EarFun Wave Pro X Test und Erfahrungen – Vielseitiger Over-Ear mit langer Akkulaufzeit

Lektor

Bernard Miletic

Gute Over-Ear-Kopfhörer müssen heute mehr können als nur Musik kabellos wiederzugeben. In diesem Erfahrungsbericht prüfe ich den EarFun Wave Pro X Black eine Woche lang im Alltag, im Homeoffice, beim Musikhören, beim Spielen und unterwegs. Dabei stehen Klang, Tragekomfort, Geräuschunterdrückung, Akkulaufzeit, Bedienung und die ungewöhnlich umfangreiche Anschlussausstattung im Mittelpunkt.

Der EarFun Wave Pro X richtet sich besonders an Nutzerinnen und Nutzer, die einen vielseitigen Bluetooth-Kopfhörer mit langer Laufzeit, adaptivem ANC und vielen Einstellmöglichkeiten suchen. Für einen Preis von etwa 150 Euro bringt das Modell unter anderem zwei dynamische Treiber pro Seite, Bluetooth 6.0, Multipoint, USB-Audio, einen 3,5-Millimeter-Anschluss und einen parametrischen Equalizer mit.

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Produktdetails und technische Daten

  • Produktname: EarFun Wave Pro X Black
  • Produkttyp: geschlossener, ohrumschließender Bluetooth-Over-Ear-Kopfhörer mit adaptiver aktiver Geräuschunterdrückung
  • Farbe: Schwarz
  • Treiber: DCAA-Dual-Coaxial-Acoustic-Architecture mit einem 40-Millimeter-DLC-Tieftöner und einem zusätzlichen 10-Millimeter-LCP-Hochtöner pro Seite
  • Chipsatz: Qualcomm QCC3095
  • Bluetooth: Version 6.0
  • Bluetooth-Frequenz: 2,402 bis 2,480 GHz
  • Bluetooth-Profile: A2DP, AVRCP und HFP
  • Bluetooth-Reichweite: bis zu 15 Meter bei freier Sicht
  • Codecs: SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC und LC3
  • Funkstandards: LE Audio und Auracast
  • Verbindungen: Bluetooth, USB-Audio und 3,5-Millimeter-AUX
  • Geräuschunterdrückung: adaptive hybride aktive Geräuschunterdrückung
  • Mikrofone: acht Mikrofone für ANC und Sprachverarbeitung
  • App: EarFun Audio App für Android und iOS
  • Equalizer: 10-Band-Professional-PEQ mit parametrischen Filtern
  • Akku: 800 mAh, 3,7 Volt und 2,96 Wh
  • Laufzeit: bis zu 90 Stunden ohne ANC und bis zu 50 Stunden mit ANC
  • Schnellladen: bis zu 10 Stunden Wiedergabe nach 15 Minuten Ladezeit
  • Ladezeit: etwa 2 Stunden
  • Ladeanschluss: USB-C, 5 V/1 A
  • Gewicht: 259 Gramm
  • Abmessungen: 188 × 168,3 × 86,7 Millimeter
  • Materialien: Kunststoff, Metall- beziehungsweise Aluminiumanteile und synthetisches Leder
  • Polster: weiche Memory-Foam-Ohrpolster
  • Kopfbügel: gepolstert und längenverstellbar
  • Transport: faltbare Hörmuscheln und Hartschalenetui
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Hartschalencase, USB-C-auf-USB-A-Ladekabel, 3,5-Millimeter-Audiokabel und Dokumentation

Besondere Eigenschaften des EarFun Wave Pro X

  • DCAA-Dualtreiber: Der Kopfhörer kombiniert pro Seite einen 40-Millimeter-Tieftöner mit einem separaten 10-Millimeter-Hochtöner. Die beiden dynamischen Treiber sitzen auf einer gemeinsamen akustischen Achse.
  • Breite Codec-Unterstützung: Neben SBC und AAC stehen unter anderem LDAC, aptX Adaptive, aptX Lossless und LC3 zur Verfügung. Die tatsächlich nutzbare Auswahl hängt vom Quellgerät ab.
  • Flexible Audiowege: Der Wave Pro X arbeitet kabellos, digital über USB-C und analog über den 3,5-Millimeter-Anschluss. ANC bleibt laut Hersteller auch im kabelgebundenen Betrieb aktiv.
  • Sehr lange Akkulaufzeit: Mit bis zu 90 Stunden ohne ANC und bis zu 50 Stunden mit ANC eignet sich der Kopfhörer für lange Arbeitstage und Reisen.
  • Umfangreiche App: Die EarFun Audio App bietet ANC-Einstellungen, Firmware-Updates, Klangprofile, Personalisierung und einen Game Mode.
  • Parametrischer Equalizer: Der 10-Band-Professional-PEQ ermöglicht deutlich feinere Anpassungen als ein einfacher Bass- und Höhenregler.
  • Physische Tasten: Wiedergabe, Lautstärke, Anrufe, Sprachassistent und Geräuschmodi lassen sich direkt am Kopfhörer steuern.
  • Moderne Funkfunktionen: Bluetooth 6.0, Multipoint, Google Fast Pair, LE Audio und Auracast erweitern die Einsatzmöglichkeiten.

Im Alltag fällt vor allem die Kombination dieser Eigenschaften auf. Der EarFun Wave Pro X beschränkt sich nicht auf eine einzelne Funktion, sondern verbindet lange Akkulaufzeit, flexible Anschlüsse, anpassbaren Klang und aktive Geräuschunterdrückung in einem 259 Gramm schweren Gehäuse. Besonders praktisch erweist sich im Test, dass der Kopfhörer nicht zwingend auf Bluetooth angewiesen ist.

