Ein Trampolin ist ein beliebtes Sportgerät, das sich immer mehr Menschen für ihren Garten kaufen. Die Freude hält manchmal nur bis zum ersten Sturm, denn dann landet das Sportgerät häufig im Garten des Nachbarn oder in einer Baumkrone. Damit das nicht passiert, sollten Käufer das wertvolle Teil sichern. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Der nachfolgende Text beschreibt die gängigsten Arten, ein Trampolin zu sichern, wobei die erste Methode die höchste Wirksamkeit gegen Sturm hat. Allerdings sind die besten Sicherungen auch die zeitaufwendigsten.
Das Trampolin in den Boden eingraben
Wer sich gründlich mit dem Thema „Trampolin“ befasst hat, ist sicherlich schon einmal auf Bodentrampoline gestoßen, die man direkt im Boden befestigt. Das ist optimal, denn diese können nicht vom Wind weggeweht werden.
Trampolinfreunde, die schon ein herkömmliches Trampolin zu Hause haben und nach einer geeigneten Befestigungsmöglichkeit suchen, können sich trotzdem dieser Methode bedienen.
Zunächst muss der Besitzer den Boden ausmessen, in dem das Trampolin eingegraben werden soll. Dazu einen Stock in den Gartenboden stecken und eine Schnur nehmen, welche den halben Durchmesser des Trampolins ausmacht. Damit misst man jetzt den Bereich aus, der gegraben werden soll.
Als nächstes nun die Erde ausheben. Ein Trampolin wird in der Mitte am stärksten belastet, deshalb muss das Loch an dieser Stelle am tiefsten sein. Dabei kann sich der Trampolinbesitzer an der Höhe des Gestells orientieren. Am Rand muss es nicht so tief sein. Es entsteht ein Loch in Form einer Halbkugel.
Um das Trampolin samt Gestell im Boden zu verankern, muss Platz für die Beine geschaffen werden. Dazu am Rand nach unten graben. Die ausgehobene Erde vorrübergehend im Loch zwischenlagern. Danach das Gestell (am besten ohne Sprungtuch) einsetzen und darauf achten, dass es gerade ist.
Nun das Gestell des Trampolins mit der ausgehobenen Erde befestigen und gut festdrücken. Danach das Springtuch befestigen und das Trampolin als Bodentrampolin benutzen. Wind und Wetter können ihm wenig anhaben.
Das Trampolin im Boden befestigen
Ein guter Schutz, aber auch ein wenig zeitaufwendig, ist eine feste Verankerung des Trampolins im Boden mit einem Pfostenträger. Diese werden nicht einfach in den Boden gesteckt, sondern in einem Betonfundament befestigt. Diese Arbeit von einer Dienstleistungsfirma erledigen zu lassen, ist sehr teuer und übersteigt in den meisten Fällen die Kosten für ein Trampolin. Besser ist es, diese Arbeit selbst durchzuführen, denn ein Fundament zu erstellen ist nicht schwer.
Zunächst gräbt man an der gewünschten Stelle ein ungefähr 80 Zentimeter tiefes Loch, denn nur dann ist das Fundament auch frostsicher. Mit vier Brettern aus Sperrholz kleidet man das Loch nun aus, das ist die Verschalung. Diese muss einige Zentimeter aus dem Loch herausstehen, damit diese später problemlos herausgezogen werden kann.
Als nächstes den Beton nach Vorschrift abmischen und in das Loch füllen. Wer einen besonders sicheren Stand möchte, der betoniert den Pfostenträger gleich hier mit ein. Nach ein oder zwei Tagen ist der Beton fest. Nun kann die Schalung entfernt werden.
Wer den Pfostenträger nicht einbetonieren möchte, bohrt in den trockenen Beton ein Loch und befestigt ihn mit Dübeln.
Der Nachteil von Pfostenträgern ist, neben dem großen Zeitaufwand, dass das Trampolin sich nicht an einen anderen Platz aufstellen lässt. Es ist also sinnvoll, sich genau zu überlegen, wo das Trampolin stehen soll.
