...solange sie nicht auf einem Mac spielen
Echte Spielnerds wollen ihre epischen Momente natürlich mit der Welt teilen. Hierfür kommt die AVerMedia Capture Card GC553G2 wie gerufen. Diese neue Karte für Videoaufnahmen am PC wird unter Gaming-Freaks für ihre hochwertigen Fähigkeiten gehypt. Ob diese Capture Card wirklich so gut ist, wie oft behauptet wird, wollte ich genauer wissen und habe deshalb die GC553G2 von AVerMedia selbst getestet.

Die AVerMedia GC553G2 ist eine Hardwarekomponente, die persönliche Erfahrungen zu öffentlichen Präsentationen macht. Sie macht es möglich, Audio- und Videodaten von Konsolen und PCs aufzunehmen und zu streamen. Ich habe die GC553G2 in meiner Gaming-Umgebung einem umfassenden Test unterzogen. Die hohe Bildqualität und ultraschnelle Datenübertragungsraten der Capture Card haben mich begeistert. Selbst unter anspruchsvollsten Bedingungen bleiben keine Wünsche offen. Ein weniger positives Bild zeichnet sich jedoch bei der Nutzung mit macOS ab. Auf einem Mac ist die Nutzung zwar möglich, jedoch mit gewissen Einschränkungen.
AVerMedia GC553G2: Die Herstellerangaben
Die wichtigsten Merkmale der AVerMedia GC553G2 Capture Card laut Hersteller:
Betriebssystem: Windows 10
Plattformen: PlayStation, Xbox Series X/S, PS5, Switch
Hardwareschnittstellen: 3,5-mm-Audio, HDMI, USB-C
Ausgabe: 4K144 Pass-through
Aufzeichnung: 4K60
Unterstützung: HDR und VRR
Meine Ergebnisse
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Nachhaltige Verpackung ohne Plastik
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Flüssiges Spielen, ohne Verzögerungen und in einer hochwertigen Qualität
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Intensive Farben
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Hohe Bildwiederholungsrate
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Makellose Videowiedergabe ohne merkliche Verzögerung
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Geeignet für alle gängigen Streaming-Plattformen
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Nicht ideal für den Mac
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Nur bedingt geeignet für breite und ultrabreite Bildschirme

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Im Test:AVerMedia Live Gamer Ultra 2.1, GC553G2 Capture Card
Das Unboxing

Taiwan is calling! Ich muss zugeben, auf die Ergebnisse dieses Tests war ich wirklich sehr gespannt!
Das Erlebnis begann, sobald ich den Kartondeckel lüftete. Erfreulich: Alles war aus Karton und Papier, kein Stück Plastik weit und breit. Gleich zuoberst begrüßte mich der Quick Start Guide auf dem Cover. Dann lockte die Capture Card, bereit zum Einsatz.

Hob man den Innenkarton an, offenbarte sich ein Satz an unterschiedlichen Kabeln:
- Das HDMI 2.1 Kabel für den Anschluss an die Spielebox
- Das USB-C-Kabel für den Anschluss an den Computer
- Das 3,5 mm Kabel für die Kopplung eines Headsets oder eines Mikrofons

Zu guter Letzt befand sich auch die Bedienungsanleitung in der Box. Der Live-Stream konnte beginnen.
Die Installation

Kaum hatte ich die Capture Card zwischen meiner PS5 und dem PC geschaltet, entfaltete sich ein wahres Kaleidoskop an Möglichkeiten. Es öffnete sich ein Fenster, in dem die ersten Settings vorgenommen werden konnten. Hier, in diesem Kontrollzentrum, justierte ich alles nach meinem Geschmack. Die Audioeinstellungen boten eine feine Abstimmung der Lautstärke von Headset und Mikrofon, der Bereich des RGB-Control erlaubte das Einstellen der Leuchten nach den eigenen Wünschen und auch ein Wechsel zwischen den HDMI-Versionen – von 1.4 bis hin zu 2.1, war möglich. Die Software konnte ich auf die Sprache Deutsch umstellen.
Sollte die aktuellste Version noch nicht auf der Maschine sein, sollte sie gleich heruntergleaden werden.
Die Testszenarien
Folgende Testszenarien habe ich vorbereitet.
- Signalqualitäts-Test: Wie ist die Qualität des aufgezeichneten Videos?
- Latenz-Test: Ist die Latenzzeit zwischen dem Eingangssignal und dem ausgegebenen Signal für Spieleaufnahmen akzeptabel?
- Softwarekompatibilitäts-Test: Funktioniert die mitgelieferte Software reibungslos und ist sie mit gängigen Betriebssystemen kompatibel?
- Audioqualitäts-Test: Passt die Klangqualität und die Synchronisation mit dem Video?
- Stresstest: Bleibt die Capture Card auch über längere Zeit stabil und ohne Überhitzungsprobleme?
- Kompatibilitäts-Test mit Streaming-Plattformen: Funktioniert die Integration mit verschiedenen Streaming-Plattformen wie Twitch, YouTube oder Facebook?