Zum EarFun Wave Pro X mit Hybrid-ANC und 90 Stunden Akkulaufzeit

Produkttest

Testkriterien

Ich prüfe den EarFun Wave Pro X über einen Zeitraum von sieben Tagen. Als Informatik-Student und Gamer nutze ich den Kopfhörer dabei in Situationen, die für einen modernen Over-Ear typisch sind. Ich höre Musik und Podcasts, arbeite am Laptop, führe Gespräche, spiele am Computer, teste die Verbindung mit einem Smartphone und verwende den Kopfhörer unterwegs.

  • Verpackung und Unboxing: Ich prüfe, wie sicher der Kopfhörer verpackt ist, wie übersichtlich der Inhalt präsentiert wird und ob das Zubehör vollständig und praktisch angeordnet ist.
  • Verarbeitung: Ich achte auf Materialanmutung, Scharniere, Faltmechanismus, Tasten, Polster und die Stabilität des Kopfbügels.
  • Tragekomfort: Bewertet werden Gewicht, Anpressdruck, Ohrmuschelgröße, Polsterung und der Komfort bei längeren Sitzungen.
  • Klang: Ich höre unterschiedliche Musikrichtungen, Sprache, Spieleton und Videos. Dabei prüfe ich Bass, Stimmen, Höhen, Räumlichkeit und die Wirkung der App-Einstellungen.
  • ANC und Transparenzmodus: Ich teste die Unterdrückung gleichmäßiger Hintergrundgeräusche sowie die Verständlichkeit der Umgebung im Ambient-Modus.
  • Bedienung: Ich prüfe die physischen Tasten, die Status-LEDs, die App und die Einrichtung von Multipoint.
  • Anschlussvielfalt: Bluetooth, USB-Audio und AUX werden jeweils praktisch verwendet. Dabei prüfe ich auch, ob ANC im Kabelbetrieb funktioniert.
  • Telefonie: Die Sprachübertragung wird in ruhiger Umgebung und bei vorhandenen Hintergrundgeräuschen betrachtet.
  • Akkulaufzeit: Ich berücksichtige die Herstellerwerte und beobachte den Verbrauch bei ANC, normaler Bluetooth-Nutzung und längeren Hörsitzungen.
  • Alltagstauglichkeit: Faltbarkeit, Transportcase, automatische Abschaltung, Multipoint und die Nutzung unterwegs fließen in die Bewertung ein.
  • Sicherheit und Pflege: Ich beachte die Hinweise zum Laden, zur Lautstärke, zu Feuchtigkeit und zur Aufbewahrung.

Testablauf und Rahmenbedingungen

Der einwöchige Test findet in meiner Wohnung, am Schreibtisch, in Innenräumen und bei Wegen außerhalb der Wohnung statt. Ich nutze den EarFun Wave Pro X als alleiniger Kopfhörer für verschiedene Alltagssituationen, damit sich nicht nur ein kurzer Ersteindruck ergibt. Die sieben Tage reichen aus, um Bedienung, Komfort, Verbindung, Klangabstimmung und die praktische Einbindung der Funktionen zuverlässig einzuschätzen.

Am ersten Tag konzentriere ich mich auf Unboxing, Verarbeitung und Einrichtung. An den folgenden Tagen stehen Klang, ANC, Transparenz, App, Telefonie, Gaming und Kabelbetrieb im Mittelpunkt. Am siebten Tag prüfe ich erneut die mechanischen Elemente, den Akkustand, den Transport im Case und die Frage, wie selbstverständlich sich die Bedienung inzwischen anfühlt.

Unboxing und Lieferumfang

Der Kopfhörer kommt in einer bedruckten Kartonverpackung im gelb-weißen EarFun-Design. Nach dem Öffnen liegt der zusammengefaltete Wave Pro X in einem schwarzen, formstabilen Hartschalenetui. Das Etui vermittelt einen guten Schutz für die Hörmuscheln und lässt ausreichend Platz, um den Kopfhörer gemeinsam mit den Kabeln aufzubewahren.

Zum Lieferumfang gehören der EarFun Wave Pro X, das Hartschalencase, ein USB-C-auf-USB-A-Kabel, ein 3,5-Millimeter-Audiokabel sowie Bedienungsanleitung und weiteres Beilegematerial. Die Kabel liegen gemeinsam mit dem Kopfhörer im Case. Die Präsentation wirkt ordentlich und zweckmäßig, ohne unnötige Sucherei nach einzelnen Zubehörteilen.

Beim ersten Blick fallen die großen, weich gepolsterten Ohrmuscheln und der gepolsterte Kopfbügel auf. Der Faltmechanismus ermöglicht es, die Hörmuscheln nach innen zu klappen. Für Reisen ist das eine sinnvolle Lösung, weil der Kopfhörer dadurch kompakter im Hartschalenetui liegt.

Erste Nutzung und Installation

Vor der ersten Nutzung lade ich den Kopfhörer vollständig über USB-C. Der Ladeanschluss befindet sich am Kopfhörer, das mitgelieferte Kabel dient in erster Linie zum Laden. Die vollständige Ladung dauert laut Handbuch ungefähr zwei Stunden. Während des Ladevorgangs leuchtet die Anzeige rot und erlischt nach Abschluss.

Zum Einschalten halte ich die Multifunktionstaste etwa zwei Sekunden gedrückt. Beim erstmaligen Einschalten wechselt der Kopfhörer automatisch in den Pairing-Modus. In der Bluetooth-Liste erscheint „EarFun Wave Pro X“, anschließend ist die Verbindung schnell hergestellt. Die weiße LED blinkt während des Pairings und erlischt nach erfolgreicher Verbindung.

