Ein komfortabler Tiefeinsteiger, ein großer Akku und gleich zwei unterschiedliche Sensorcharakteristiken: Das Dukawey FUGL3.0 verspricht im Erfahrungsbericht zunächst eine ungewöhnlich vielseitige Abstimmung für den Alltag. Ich prüfe das grüne 26-Zoll-City-/Trekking-E-Bike eine Woche lang auf Aufbau, Bedienung, Fahrkomfort, Reichweite, Bremsverhalten und Alltagstauglichkeit. Dabei zeigt sich schnell, dass das Fahrrad besonders bei Komfort, Zuladung und Reichweitenreserven punktet, sein hohes Gewicht aber bei Transport und Rangieren berücksichtigt werden muss.
Das FUGL3.0 richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die einen tiefen Einstieg, eine aufrechte Sitzhaltung und eine kräftige elektrische Unterstützung suchen. Die Herstellerempfehlung von 160 bis 190 cm Körpergröße ist realistisch, weil sich Sattel und Vorbau anpassen lassen. Für den täglichen Weg zur Arbeit, Einkäufe, längere Touren und flache bis mäßig hügelige Strecken ist die Ausrichtung nachvollziehbar. Wer das Fahrrad regelmäßig über Treppen tragen oder auf einen Fahrradträger heben muss, sollte das Eigengewicht von 29,5 kg inklusive Akku jedoch in die Entscheidung einbeziehen.
Der reguläre Preis liegt bei etwa 1.099 Euro. Angeboten wird das Modell in Grün, Schwarz und Rot. Der Rahmen besteht aus einer 6061-Aluminiumlegierung mit T4/T6-Wärmebehandlung. Der Antrieb arbeitet mit einem bürstenlosen 48-Volt-Hinterradmotor mit 250 Watt Nennleistung, bis zu 650 Watt Spitzenleistung und maximal 65 Nm Drehmoment. Die Motorunterstützung ist für die Nutzung als Pedelec ab Werk auf 25 km/h begrenzt.
Besonders auffällig ist die umschaltbare Sensorik. Ich kann zwischen einem Drehmomentsensor, der die Unterstützung an meine Pedalkraft anpasst, und einem Trittfrequenzsensor wählen, der vor allem auf die Bewegung der Kurbel reagiert. Zusätzlich stehen fünf Unterstützungsstufen und PAS 0 ohne Motorunterstützung zur Verfügung. Eine elektrische Geh- beziehungsweise Schiebehilfe mit ungefähr 6 km/h erleichtert das Rangieren des schweren Fahrrads an Rampen oder leichten Steigungen.
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50€ Rabattcode: GleeNEW
- Produktname: Dukawey FUGL3.0 26-Zoll-City-E-Bike mit umschaltbarem Drehmoment- und Trittfrequenzsensor
- Zielgruppe: Erwachsene mit einer Körpergröße von etwa 160 bis 190 cm, die einen Tiefeinsteiger für Alltag, Pendelstrecken, Einkäufe und Touren suchen
- Rahmen: Tiefeinsteiger aus 6061-Aluminiumlegierung mit T4/T6-Wärmebehandlung
- Farbe des Testfahrrads: Grün
- Motor: Bürstenloser 48-Volt-Hinterradmotor
- Leistung: 250 Watt Nennleistung, bis zu 650 Watt Spitzenleistung
- Drehmoment: Maximal 65 Nm
- Unterstützung: Ab Werk bis 25 km/h begrenzt
- Sensorik: Umschaltbarer Drehmoment- und Trittfrequenzsensor
- Akku: Entnehmbarer und abschließbarer 48-Volt-/14-Ah-Lithium-Ionen-Akku
- Akkukapazität: 672 Wh mit 18650-Lithiumzellen
- Akku-Schutz: IP54
- Ladegerät: 48 Volt, 3 Ampere, etwa 4 bis 5 Stunden Ladezeit
- Herstellerangabe zur Lebensdauer: Rund 1.000 Ladezyklen
- Reichweite: Bis zu 120 km mit Tretunterstützung unter günstigen Bedingungen
- Reichweitenstufen: Eco bis 120 km, Normal bis 100 km, Sport bis 90 km, Turbo bis 80 km und Turbo+ bis 70 km
- Rein motorisierte Reichweite: Bis zu 60 km im werkseitig begrenzten Modus
- Gewicht: 29,5 kg inklusive Akku
- Maximale Gesamtzuladung: 180 kg
- Belastbarkeit des Gepäckträgers: Bis zu 50 kg
- Reifen: 26 × 2,4 Zoll
- Felgen: Aluminiumfelgen
- Federgabel: Ölgedämpfte Vorderradgabel
- Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten
- Schaltung: Shimano-7-Gang-Schaltung mit Shimano-TY300-Schaltwerk
- Kette: KMC-Edelstahlkette
- Kurbel: Aluminiumkurbel mit 46-Zähne-Kettenblatt