1. Signalqualitäts-Test
In meinem mit Technik vollgestopften Gaming-Zimmer, umgeben von einem leistungsstarken Windows PC und einer PS5, die leise vor sich hin summte, wartete ich gespannt darauf, welche Qualität mich mit diesem Gerät erwarten würde. Es ist der Moment, in dem die neue Capture Card GC553G2, der Nachfolger der GC553, zum ersten Mal zum Einsatz kam. Ist es wirklich das ultimative Streaming-Setup, das sowohl die Dynamik schneller Action-Spiele als auch die atmosphärische Tiefe storygetriebener Spiele einfangen kann?
Mein erster Testlauf begann mit einem Action-Spiel, das berüchtigt für seine schnellen und präzisen Kampftechniken ist: „Demon’s Souls“. Mit diesem Spiel wollte ich die Fähigkeiten der GC553G2 wirklich auf die Probe stellen, denn es ist eine echte Herausforderung für jede Capture Card. Doch die GC553G2 hielt stand.
Eine Mitverantwortung für diese hohe Qualität trägt auch das HDR-Passthrough, das dafür sorgt, dass die Bildqualität zu jeder Zeit stabil bleibt. Die GC553G2 hat sich gegenüber dem Vorgänger GC553 noch einmal deutlich verbessert.
Doch der wahre Test stand noch bevor. Ich wechselte zu „Cyberpunk 2077“, ein Spiel wie ein visuelles 5-Sterne-Menü. Die Aufnahmen in 4K60 lieferten besonders in den neonbeleuchteten Straßen von Night City farbenprächtige Bilder, ohne dass die Bildwiederholungsrate ins Stocken geriet. Scharf und klar – genau so, wie ich meine Games mit meinen Followern teilen möchte. Die Farben leuchteten dank der Verstärkung durch HDR so lebendig und detailreich, dass es fast surreal wirkte.

2. Latenz-Test
Ein Tester begab sich auf eine Mission. Diese bestand darin, die Leistungsfähigkeit einer neuen Live Gamer Ultra 2.1 von AVerMedia zu ergründen. Neben hochgelobten Funktionen wie der Hardware-Encoding-Technologie, die Videos automatisch in bestimmte Formate komprimiert und dadurch die CPU-Belastung verringert, und dem HDR-Passthrough, das die Durchleitung von High Dynamic Range (HDR)-Inhalten ohne Verluste ermöglicht, wirbt das System vor allem mit der Versprechung einer Latenzfreiheit für eine makellose Videowiedergabe.
Mit großen Erwartungen startete ich die Aufnahme, während auf meiner PS5 ein visuell anspruchsvolles Spiel geladen wurde. Ich entschied mich für „Call of Duty“, um die Reaktionsfähigkeit der neuen GC553G2 zu testen. Dieses Spiel ist bekannt für seine anspruchsvollen Grafiken.
Die Aufnahmen in 4K-Auflösung entstanden in Echtzeit und mit 60 FPS, eine Verzögerung war nicht spürbar. Trotz der hohen Anforderungen an die Bildübertragung blieb die Qualität der Aufnahmen unvermindert hoch. Die HDMI 2.1-Technologie mit 4K144 Pass-Through und HDR/VRR übertrug klar und flüssig auf den Bildschirm.