Die Grundfunktionen sind ohne App nutzbar. Die App installiere ich anschließend auf dem Smartphone, um Firmware, ANC-Varianten, Klangprofile, Equalizer und Game Mode zu prüfen. Für ein zweites Gerät aktiviere ich den Dual-Device-Modus und verbinde den Kopfhörer zusätzlich mit dem Laptop. Der Ablauf ist nach kurzer Orientierung nachvollziehbar.

Testverlauf und Testergebnis

Tag 1: Verarbeitung, Passform und Bedienung

Der EarFun Wave Pro X wirkt beim Herausnehmen stabil und zugleich relativ leicht. Mit 259 Gramm gehört er nicht zu den schweren Over-Ear-Kopfhörern. Der Kopfbügel lässt sich auf beiden Seiten anpassen und liegt gepolstert auf dem Kopf. Die synthetischen Lederflächen fühlen sich glatt und weich an, während die Memory-Foam-Polster die Ohren vollständig umschließen.

Die Passform ist im Test angenehm. Die Ohrmuscheln liegen nicht direkt auf den Ohren, sondern bilden einen geschlossenen Bereich darum. Dadurch entsteht bereits ohne ANC eine hörbare passive Abschirmung. Der Anpressdruck bleibt auch nach längeren Sitzungen komfortabel, wobei die individuelle Kopfform und eine eventuell getragene Brille den Sitz wie bei jedem Over-Ear beeinflussen können.

Die physischen Tasten gefallen mir besonders gut. Die Multifunktionstaste steuert Ein- und Ausschalten, Play und Pause sowie Anrufe. Separate Lautstärketasten regeln den Pegel, während die ANC-Taste zwischen Noise Cancelling, Ambient Sound und Normalbetrieb wechselt. Ein kurzer Druck fühlt sich eindeutig an und lässt sich auch ertasten, ohne dass ich den Kopfhörer abnehmen muss.

Tag 2: Klang und DCAA-Treiber

Beim ersten Musikhören fällt eine kräftige, eher bassbetonte Abstimmung auf. Der 40-Millimeter-Tieftöner liefert einen druckvollen Grundton, der bei elektronischer Musik, Hip-Hop und Soundtracks gut zur Geltung kommt. Der Bass wirkt im Test nicht grundsätzlich unkontrolliert, nimmt sich aber deutlich Raum im Klangbild.

Der zusätzliche 10-Millimeter-LCP-Treiber sorgt dafür, dass Stimmen und höhere Details nicht vollständig vom Tiefton überlagert werden. Bei manchen Aufnahmen wirken die oberen Mitten dennoch etwas zurückgenommen. Für meine Hörgewohnheiten ist das kein gravierendes Problem, weil ich den Klang über die App gezielt anpassen kann.

Der 10-Band-Professional-PEQ ist dabei ein wesentlicher Pluspunkt. Anders als bei einem einfachen Preset kann ich mehrere Frequenzbereiche gezielt verändern. Wer eine neutralere Wiedergabe bevorzugt, kann den Bass zurücknehmen und den Mittel- oder Hochton vorsichtig anheben. Die Einstellungen lassen sich speichern und bleiben nach den vorliegenden Nutzererfahrungen auch beim Wechsel des Quellgeräts erhalten.

Für weniger erfahrene Nutzerinnen und Nutzer stehen fertige Klangprofile und eine geführte Klangpersonalisierung zur Verfügung. Ich beginne mit einem Preset und passe anschließend einzelne Frequenzbereiche an. Nach dieser kurzen Beschäftigung wirkt die Wiedergabe ausgewogener. Der Kopfhörer bietet damit eine gute Basis sowohl für unkompliziertes Hören als auch für Nutzerinnen und Nutzer, die gern detaillierter einstellen.

Tag 3: ANC und Transparenzmodus

Das adaptive hybride ANC arbeitet mit insgesamt acht Mikrofonen. Im Test reduziert es gleichmäßige tieffrequente Geräusche besonders deutlich. Das Brummen von Lüftern und anderen konstanten Geräuschquellen tritt mit aktivierter Geräuschunterdrückung deutlich in den Hintergrund. Für Zugfahrten, Büro, Reise und konzentriertes Arbeiten ist das spürbar hilfreich.

Stimmen und kurze, höher klingende Geräusche werden weniger vollständig unterdrückt. Das entspricht dem typischen Verhalten eines ANC-Systems, das bei konstantem Tiefton besonders effektiv arbeitet. Die Herstellerangabe, dass die Geräuschsituation bis zu 800-mal pro Sekunde analysiert wird, kann ich nicht unabhängig messen. Im praktischen Wechsel zwischen Normalbetrieb und ANC reagiert der Kopfhörer jedoch schnell und nachvollziehbar.

In der App stehen weitere Varianten zur Verfügung. Dazu gehören AI Ear Adaptive ANC, AI Environment Adaptive ANC, Wind Noise Cancelling und eine manuelle Anpassung der Geräuschunterdrückung. Im Test nutze ich zunächst den normalen ANC-Modus und probiere anschließend die adaptiven Einstellungen aus. Die Möglichkeit, den Kopfhörer an unterschiedliche Umgebungen anzupassen, ist im Alltag komfortabler als ein reiner Ein-Aus-Schalter.

