möglich. Jede Playlist kann bis zu 500 Titel enthalten. Unterstützt werden Repeat All, Shuffle und Repeat One. Beim Löschen einer virtuellen Playlist bleiben die ursprünglichen Audiodateien im Speicher erhalten.

Funktioniert die SollaWave ohne Smartphone?

Ja, während des Schwimmens kann die SollaWave ohne Smartphone, Internet und Bluetooth-Verbindung verwendet werden. Lokale Musik wird direkt aus dem internen Speicher abgespielt, und die Sensoren zeichnen das Training eigenständig auf. Das Smartphone wird hauptsächlich für die Ersteinrichtung, Musikübertragung, Playlistverwaltung und spätere Synchronisierung mit der HoloSport-App benötigt.

Kann die SollaWave Podcasts und Hörbücher abspielen?

Ja, kompatible Podcast- und Hörbuchdateien können wie Musik lokal auf der SollaWave gespeichert werden. Unterstützt werden MP3, WAV und WMA. Im praktischen Test bleiben Sprachinhalte unter Wasser verständlich. Für eine gute Wiedergabe ist ein dichter Sitz der Ohrpassstücke besonders wichtig. Die Lautstärke sollte vor dem Einstieg ins Wasser passend eingestellt werden.

Welche Dioptrienstärken gibt es?

Die SollaWave ist ohne Sehstärke sowie mit −2,00, −3,00, −4,00, −5,00 und −6,00 Dioptrien erhältlich. Damit richtet sie sich auch an kurzsichtige Schwimmerinnen und Schwimmer. Die Produktkonfiguration weist nicht eindeutig eine getrennte Bestellung unterschiedlicher Werte für linkes und rechtes Auge aus. Bei besonderen Anforderungen sollte die gewünschte Ausführung vor der Bestellung beim Support bestätigt werden.

Wie werden die Tasten der SollaWave bedient?

Die SollaWave besitzt drei physische Tasten am rechten Elektronikmodul. Über Plus, Power beziehungsweise Multifunktion und Minus lassen sich Wiedergabe, Pause, Lautstärke und Titelsprung steuern. Die Tasten sind leicht erhaben und können ertastet werden. Im Test funktioniert die Bedienung auch mit nassen Fingern. Playlist und Grundlautstärke sollten möglichst vor dem Start vorbereitet werden.

Was zeigt die HoloSport-App nach dem Training?

Nach der Synchronisierung zeigt die HoloSport-App Trainingszeit, Distanz, Bahnen, Tempo, SWOLF und Schwimmzüge. Diagramme und eine Trainingshistorie machen mehrere Einheiten vergleichbar. Die StrokeCal-Engine analysiert Veränderungen zwischen aktuellen und früheren Trainings. Zusätzlich können Daten mit Apple Health und Strava verknüpft werden. Die App ergänzt damit das akustische Feedback um eine ausführlichere visuelle Nachanalyse.

Benötigt die SollaWave ein monatliches Abo?

Nein, für die Kernfunktionen wird kein monatliches Pflichtabo verlangt. Musikplayer, Schwimmtracking, Audiofeedback und die grundlegende Analyse gehören zum Produktkonzept. Die lokal gespeicherte Musik ist ohnehin nicht von einem Streamingdienst abhängig. Für die App-Synchronisierung und externe Verknüpfungen wird die HoloSport-App verwendet. Kosten können nur durch unabhängig davon genutzte externe Musikdienste entstehen.

Ist die SollaWave für das Freiwasser geeignet?

Die SollaWave ist primär für das Beckenschwimmen konzipiert. Sie besitzt IP68 und kann grundsätzlich im Wasser eingesetzt werden, verfügt jedoch nicht über GPS oder einen Navigationskompass. Eine Freiwasser-Routenaufzeichnung ist daher nicht integriert. Die Schwimmdaten beruhen besonders auf Bahnen und Wenden. Für strukturiertes Pooltraining passen die Funktionen deutlich besser als für Navigation im offenen Wasser.

Wie wird die SollaWave geladen?

Geladen wird die Brille über das mitgelieferte magnetische 4-Pin-Kabel. Der Anschluss nutzt magnetisch geführte Pogo-Pin-Kontakte und ist für eine DC-5-V-Ladung vorgesehen. Vor dem Laden müssen die Kontakte trocken sein. Nach dem Schwimmen sollte die Brille zunächst mit sauberem Wasser abgespült und vollständig getrocknet werden, bevor sie an das Kabel angeschlossen wird.

Wie pflege ich die Anti-Fog-Gläser?

Die Innenseite der Gläser sollte vor dem Schwimmen mit Wasser befeuchtet werden. Nach längerer Lagerung lässt sich die Anti-Fog-Funktion durch erneutes Aktivieren auffrischen. Kräftiges trockenes Reiben der Innenseite sollte vermieden werden. Nach dem Schwimmen wird die Brille mit sauberem Wasser abgespült und vorsichtig getrocknet. Das unterstützt eine schonende Behandlung der Beschichtung.

Wie schwer ist die SollaWave?