3. Softwarekompatibilitäts-Test
Funktioniert die mitgelieferte Software reibungslos und ist sie mit gängigen Betriebssystemen kompatibel? Die Antwort lautet: Jein. Die Software funktioniert hervorragend, nur funktioniert sie nicht auf jedem Betriebssystem gleich gut.
Da ich auf einem Windows PC spiele, hatte ich mir einen Termin mit meinem Freund ausgemacht, der auf einem Mac spielt. Ich selbst hatte ja bereits gute Erfahrungen mit der GC553G2 auf meinem Windows PC gemacht. Dort lieferte die Karte ohne Murren 4K60 Aufnahmen. Auf dem Mac meines Freundes Max jedoch stießen wir auf Hindernisse. Zwar erkannte der Mac die Capture Card, doch die mitgelieferte Software schien nicht so reibungslos zu funktionieren, wie wir es erhofft hatten. Max, der gewohnt war, seine Gaming-Abenteuer in höchster Qualität festzuhalten, runzelte die Stirn, als er feststellte, dass auf dem Mac nur eine maximale Auflösung von 4K30 unterstützt wurde. “Das ist für hochwertiges Gaming einfach zu wenig“, murmelte er enttäuscht.
Die GC553G2 ist ein Meisterwerk für Windows-Nutzer, auf dem Mac trifft sie aktuell jedoch noch an ihre Grenzen.
Meine Erkenntnis: Mac-Nutzer sollten entweder mit dem Kauf warten, bis es das vom Hersteller versprochene Update gibt, oder sich von Anfang an für eine andere Capture Card entscheiden. Die Elgato Game Capture HD60 S+ zum Beispiel.
Worauf wir außerdem gestoßen sind: Die Capture Card ist nur bedingt geeignet für breite und ultrabreite Bildschirme. Max spielt auf dem 34-Zoll-Nano-IPS-Monitor LG 34WK95U-W. Die weiten, offenen Landschaften in „The Witcher 3: Wild Hunt“ wurden beim Capturen abgeschnitten. Die AVerMedia Karte konnte die volle Breite seines Monitors nicht einfangen; stattdessen beschränkte sie sich auf ein Standard-Format.

AVerMedia Technologies ist ein Unternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Multimedia-Geräten spezialisiert ist. Zum Produktportfolio gehören unter anderem Aufnahmekarten, Digitalvideorekorder, Webcams und andere Produkte, die für Inhaltsproduktion und Streaming verwendet werden. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Taiwan. Die Produktpalette von AVerMedia umfasst eine Vielzahl von Capture Cards, die vor allem bei Gamern, Content-Erstellern und professionellen Broadcastern beliebt sind. Die Live Gamer Ultra 2.1, GC553G2 Capture Card ist ein Beispiel für ihre Innovationen im Bereich der Streaming-Technologie. AVerMedia betreibt seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie seine Hauptproduktionslinien in Taiwan. Aufgrund der globalen Natur des Geschäfts und der Notwendigkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben, hält das Unternehmen jedoch auch Produktions- und Montageanlagen in anderen Ländern, darunter in China. AVerMedia hat sich in der Entwicklung von Technologien wie Hardware-Encoding und der Unterstützung von HDR-Inhalten hervorgetan.
Zum Hersteller:
4. Audioqualitäts-Test
Ich hatte ja schon immer einen Hang zur Perfektion. Und deshalb wollte ich dieses Testszenario unbedingt in diesen Test mit aufnehmen, um die folgende Frage zu beantworten: Wie steht es um die Audioqualität und die Synchronizität mit dem Video?
Während bei “Cyberpunk 2077” die Aufnahme lief und ich durch die neonbeleuchteten Straßen streifte, behielt ich die Audioqualität genau im Auge – oder besser gesagt, im Ohr. Ich achtete darauf, wie die Capture Card den kraftvollen Soundtrack, die knackigen Soundeffekte und die nuancierten Dialoge einfing.
Gleichzeitig hielt ich Ausschau nach möglichen Verzögerungen oder Synchronisationsproblemen zwischen dem Bildschirm und dem, was die Capture Card übertrug. Die Klangqualität war kristallklar, jeder Ton, von den leisesten Schritten bis hin zu den donnernden Explosionen, wurde perfekt eingefangen. Es gab keinen merklichen Lag, keine Verschiebung.

5. Live-Streaming und Audio-Management
Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee lag in der Luft, als ich damit begann, die Gaming-Ausrüstung dermaßen vorzubereiten, dass ich die AVerMedia Capture Card GC553G2 einem ultimativen Stresstest unterziehen konnte. Den Kaffee würde ich vielleicht noch brauchen, dachte ich mir. Es würde nämlich länger dauern, um herauszufinden, ob die Capture Card auch nach stundenlanger Belastung noch stabil laufen würde, ohne dass Überhitzungsprobleme auftreten.
Der Test begann am Samstagmorgen, und ich beschloss, das Ganze mit einem Marathon von „Dark Souls III“ zu starten. Ein Spiel wie dieses, mit solch anspruchsvollen Grafiken, kann gar nicht anders, als die Ausrüstung an ihre Grenzen zu bringen.
Hatte ich mir gedacht. Stunden vergingen, der Kaffee war mittlerweile schon kalt geworden, während ich durch die düsteren Landschaften streifte, gegen Bosse kämpfte und immer wieder scheiterte und von vorne begann. Die Capture Card lief dabei auf Hochtouren und zeichnete jeden Moment meines Leidens auf.
Als der Tag in die Nacht überging, zog ich Bilanz: Die GC553G2 hielt stand. Und das, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Karte überstand den Marathon ohne jegliche Anzeichen von Überhitzung oder Leistungsabfall. Die Qualität der Aufnahmen blieb konstant hoch.