Der Transparenzmodus lässt Umgebungsgeräusche durch, ohne dass ich den Kopfhörer absetzen muss. Gespräche und Hinweise in der Umgebung bleiben dadurch wahrnehmbar. Die Wiedergabe wirkt überwiegend natürlich. Für den Straßenverkehr bleibt die eigene Aufmerksamkeit selbstverständlich erforderlich, der Modus erleichtert aber kurze Gespräche und das Wahrnehmen von Durchsagen.

Tag 4: App, Multipoint und Bedienung

Die EarFun Audio App ist für Android und iOS verfügbar. Sie bündelt Firmware-Updates, Klangprofile, den Professional EQ, die Klangpersonalisierung, ANC-Einstellungen und den Game Mode. Die Oberfläche wirkt funktional und bietet deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als eine reine Begleit-App mit wenigen Presets.

Die Einrichtung von Multipoint prüfe ich mit Smartphone und Laptop. Nach der Verbindung des ersten Geräts aktiviere ich die Dual-Device-Funktion und füge das zweite Gerät hinzu. Anschließend kann der Kopfhörer mit beiden Geräten verbunden bleiben. Für den Wechsel zwischen Musik am Laptop und einem Anruf am Smartphone ist das praktisch, weil kein vollständiges erneutes Pairing notwendig ist.

Die Status-LEDs unterstützen die Bedienung. Eine weiße Anzeige signalisiert das Einschalten, eine rote Anzeige das Ausschalten. Im Pairing-Modus blinkt die LED weiß. Nach erfolgreicher Verbindung erlischt sie. Beim Zurücksetzen leuchtet die Anzeige für ungefähr drei Sekunden pink. Diese klare Signalisierung erleichtert die Fehlersuche.

Falls eine Verbindung nicht mehr funktioniert, beschreibt das Handbuch einen vollständigen Reset. Dafür halte ich die Multifunktionstaste nach dem Ausschalten ungefähr zehn Sekunden gedrückt. Nach dem Zurücksetzen lösche ich den alten Bluetooth-Eintrag am Quellgerät und führe die Kopplung erneut durch. Eine solche Funktion ist besonders hilfreich, wenn mehrere Geräte verwendet werden.

Tag 5: Bluetooth, USB-Audio und AUX

Die Bluetooth-Verbindung ist im normalen Innenraumbetrieb stabil. Die Reichweite beträgt laut Handbuch bis zu 15 Meter bei freier Sicht. Wände und andere Hindernisse können diese Distanz verkürzen. Im Test kann ich mich im üblichen Wohn- und Arbeitsbereich bewegen, ohne dass die Verbindung auffällig abbricht.

Die Codec-Auswahl ist umfangreich. Der Kopfhörer unterstützt SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC und LC3. Welche Option tatsächlich verwendet wird, hängt vom Smartphone oder Computer ab. aptX Lossless und LDAC sind daher besonders für kompatible Android-Geräte interessant, während bei einem iPhone in der Praxis AAC relevant ist.

Über USB-C kann der Wave Pro X digitales Audio empfangen. Die Produktdarstellung nennt bis zu 96 kHz und 24 Bit. Dafür ist ein geeignetes Datenkabel erforderlich, denn das beiliegende USB-C-auf-USB-A-Kabel ist laut Herstellerabbildung primär als Ladekabel vorgesehen. Der 3,5-Millimeter-AUX-Anschluss funktioniert ebenfalls zuverlässig. Bei analoger Nutzung muss der Kopfhörer eingeschaltet sein, wenn ANC aktiv bleiben soll.

Die Anschlussvielfalt überzeugt mich im täglichen Einsatz. Bluetooth ist unterwegs am bequemsten, USB-Audio passt zum Laptop und AUX ist praktisch, wenn eine kabelgebundene Verbindung benötigt wird. Dass ANC auch bei USB-Audio und analoger Verbindung zur Verfügung steht, erhöht den Nutzwert des Kopfhörers deutlich.

Tag 6: Telefonie, Gaming und Alltag

Für Telefonate nutze ich die Multifunktionstaste zum Annehmen und Beenden von Gesprächen. In ruhiger Umgebung ist meine Stimme verständlich. Die acht Mikrofone übernehmen neben ANC auch Aufgaben der Sprachverarbeitung. Bei stärkerem Hintergrundlärm nimmt die Sprachklarheit ab, und Umgebungsgeräusche können teilweise übertragen werden.

Im Homeoffice und bei normalen Gesprächen funktioniert die Sprachübertragung im Test gut. Für sehr laute Cafés oder Bahnhöfe ist die Leistung stärker von der Umgebung abhängig. Die Bedienung bleibt dennoch unkompliziert, weil Anrufe direkt über die Taste angenommen oder beendet werden können.

Beim Spielen aktiviere ich den Ultra-Low-Latency- beziehungsweise Game Mode in der App. Dadurch wird die Verzögerung zwischen Bild und Ton reduziert. Für Videos und normales Spielen ist die Wiedergabe synchron genug. Bei besonders latenzkritischen Spielen bleibt USB-Audio oder der 3,5-Millimeter-Anschluss die verlässlichere Wahl, wobei der Kopfhörer hier seine Anschlussflexibilität ausspielen kann.

Die App enthält außerdem eine KI-Übersetzungsfunktion mit den Betriebsarten Face-to-Face und Real-Time. Dafür ist eine Registrierung erforderlich. Im Test ordne ich diese Funktion als Zusatz ein, da die unabhängige Einschätzung auf Verzögerungen und eine noch nicht durchgehend zuverlässige Umsetzung hinweist. Die Kernfunktionen des Kopfhörers bleiben davon unberührt.

