Hydrofast C300 und W100 im Test: Zwei Umkehrosmoseanlagen im Vergleich

Lektor

Bernard Miletic

Gefiltertes Trinkwasser direkt aus einem Gerät auf der Küchenarbeitsplatte klingt zunächst unkompliziert, doch meine Erfahrungen mit dem Hydrofast C300 und Hydrofast W100 zeigen schnell, wie unterschiedlich zwei Auftisch-Umkehrosmoseanlagen trotz derselben Grundtechnik sein können. Beide benötigen keinen festen Wasseranschluss, arbeiten mit Umkehrosmose, Remineralisierung und UV-Behandlung und geben gefiltertes Wasser auf Knopfdruck aus. Der C300 geht jedoch deutlich weiter und kombiniert die Wasseraufbereitung zusätzlich mit Kühlung, Heißwasser und einer CO₂-Sprudelfunktion, während der W100 schlanker, leichter und stärker auf gefiltertes Wasser sowie verschiedene Heißwassertemperaturen fokussiert bleibt.

Für meinen Erfahrungsbericht stelle ich beide Geräte nebeneinander auf der Arbeitsplatte auf und prüfe eine Woche lang Einrichtung, Wasserproduktion, TDS-Anzeigen, Temperaturwahl, Mengendosierung, Tankhandhabung, Filterkonzept und Wartung. Beim C300 kommen zusätzlich Kühlung und Karbonisierung hinzu. Beide Geräte sind damit keine einfachen Filterkannen, sondern elektrische Auftisch-Umkehrosmoseanlagen, die einen festen Platz und eine Steckdose benötigen.

Schon nach den ersten Tagen wird deutlich, dass die Entscheidung weniger von der eigentlichen RO-Technik als vom gewünschten Komfortumfang abhängt. Der C300 eignet sich für Haushalte, die Wasserfilter, Wasserspender, Wasserkocher, Kühllösung und Wassersprudler möglichst in einem Gerät bündeln möchten. Der W100 gefällt mir dagegen als konzentriertere Lösung für alle, die hauptsächlich gefiltertes Wasser und schnell verfügbares Heißwasser benötigen und dafür möglichst wenig Breite auf der Arbeitsplatte opfern wollen.

Hydrofast_C300 & W100

Hydrofast C300 direkt beim Hersteller entdecken | C300 bei MediaMarkt ansehen

Hydrofast W100 direkt beim Hersteller entdecken | W100 bei MediaMarkt ansehen

Hydrofast C300 oder W100: Welche Auftisch-Umkehrosmoseanlage passt besser?

Der Hydrofast C300 ist das deutlich umfangreicher ausgestattete Modell. Er filtert nicht nur Wasser, sondern stellt es raumtemperiert, warm, heiß und aktiv gekühlt bereit und ergänzt das Ganze um drei Kohlensäurestufen. Mit einem 5-Liter-Rohwassertank, einem 1,5-Liter-Reinwasservorrat und einem zusätzlichen Kaltwasserreservoir ist er auf eine besonders vielseitige Getränkezubereitung ausgelegt. Dafür benötigt er mit 450 × 270 × 445 mm spürbar mehr Stellfläche und bringt knapp 13 kg auf die Waage.

Der Hydrofast W100 verfolgt eine kompaktere Idee. Mit nur 17,2 cm Breite passt er auch auf schmalere Arbeitsflächen, obwohl er mit 46,3 cm relativ weit nach hinten reicht. Sein 4-Liter-Rohwassertank und der separate 2-Liter-Reinwassertank versorgen die Ausgabe mit raumtemperiertem oder erhitztem Wasser. Kühlung und Kohlensäure gibt es nicht, dafür bietet der W100 sieben konkrete Heißwassertemperaturen bis 98 °C und insgesamt 15 einstellbare Ausgabemengen.

Preislich liegt der Unterschied ebenfalls deutlich. Der C300 kostet beim Hersteller ungefähr 700 EUR und wird über MediaMarkt derzeit für rund 600 EUR angeboten. Der W100 liegt beim Hersteller bei ungefähr 400 EUR und im MediaMarkt-Marktplatz aktuell nochmals darunter. Wer weder Kühlung noch Sprudelfunktion benötigt, bekommt mit dem W100 deshalb einen erheblich günstigeren Einstieg in das Hydrofast-RO-System.

Einleitung und Produktdetails

Hydrofast C300 Auftisch-Wasserfilter mit Umkehrosmose

Der C300 richtet sich an Haushalte, die nicht mehrere einzelne Geräte für Wasserfilterung, heißes Wasser, gekühltes Wasser und Kohlensäure aufstellen möchten. Diese Positionierung erscheint mir realistisch, denn genau diese Funktionen sind tatsächlich in einem Gehäuse zusammengeführt. Besonders sinnvoll ist das Konzept für Personen, die regelmäßig Tee oder Kaffee zubereiten, gekühltes Wasser trinken und auch Sprudelwasser verwenden. Wer dagegen lediglich RO-gefiltertes Wasser benötigt, bezahlt für einen Funktionsumfang, den der einfachere W100 bereits deutlich günstiger abdeckt.

Hydrofast_C300 & W100

Technische Daten:

  • Produktart: installationsfreie Auftisch-Umkehrosmoseanlage
  • Modell: C300
  • Farbe: Schwarz
  • Abmessungen: 450 × 270 × 445 mm
  • Gewicht: 12,86 kg
  • Nennspannung: 220–240 V
  • Nennleistung: 1.900–2.200 W
  • Zulaufwasser: kommunales Leitungswasser
  • Zulaufwassertemperatur: 5–38 °C
  • Wasserproduktion: 0,26 l/min
  • Rohwassertank: 5 l
  • Reinwassertank: 1,5 l
  • Kaltwasserreservoir: ca. 0,8 l
  • Ausgabe: Raumtemperatur, warm, heiß, gekühlt und gesprudelt
  • Kaltwasserbereich: Herstellerangabe ca. 7–15 °C
  • Warm-Schnellwahl: 45 °C
  • Heißwasserbereich: 40–100 °C einstellbar
  • Temperaturschritte: 1 °C
  • Schnellwahltasten: Cold, Room Temp, Warm und Boiling
  • Volumenvoreinstellungen: 150, 250, 400 und 500 ml
  • Freie Mengenwahl: 100–999 ml
  • RO-Membran: 0,0001 µm laut Hersteller
  • Behandlungsstufen: PP, ACF, RO, GAC, MIN und UV
  • Remineralisierung: nach der Umkehrosmose
  • TDS-Anzeige: für Roh- und Reinwasser
  • Filterüberwachung: Lebensdaueranzeige und Warnung
  • UV-Behandlung: integriert
  • Kindersicherung: für Heißwasserausgabe
  • Gefäßerkennung: Infrarotsensor
  • Auslaufbeleuchtung: vorhanden
  • CO₂-Stufen: drei
  • CO₂-System: TR21×4-Schraubzylinder
  • Quick-Connect-Zylinder: nicht vorgesehen
  • CO₂-Zylinder: nicht enthalten
  • Rein-/Konzentratwasserverhältnis: 2,5:1
  • Filterkapazität: Herstellerangabe rund 2.000 l
  • Ersatzfilter: HF04
  • HF04-Preis: ca. 100 EUR
  • Filterwechsel: nutzungs- und wasserqualitätsabhängig ungefähr einmal jährlich

Besondere Eigenschaften:

  • Sechsstufige Wasserbehandlung mit RO, Remineralisierung und UV
  • Kalt-, Heiß- und Raumtemperaturwasser aus einem Gerät
  • Integrierte CO₂-Karbonisierung mit drei Intensitäten
  • Feine Temperaturwahl bis nominell 100 °C
  • Roh- und Reinwasser-TDS direkt am Display
  • Automatische Gefäßerkennung über Infrarotsensor
  • Kindersicherung bei heißem Wasser
  • Werkzeugloser Filterwechsel

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Hydrofast W100 Auftisch-Umkehrosmoseanlage

Der W100 richtet sich laut Hydrofast vor allem an Haushalte mit ungefähr zwei bis drei Personen. Das erscheint angesichts des 4-Liter-Rohwassertanks und des 2-Liter-Reinwassertanks nachvollziehbar. Besonders interessant ist das Gerät für kleinere Küchen, weil die Breite von nur 17,2 cm außergewöhnlich gering ausfällt. Nutzerinnen und Nutzer, die keinen Sprudel und keine aktive Kühlung benötigen, bekommen hier die konzentriertere Hydrofast-Lösung.

Hydrofast_C300 & W100

Technische Daten:

  • Produktart: installationsfreier Auftisch-RO-Wasserfilter mit Heißwasserspender
  • Modell: W100
  • Farbe: Silber
  • Abmessungen: 463 × 172 × 390 mm
  • Gewicht: 7,3 kg
  • Breite: 17,2 cm
  • Nennleistung: 2.200 W
  • Spannung: 220–240 V
  • Zulaufwassertemperatur: 5–38 °C
  • Wasserproduktion: 0,2 l/min
  • Rohwassertank: 4 l
  • Reinwassertank: 2 l
  • Filterkapazität: Herstellerangabe ungefähr 2.000 l
  • Behandlungsstufen: PP, CTO, RO, PCF, MIN und UV
  • RO-Membran: 0,0001 µm
  • HF02: separater RO-Filter
  • HF02-Wechsel: ungefähr zwölf Monate
  • HF02-Preis: ca. 59 EUR
  • HF03: PP-, CTO-, PCF- und Mineral-Verbundfilter
  • HF03-Wechsel: ungefähr neun Monate
  • HF03-Preis: ca. 49 EUR
  • Temperaturen: Raumtemperatur sowie 45, 55, 65, 75, 85, 92 und 98 °C
  • Direktmengen: 150, 300 und 500 ml
  • Mengenstufen: insgesamt 15
  • Mengenbereich: 50–999 ml
  • Display: Farbdisplay
  • TDS: Anzeige für Zulauf- und Reinwasser
  • Filterüberwachung: getrennt für beide Kartuschen
  • UV-Behandlung: integriert
  • Kindersicherung: vorhanden
  • Wasserstandswarnung: vorhanden
  • Rein-/Konzentratwasserverhältnis: 3:1
  • Auffangschale: abnehmbar
  • Rohwassertank: mit Griff
  • Kühlung: keine aktive Kühlung
  • CO₂-System: keines

Besondere Eigenschaften:

  • Nur 17,2 cm breit und damit gut für schmale Arbeitsflächen geeignet
  • Acht Temperaturmöglichkeiten einschließlich Raumtemperatur
  • 15 Mengeneinstellungen zwischen 50 und 999 ml
  • 2-Liter-Reinwasservorrat für direkte Ausgabe
  • Zwei getrennt überwachte Filterkartuschen
  • RO, Remineralisierung und UV innerhalb eines Auftischsystems
  • 3:1-Rein-/Konzentratwasserverhältnis
  • Kein fester Wasseranschluss erforderlich

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Produkttest

Testkriterien

Ich teste beide Hydrofast-Geräte sieben Tage parallel auf einer Küchenarbeitsplatte. Im Mittelpunkt stehen Verarbeitung, Stellflächenbedarf, Aufstellung, Erstinbetriebnahme, Bedienung, Tankhandhabung, Filterung, TDS-Anzeige, Wasserentnahme, Temperaturfunktionen, Mengendosierung, Pflege und Filterwechsel. Beim C300 prüfe ich zusätzlich Kühlfunktion und Sprudelwasser. Eine chemische Laboranalyse des Wassers führe ich nicht durch, weshalb Herstellerangaben zur konkreten Reduktion einzelner Schadstoffe nicht als eigene Messwerte dargestellt werden.

Ebenso wichtig ist der Unterschied zwischen TDS und einer Schadstoffanalyse. TDS steht für die Summe gelöster Stoffe im Wasser und zeigt, wie stark sich diese Gesamtmenge verändert. Das Display kann damit nachvollziehbar machen, dass die RO-Stufe gelöste Stoffe reduziert. Ein bestimmter TDS-Wert sagt mir jedoch nicht, welche einzelne Substanz in welcher Konzentration vorhanden ist.

