isinwheel T4 Offroad E Scooter Test und Erfahrungsbericht – Robuste Straßenzulassung und Geländetauglichkeit

Lektor

Bernard Miletic

In diesem Erfahrungsbericht widme ich mich dem isinwheel T4 Offroad E-Scooter mit Straßenzulassung. E-Scooter sind auf deutschen Straßen mittlerweile allgegenwärtig, doch kaum ein Modell bietet die Kombination aus Straßenzulassung und echter Offroad-Tauglichkeit zum vergleichbar attraktiven Preis. Die Herausforderungen für Hersteller liegen darin, robuste Technik, gesetzeskonforme Ausstattung und ansprechende Performance zu vereinen. Ich habe den T4 in der Praxis getestet und berichte umfassend von meinen Erfahrungen sowie dem Praxistest, um euch eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern.

isinwheel_T4 Offroad-E-Scooter

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Produktdetails und Zielgruppe

Der isinwheel T4 Offroad E-Scooter richtet sich laut Hersteller an Nutzer, die einen vielseitigen Scooter für den Stadtverkehr mit gelegentlichen Ausflügen in unwegsames Gelände suchen. Die Straßenzulassung nach StVZO inklusive Betriebserlaubnis (ABE) macht den Scooter legal im öffentlichen Straßenverkehr einsetzbar, was für Pendler und Freizeitfahrer gleichermaßen eine wichtige Voraussetzung ist. Ob die Zielgruppe, die sowohl Komfort auf Asphalt als auch Geländetauglichkeit wünscht, damit tatsächlich ideal bedient wird, ist jedoch differenziert zu sehen. Für reine Stadtfahrer könnte das recht hohe Gewicht von ca. 24 kg zum Tragen ein Hindernis sein, während Offroad-Fahrer die robuste Bauweise schätzen, aber auch auf die Schwächen bei der Lenkstabilität achten sollten.

Technische Daten

  • Motor: 800 Watt Brushless-Nabenmotor
  • Maximale Geschwindigkeit: 20 km/h (gesetzlich begrenzt in Deutschland)
  • Reichweite: bis zu 45 km (variabel je nach Gewicht, Fahrstil, Gelände)
  • Akku: 48V 10Ah Lithium-Ionen, Ladezeit 6–7 Stunden
  • Bereifung: 10 Zoll Offroad-Luftreifen mit grobem Profil
  • Federung: Dual-Federung vorne und hinten mit Stoßdämpfern
  • Bremsen: Mechanische Scheibenbremsen vorne und hinten + elektrische Motorbremse
  • Gewicht: ca. 24 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Material Rahmen: Aluminiumlegierung (exakte Legierung unbekannt)
  • Beleuchtung: Vorder- und Rücklicht, Kennzeichenhalter (StVZO-konform)
  • Display: LED-Farbdisplay mit Speedometer, Akkustand, Kilometerzähler
  • Besonderheiten: IP54 Spritzwasserschutz, Tempomat-Funktion, klappbar in wenigen Sekunden

Die Verwendung einer Aluminiumlegierung verleiht dem Rahmen eine solide Grundstabilität bei vergleichsweise niedrigem Gewicht, auch wenn genauere Angaben zur Legierung fehlen. Die Materialqualität wirkt robust, aber mit 24 kg ist der Scooter kein Leichtgewicht – vor allem für den Transport in Bus und Bahn kann das belastend sein. Die lange Ladezeit von bis zu sieben Stunden geht angesichts der Kapazität in Ordnung, könnte aber für Pendler, die häufig nachladen wollen, etwas hinderlich sein.

Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmale

  • Offroad-Tauglichkeit kombiniert mit Straßenzulassung: Ein eher seltener Mix, der den T4 vom Großteil der E-Scooter am Markt abhebt, besonders zu einem UVP von rund 749 € bzw. Aktionspreis ab 699 €.
  • Dual-Federung vorne und hinten: Komfort und Sicherheit auf unebenem Gelände – ein Ausstattungsmerkmal, das gerade bei Mittelklasse-Scootern nicht selbstverständlich ist.
  • Tempomat- und IP54-Spritzwasserschutz: Praktische Features für Pendler, die auch bei widrigen Wetterbedingungen und längeren Strecken entspannt unterwegs sein wollen.