Tag 7: Akkulaufzeit, Transport und Pflege

Der 800-mAh-Akku ist eine der auffälligsten Stärken. EarFun gibt bis zu 90 Stunden ohne ANC und bis zu 50 Stunden mit ANC an. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Lautstärke, Codec, Geräuschunterdrückung und weiterer Signalverarbeitung ab. Im einwöchigen Test muss ich den Kopfhörer bei regelmäßiger Nutzung nicht erneut vollständig laden.

Die Schnellladefunktion ist für den Alltag besonders praktisch. Nach 15 Minuten Ladezeit sollen bis zu 10 Stunden Wiedergabe möglich sein. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr zwei Stunden. Beim Anschließen des Ladekabels schaltet sich der Kopfhörer automatisch aus. Der Akkustand lässt sich über das verbundene Gerät oder die App kontrollieren.

Wenn kein Gerät verbunden ist, schaltet sich der Kopfhörer nach ungefähr 30 Minuten automatisch aus. Besteht eine Verbindung, bleibt er grundsätzlich eingeschaltet und wechselt bei ausbleibender Wiedergabe in einen Stromsparzustand. Für die Aufbewahrung klappe ich die Hörmuscheln ein und lege den Kopfhörer in das Hartschalenetui. Zusammen mit den Kabeln bleibt alles ordentlich geschützt.

Bei der Pflege achte ich darauf, die Polster trocken beziehungsweise nur leicht angefeuchtet zu reinigen. Der USB-C-Anschluss bleibt trocken. Der Kopfhörer besitzt keine ausgewiesene IP-Schutzklasse und ist deshalb nicht für schweißintensives Training oder Regen vorgesehen. Im normalen Büro-, Reise- und Wohnbereich entsteht daraus im Test keine Einschränkung.

EarFun Wave Pro X Black für Musik, Reisen, Büro und Gaming ansehen

Persönlicher Eindruck

Mein stärkster Eindruck nach einer Woche ist die hohe Funktionsdichte. Der EarFun Wave Pro X fühlt sich nicht wie ein Kopfhörer an, der nur über einen günstigen Preis verkauft werden soll. Die Kombination aus Dualtreiber, LDAC, aptX Lossless, Bluetooth 6.0, Multipoint, USB-Audio, AUX und dem parametrischen Equalizer bietet im Alltag viele Möglichkeiten.

Besonders praktisch finde ich die physischen Tasten. Ich kann die Geräuschmodi wechseln, die Lautstärke anpassen und einen Anruf steuern, ohne auf eine empfindliche Touchfläche angewiesen zu sein. Auch das Hartschalenetui gefällt mir, weil der faltbare Kopfhörer darin sicher und gemeinsam mit dem Zubehör verstaut werden kann.

„Die 90 Stunden Akkulaufzeit nehmen im Alltag viel Druck aus der Nutzung. Ich muss nicht ständig überlegen, wann der Kopfhörer wieder an die Steckdose muss.“

Der Klang ist ab Werk eher kräftig abgestimmt. Für mich ist entscheidend, dass der PEQ nicht nur aus einfachen Presets besteht. Mit den zehn parametrischen Filtern kann ich den Bass zurücknehmen und die Mitten klarer in den Vordergrund rücken. Dadurch lässt sich der Klang deutlich persönlicher einstellen.

„Die Möglichkeit, ANC auch über USB-Audio und AUX zu nutzen, macht den Wave Pro X zu einem sehr flexiblen Arbeits- und Reisekopfhörer.“

Ein kleiner Nebenpunkt ist, dass die zahlreichen App-Einstellungen etwas Einarbeitung verlangen. Wer lediglich einschalten und Musik hören möchte, kann die Grundfunktionen direkt über die Tasten nutzen. Wer den PEQ, die adaptiven ANC-Modi und die Personalisierung ausschöpfen möchte, sollte sich etwas Zeit für die Konfiguration nehmen.

Externe Erfahrungszusammenfassung

Die vorliegenden externen Erfahrungen fallen überwiegend positiv aus. Ein Test bewertet den EarFun Wave Pro X mit 4,5 von 5 Punkten und hebt Ausstattung, Tragekomfort, Faltbarkeit, Akku, Anschlussvielfalt und Codec-Unterstützung hervor. Auch in anderen Erfahrungsberichten wird die ANC-Leistung für die Preisklasse als ordentlich beschrieben.

Mehrere externe Erfahrungsberichte nennen tieffrequentes Motor- und Flugzeugbrummen als Geräuschart, die besonders gut reduziert wird. Stimmen und höhere Geräusche werden demnach weniger vollständig abgeschirmt. Der Transparenzmodus wird überwiegend als natürlich beschrieben, einzelne Nutzerinnen und Nutzer berichten jedoch von gelegentlichen Artefakten.

Beim Klang zeigen die externen Erfahrungen ein gemischteres Bild. Die Basskontrolle und die weitreichenden PEQ-Möglichkeiten werden gelobt, während einzelne Stimmen die oberen Mitten als zurückhaltend oder die Wiedergabe als etwas verhüllt empfinden. Die Möglichkeit, EQ-Einstellungen im Kopfhörer zu speichern, wird in Nutzerberichten positiv hervorgehoben.

Eine belastbare externe Erfahrungsbasis liegt damit zu vielen Kernfunktionen vor, ersetzt aber nicht die individuelle Wahrnehmung von Klang und Passform. Für meine Bewertung bestätigen die externen Erfahrungen vor allem die starke Ausstattung, den hohen Komfort und die lange Akkulaufzeit.