Ablauf

Ich, Stefanie Heinrich, teste die beiden Geräte über eine vollständige Woche im normalen Haushaltsalltag. Am ersten Tag stehen Verpackung, Aufbau und Erstspülung im Mittelpunkt. Anschließend prüfe ich zunächst die grundlegende RO-Wasserproduktion und Bedienung, bevor beim C300 Kühlung und Kohlensäure hinzukommen und beim W100 die zahlreichen Temperatur- und Mengeneinstellungen genauer untersucht werden.

Beide Geräte bleiben während der Testtage an ihrem vorgesehenen Platz. Gerade beim C300 ist das sinnvoll, denn knapp 13 kg sind nichts, was ich täglich gern verschieben möchte. Der W100 lässt sich mit 7,3 kg leichter bewegen, ist aber ebenfalls als stationäres Auftischgerät gedacht. Bei beiden berücksichtige ich außerdem den Platz zum Herausnehmen und Befüllen der Tanks.

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Unboxing

Beide Geräte kommen in stabilen Hydrofast-Wellpappkartons. Beim C300 zeigen die Verpackungsaufnahmen einen braunen Transportkarton mit Logo und schematischer Gerätezeichnung. Hauptgerät und Zubehör sind getrennt positioniert, einzelne Teile zusätzlich geschützt. Im Karton befinden sich unter anderem die vorgesehene Filterkartusche, die Sprudelflasche, die Wasserauffangschale, eine Staubschutzabdeckung und die Bedienungsanleitung.

Der W100 ist ebenfalls zunächst im braunen Transportkarton untergebracht, beim vorliegenden Exemplar folgt zusätzlich eine farbig bedruckte Verkaufsverpackung. Bedienungsunterlagen, Schnellstartinformationen und Filterteile sind separat beigelegt. Zum Lieferumfang gehören Hauptgerät, HF02-RO-Filter, HF03-Verbundfilter und Anleitung. Beim Auspacken fällt sofort auf, wie viel schmaler der silberne W100 gegenüber dem schwarzen C300 wirkt.

Installation und erste Inbetriebnahme

Die eigentliche Aufstellung erfordert bei beiden Geräten keinen Anschluss an die Wasserleitung. Das ist ein klarer Komfortvorteil gegenüber fest installierten Untertisch-RO-Anlagen. Wasser kommt manuell in den Rohwassertank, das Gerät wird an die Steckdose angeschlossen und das Konzentrat wird innerhalb des Tanksystems behandelt beziehungsweise beim Wasserwechsel entsorgt. Bohren oder Veränderungen an der Kücheninstallation entfallen.

Beim C300 darf man allerdings nicht erwarten, unmittelbar nach dem Auspacken ein Glas Wasser zu beziehen. Nach dem Transport soll das Gerät zunächst ungefähr zwölf bis 24 Stunden aufrecht am vorgesehenen Platz stehen. Seitlich und hinten sind rund zehn Zentimeter Luftabstand sinnvoll. Danach wird der Rohwassertank ausgespült, Transportmaterial entfernt und frisches Leitungswasser eingefüllt.

Nach dem ersten Befüllen startet ein kurzer automatischer Selbstreinigungszyklus. Anschließend folgt eine ausführlichere Spülung von ungefähr fünf Minuten, für die ich ein ausreichend großes hitzebeständiges Gefäß unter den Auslauf stelle. Die Anleitung sieht mehrere vollständige Spülvorgänge vor. Das Wasser daraus wird entsorgt und nicht getrunken.

Auch der W100 benötigt vor der ersten Trinkwassernutzung mehrere Schritte. Ich spüle den Tank, fülle ihn bis MAX und warte ungefähr fünf Minuten, bis der 2-Liter-Reinwassertank erstmals gefüllt ist. Anschließend wird dieser Vorrat im vorgesehenen Reinigungsablauf entleert und der Vorgang wiederholt. Auch eine Spülung mit temperiertem beziehungsweise warmem Wasser gehört zur Einrichtung.

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Testverlauf und Testergebnis

Tag eins: Stellfläche, Tanks und erster Eindruck

Auf meiner Arbeitsplatte wirken die beiden Geräte deutlich unterschiedlicher. Der C300 ist mit 27 cm Breite und 44,5 cm Höhe sichtbar präsent. Dazu kommt eine Tiefe von 45 cm. Für eine kleine Küchenzeile würde ich deshalb vor dem Kauf unbedingt nachmessen, denn zusätzlich muss der Tank bequem herausgenommen werden können und die Wärmeabfuhr braucht etwas Luft.

Der W100 überzeugt dagegen sofort mit seinen nur 17,2 cm Breite. Er ist zwar mit 46,3 cm ebenfalls tief, nimmt seitlich aber erstaunlich wenig Platz ein. Genau das halte ich für einen seiner größten praktischen Vorteile. Zwischen Kaffeemaschine und Küchenwand lässt er sich wesentlich leichter integrieren als der C300.

Die Tanks sind bei beiden Modellen groß genug, dass nicht nach jedem Glas nachgefüllt werden muss. Wichtig ist allerdings, altes Rohwasser nicht ständig einfach mit frischem Leitungswasser aufzufüllen. Durch die Umkehrosmose konzentrieren sich zurückgehaltene Stoffe im Konzentrat. Wenn das Gerät einen Wasserwechsel verlangt, leere ich den Tank deshalb vollständig und fülle anschließend frisches Wasser ein.

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Tag zwei: TDS-Anzeigen und Umkehrosmose im Alltag

Am zweiten Tag konzentriere ich mich auf die eigentliche Wasseraufbereitung. Beide Displays zeigen den TDS-Wert des Rohwassers und des aufbereiteten Wassers. Das ist im Alltag deutlich interessanter als eine reine Status-LED, weil ich die Veränderung unmittelbar sehe. Gleichzeitig behandle ich den Wert nicht als vollständigen Qualitätsnachweis, sondern als technischen Indikator für die Menge gelöster Stoffe.

Die Wasseraufbereitung erfolgt bei beiden Geräten mehrstufig. Sediment- beziehungsweise Polypropylenfilter halten gröbere Partikel zurück, Aktivkohlekomponenten kümmern sich um weitere Stoffe, die RO-Membran arbeitet mit einer vom Hersteller angegebenen Feinheit von 0,0001 µm und anschließend erfolgt eine Remineralisierung. Hydrofast ergänzt das Ganze um eine UV-Behandlung.

