Der REDKEY F10 ist bisher die günstigste “Dyson-Alternative”, die wir testen konnten. Für alle, die einen schicken kabellosen Staubsauger für kleines Geld suchen, ist das Modell eine tolle Wahl. Der Akku-Staubsauger kann gut saugen, eignet sich für Teppiche sowie Hartböden und ist überraschend wendig. Ein paar Kritikpunkte haben wir trotzdem beim Test festgestellt. In unserem Bericht erklären wir, was den REDKEY F10 Akku-Staubsauger so besonders macht und in welchen Bereichen er etwas schwächelt.

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Herstellerangaben:
- Leistung: 400 W
- Laufzeit: ca. 60 Minuten
- Saugkraft: 23 kPa
- Batteriekapazität: 2.500 mAh
- Lärmentwicklung: 75 dB
- Ladezeit: 5 Stunden
- Gewicht: 2,6 kg
- Reinigungsmodi: 5
- Staubbehältervolumen: 0,6 Liter (abnehmbar und waschbar)
REDKEY F10 – Inbetriebnahme und erster Eindruck
Bevor wir den REDKEY F10 Akku-Staubsauger verwenden können, müssen wir ihn natürlich zusammenbauen. Der Staubsauger erreicht uns in einem stabilen, großen Karton, der alles enthält, was nötig ist. Neben dem Akku-Staubsauger sind eine Ladestation, ein langes, flexibles Saugrohr, eine elektrische Staubsaugerbrüste, Batterien, eine 2-in-1- Saugbürste nebst Fugenbürste, ein HEPA-Filter und natürlich eine Bedienungsanleitung enthalten. Das Zusammensetzen des Akku-Staubsaugers geht schnell von der Hand und bereitet uns kaum Mühe. Im Gegenteil: Binnen kurzer Zeit können wir uns ein genaues Bild vom Staubsauger machen und das Modell in Augenschein nehmen.
Der REDKEY F10 Akku-Staubsauger unterscheidet sich im Aussehen nicht wirklich von der Konkurrenz. Was die Inbetriebnahme anbelangt, müssen wir uns ein wenig gedulden: Zunächst ist der Akku aufzuladen. Das geht dank der Dockingstation jedoch sehr einfach. Die Ladestation mit Netzteil sitzt in der Wandhalterung, was wir sehr praktisch finden. Somit erhält jedes Teil einen festen Platz und ist gut aufgehoben.

In der Zwischenzeit schauen wir uns die einzelnen Aufsätze detailliert an. Der Hersteller liefert drei Aufsätze mit. Dabei handelt es sich um eine elektrische Bodendüse mit Walze, die sowohl für Hartböden als auch Teppiche geeignet ist, und eine Fugendüse nebst einem Staubpinsel. Für uns reichen diese Aufsätze für unseren Test aus. Wer noch weitere Aufsätze wünscht, den müssen wir leider enttäuschen. Aktuell bietet REDKEY keine zusätzlichen Aufsätze als Zubehör oder Ersatz an.

Eine Saugleistung, die sich sehen lassen kann
Nachdem der Akku des REDKEY F10 Staubsaugers vollständig aufgeladen ist, können wir das Modell ausgiebig testen. Auf der stärksten Stufe saugt der F10 kräftig! Wir können nicht nur Haare, sondern auch gröbere Schnipsel und Kaffeebohnen ohne Schwierigkeiten aufsaugen. Etwas unspektakulär stellt sich hingegen die schwächste Stufe dar. Diese reicht jedoch, um losen Schmutz und feinen Staub von glatten Böden aufzunehmen. Bei größeren Schmutzpartikeln hat der REDKEY F10 jedoch seine Probleme, sodass wir in einen höheren Reinigungsmodus schalten müssen.