Alternativprodukte

Sony WH-1000XM6

Der Sony WH-1000XM6 richtet sich an Käuferinnen und Käufer, die maximale Geräuschunterdrückung und umfangreiche adaptive Umgebungsfunktionen priorisieren. Der Listenpreis liegt in Deutschland bei etwa 449 Euro. Ein Nachteil gegenüber dem getesteten EarFun ist die deutlich kürzere Laufzeit von bis zu 30 Stunden mit ANC und 40 Stunden ohne ANC. Der EarFun bietet außerdem aptX Lossless, USB-/AUX-Flexibilität und bis zu 90 Stunden Laufzeit.

Bose QuietComfort Ultra Headphones 2nd Gen

Das Bose-Modell kostet in Deutschland ungefähr 450 Euro und setzt auf hohen Tragekomfort, starkes ANC und Immersive Audio. Die Laufzeit beträgt bis zu 30 Stunden. Der Nachteil gegenüber dem EarFun liegt damit vor allem in der deutlich kürzeren Akkudauer und dem höheren Preis. Der EarFun bietet zusätzlich einen 10-Band-PEQ, Auracast und eine größere Laufzeitreserve.

Sennheiser Momentum 4 Wireless

Der Sennheiser Momentum 4 Wireless wird teilweise für etwa 199 Euro angeboten und verfügt über adaptive Geräuschunterdrückung sowie bis zu 60 Stunden Akkulaufzeit. Seine Stärke liegt in der etablierten Klangabstimmung und der langen Laufzeit. Gegenüber dem EarFun fehlen jedoch Bluetooth 6.0, Auracast, das Dualtreiber-Konzept und die maximale Laufzeit von 90 Stunden. Der EarFun ist dadurch bei Funktionsumfang und Anpassbarkeit stärker aufgestellt.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum EarFun Wave Pro X Black im Test

Wie gut eignet sich der EarFun Wave Pro X für lange Flugreisen?

Der EarFun Wave Pro X eignet sich gut für lange Flugreisen, weil er mit ANC bis zu 50 Stunden und ohne ANC bis zu 90 Stunden Laufzeit bietet. Tieffrequentes Triebwerksbrummen wird nach den vorliegenden Erfahrungen besonders wirksam reduziert. Stimmen und hohe Geräusche bleiben eher wahrnehmbar. Das faltbare Design, das Hartschalenetui und das Gewicht von 259 Gramm erleichtern den Transport zusätzlich.

Wie arbeitet die aktive Geräuschunterdrückung beim EarFun Wave Pro X?

Der Kopfhörer verwendet adaptives hybrides ANC mit acht Mikrofonen. Die Geräuschunterdrückung reduziert vor allem gleichmäßige tieffrequente Geräusche wie Motor- oder Lüfterbrummen. In der App stehen weitere Varianten wie AI Ear Adaptive ANC, AI Environment Adaptive ANC und Wind Noise Cancelling zur Verfügung. Stimmen und kurze hohe Geräusche werden weniger vollständig unterdrückt als konstante tiefe Geräusche.

Klingt der EarFun Wave Pro X ohne Equalizer ausgewogen?

Ab Werk klingt der EarFun Wave Pro X eher bassbetont. Der 40-Millimeter-Tieftöner sorgt für einen kräftigen Grundton, während einzelne Hörerinnen und Hörer die oberen Mitten als etwas zurückhaltend wahrnehmen. Mit dem 10-Band-Professional-PEQ lässt sich der Klang gezielt anpassen. Auch fertige Presets und eine geführte Klangpersonalisierung stehen in der EarFun Audio App zur Verfügung.

Welche Treiber verwendet der EarFun Wave Pro X?

Der EarFun Wave Pro X nutzt pro Seite zwei dynamische Treiber in einer koaxialen Anordnung. Ein 40-Millimeter-Treiber mit DLC-Membran übernimmt den Tieftonbereich. Ein zusätzlicher 10-Millimeter-Treiber mit LCP-Membran ist für höhere Frequenzen zuständig. Diese DCAA-Konstruktion trennt die Frequenzbereiche stärker als eine klassische Ein-Treiber-Lösung und unterstützt die Anpassbarkeit des Klangbilds.

Unterstützt der EarFun Wave Pro X Multipoint?

Ja, der EarFun Wave Pro X unterstützt Multipoint beziehungsweise Dual-Device-Verbindungen. Zwei Geräte können gleichzeitig verbunden werden, beispielsweise ein Smartphone und ein Laptop. Nach der Einrichtung ist ein vollständiges erneutes Pairing beim Wechsel normalerweise nicht nötig. Die Dual-Device-Funktion wird zunächst über die EarFun Audio App aktiviert und anschließend nach dem im Handbuch beschriebenen Ablauf eingerichtet.

Welche Bluetooth-Codecs sind mit dem EarFun Wave Pro X kompatibel?

Der EarFun Wave Pro X unterstützt SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC und LC3. Welche Verbindung tatsächlich genutzt wird, entscheidet das Quellgerät. AptX Lossless benötigt ein kompatibles Smartphone oder einen kompatiblen Computer mit entsprechender Unterstützung. LDAC ist vor allem bei geeigneten Android-Geräten interessant. Über USB-Audio lässt sich Bluetooth vollständig umgehen.

Kann der EarFun Wave Pro X über USB-C und AUX verwendet werden?

Ja, der Kopfhörer unterstützt sowohl digitales USB-Audio als auch analoge Wiedergabe über den 3,5-Millimeter-AUX-Anschluss. ANC bleibt laut Hersteller bei beiden Kabelverbindungen nutzbar. Für AUX muss der Kopfhörer eingeschaltet sein. Das beiliegende USB-C-auf-USB-A-Kabel ist primär als Ladekabel vorgesehen. Für USB-Audio wird ein geeignetes Datenkabel benötigt.