Die Remineralisierung halte ich gerade bei einem RO-System für einen interessanten Bestandteil. Umkehrosmose entfernt nicht nur unerwünschte Stoffe, sondern reduziert auch viele gelöste Mineralien. Anschließend werden dem Wasser über eine Mineralstufe wieder bestimmte Mineralbestandteile zugeführt. Aussagen zum resultierenden pH-Wert oder zu konkreten Reduktionsquoten einzelner Schadstoffe behandle ich dabei als Herstellerangaben und nicht als eigene Labormessung.

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Tag drei: W100 mit Temperaturen bis 98 °C

Beim W100 wird die Heißwasserfunktion schnell zu einem meiner meistgenutzten Merkmale. Statt Wasser in einen separaten Wasserkocher zu füllen, wähle ich am Display zwischen 45, 55, 65, 75, 85, 92 und 98 °C. Das ist gerade für unterschiedliche Heißgetränke angenehm, weil nicht jedes Getränk kochend heißes Wasser benötigt. Zusätzlich steht normales raumtemperiertes Wasser zur Verfügung.

Auch die Mengenauswahl überzeugt. Es gibt drei direkte Voreinstellungen für 150, 300 und 500 ml und insgesamt 15 Mengenstufen zwischen 50 und 999 ml. Dadurch kann ich sowohl eine kleine Tasse als auch ein größeres Gefäß passend befüllen. Der 2-Liter-Reinwasservorrat sorgt dafür, dass die vergleichsweise langsame eigentliche RO-Produktion von 0,2 l/min im täglichen Gebrauch kaum auffällt.

Die Kindersicherung empfinde ich bei Wassertemperaturen bis 98 °C als wichtig. Sie lässt sich durch längeres Drücken für ungefähr fünf Sekunden aktivieren beziehungsweise lösen. Gerade bei einem Gerät, das dauerhaft auf der frei zugänglichen Küchenarbeitsplatte steht, gehört diese Funktion für mich zur sinnvollen Grundausstattung.

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Tag vier: C300 mit Heiß- und Kaltwasser

Der C300 bietet bei heißem Wasser nochmals mehr Feineinstellung. Zwischen 40 und 100 °C lässt sich die Zieltemperatur in Schritten von einem Grad anpassen. Für den Alltag nutze ich meist die Schnellwahltasten, die feinere Einstellung ist aber vorhanden, wenn ein bestimmter Temperaturwert gewünscht ist. Auch hier schützt eine Kindersicherung vor versehentlicher Heißwasserausgabe.

Interessanter wird der Vergleich bei kaltem Wasser. Der C300 besitzt ein eigenes Kaltwasserreservoir und eine Kompressorkühlung. Diese ist beim neuen Gerät zunächst deaktiviert und wird separat eingeschaltet beziehungsweise initial gespült. Nach entsprechender Laufzeit steht gekühltes Wasser zur Verfügung, ohne dass eine Flasche zuvor in den Kühlschrank muss.

Der Komfort hat allerdings seinen Preis in Form von zusätzlicher Technik. Wenn der Kompressor aktiv ist, höre ich ein Geräusch, das eher an einen kleinen Kühlschrank als an einen simplen Wasserfilter erinnert. Das empfinde ich nicht als ungewöhnlich, denn eine aktive Kühlung muss Wärme abführen. In sehr ruhigen Küchen kann das Betriebsgeräusch aber stärker auffallen als beim W100.

Tag fünf: Sprudelwasser mit dem C300

Am fünften Tag widme ich mich der Funktion, die den C300 am deutlichsten vom W100 unterscheidet. Ein kompatibler TR21×4-Schraubzylinder wird eingesetzt, wobei der CO₂-Zylinder separat gekauft werden muss. Die neueren Quick-Connect-Zylinder sind für dieses System nicht vorgesehen. Wer bereits einen klassischen Schraubzylinder besitzt, kann deshalb gegebenenfalls vorhandene Zylinder weiterverwenden.

Zum Sprudeln fülle ich gekühltes gefiltertes Wasser in die spezielle PET-Flasche und befestige sie an der Karbonisierungseinheit. Drei Kohlensäurestufen erlauben eine einfache Auswahl der Intensität. Die Flasche wird dabei nicht randvoll gefüllt, damit ausreichend Raum für den Karbonisierungsvorgang bleibt. Die Bedienung ist nach wenigen Versuchen unkompliziert.

Nach dem Karbonisieren ziehe ich die Flasche nicht sofort heraus. Zunächst wird sie leicht angehoben beziehungsweise gelöst und der Druck muss hörbar entweichen. Erst wenn dieses Geräusch aufgehört hat, nehme ich die Flasche vollständig heraus. Gerade bei einer CO₂-Funktion finde ich es positiv, dass die Bedienungsanleitung diesen Schritt deutlich beschreibt.

Der C300 ersetzt dadurch in meiner Küche tatsächlich einen separaten Wassersprudler. Für Haushalte, die regelmäßig Sprudel trinken, ist das ein relevanter Vorteil. Wer ausschließlich stilles Wasser trinkt, braucht diesen technischen Zusatz dagegen nicht. Genau deshalb empfinde ich die Modellabstufung zwischen C300 und W100 als nachvollziehbar.

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Tag sechs: Filter, Wartung und Reinigung

Beim C300 sitzt die HF04-Verbundkartusche unter der oberen Filterabdeckung und lässt sich ohne spezielles Werkzeug herausdrehen. Das Display überwacht die berechnete Lebensdauer und warnt bei einem bevorstehenden Wechsel. Nach dem Einsetzen einer neuen Kartusche reicht es nicht, nur den Zähler zurückzusetzen. Der Filter muss anschließend erneut gründlich gespült werden.

Beim W100 gibt es dagegen zwei Kartuschen. HF02 ist die RO-Einheit und wird ungefähr jährlich gewechselt, HF03 kombiniert mehrere Vor- und Nachfilterstufen inklusive Mineralisierung und besitzt ein kürzeres empfohlenes Intervall. Beide Filter werden separat überwacht und auch separat zurückgesetzt. Das ist etwas mehr Wartungsorganisation als beim C300, dafür sind die einzelnen Ersatzfilter günstiger.