Im Praxisnutzen überzeugt die Kombination von Federung und grobstolligen Luftreifen – das Fahrgefühl ist komfortabler und sicherer als von einem reinen Stadtscooter zu erwarten. Allerdings sind mechanische Bremsen ohne ABS in anspruchsvollem Gelände nicht immer optimal, was eine gewisse Übung erfordert. Beim Vergleich mit Premium-Alternativen wie dem Egret X mit hydraulischer Federung wird der Unterschied spürbar, allerdings zu einem deutlich höheren Preis. Insgesamt kann der T4 mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis bei guter Verarbeitung und Funktionalität punkten, dennoch gibt es Raum für Verbesserungen.

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Alternativprodukte im Vergleich

Egret X

Der Egret X ist mit einem 500-Watt-Motor (Peak 800 W) ausgestattet und erreicht eine maximale Reichweite von bis zu 60 Kilometern, was deutlich über den Angaben des T4 liegt. Seine 10 Zoll schlauchlosen Luftreifen und das hochwertige hydraulische Federungssystem vorne sowie mechanische Federung hinten sorgen für exzellenten Fahrkomfort. Der Scooter wiegt vergleichsweise leichte 22 Kilogramm und beweist in Verarbeitung sowie Materialqualität hohe Premium-Standards. Preislich liegt er mit ca. 1.299 € deutlich über dem T4, bedient aber eine angstfreie Premium-Zielgruppe, die längere Strecken und Komfort oberste Priorität einräumt.

ePowerFun ePF-2 XT 2023

Mit einem 700-Watt-Motor ist der ePF-2 XT etwas schwächer motorisiert, bietet aber ebenfalls eine Reichweite von bis zu 60 Kilometern. Seine 48V 14 Ah Batterie liefert mehr Kapazität als der T4 und sorgt für ausdauerndere Fahrten. Die Straßenzulassung erlaubt den legalen Einsatz im öffentlichen Raum, und mit 22,3 Kilogramm ist das Gewicht moderat. Der Preis ab ca. 949 € positioniert den ePowerFun im gehobenen Mittelklassebereich. Er punktet mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Leistung, Reichweite und Komfort, bleibt dabei allerdings preislich oberhalb der T4-Offert.

Soflow SO4 Pro Gen. 2

Mit ähnlicher Reichweite (bis zu 40–45 km) und einem 500 Watt Motor ist der Soflow SO4 Pro Gen. 2 eine preisgünstige Alternative (ca. 699 €), die ebenfalls klappbar und straßenzugelassen ist. Er wiegt etwa 21 kg und bietet 10 Zoll Luftreifen. Im Funktionsumfang ähnelt er dem T4, allerdings verzichtet er auf die Offroad-Auslegung mit Dual-Federung. Der Soflow ist für Stadt- und leichte Gelände geeignet, bleibt aber bei Komfort und Outdoor-Tauglichkeit unter dem T4.

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Produkttest

Testkriterien

  • Verpackung und Unboxing: Zustand der Verpackung, Vollständigkeit des Zubehörs, Präsentation
  • Verarbeitung und Materialqualität: Robustheit, Haptik, Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetter
  • Funktionalität: Motorleistung, Reichweite, Tempomat, elektrische Unterstützungen, Bremsfeedback
  • Handhabung und Installation: Aufbau, Klappmechanismus, Handling beim Transport
  • Sicherheit: Bremsverhalten, Lichtanlage, Betriebserlaubniskonformität
  • Alltagstauglichkeit: Fahrkomfort auf Asphalt und Gelände, Stabilität, Bedienbarkeit im Dauerbetrieb
  • Ökologische Aspekte: Akku-Management, Energieeffizienz, Materialien

Ablauf des einwöchigen Tests

Ich, Jan Schmid, Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Fitness und Outdoor-Sport, testete den isinwheel T4 in mehreren Alltagsszenarien über sieben volle Tage. Das Setting umfasste sowohl Fahrten auf städtischem Asphalt als auch Ausflüge auf Feldwegen in der Umgebung. Ziel war es, den Scooter unter realistischen Bedingungen auf Leistung, Komfort und Funktionalität zu prüfen. Die Testfahrten fanden bei unterschiedlichen Temperaturen (zwischen fünf und 20 Grad Celsius) und teilweise regnerischem Wetter statt, um auch den IP54-Spritzwasserschutz zu überprüfen.