Wie lange hält der Akku des EarFun Wave Pro X?

EarFun gibt bis zu 90 Stunden Wiedergabe ohne ANC und bis zu 50 Stunden mit ANC an. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Lautstärke, Codec, ANC und weiterer Signalverarbeitung ab. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr zwei Stunden. Eine Schnellladung von 15 Minuten soll bis zu zehn Stunden zusätzliche Wiedergabe ermöglichen. Der Akku besitzt eine Kapazität von 800 mAh.

Ist der EarFun Wave Pro X zum Telefonieren geeignet?

Der EarFun Wave Pro X eignet sich für Telefonate im Homeoffice, Büro und in ruhiger bis moderat belebter Umgebung. Insgesamt acht Mikrofone unterstützen ANC und Sprachverarbeitung. In sehr lauten Umgebungen kann die Sprachklarheit abnehmen, und Hintergrundgeräusche werden nicht immer vollständig entfernt. Anrufe lassen sich direkt über die Multifunktionstaste annehmen, beenden oder ablehnen.

Wie bequem sitzt der EarFun Wave Pro X über mehrere Stunden?

Mit 259 Gramm ist der EarFun Wave Pro X für einen Over-Ear-Kopfhörer angenehm leicht. Die weichen Memory-Foam-Polster umschließen die Ohren, und der Kopfbügel ist gepolstert sowie längenverstellbar. Im einwöchigen Test bleibt der Sitz auch bei längeren Arbeits- und Hörphasen komfortabel. Brillenbügel und individuelle Kopfform können den Anpressdruck und die Abdichtung beeinflussen.

Wie wird der EarFun Wave Pro X mit einem Smartphone gekoppelt?

Zum ersten Koppeln wird die Multifunktionstaste etwa zwei Sekunden gedrückt. Danach wechselt der Kopfhörer automatisch in den Pairing-Modus und erscheint als „EarFun Wave Pro X“ in der Bluetooth-Liste. Bei unterstützten Android-Geräten kann Google Fast Pair den Vorgang erleichtern. Bereits bekannte Geräte werden beim nächsten Einschalten automatisch wieder verbunden.

Wie setzt man den EarFun Wave Pro X zurück?

Für einen vollständigen Reset wird der ausgeschaltete Kopfhörer etwa zehn Sekunden über die Multifunktionstaste bedient. Eine pink leuchtende LED signalisiert den erfolgreichen Factory Reset. Anschließend sollte der alte Bluetooth-Eintrag am Smartphone oder Computer gelöscht werden. Danach wird der EarFun Wave Pro X erneut gekoppelt. Der Reset ist hilfreich, wenn Multipoint oder Bluetooth-Verbindungen nicht korrekt arbeiten.

Wie funktioniert der Transparenzmodus beim EarFun Wave Pro X?

Der Transparenzmodus, bei EarFun Ambient Sound genannt, leitet Umgebungsgeräusche über die Mikrofone in die Kopfhörer. Dadurch bleiben Gespräche, Durchsagen und wichtige Hinweise wahrnehmbar, ohne dass der Kopfhörer abgenommen werden muss. Die vorliegenden Erfahrungen beschreiben den Modus überwiegend als natürlich. Einzelne Berichte erwähnen gelegentliche digitale Artefakte, die im Alltag nicht dauerhaft auftreten.

Ist der EarFun Wave Pro X für Gaming geeignet?

Der EarFun Wave Pro X eignet sich für Gaming, Filme und Videos. In der EarFun Audio App lässt sich ein Ultra-Low-Latency- beziehungsweise Game Mode aktivieren, der die Bluetooth-Verzögerung reduziert. Für besonders zeitkritisches kompetitives Spielen bleibt eine USB- oder AUX-Verbindung zuverlässiger. Multipoint ist praktisch, wenn zwischen einem Gaming-PC und einem Smartphone gewechselt werden soll.

Kann der EarFun Wave Pro X ohne App genutzt werden?

Die Grundfunktionen lassen sich ohne App verwenden. Physische Tasten steuern Wiedergabe, Lautstärke, Anrufe, Sprachassistent und die drei grundlegenden Geräuschmodi. Die EarFun Audio App wird für Firmware-Updates, den Professional EQ, Klangpersonalisierung, erweiterte ANC-Einstellungen und den Game Mode benötigt. Einmal gespeicherte EQ-Einstellungen bleiben nach vorliegenden Nutzererfahrungen im Kopfhörer erhalten.

Ist der EarFun Wave Pro X wasserdicht?

Der EarFun Wave Pro X besitzt keine ausgewiesene IP-Schutzklasse. Er sollte deshalb trocken gehalten und weder Regen noch starker Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Für Büro, Reise und normale Alltagsnutzung ist das gut handhabbar. Bei schweißintensivem Training, starkem Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich besondere Vorsicht. Auch der USB-C-Anschluss sollte vor dem Laden trocken und sauber sein.

Wie wird der EarFun Wave Pro X gereinigt und aufbewahrt?

Die Ohrpolster und der Kopfbügel sollten trocken oder nur leicht angefeuchtet gereinigt werden. Aggressive Reinigungsmittel und Lösungsmittel sind nicht vorgesehen. Für den Transport werden die Hörmuscheln eingeklappt und gemeinsam mit dem Zubehör im Hartschalenetui verstaut. Das Etui schützt den Kopfhörer im Gepäck und erleichtert eine ordentliche Aufbewahrung im Alltag.