Akkuleistung, die ein wenig mehr Power vertragen könnte
Uns interessiert in unserem Akku-Staubsaugertest jedoch nicht nur die Saugleistung, sondern auch die Akkukapazität. Im normalen Saugmodus kann der REDKEY F10 Akku-Staubsauger ungefähr 60 Minuten saugen und somit verschiedene Räume problemlos reinigen. Anders sieht es allerdings im Turbo-Modus auf stärkster Stufe aus. In diesem Bereich schafft der Sauger nur 8 Minuten! Das heißt, dass einige Einbußen nötig sind. Wir raten dazu, den Turbomodus nur dann zu verwenden, wenn es wirklich nötig ist. Dann beweist der REDKEY F10 Akku-Staubsauger jedoch Können und saugt, was das Zeug hält.

Die Turbo-Stufe kann jedoch noch mehr. Der REDKEY F10 Akku-Staubsauger lässt sich auch als Handstaubsauger verwenden. Dann ist der Turbomodus praktisch, um Krümel unterm Tisch zu beseitigen oder mit der Fugendüse die Sofaritzen abzusaugen.Ist der REDKEY F10 Akku Staubsauger an der Wand platziert, können Anwender*innen ihn immer schnell zur Hand nehmen. Um die komplette Wohnung zu saugen, müssen wir uns allerdings mit der niedrigen Stufe, die immerhin 60 Minuten Akkulaufzeit ermöglicht, zufriedengeben.

Handhabung, die keine Wünsche offenlässt
Nicht nur Akku- und Saugleistung spielen in unserem Test eine wichtige Rolle. Wir überzeugen uns auch von der Handhabung. Wie nahezu alle Modelle seiner Art ist der REDKEY F10 Akku Staubsauger leicht und wendig. Er lässt sich einfach schieben, gezielt in jeden Raum manövrieren und praktisch um Kurven lenken. Das ist für uns sehr viel angenehmer, als einen Bodenstaubsauger samt Stromkabel hinter uns herzuziehen!

Eine Besonderheit ist das knickbare Saugrohr, das uns die Arbeit erleichtert und dabei hilft, praktisch unter Tischen und Möbeln zu saugen. Gut gefällt uns zudem, dass man nicht (wie bei anderen Modellen wie z.B. bei Dyson) die ganze Zeit über den Knopf gedrückt halten muss. Das gestaltet das Saugerlebnis durchweg komfortabler und gefällt uns sehr gut. Auch die Aufsätze können wir mit wenigen Handgriffen schnell und einfach wechseln. Insgesamt überzeugt uns der REDKEY F10 Akku-Staubsauger in puncto Performance in allen Bereichen.

Die Einstellung der Saugstufe ist umständlich
Etwas umständlicher gestaltet sich allerdings das Einstellen der unterschiedlichen Saugstufen. Der REDKEY F10 Akku-Staubsauger bringt fünf verschiedene Saugstufen mit, die jeweils mit zwei Balken angezeigt werden. Um auf volle Power zu kommen, müssen wir insgesamt viermal den Plus-Knopf drücken. Das ist etwas umständlich und erfordert ein wenig Übung – es gibt aber Schlimmeres. Wir können uns an das System zeitnah gewöhnen und probieren die Saugstufen nach Belieben aus.

Einziger Wermutstropfen ist, dass sich der REDKEY F10 Akku-Staubsauger die zuletzt gewählte Stufe nicht dauerhaft merken kann. Das finden wir ein wenig bedauerlich. Er beginnt immer auf der niedrigsten Saugstufe, wenn wir den Staubsauger neu starten. Das bedeutet, dass wir die Stufe auf Wunsch direkt neu anwählen müssen. Das erfordert jedoch nur minimalen Aufwand, sodass wir über diesen Punkt hinwegsehen.

Eine Reinigung, wie sie leichter nicht sein könnte
Nachdem wir unsere Räume rundum gesaugt haben, schauen wir uns die Schmutzbehälterreinigung an. Diese funktioniert sehr gut und ist wirklich einfach zu erledigen. Der Staubbehälter lässt sich ohne viel Aufwand vom REDKEY F10 Akku-Staubsauger entnehmen und über einen Mülleimer entleeren. Anschließend ist es möglich, den Behälter auszuspülen, wenn es nötig ist. Zudem ist die Bodenrolle einfach zu entnehmen, um sie von Haaren zu befreien.