Die Klappfunktion wurde mehrfach genutzt, unter anderem beim Ein- und Aussteigen in Bus und Bahn. Die Testerwartung war, dass der Scooter besonders durch seine Offroad-Features und Straßenzulassung punkten kann, jedoch erwartete ich bei Gewicht und Ladezeit mögliche Einschränkungen.

Unboxing

Der T4 wird in einer stabilen Kartonverpackung geliefert, die den Scooter sicher fixiert. Beim Öffnen fällt sofort die übersichtliche und sichere Verpackung auf, in der Zubehör wie Ladegerät, Werkzeug und Bedienungsanleitung ordentlich untergebracht sind. Die Schutzfolie auf dem Display und an empfindlichen Stellen sorgt für Kratzerfreiheit. Das Unboxing vermittelt einen professionellen, zweckmäßigen Eindruck ohne überflüssigen Schnickschnack. Entgegenkommend ist die ausführliche deutschsprachige Anleitung, die die Inbetriebnahme verständlich erklärt.

Installation

Die Montage beschränkt sich auf das Aufrichten und Verriegeln des Klappmechanismus. Anschließend wird der Akku intern geladen, was problemlos und sicher erfolgt. Der Scooter ist innerhalb weniger Minuten fahrbereit, da alle Komponenten vormontiert sind. Probleme oder unklare Abläufe traten keinesfalls auf. Die Straßenzulassung erfordert keine zusätzliche Registrierung durch den Käufer, was die erste Hürde erleichtert.

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Testverlauf und Testergebnisse

Verarbeitung und Materialanmutung

Der Scooter wirkt robust gebaut, die Aluminiumlegierung des Rahmens verleiht ihm eine solide Stabilität und Haptik. Nach einer Woche intensiver Nutzung sind keine Materialermüdungen oder nennenswerte Gebrauchsspuren sichtbar. Die Oberflächenbeschichtung ist kratzfest, Streusalz und Feuchtigkeit konnten dem Scooter nichts anhaben, was den IP54-Spritzwasserschutz bestätigt. Die Reifen mit grobem Profil überzeugten auf Schlamm und Kopfsteinpflaster mit gutem Grip. Nach Aussage einzelner Nutzer kann bei dauerhaft starkem Offroad-Gebrauch die Lenkstange etwas klappern – ich konnte dies im Test ebenfalls leicht nachvollziehen. Eine individuelle Streuung bei der Beanspruchung könnte hier zu abweichenden Erfahrungen führen.

Fahrverhalten und Motorleistung

Der 800-Watt-Motor beschleunigt kraftvoll und bringt den Scooter zügig auf die gesetzlich festgelegten 20 km/h. Steigungen bis etwa zwölf Prozent meistert er problemlos, wobei der Motor seine Leistungsstärke auf der Ebene besonders gut entfaltet. Die Dual-Federung sorgt für einen deutlich höheren Fahrkomfort als bei einfach gefederten oder starren Modellen, vor allem auf unebenem Gelände war das spürbar. Wer hier jedoch hohe Geschwindigkeiten abseits befestigter Wege sucht, sollte ein sicherheitsbewusstes Fahrverhalten an den Tag legen, da die mechanischen Bremsen ohne ABS auf losem Untergrund etwas sensibel reagieren.

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Reichweite und Akku

Die vom Hersteller angegebene Reichweite von bis zu 45 Kilometern wurde bei meinen Fahrten nicht ausgereizt, was aufgrund von Faktoren wie Gewicht und Gelände realistisch ist. Im urbanen Wechselbetrieb und moderater Geländebegehung erreichte ich ca. 35 km. Die Ladezeit von 6 bis 7 Stunden ist etwas lang, sodass ein häufiger Schnellnachladen im Alltag erschwert wird. Dennoch entspricht dies Herstellerangaben und ist im Preissegment üblich. Das Batterie-Management trug mit einem stabilen LED-Display dazu bei, den Akkustand jederzeit gut im Blick zu behalten.