Für die tägliche Pflege gefallen mir die entnehmbaren Tanks. Bei beiden Geräten verwende ich einen lebensmittelechten Reiniger und anschließend klares Wasser. Aggressive Lösungsmittel oder scheuernde Mittel gehören nicht an die Geräte. Das Gehäuse lässt sich mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch reinigen.

Beim C300 muss zusätzlich das interne Kaltwasserreservoir berücksichtigt werden, wenn das Gerät länger nicht benutzt wird. Dafür gibt es an der Unterseite einen Ablauf mit Silikonstopfen. Roh-, Rein- und Kaltwasser sollten vor längerer Lagerung vollständig entleert werden. Auch der Filter wird dann nach Anleitung entsprechend gelagert und vor der erneuten Nutzung wieder gespült.

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Tag sieben: Welches Gerät würde ich für welchen Haushalt wählen?

Nach einer Woche wirkt der W100 auf mich wie die rationalere Wahl für den klassischen RO-Haushalt. Er ist schmal, deutlich leichter, günstiger und bietet trotzdem RO, Remineralisierung, UV-Behandlung, TDS-Anzeigen und sehr flexibel wählbares Heißwasser. Besonders die Kombination aus nur 17,2 cm Breite und 2-Liter-Reinwassertank gefällt mir. Wer täglich Tee, Kaffee und stilles Wasser nutzt, bekommt bereits sehr viel Komfort.

Der C300 ist dagegen die komfortorientierte Komplettlösung. Die eigentliche RO-Filterung ist nur ein Teil seines Nutzens. Aktive Kühlung, bis zu 100 °C einstellbares Heißwasser und drei Sprudelstufen machen ihn zu einer kleinen Getränkezentrale. Wenn diese Funktionen regelmäßig genutzt werden, rechtfertigt sich der größere Platzbedarf für mich deutlich besser.

Interessant ist auch das Verhältnis von Reinwasser zu Konzentrat. Hydrofast nennt für den W100 3:1 und für den C300 2,5:1. Rein rechnerisch produziert der W100 damit pro drei Teilen Reinwasser ungefähr einen Teil Konzentrat und arbeitet in diesem Punkt nominell etwas effizienter. Bei beiden Geräten gehört der regelmäßige vollständige Wasserwechsel im Rohwassertank trotzdem zur normalen Nutzung.

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Persönlicher Eindruck

Mein persönlicher Favorit hängt überraschend stark davon ab, welchen Alltag ich zugrunde lege. Der W100 wirkt auf mich fast unspektakulär effizient: Tank füllen, gewünschte Temperatur und Menge auswählen und Wasser entnehmen. Seine schmale Form macht ihn leichter in einer bestehenden Küche unterzubringen. Die fehlende Kühl- und Sprudelfunktion empfinde ich bei diesem Konzept nicht als Problem, solange ich genau diese Funktionen nicht benötige.

„Der W100 gefällt mir vor allem deshalb, weil er auf nur 17,2 Zentimetern Breite erstaunlich viele Funktionen für den täglichen Haushalt unterbringt.“

Beim C300 ist der Wow-Effekt größer. Morgens heißes Wasser für Tee, tagsüber gekühltes stilles Wasser und später ein Glas Sprudel kommen aus demselben Gerät. Der größere Platzbedarf und das Gewicht fallen dadurch weniger ins Gewicht, wenn mehrere Einzelgeräte tatsächlich ersetzt werden. Wer lediglich ein Glas RO-Wasser möchte, schöpft das Potenzial des C300 dagegen nicht aus.

„Beim C300 merke ich nach wenigen Tagen, dass ich nicht mehr über Wasserfilter, Wasserkocher, Kühlschrankflasche und Sprudler einzeln nachdenken muss.“

Meine Erfahrungen zeigen außerdem, dass beide Geräte nach der Erstinstallation wesentlich unkomplizierter wirken als während der ersten Spülung. Gerade am ersten Tag sollte man sich Zeit nehmen und die Anleitung tatsächlich neben das Gerät legen. Sobald Tanks, Filterstatus und Wasserwechsel verstanden sind, reduziert sich die regelmäßige Bedienung auf wenige Handgriffe.

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Externe Erfahrungszusammenfassung

Die externen Erfahrungen zum C300 fallen bislang überwiegend positiv aus. connect bewertet das Gerät in einem aktuellen Praxistest mit „Sehr gut“ und hebt unter anderem Filterung, Remineralisierung, UV-Behandlung, Temperaturfunktionen und Sprudelfunktion hervor. Kritischer wird dort die Anleitung beurteilt. In einem weiteren mehrwöchigen Erfahrungsbericht sinkt der gemessene TDS-Wert des verwendeten Ausgangswassers von 248 auf 26 ppm, wobei dieser Einzelwert selbstverständlich vom jeweiligen Leitungswasser abhängt.

Beim C300 wird außerdem bestätigt, dass die aktive Kühlung etwas Anlaufzeit braucht. In einem Praxistest liegen die ersten Werte bei sehr warmer Umgebung zunächst deutlich höher und stabilisieren sich später ungefähr im Bereich von sieben bis acht Grad. Das Betriebsgeräusch des Kompressors wird als kühlschrankähnlich beschrieben. Gleichzeitig wird die Sprudelfunktion als kräftig und die Multifunktionalität als wesentlicher Vorteil hervorgehoben.

Zum W100 existiert ein ausführlicher mehrwöchiger Erfahrungsbericht mit einer Bewertung von 8,2 von zehn Punkten. Dort werden insbesondere die schmale Bauweise, einfache Installation, Temperaturausgabe, Mengenauswahl, TDS-Anzeigen und der relativ leise Betrieb positiv hervorgehoben. Gemessen wurden beispielsweise ungefähr acht Sekunden für 100 ml, etwa 38 Sekunden für 500 ml und rund 75 Sekunden für knapp einen Liter Wasser.