6. Kompatibilitäts-Test mit Streaming Plattformen
Als leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible für Technik und einer Schwäche für alles, was mit Streaming zu tun hat, fand ich den Gedanken spannend, dass die GC553G2 eine solche Power bei der Bildqualität hat, die selbst Plattformen wie Twitch und YouTube in den Schatten stellt.
Auf den beliebtesten Streaming Plattformen spielen Gaming-Freaks 1080p60-Streams ab. Während dies für die meisten von uns das Nonplusultra darstellt, stolperte ich über die technische Neuheit, die sich in der AVerMedia Capture Card verbirgt. Sie kann gestochen scharfe 4K60 Streams Wirklichkeit werden lassen.
Eine Karte, die nicht nur mit 2160p60 aufnehmen, sondern auch das heißbegehrte 4K60-Streaming realisieren kann? Das macht die GC553G2 schon ein bisschen zu einem wahrgewordenen Streamer-Traum. Die wahre Magie steckt aber in den Details: Diese Karte kann mit 4K60 HDR, 1440p und Variable Refresh Rate jonglieren, während sie gleichzeitig eine konsistente 4K60-Ausgabe liefert. Hier darf man als passionierter Gamer – ich hoffe, ihr entschuldigt – schon einmal übertreiben: Es ist eine wahre Meisterleistung der Technik.
Traditionelle Bildschirme haben eine feste Aktualisierungsrate, typischerweise 60 Hertz (Hz) oder 120 Hz. Wenn Sie Inhalte mit variabler Framerate anzeigen, kann dies zu Problemen wie Screen Tearing – einer ungleichmäßigen Darstellung des Bildes – führen. Screen Tearing tritt auf, wenn der Bildschirm die Fähigkeit verliert, mit der Grafikkarte synchronisiert zu bleiben. Variable Refresh Rate (VRR) ist eine Technologie, die es dem Bildschirm ermöglicht, seine Aktualisierungsrate dynamisch an die Framerate des von ihm angezeigten Inhalts anzupassen. Diese Technologie verhilft dem Bildschirm dazu, seine Aktualisierungsrate in Echtzeit an die Framerate des Videospiels anzupassen. Dadurch bleibt das Bild flüssig und frei von Screen Tearing und anderen unerwünschten visuellen Artefakten.
Wie bereits unter Punkt 1 erzählt, habe ich die Bildqualität mit zwei besonderen Spielen getestet. Ich startete einen Test-Stream auf Twitch und wählte „Demon’s Souls“ für die PS5. Die düstere, detailreiche Welt schreit geradezu danach, in 4K60 eingefangen zu werden. Die Zuschauer sind sofort hin und weg. Einer fragte unterm Streaming sogar, ob das wirklich Live ist.
Doch ich wollte mehr. Ich starte „Cyberpunk 2077“ und streamte das Ganze auf YouTube. Diese neongetränkten Straßen voll mit Tank und Tech erstrahlten in einer wirklich bemerkenswerten Pracht, mit Details, die man fast greifen konnte. Und das alles live, ohne ein einziges Ruckeln.
Meine Ergebnisse
Das GC553G2 ist ein Werkzeug, das es Content-Creators und allen, die dem Gaming verfallen sind, ermöglicht, ihre Visionen ohne Kompromisse zu verwirklichen. Die Flexibilität der Karte, die Kompatibilität mit verschiedenen Bildschirmen und Geräten, all das macht sie zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die ihre Inhalte in der bestmöglichen Qualität teilen wollen. Allerdings gibt es auch Einschränkungen, besonders bei der Nutzung mit einem Mac und bei der Unterstützung für breite und ultrabreite Bildschirme.
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Dieses Modell passt nicht? Dann sieh dir unseren großen Game Capture-Card-Test an!