Handhabung und Transport

Das Gewicht von 24 Kilogramm ist beim Tragen spürbar, besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die praktische Klappfunktion ermöglicht es jedoch, den Scooter schnell und kompakt zusammenzufalten, was den Transport erleichtert. Die Verarbeitung des Klappmechanismus wirkt zuverlässig, allerdings erfordert er beim Auf- und Zuklappen etwas Kraft. Für mehrfache Benutzungen pro Tag ist dies ein kleiner Nachteil, für gelegentliche Fahrten jedoch akzeptabel.

Beleuchtung und Sicherheit

Das integrierte Vorder- und Rücklicht, inklusive Kennzeichenhalterung, erfüllt die StVZO-Anforderungen und sorgt für gute Sichtbarkeit bei Dämmerung. Die Beleuchtung ist hell und stabil, was im Straßenverkehr ein wichtiges Sicherheitsplus darstellt. Die mechanischen Scheibenbremsen vorne und hinten, kombiniert mit der elektrischen Motorbremse, lieferten ein verzögerungsfreies Bremsverhalten im Alltag, auch wenn der fehlende ABS-Schutz für Einsteiger und Offroad-Einsätze ein Schwachpunkt sein kann.

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Ökologische Aspekte

Die Aluminiumlegierung ist gut recycelbar, allerdings gibt es keine offiziellen Angaben zum genauen Nachhaltigkeitsprofil. Der Akku stammt aus standardisierten Lithium-Ionen-Zellen, deren Energieeffizienz auf dem aktuellen Stand ist. Für die Freizeitnutzung mit einer Reichweite von bis zu 45 Kilometern ist der Verbrauch angemessen und entspricht den Erwartungen. Eine umweltfreundliche Verpackung oder zusätzliche nachhaltige Produktionshinweise waren nicht erkennbar, was bei einem Anbieter aus Shenzhen zwar nicht unüblich, angesichts wachsender Verbraucheransprüche aber künftig eine Rolle spielen dürfte.

Subjektive Eindrücke

Im Alltag gefallen besonders die Kombination aus Straßenzulassung und Offroad-Performance sowie die unkomplizierte Handhabung bei der Faltfunktion. Eine Fahrt auf Kopfsteinpflaster oder leichtem Waldweg macht Spaß und fühlt sich sicher an. Auf der anderen Seite begrenzt das Gewicht die Flexibilität beim Tragen. Die Ladezeit erfordert etwas Planung, insbesondere bei regelmäßiger Nutzung.

„Der T4 überzeugt mit solide robuster Bauweise und guter Federung gerade im Gelände, auf die lange Ladezeit könnte ich mich aber noch besser einstellen.“

„Für den Preis bekommt man hier einen wirklich geländetauglichen Scooter mit Straßenzulassung.“

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Externe Erfahrungszusammenfassung

Zahlreiche externe Erfahrungsberichte und Nutzermeinungen zum isinwheel T4 bestätigen weitgehend die von mir erlebten Eigenschaften. Die Mehrheit lobt die robuste Bauweise, die gute Federung und das starke Antriebssystem, besonders bei Offroad-Bedingungen. Die Straßenzulassung mit kompletten Lichtern und ABE wird als großer Pluspunkt bewertet. Ein Großteil der Rezensenten weist auch auf das vergleichsweise hohe Gewicht und die lange Ladezeit hin, was die Praxistauglichkeit speziell im Stadtverkehr einschränkt. Diese Kritik wird jedoch häufig dadurch relativiert, dass der T4 mit einem Preis knapp unter 700 Euro ein außergewöhnliches Gesamtpaket im Offroad-Segment bietet.

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zum isinwheel T4 Offroad E-Scooter mit Straßenzulassung im Test

Ist der isinwheel T4 für Pendler geeignet?

Der T4 eignet sich prinzipiell für Pendler, die sowohl Straßenverkehr als auch gelegentliches Gelände befahren möchten. Das Gewicht von 24 Kilogramm kann beim Transport in Bus oder Bahn allerdings als hinderlich empfunden werden. Pendler mit stabilen Einstiegszeiten und Lagerungsmöglichkeiten profitieren vom robusten Design und der Straßenzulassung.