Der gleiche Erfahrungsbericht zeigt aber auch, dass die Displaytemperatur nicht automatisch exakt der Temperatur entspricht, die anschließend im Trinkgefäß ankommt. Gerade bei der höchsten Einstellung können die ersten Milliliter etwas weniger heiß ausfallen. Das ist bei Durchlauferhitzern grundsätzlich nachvollziehbar und hängt zusätzlich von Leitungsweg, Gefäß und Umgebung ab. Bei MediaMarkt gibt es für beide Modelle derzeit noch keine breite Kundenbewertungsbasis.

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Alternativprodukte

Als Alternative zum C300 ist die OsmoFresh Fusion Pro besonders interessant, weil sie ebenfalls RO-Wasser, Heißwasser, Kühlung und Sprudel in einem Auftischgerät kombiniert. Sie bietet unter anderem sieben Filterstufen, regelbares Kaltwasser ab 4 °C, einen 7-Zoll-Touchscreen und wahlweise Tank- oder Festanschlussbetrieb. Dafür kostet sie mit ca. 1.290 EUR nahezu doppelt so viel wie der C300 beim Hersteller und bringt über 21 kg auf die Waage. Der C300 bleibt damit die deutlich zugänglichere Lösung, wenn gerade die Kombination aus Filterung, Kühlung und Sprudeln gefragt ist.

Zum W100 passt der HO3 Home One. Er kostet ungefähr 449 EUR, arbeitet ebenfalls mit einer 0,0001-µm-RO-Membran und bietet acht Filterstufen sowie zwei UV-C-Lampen. Der W100 punktet im direkten Vergleich mit deutlich mehr Temperaturstufen, einer feineren Mengenauswahl, einem separaten 2-Liter-Reinwassertank und dem besseren nominellen Rein-/Konzentratwasserverhältnis von 3:1. Gerade für Tee, Kaffee und exakt definierte Portionsgrößen empfinde ich die Hydrofast-Bedienlogik deshalb als flexibler.

Der C300 lässt sich zugleich als Alternative zu mehreren Einzelgeräten betrachten. Statt Wasserfilter, Wasserkocher, gekühltem Wasserspender und separatem Wassersprudler stehen alle Funktionen an einem Platz bereit. Das spart nicht zwingend Arbeitsfläche gegenüber jedem einzelnen Filtergerät, kann aber mehrere Geräte ersetzen. Genau darin liegt für mich der entscheidende praktische Vorteil gegenüber stärker spezialisierten Konkurrenzlösungen.

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Hydrofast C300

Welche CO₂-Zylinder passen in den Hydrofast C300?

Der C300 ist für klassische TR21×4-Schraubzylinder ausgelegt. Die bekannten blauen Schraubzylinder im klassischen SodaStream-Format werden auch in Praxistests verwendet. Neuere Quick-Connect-Systeme mit pinken Zylindern sind dagegen nicht für den C300 vorgesehen. Ein CO₂-Zylinder gehört nicht zum Lieferumfang. Wer bereits einen Schraubzylinder besitzt, sollte zusätzlich darauf achten, dass Bauform und Höhe zu den Hydrofast-Vorgaben passen.

Wie kalt wird das Wasser beim Hydrofast C300?

Hydrofast gibt für das gekühlte Wasser einen Bereich von ungefähr sieben bis 15 °C an. Der C300 verwendet dafür ein eigenes Kaltwasserreservoir und eine aktive Kompressorkühlung. Direkt nach dem Einschalten wird die Zieltemperatur nicht sofort erreicht. In einem unabhängigen Praxistest stabilisiert sich das Wasser nach längerer Kühlung bei ungefähr sieben bis acht Grad. Umgebungstemperatur und Nutzungshäufigkeit beeinflussen das Ergebnis.

Kann der Hydrofast C300 wirklich 100 °C heißes Wasser ausgeben?

Am C300 lässt sich eine Zieltemperatur von bis zu 100 °C einstellen. Die Auswahl erfolgt zwischen 40 und 100 °C sogar in Ein-Grad-Schritten. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass anschließend exakt 100 °C im Trinkgefäß gemessen werden. Leitungsweg, Tasse und Raumtemperatur können die tatsächliche Endtemperatur beeinflussen. Für Tee und andere Heißgetränke bietet die feine Temperatureinstellung trotzdem viel Flexibilität.

Wie oft muss der HF04-Filter des C300 gewechselt werden?

Hydrofast nennt für den HF04 ungefähr bis zu zwölf Monate, wobei Wasserqualität und Verbrauch die tatsächliche Standzeit beeinflussen. Die Filterkapazität wird mit rund 2.000 Litern angegeben. Das Display überwacht die berechnete Lebensdauer und weist auf einen anstehenden Wechsel hin. Eine Ersatzkartusche kostet beim Hersteller derzeit ungefähr 100 EUR. Nach dem Austausch müssen Filteranzeige und Spülvorgang entsprechend der Anleitung durchgeführt werden.

Wie viel Abwasser produziert der Hydrofast C300?

Hydrofast gibt ein Reinwasser-zu-Konzentrat-Verhältnis von 2,5:1 an. Auf ungefähr zweieinhalb Teile Reinwasser kommt damit nominell ein Teil konzentriertes Restwasser. Bei diesem Auftischsystem sammelt beziehungsweise konzentriert sich ein Teil davon im Rohwassertank. Deshalb sollte dieser nicht dauerhaft nur nachgefüllt werden. Wenn ein Wasserwechsel vorgesehen ist, wird das alte Wasser vollständig entfernt und durch frisches Leitungswasser ersetzt.

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Wie nimmt man den Hydrofast C300 erstmals in Betrieb?

Nach dem Transport soll der C300 zunächst ungefähr zwölf bis 24 Stunden aufrecht stehen. Anschließend wird der Rohwassertank ausgespült, Transportmaterial entfernt und frisches Leitungswasser eingefüllt. Auf einen kurzen automatischen Selbstreinigungszyklus folgt eine längere Spülung. Die Anleitung sieht mehrere vollständige Spülvorgänge vor. Dieses Wasser wird verworfen. Erst danach beginnt der reguläre Trinkwasserbetrieb.

Was bedeutet der TDS-Wert beim C300?