- Lenker: Aluminium, Klemm-Durchmesser 31,8 mm
- Vorbau: Verstellbar
- Seitenständer: 6061-Aluminium
- Sattel: Gepolsterter Sportsattel
- Display: Zentrales Farb-LCD-Display mit Passwortsperre
- Display-Schutz: IP64 laut Produktdarstellung
- Beleuchtung: Integrierte Vorder- und Rückbeleuchtung sowie Bremslicht
- Lieferumfang: E-Bike, Handbuch, Gepäckträger, Schutzbleche, Ladegerät, Pedale, Kabelschloss, Pumpe, Inbusschlüssel und Maulschlüssel
- Geometrie: Maximale Sattelhöhe 1.000 mm, minimale Sattelhöhe 850 mm, Sattelrohr 457 mm, effektives Oberrohr 595 mm, Steuerrohr 170 mm, Lenkerhöhe 1.100 bis 1.150 mm, Kettenstrebe 450 mm, Radstand 1.150 mm, Überstandshöhe 420 mm, Sitzrohrwinkel 73 Grad, Lenkwinkel 71 Grad und Gesamtlänge 1.800 mm
- Konformität: CE-Konformitätserklärung sowie Angaben zu EN 15194, UN38.3 und MSDS
Besondere Eigenschaften des Dukawey FUGL3.0:
- Umschaltbare Sensorik: Der Wechsel zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor verändert den Charakter der Unterstützung spürbar. Der Drehmomentmodus wirkt kontrollierter und näher am eigenen Tritt, während der Trittfrequenzmodus weniger Kraft verlangt.
- Großer 672-Wh-Akku: Die hohe Kapazität schafft im Alltag viel Spielraum für längere Strecken und häufige Fahrten, wobei die tatsächliche Reichweite von Gewicht, Steigungen, Wind, Temperatur und Reifendruck abhängt.
- Hohe Zuladung: Die angegebene Gesamtzuladung von 180 kg und die Gepäckträgerbelastbarkeit von bis zu 50 kg machen das Fahrrad interessant für schwere Fahrerinnen und Fahrer sowie umfangreicheres Gepäck.
- Entnehmbarer Akku: Der abschließbare Akku kann am Fahrrad oder separat geladen werden. Das ist praktisch, wenn am Abstellplatz keine Steckdose vorhanden ist.
- Komfortorientierte Geometrie: Tiefer Einstieg, verstellbarer Vorbau, aufrechte Sitzposition, breite 26 × 2,4-Zoll-Reifen und die ölgedämpfte Federgabel zielen klar auf entspanntes Fahren.
- Hydraulische Bremsen: Die Scheibenbremsen lassen sich mit vergleichsweise wenig Handkraft dosieren und passen grundsätzlich zum hohen Gesamtgewicht des Fahrrads.
- Farbdisplay mit Passwortfunktion: Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe, Kilometerdaten, Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit sowie Statusinformationen lassen sich direkt am Cockpit ablesen.
- Umfangreiche Serienausstattung: Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Pumpe, Schloss und Montagewerkzeug erleichtern den Start in den Alltag.
Die Kombination aus Dual-Sensor, großem Akku und hoher Zuladung ist der eigentliche Charakter des FUGL3.0. Im Test nutze ich beide Sensorarten bewusst in unterschiedlichen Situationen, weil sich dadurch der praktische Mehrwert dieses Konzepts besser beurteilen lässt. Bei der Verarbeitung fällt eine saubere Lackierung auf, während das hohe Gewicht und der ungefederten Hinterbau im Alltag stärker ins Bewusstsein rücken.
Zum Dukawey FUGL3.0 mit Dual-Sensor und Tiefeinstieg
Alternativprodukte
Fiido C11 Pro
Das Fiido C11 Pro kostet etwa 1.099 Euro, wiegt rund 24,5 kg und besitzt einen 250-Watt-Motor mit 55 Nm sowie einen 499,2-Wh-Akku. Sein Nachteil gegenüber dem FUGL3.0 liegt in der geringeren Akkukapazität und der niedrigeren maximalen Zuladung von 120 kg. Das Dukawey bietet dadurch mehr Reichweitenreserven, 65 Nm Drehmoment und eine deutlich höhere Belastbarkeit.
Touroll J1 ST
Das Touroll J1 ST wird für etwa 869 Euro angeboten und bringt rund 27 kg auf die Waage. Es besitzt einen 561,6-Wh-Akku, 45 Nm Drehmoment und mechanische Scheibenbremsen. Die Ladezeit liegt bei ungefähr acht Stunden. Der Vorteil des FUGL3.0 liegt hier in der größeren Akkukapazität, dem höheren Drehmoment, den hydraulischen Bremsen und dem umschaltbaren Sensorprinzip.