Wie lange dauert der Ladevorgang des Akkus?

Der Akku des T4 benötigt etwa sechs bis sieben Stunden bis zur vollständigen Ladung. Für Nutzer, die häufig kurze Ladepausen einlegen möchten, kann dies eine Einschränkung darstellen. Allerdings entspricht dies den Herstellerangaben und ist bei der Akku-Größe üblich.

Welche maximalen Steigungen meistert der T4?

Der 800 Watt starke Motor schafft Steigungen bis etwa zwölf Prozent problemlos. Damit ist der Scooter für die meisten urbanen und leicht bergigen Strecken geeignet. Steilere Anstiege sollten eher vermieden werden, da Leistung und Akku dabei stark beansprucht werden.

Wie reagiert der T4 auf unebenes Gelände?

Dank der Dual-Federung vorne und hinten sowie der grobstolligen Offroad-Reifen bewältigt der T4 gut unebene Wege, Waldpfade und Kopfsteinpflaster. Das Fahrgefühl ist komfortabler als bei starren Modellen, wobei man auf losem Untergrund vorsichtig bremsen sollte, da es kein ABS gibt.

Ist der E-Scooter wasserfest?

Der T4 verfügt über eine IP54-Spritzwasserfestigkeit, was bedeutet, dass er gegen Spritzwasser und leichten Regen gut geschützt ist. Für längere Fahrten bei starkem Regen oder durch Pfützen ist Vorsicht geboten, um Schäden zu vermeiden.

Wie schwer ist der Scooter?

Mit ca. 24 kg gehört der T4 zu den schwereren Modellen, was beim Tragen oder Transport, speziell in öffentlichen Verkehrsmitteln, bemerkbar ist. Die robuste Bauweise und die Straßenzulassung begründen dieses Gewicht.

Welche Bremsen sind verbaut?

Der T4 ist mit mechanischen Scheibenbremsen vorne und hinten sowie einer elektrischen Motorbremse ausgestattet. Obwohl kein ABS verbaut ist, bietet das Bremssystem im Alltag eine zuverlässige Verzögerung, insbesondere auf befestigten Straßen.

Hat der T4 eine Tempomat-Funktion?

Ja, der Scooter verfügt über eine Tempomat-Funktion, die längeres Fahren mit konstanter Geschwindigkeit erleichtert. Dies trägt Komfort bei längeren Fahrten bei und reduziert die Belastung für die Hände.

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Wie klappbar ist der Scooter?

Der T4 lässt sich in wenigen Sekunden per Klappmechanismus zusammenfalten. Dies erleichtert das Verstauen und den Transport erheblich, auch wenn das Gewicht weiterhin eine Rolle spielt.

Welche Reichweite kann ich realistisch erwarten?

Die angegebene Maximalreichweite liegt bei 45 Kilometern, realistisch sind im gemischten Alltag etwa 35 Kilometer, abhängig von Fahrergewicht, Fahrstil und Gelände. Das ist für viele Gelegenheitsfahrer ausreichend.

Wie gut ist das LED-Display ablesbar?

Das LED-Farbdisplay ist gut ablesbar, auch bei hellem Tageslicht. Es zeigt neben der Geschwindigkeit auch den Akkustand und die gefahrenen Kilometer an, was für eine gute Übersicht sorgt.

Ist der Scooter für Anfänger geeignet?

Der T4 eignet sich mit etwas Übung auch für Einsteiger, insbesondere dank Tempomat und solide dosierbarer Bremsen. Im Gelände sollte man sich jedoch vorsichtig herantasten, um insbesondere die Lenkstabilität zu kontrollieren.

Wie stabil ist die Lenkstange?

Die Lenkstange ist grundsätzlich stabil, kann bei dauerhaftem Offroad-Einsatz allerdings leichte Geräusche verursachen. Dies hängt vom individuellen Gebrauch ab und ist nicht unbedingt als Mangel zu werten.

Wie ist die Beleuchtung ausgestattet?

Der Scooter bietet ein helles, vorne und hinten montiertes Licht, das StVZO-konform ist und mit Kennzeichenhalter ausgeliefert wird. Dadurch ist er gut für Fahrten bei Dunkelheit gerüstet.