TDS steht für „Total Dissolved Solids“ und beschreibt die Gesamtmenge gelöster Stoffe im Wasser. Der C300 zeigt den Wert des Rohwassers und des aufbereiteten Wassers getrennt an. Nach der Umkehrosmose sinkt TDS normalerweise deutlich. Die anschließende Remineralisierung kann den Wert wieder etwas erhöhen. Wichtig ist, dass TDS keine vollständige Schadstoffanalyse ersetzt und nicht zeigt, welche einzelnen Stoffe in welcher Konzentration vorhanden sind.

Wie funktioniert die Sprudelfunktion des C300?

Für Sprudel wird gefiltertes, möglichst gekühltes Wasser in die vorgesehene PET-Flasche gefüllt und an der Karbonisierungseinheit befestigt. Anschließend lässt sich zwischen drei Kohlensäurestufen wählen. Nach der Karbonisierung muss der Druck zunächst vollständig hörbar entweichen. Erst danach wird die Flasche entfernt. Ein kompatibler Schraub-CO₂-Zylinder wird benötigt und muss separat gekauft werden.

Wie laut ist der Hydrofast C300?

Die Wasserfilterung selbst ist nicht die lauteste Funktion des C300. Deutlich stärker wahrnehmbar ist die Kompressorkühlung, die ein kühlschrankähnliches Betriebsgeräusch erzeugt. Die Kühlfunktion ist nicht permanent mit voller Leistung aktiv, sondern arbeitet nach Bedarf. Wer dauerhaft gekühltes Wasser bereithält, hört das Gerät deshalb häufiger als bei deaktivierter Kühlung. Das genaue Empfinden hängt stark von Raumgröße und Umgebungsgeräuschen ab.

Hydrofast C300 oder W100: Welcher ist besser?

Der C300 ist die bessere Wahl, wenn Kühlung und Sprudel tatsächlich genutzt werden. Er kombiniert stilles, heißes, gekühltes und karbonisiertes Wasser in einem System. Der W100 ist dagegen deutlich schmaler, leichter und günstiger und bietet trotzdem RO, Remineralisierung, UV sowie zahlreiche Heißwassertemperaturen. Für klassisches stilles Trinkwasser und Heißgetränke halte ich den W100 für ausreichend, für maximalen Getränkekomfort den C300.

Hydrofast_C300 & W100

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Hydrofast W100

Welche Temperaturen kann der Hydrofast W100 ausgeben?

Der W100 bietet Raumtemperatur sowie 45, 55, 65, 75, 85, 92 und 98 °C. Damit stehen insgesamt acht Temperaturmöglichkeiten zur Verfügung. Eine aktive Kaltwasserbereitung besitzt das Gerät nicht. Gerade für Tee, Kaffee und andere Heißgetränke ist die Staffelung praktisch, weil nicht jedes Getränk mit maximal heißem Wasser zubereitet werden muss. Die tatsächliche Temperatur im Gefäß kann etwas vom Displaywert abweichen.

Wie oft müssen HF02 und HF03 beim W100 gewechselt werden?

Der HF02 ist die RO-Kartusche und wird ungefähr alle zwölf Monate gewechselt. Der HF03 kombiniert mehrere Vor- und Nachfilterstufen mit der Mineralisierung und besitzt ein empfohlenes Intervall von ungefähr neun Monaten. Die reale Standzeit hängt von Wasserqualität und Nutzung ab. Das Display überwacht beide Filter separat. Nach dem Wechsel muss der jeweilige Filterzähler ebenfalls separat zurückgesetzt werden.

Wie viel Abwasser produziert der Hydrofast W100?

Hydrofast nennt beim W100 ein Reinwasser-zu-Konzentrat-Verhältnis von 3:1. Auf drei Teile aufbereitetes Wasser kommt damit nominell ungefähr ein Teil konzentriertes Restwasser. Das ist etwas günstiger als die 2,5:1-Angabe des C300. Wichtig bleibt trotzdem, den Rohwassertank bei entsprechender Aufforderung vollständig zu leeren und nicht unbegrenzt nur frisches Leitungswasser nachzufüllen.

Was zeigt die TDS-Anzeige des W100?

Der W100 zeigt sowohl den TDS-Wert des Rohwassers als auch den des aufbereiteten Wassers an. Dadurch lässt sich direkt beobachten, wie stark sich die Gesamtmenge gelöster Stoffe durch die Umkehrosmose verändert. Die nachgeschaltete Mineralisierung kann den Wert anschließend wieder etwas erhöhen. Ein niedriger TDS-Wert ist jedoch keine vollständige Analyse einzelner Schadstoffe oder Mikroorganismen.

Wie nimmt man den Hydrofast W100 richtig in Betrieb?

Zunächst wird der Rohwassertank gründlich ausgespült und bis zur MAX-Markierung mit Leitungswasser gefüllt. Nach dem Anschluss benötigt der W100 ungefähr fünf Minuten für die erste Produktion des 2-Liter-Reinwasservorrats. Dieser erste Tank wird im vorgesehenen Reinigungsablauf entleert. Danach folgen ein erneutes Befüllen und weitere Spülschritte einschließlich temperiertem Wasser. Erst anschließend beginnt der normale Trinkwasserbetrieb.

Wie funktioniert die UV-Behandlung beim W100?

Der W100 besitzt eine integrierte UV-Behandlung. Die Bedienungsanleitung beschreibt einen automatisierten intervallweisen Betrieb. Hydrofast bewirbt die Funktion weitergehend mit einer 24-Stunden-UV-Sterilisation. Für die praktische Einordnung halte ich „integrierte UV-Behandlung“ für die sauberere Beschreibung. Konkrete Prozentangaben zur Reduktion von Mikroorganismen behandle ich als Herstellerangaben und nicht als eigene Labormessung.

Wie schnell liefert der W100 heißes Wasser?

Der W100 verwendet einen Durchlauferhitzer und gibt heißes Wasser direkt aus dem Gerät ab. In einem externen Praxistest dauern 100 ml ungefähr acht Sekunden und 500 ml rund 38 Sekunden. Für knapp einen Liter werden ungefähr 75 Sekunden gemessen. Der 2-Liter-Reinwassertank sorgt dafür, dass die langsamere eigentliche RO-Produktion nicht bei jeder Entnahme abgewartet werden muss.