Ein Filter, der jedes Staubkorn einfängt
Der Hersteller hat nicht nur an LEDs in der elektrischen Bürste und ein knickbares Sauggelenk gedacht. Er hat den REDKEY F10 Akku-Staubsauger auch mit einem HEPA Papierfilter ausgestattet. Dieser lässt sich einfach bei Bedarf ausklopfen und sorgt für reine Räume. Der Filter sollte aber laut Hersteller alle drei bis sechs Monate gewechselt werden. Ein neuer Filter kostet rund 12 Euro und ist vor allem für Allergiker ein nützliches Tool, um Pollen und Milben effektiv in Wohnräumen zu beseitigen.

Besonderheiten, die wir nicht unerwähnt lassen wollen
Insgesamt macht der REDKEY F10 Akku-Staubsauger einen runden Eindruck auf uns. Als Besonderheit betrachten wir das Knickgelenk und die sechs LED-Lichter an der Bodenbürste. Wir können somit nicht nur schwer erreichbare Bereiche saugen. Wir sehen auch ganz genau, wo wir bereits gesaugt haben und wo nicht. Das ist vor allem in dunklen Zimmerecken oder unter Möbeln ein schönes Gadget, das die Reinigungsarbeit erleichtert.

Über das Unternehmen
Der Hersteller REDKEY stellt hochmoderne Reinigungsgeräte zur Verfügung, die die Reinigung in Haushalten vereinfachen und erstklassige Ergebnisse liefern sollen. Dazu hat das Erfolgsunternehmen an verschiedenen Technologien gefeilt und Geräte produziert, die Anwender*innen ohne viel Mühe verwenden können. Neben Akku-Staubsaugern bietet REDKEY ebenso Nass- und Trockensauger, elektrische Mob sowie Roboterstaubsauger zum Verkauf an.
Alternativen
Der REDKEY F10 Akku-Staubsauger hat uns im Test bis auf ein paar Kleinigkeiten absolut überzeugt. Wer allerdings auf der Suche nach einem Akku-Sauger ist, der über eine Parkfunktion verfügt, schaut sich den Hoover Akku-Staubsauger näher an. Soll das Gerät über einen intelligenten Auto-Modus und einen Farb-Touchscreen verfügen, ist der BUTURE Pro Akku Staubsauger mit 38 kPa interessant.
Unsere Ergebnisse
Der REDKEY F10 Akku-Staubsauger ist in seiner Kategorie ein extrem günstiges und zuverlässiges Modell. Er lässt sich (abgesehen davon, dass man so häufig auf die Knöpfe drücken muss, um in die Turbo-Stufe zu gelangen) leicht bedienen, ist äußerst wendig und arbeitet zudem zuverlässig. Wir haben verschiedene Räume in unserem Test gesaugt und den Akkustaubsauger vor verschiedene Herausforderungen gestellt, die das Gerät jedoch hervorragend gemeistert hat.

Die Saugkraft es REDKEY F10 Akku-Staubsaugers ist auf der Turbo-Stufe am besten. 8 Minuten reichen jedoch gerade mal aus, um einen Raum zu saugen. Will man die volle Power, muss man sich die Hausarbeit aufteilen und zwischendurch Ladepausen einlegen. Daher raten wir an, die Turbo-Stufe nur in besonderen Situationen und bei hohem Schmutzaufkommen zu verwenden. Ansonsten reicht der einfache Reinigungsmodus vollkommen aus.

Auch wenn die Einstellung der Saugstufen etwas tricky und die Akkuleistung durchaus verbesserungswürdig ist, hat uns das Saugergebnis im normalen Modus überzeugt. Uns gefällt das Modell, weil es dank knickbarem Saugrohr auch schwer zugängliche Stellen gut reinigt. Die Filterstaubbox in drei Staffelungen bewahrt jeden Schmutz im Auffangbehälter – vom kleinen Staubkorn bis zum langen Haar. Auch die Reinigung und Akkuaufladung gehen einfach und bereiten keine Probleme. Insgesamt sind wir mit dem REDKEY F10 Akku-Staubsauger sehr zufrieden und können ihn weiterempfehlen.
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