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Gibt es einen Kundensupport in Deutschland?

Ja, isinwheel betreibt eine Hotline und einen Service-Standort in Deutschland (Frankfurt a.M.), was einen verlässlichen Kundensupport gewährleistet. Die Garantie entspricht den gesetzlichen Vorgaben von zwei Jahren.

Kann ich den Akku wechseln?

Der Akku ist fest verbaut und nicht für den schnellen Wechsel durch den Nutzer vorgesehen. Er kann jedoch bei Bedarf im Service ausgetauscht werden.

Wie ist der Scooter im Vergleich zu teureren Modellen?

Im Vergleich zu Premium-Scootern bietet der T4 viel Offroad-Funktionalität und Straßenzulassung zum niedrigeren Preis, punktet jedoch nicht mit erweiterten Features wie ABS oder besonders leichtem Gewicht.

Wie reagiert der Scooter bei Nässe und Regen?

Die IP54-Klassifizierung schützt vor Spritzwasser und leichtem Regen. Für längere, nasse Fahrten empfiehlt sich dennoch vorsichtiges Fahren und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen.

Kann ich den Scooter im Winter fahren?

Der Hersteller gibt keine speziellen Angaben zur Wintertauglichkeit, jedoch sollte bei Sturm, Frost und Schneefahrten Vorsicht walten, da Spritzwasser- und Temperaturresistenz begrenzt sind.

Wie gut ist der Tempomat in der Praxis?

Der Tempomat arbeitet zuverlässig und stabil, was gerade auf längeren Strecken den Fahrkomfort erhöht und Ermüdung reduziert.

Was kostet der T4 aktuell etwa?

Der Preis liegt bei etwa 749 Euro UVP, aktuell sind Angebote ab ca. 699 Euro erhältlich, was ihn im Vergleich zu Premium-Scootern erschwinglich macht.

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Vorstellung der Marke isinwheel

isinwheel ist ein vergleichsweise junges Unternehmen, das 2020 gegründet wurde und seinen Hauptsitz in Shenzhen, China, mit einer deutschen Niederlassung in Frankfurt am Main hat. Die Firma verfolgt die Mission, Elektromobilität für möglichst viele Nutzer erschwinglich und alltagstauglich zu machen, wobei der Fokus auf funktionsorientiertem Design und robusten Fahrzeugen für Outdoor-Einsatz liegt. Die Produktpalette umfasst E-Scooter-Modelle mit und ohne Straßenzulassung, Hoverboards sowie E-Bikes.

Die Marke zeichnet sich durch einen klaren Preis-Leistungs-Fokus aus, bietet aber auch innovative technische Features wie eigene Steuerungselektronik und ein Energiemanagementsystem an. Kritisch betrachtet fällt auf, dass die Produktion ausschließlich in China erfolgt, was bei zunehmendem Nachhaltigkeitsbewusstsein potenziell als Nachteil empfunden werden kann. Gleichzeitig wird in Deutschland ein Kundendienst mit zweijähriger Gewährleistung angeboten und eine deutsche Hotline betrieben, was den Service positiv hervorhebt. Die Marke ist vor allem bei Einsteigern und Sparfüchsen beliebt, die keine allzu hohen Ansprüche an Premiumverarbeitung stellen, dennoch aber ein funktionales und zugelassenes Gerät wollen.

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Fazit

Der isinwheel T4 Offroad E-Scooter mit Straßenzulassung präsentiert sich als durchdachtes Produkt für Nutzer, die ein robustes, geländetaugliches Fahrzeug mit legaler Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr suchen. Seine Stärken liegen in der Kombination aus starkem 800-Watt-Motor, zuverlässigem Federungssystem und praktischer Straßenzulassung. Der Scooter eignet sich hervorragend für Freizeitfahrer und Pendler mit wiederkehrenden Offroad-Abschnitten, die über das Gewicht und die etwas längere Ladezeit hinwegsehen können.

Abschließend würde ich den T4 vor allem Alltagspendlern und Offroad-Interessierten empfehlen, die ein funktionales Fahrzeug mit einfacher Bedienung suchen und bereit sind, die Kompromisse beim Gewicht und der Ladezeit in Kauf zu nehmen.

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