Die aktuelle Herstellerangabe nennt ein Gewicht von 76 g einschließlich Brillenrahmen, Audio- und Trackingtechnik. Beim Aufsetzen ist die Technik spürbar, im einwöchigen Test bleibt die Brille bei passenden Einstellungen jedoch angenehm nutzbar. Das doppelte Kopfband verteilt den Halt am Hinterkopf. Die tatsächlichen Außenmaße der Brille werden in der primären Produktdokumentation nicht zuverlässig angegeben.

Was gehört zum Lieferumfang?

Zum Lieferumfang gehören die SollaWave Smart-Schwimmbrille, vier Paar wasserdichte Ohrpassstücke in S, M, L und XL, ein magnetisches 4-Pin-Lade- und Datenkabel, ein USB-Adapter, ein Hartschalenetui und eine Produktanleitung. Zusätzliche Schwimmkopfhörer sind nicht nötig. Für die Musikübertragung ist ein Computer oder ein geeignetes Gerät mit kompatiblen Audiodateien praktisch erforderlich.

Welche Vorteile bietet das fehlende Display?

Das fehlende AR- oder Heads-up-Display hält das Sichtfeld frei. Trainingsdaten werden stattdessen über Sprachansagen vermittelt. Im Test muss ich dadurch weder auf eine Anzeige schauen noch die Kopfposition verändern. Das passt besonders zu Schwimmerinnen und Schwimmern, die Musik und akustisches Feedback bevorzugen. Die ausführlicheren Diagramme und Vergleiche stehen anschließend in der App bereit.

Für wen eignet sich die SollaWave besonders?

Die SollaWave eignet sich besonders für regelmäßige Poolschwimmerinnen und Poolschwimmer, die Musik, Podcasts oder Hörbücher mit Trainingsdaten verbinden möchten. Sie ist auch für Personen interessant, die ohne zusätzliche Geräte und ohne Display im Sichtfeld trainieren wollen. Für Kurzsichtige stehen mehrere Dioptrienstärken zur Verfügung. Das System passt besonders zu gleichmäßigen Bahneneinheiten und strukturiertem Fitnesstraining.

Vorstellung der Marke HoloSport

HoloSport entwickelt intelligente Sporttechnik mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Schwimmprodukten. Die Marke ist aus HoloSwim hervorgegangen und tritt inzwischen unter HoloSport.ai auf. Nach Angaben des Unternehmens bleiben Team, Technologie und Produktsupport erhalten. Die Weiterentwicklung soll den Fokus von reiner Schwimmtechnik auf intelligente Lösungen für weitere Sportbereiche erweitern.

Die zentrale Philosophie besteht darin, Sportlerinnen und Sportler während der Bewegung möglichst wenig aus dem Trainingsfluss zu bringen. Bei der SollaWave zeigt sich dieser Ansatz durch akustische Trainingsdaten, lokale Musikwiedergabe und eine spätere App-Auswertung. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen während des Schwimmens weder ein Smartphone bedienen noch auf ein Display schauen.

Zum Sortiment gehören neben der SollaWave auch stärker datenorientierte Smart-Schwimmbrillen, darunter Modelle mit In-Lens-HUD, sowie weitere Wearables und Zubehör. Für die SollaWave sind vor allem 9-DoF-Sensorik, PulseCode AI, StrokeCal AI, lokale Audiowiedergabe und die integrierte In-Ear-Architektur relevant.

HoloSport nennt mehr als 20.000 Nutzerinnen und Nutzer beziehungsweise Schwimmerinnen und Schwimmer weltweit. Diese Zahl ist als Herstellerangabe einzuordnen. Die SollaWave wird mit einer zweijährigen beschränkten Herstellergarantie angeboten. Zusätzlich bewirbt HoloSport eine 30-tägige Rückgabe- beziehungsweise Schwimmtestmöglichkeit beim offiziellen Kauf.

Der Kundensupport ist über support@holosport.ai erreichbar. Laut Hersteller werden Anfragen an allen Wochentagen bearbeitet und innerhalb von 24 Geschäfts- beziehungsweise Arbeitsstunden beantwortet. Für Rückgaben über andere Händler gelten die jeweiligen Händlerprozesse.

Fazit

Die SollaWave Smart-Schwimmbrille mit Musik überzeugt im einwöchigen Test durch ihre ungewöhnliche Kombination aus Brille, wasserdichten In-Ears, lokalem Musikplayer, Sprachfeedback und automatischem Schwimmtracking. Der Sitz bleibt bei Abstößen und Wenden stabil, die Gläser bleiben nach korrekter Anti-Fog-Aktivierung klar und die physischen Tasten lassen sich im Wasser gut bedienen.

Besonders positiv ist die Unabhängigkeit vom Smartphone während des Trainings. Musik, Podcasts und Hörbücher werden lokal gespeichert, während Bahnen, Distanz, Tempo, SWOLF und Schwimmzüge akustisch vermittelt werden. Die App ergänzt die Nutzung mit Playlists, Trainingshistorie und grafischer Nachanalyse. Auch die Varianten von −2,00 bis −6,00 Dioptrien erweitern die Zielgruppe.

Ich empfehle die SollaWave besonders regelmäßigen Beckenschwimmerinnen und Beckenschwimmern, die Musik und Trainingsdaten in einem Gerät verbinden möchten. Wer lange, gleichmäßige Pool-Einheiten abwechslungsreicher gestalten und dabei ohne Display trainieren möchte, erhält ein durchdachtes und im Alltag überzeugendes System.

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