Welche Ladezeit benötigt der EarFun Wave Pro X?

Eine vollständige Ladung dauert ungefähr zwei Stunden und erfolgt über USB-C mit 5 V/1 A. Der Akku besitzt 800 mAh beziehungsweise 2,96 Wh. Während des Ladens leuchtet die Ladeanzeige rot und erlischt nach Abschluss. Der Kopfhörer schaltet sich beim Anschließen des Ladekabels automatisch aus. Bereits 15 Minuten Ladezeit sollen bis zu zehn Stunden Wiedergabe ermöglichen.

Unterstützt der EarFun Wave Pro X Auracast?

Ja, der EarFun Wave Pro X unterstützt Auracast Broadcast Audio sowie LE Audio. Damit kann der Kopfhörer kompatible Audioübertragungen empfangen. Der praktische Nutzen hängt davon ab, ob die verwendete Quelle oder der Sender Auracast unterstützt. Die Funktion ergänzt Bluetooth 6.0, Multipoint und die breite Codec-Auswahl und macht den Kopfhörer für zukünftige Audioübertragungen interessant.

Wie groß ist die Reichweite des EarFun Wave Pro X?

Die maximale Bluetooth-Reichweite beträgt laut Handbuch etwa 15 Meter bei freier Sicht und ohne Hindernisse. In Innenräumen können Wände, Möbel und andere Funkquellen die Distanz verkürzen. Im üblichen Arbeits- und Wohnbereich bleibt die Verbindung im Test stabil. Bei sporadischen Abbrüchen empfiehlt das Handbuch, Abstand zu Funkstörern zu prüfen und den Kopfhörer gegebenenfalls neu zu koppeln.

Welche Garantie bietet EarFun für den Wave Pro X?

EarFun nennt für direkte Käufe ein 30-tägiges Rückgaberecht und grundsätzlich 18 Monate Garantie auf qualitätsbezogene Mängel. Für einen Garantieanspruch können Kaufnachweis, Seriennummer und ein Fehlernachweis erforderlich sein. Als Kontakt nennt EarFun service@myearfun.com. Bei autorisierten Händlern kann der Ablauf je nach Kaufweg abweichen. Die gesetzlichen Rechte bleiben davon unberührt.

Vorstellung der Marke EarFun

EarFun wird 2018 von einer Gruppe aus Industriedesignern, Akustikingenieurinnen und Akustikingenieuren sowie Musikbegeisterten gegründet. Die Marke verfolgt den Ansatz, moderne Wireless-Audiotechnik mit vergleichsweise niedrigen Preisen zu verbinden. Der selbst formulierte Markenkern lautet „Better Sound, Better Life“.

Als Unternehmenswerte nennt EarFun Integrität, Exzellenz, Innovation, Hingabe, Respekt und Wert für den Kunden. Die Produktpalette umfasst True-Wireless-In-Ears, Open-Ear-Produkte, Over-Ear-Kopfhörer und Bluetooth-Lautsprecher. Der Wave Pro X zeigt dabei besonders deutlich, dass EarFun neue Funk- und Audiostandards früh in Produkte mit einem vergleichsweise zugänglichen Preis integrieren möchte.

Zu den technischen Schwerpunkten der Marke gehören Snapdragon Sound, aptX Lossless, LDAC, Auracast, LE Audio, adaptive ANC-Systeme und parametrische Equalizer. Für den Wave Pro X nennt EarFun eine Entwicklungszeit von ungefähr 30 Monaten. Die DCAA-Dual-Coaxial-Konstruktion bildet dabei eine zentrale technische Besonderheit des Modells.

EarFun nennt für den Wave Pro X unter anderem den Red Dot Award Product Design 2026 sowie weitere Messe- und Medienauszeichnungen. Für direkte Käufe werden 30 Tage Geld-zurück und 18 Monate Garantie bei qualitätsbezogenen Mängeln angegeben. Der Support ist per E-Mail erreichbar. Zusätzlich betreibt EarFun eine Self-Service-Garantieseite und nennt typische Antwortzeiten von bis zu 24 Stunden an Werktagen beziehungsweise bis zu 48 Stunden am Wochenende.

Fazit

Der EarFun Wave Pro X Black überzeugt im einwöchigen Test vor allem durch seine ungewöhnlich vielseitige Ausstattung. Die Kombination aus DCAA-Dualtreibern, breiter Codec-Auswahl, Bluetooth 6.0, adaptivem ANC, Multipoint, USB-Audio, AUX, Auracast und einem 10-Band-Professional-PEQ bietet im Alltag viel Flexibilität.

Hinzu kommen der angenehme Tragekomfort, das Gewicht von 259 Gramm, die faltbare Bauweise, das Hartschalenetui und die sehr lange Akkulaufzeit von bis zu 90 Stunden ohne ANC beziehungsweise bis zu 50 Stunden mit ANC. Die Klangabstimmung ist eher bassbetont, lässt sich über die App aber detailliert an den persönlichen Geschmack anpassen.

Ich empfehle den EarFun Wave Pro X besonders für preisbewusste Musikfans, Studierende, Pendlerinnen und Pendler, Homeoffice-Nutzerinnen und -Nutzer sowie Gamer, die einen technisch vielseitigen Over-Ear-Kopfhörer mit langen Laufzeiten und flexiblen Anschlussmöglichkeiten suchen. Für diese Zielgruppe spricht der Test klar für eine Kaufentscheidung.

EarFun Wave Pro X Black jetzt für etwa 150 Euro ansehen

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