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Ist der Hydrofast W100 für Kaffee und Tee geeignet?

Ja, gerade für Kaffee und Tee ist der W100 durch seine unterschiedlichen Temperaturstufen interessant. Neben 98 °C lassen sich beispielsweise 85 und 92 °C direkt wählen. Auch die Wassermenge lässt sich an Tassen und Kannen anpassen. Umkehrosmose verändert die Mineralisierung des Ausgangswassers deutlich, anschließend erfolgt eine Remineralisierung. Wie sich dies geschmacklich auf ein bestimmtes Getränk auswirkt, bleibt vom Ausgangswasser und persönlichen Geschmack abhängig.

Wie reinigt man die Tanks des Hydrofast W100?

Roh- und Reinwassertank sind für die Reinigung zugänglich beziehungsweise entnehmbar. Vor umfangreicheren Wartungsarbeiten wird das Gerät vom Strom getrennt. Für die Tanks wird ein lebensmittelechter Reiniger verwendet, anschließend werden sie gründlich mit klarem Wasser gespült. Auch die Auffangschale lässt sich separat herausnehmen. Nach längerer Nichtbenutzung empfiehlt sich vor dem Trinken eine erneute Systemspülung.

Hydrofast W100 oder HO3 Home One: Welcher passt besser?

Der W100 gefällt mir vor allem bei Temperatur- und Mengenflexibilität. Er bietet mehr Temperaturstufen, eine feinere Dosierung und einen separaten 2-Liter-Reinwasservorrat. Der HO3 Home One bietet dagegen ein anderes Filterkonzept mit flexiblerer Mineralisierung und doppelter UV-C-Technik. Außerdem veröffentlicht HO3 umfangreichere Laborunterlagen. Wer jedoch ein schlankes Gerät mit vielen Direktwahlmöglichkeiten und aktuell niedrigerem Einstiegspreis sucht, findet im W100 eine überzeugende Alternative.

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Vorstellung der Marke Hydrofast

Hydrofast positioniert sich als Marke für moderne Wasseraufbereitung und praktische Haushaltsgeräte. Die offizielle Unternehmensdarstellung erzählt weniger eine klassische Gründungsgeschichte mit Jahreszahlen und stärker die Entwicklungsidee hinter der Marke. Ausgangspunkt ist laut Hydrofast die Beobachtung, dass sauberes und verlässlich verfügbares Trinkwasser nicht überall selbstverständlich ist. Daraus sollen Produkte entstehen, die Wasseraufbereitung technisch leistungsfähig, aber möglichst einfach in den Alltag integrierbar machen.

Die Marke nennt vier zentrale Werte: Safety First, Practical Innovation, Environmental Responsibility sowie Trust & Transparency. Inhaltlich stehen damit Sicherheit, praktischer Nutzen neuer Technik, die Verringerung von Abfall und Einwegkunststoff sowie verlässlicher Service im Vordergrund. Besonders der Nachhaltigkeitsgedanke passt grundsätzlich zu wiederverwendbaren Auftischsystemen, weil gefiltertes Leitungswasser den regelmäßigen Kauf von abgefülltem Wasser reduzieren kann. Wie groß die tatsächliche Einsparung ist, hängt selbstverständlich vom vorherigen Konsumverhalten ab.

Das aktuelle Sortiment konzentriert sich stark auf Wasseraufbereitung und Getränkezubereitung. Neben C300 und W100 verkauft Hydrofast die zugehörigen HF02-, HF03- und HF04-Filter, die Sprudelflasche für den C300 und weiteres Zubehör. Hinzu kommen Geräte wie eine tragbare elektrische Espressomaschine. Bei den Wasserfiltern wiederholen sich vor allem RO-Technik, Remineralisierung, UV-Behandlung, TDS-Überwachung und installationsfreie Auftischkonstruktionen als zentrale Merkmale.

Für den EU-Shop nennt Hydrofast einen Kundenservice per E-Mail. Auf Wasserfilter gewährt das Unternehmen laut aktueller Garantierichtlinie 24 Monate Garantie, Zubehör und Verbrauchsteile sind davon ausgenommen. Für einen Garantiefall werden unter anderem Fehlerbeschreibung, Fotos beziehungsweise Videos, Seriennummer und Kaufbeleg benötigt. Wichtig ist beim Kauf über einen anderen Händler, dass Reklamationen nach Hydrofast-Angabe zunächst über den jeweiligen Verkäufer abgewickelt werden.

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Fazit

Der Hydrofast C300 ist für mich die passendere Wahl für Haushalte, die ihre Wasseraufbereitung möglichst umfassend an einem einzigen Platz bündeln möchten. RO-Filterung, Remineralisierung, UV-Behandlung, Kaltwasser, fein einstellbares Heißwasser und Kohlensäure bilden ein außergewöhnlich vielseitiges Gesamtpaket. Besonders wenn Wasserkocher und Wassersprudler dadurch tatsächlich weniger gebraucht werden, ergibt das große Gerät auf der Arbeitsplatte einen nachvollziehbaren praktischen Nutzen.

Der Hydrofast W100 überzeugt mich dagegen durch seine Konzentration auf die wichtigsten Funktionen. Nur 17,2 cm Breite, ein 2-Liter-Reinwassertank, zahlreiche Temperatur- und Mengenstufen sowie die gleiche grundsätzliche Kombination aus Umkehrosmose, Remineralisierung und UV machen ihn zu einer sehr alltagstauglichen Auftischlösung. Für Haushalte mit zwei bis drei Personen, die hauptsächlich stilles und heißes Wasser benötigen, halte ich ihn für besonders passend.

Meine Kaufempfehlung hängt deshalb klar vom gewünschten Funktionsumfang ab. Der W100 ist meine Empfehlung für eine kompakte Auftisch-Umkehrosmoseanlage mit Heißwasserfunktion, während sich der C300 für Nutzerinnen und Nutzer lohnt, die zusätzlich gekühltes und gesprudeltes Wasser direkt aus demselben Gerät möchten. Beide Modelle zeigen dabei überzeugend, wie sich eine Umkehrosmoseanlage ohne Umbau oder festen Leitungsanschluss in eine normale Küche integrieren lässt.

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