Das Trampolin mit Haken befestigen
Trampolinfreunde, die bei trampolin-profi.de ein solches Sportgerät gekauft haben, warten besser nicht bis kurz vor dem ersten Sturm, sondern überlegen sich schon zuvor, wie sie das Trampolin am besten verankern. Den besten Halt bieten die beiden eben genannten Möglichkeiten, doch manche scheuen den Aufwand. Eine einfachere Sicherung sind Bodenanker und Gurte. Das ähnelt ein wenig einem Zelt.
Im Fachhandel erhält der Kunde passende Bodenanker und dazu Gurte. Es ist kein weiteres Werkzeug mehr nötig. Einfach die Haken mit der Hand in den Boden schrauben. Nun die Gurte an den Haken und am Trampolin befestigen.
Wer noch ein paar Euro mehr ausgeben möchte, kauft sich zusätzlich noch eine Abdeckplane. Mit welcher das Trampolin abgedeckt und die Gurte daran befestigt werden. Damit ist nicht nur das Trampolin bei einem Sturm geschützt, sondern auch vor anderen Witterungseinflüssen wie Regen und starker Sonneneinstrahlung.
Die Haken halten das Trampolin bei einem leichteren Sturm gut, wenn sich der Boden dazu eignet. Ist dieser sehr weich, ist die Sicherung kaum ausreichend. Bei einem harten Boden ist es schwer, die Haken in den Untergrund zu verankern. Das kann zur Folge haben, dass diese nicht richtig halten. In diesem Fall ist es besser, sich nach einer anderen Methode umzusehen.
Das Trampolin mit Gewichten beschweren
Eine einfache und günstige Möglichkeit besteht darin, dass Trampolin einfach mit Gewichten zu beschweren. Ein Trampolin hat meist vier Füße mit Querstreben. Der Trampolinbesitzer benötigt für jede Querstrebe ein Gewicht zwischen zehn und 20 Kilogramm.
Im Baumarkt sind entsprechende Gewichtskissen käuflich zu erwerben. Diese einfach über die Querstreben legen. Wer keinen passenden Händler in der Nähe hat und sich die Teile auch nicht über das Internet besorgen möchte, kauft einfach Sandsäcke mit einem entsprechend hohen Gewicht.
Die Gewichtskissen eignen sich nur zur Sicherung bei einem leichten bis mittleren Sturm. Kündigt sich ein Orkan an, ist es ratsam, das Trampolin abzubauen und in der Garage oder dem Keller vorübergehend zu lagern und nach dem Unwetter wieder hervorzuholen.
Ein Trampolin muss gegen Sturm gesichert sein
Ein Trampolin ungesichert stehen zu lassen, kann nicht nur das Trampolin beschädigen, sondern auch Personen- und Materialschäden verursachen. Eine Haftpflichtversicherung kommt nicht für den Schaden auf, wenn das Trampolin ungenügend gesichert wurde.
Um finanzielle Schäden und Ärger mit der Versicherung zu vermeiden, sollte das Trampolin am besten ständig gesichert sein. Ist es in den Boden eingegraben oder an einen betonierten Pfosten befestigt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auch schwere Stürme übersteht.
Anders sieht es aus, wenn das Trampolin nur mit Gewichten oder Haken im Boden verankert ist. Einen leichten Sturm kann es zwar unbeschadet überstehen, bei einer kräftigen Böe ist es aber häufig der Fall, dass sich das Teil selbstständig macht. Im Zweifelsfall sollte der Besitzer auf Nummer Sicher gehen.
Es mag zwar ein wenig aufwendig sein, das Trampolin abzubauen, aber bei einer Sturmwarnung mit hohen Windgeschwindigkeiten führt häufig kein Weg daran vorbei. Nach dem Sturm ist es innerhalb kurzer Zeit wieder aufgebaut.