TENWAYS CGO800S beziehungsweise CGO800 Plus
Die Modelle der CGO800-Reihe liegen bei etwa 1.799 Euro, je nach Ausführung. Sie bieten einen Drehmomentsensor und hydraulische Scheibenbremsen, verfügen aber über kleinere Akkus und weniger Motordrehmoment. Das FUGL3.0 bietet für deutlich weniger Geld einen 672-Wh-Akku, bis zu 65 Nm und eine höhere Zuladung.
Produkttest
Testkriterien
- Verpackung und Unboxing: Ich prüfe, wie sicher das Fahrrad im Karton liegt, wie gut empfindliche Bauteile geschützt sind und ob die genannten Zubehörteile vollständig und übersichtlich erreichbar sind.
- Verarbeitung: Im Mittelpunkt stehen Lackierung, Rahmenübergänge, Leitungsverlegung, Schraubverbindungen, Lenker, Vorbau, Gepäckträger, Schutzbleche und die fühlbare Materialanmutung.
- Aufbau und Inbetriebnahme: Ich bewerte den Montageaufwand, die Verständlichkeit des Handbuchs sowie das Einsetzen des Vorderrads, die Befestigung des Lenkers und die Montage der Pedale.
- Bedienung: Geprüft werden Display, Tasten, Unterstützungsstufen, Passwortfunktion, Licht, Gehfunktion und der Wechsel zwischen den beiden Sensorarten.
- Fahrkomfort: Ich achte auf Einstieg, Sitzposition, Sattel, Lenker, Reifen, Federgabel und das Verhalten auf glattem sowie unebenem Untergrund.
- Antrieb: Bewertet werden Anfahrverhalten, Dosierbarkeit, Unterstützung unter Last, Verhalten an Steigungen und die Unterschiede zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzmodus.
- Bremsen und Sicherheit: Ich prüfe Druckpunkt, Dosierbarkeit, Motorabschaltung beim Bremsen, Beleuchtung, Akkuverriegelung und die Standfestigkeit des Seitenständers.
- Alltagstauglichkeit: Dazu gehören Rangieren, Gepäcktransport, Laden, Abstellen, Reinigung sowie das Fahren mit und ohne Motorunterstützung.
- Reichweite und Ladepraxis: Ich ordne die Herstellerwerte unter realistischen Bedingungen ein und berücksichtige, dass eine Woche keinen belastbaren Langzeit- oder Akkualterungstest ersetzt.
Ablauf und Rahmenbedingungen
Ich teste das Dukawey FUGL3.0 über sieben Tage im normalen Alltag. Als Zweiradmechatroniker und regelmäßiger Radfahrer achte ich besonders auf mechanische Details, eine sichere Montage und die Frage, ob die technische Ausstattung im praktischen Einsatz wirklich einen Unterschied macht. Das Fahrrad wird auf befestigten Stadtwegen, Nebenstraßen, Radwegen, kurzen Anstiegen und unebenen Abschnitten bewegt.
Am ersten Tag kontrolliere ich den Lieferzustand, montiere die noch nicht vormontierten Teile und stelle Sattel sowie Vorbau auf meine Sitzposition ein. An den folgenden Tagen fahre ich mit verschiedenen Unterstützungsstufen und wechsle zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor. Zusätzlich prüfe ich die Beleuchtung, die Gehfunktion, das Display und das Verhalten beim Laden. Die Testdauer von sieben Tagen erlaubt eine realistische Einschätzung von Handhabung, Komfort und Alltag, ersetzt aber keine mehrmonatige Verschleißprüfung.
Unboxing
Das Fahrrad kommt in einem großen, stabilen Transportkarton. Mehrere Karton-Abstandshalter, weiße Schaumstoff- und Formschutzteile sowie Schutzmanschetten sichern Rahmen, Gabel und empfindliche Bauteile. Der Frontbereich und verschiedene Anbauteile sind für den Transport zusätzlich fixiert. Trotz seiner Größe wirkt der Inhalt beim Öffnen ordentlich strukturiert.
Das Fahrrad liegt stark vormontiert im Karton. Separat verpackt finde ich die Anbauteile und das Zubehör. Zum Lieferumfang gehören Gepäckträger, Vollschutzbleche, Ladegerät, Pedale, Kabelschloss, Pumpe, Inbusschlüssel und Maulschlüssel. Das Handbuch begleitet die einzelnen Montageschritte und zeigt auch das korrekte Einsetzen und Verriegeln des Akkus.
Positiv fällt auf, dass die umfangreiche Ausstattung nicht erst separat zusammengestellt werden muss. Schutzbleche, Gepäckträger und Beleuchtung sind für den Alltag direkt vorgesehen. Der Karton selbst benötigt wegen der Fahrradgröße etwas Platz beim Öffnen, schützt das FUGL3.0 aber insgesamt nachvollziehbar vor Transportschäden.
Installation und erste Nutzung
Die Montage verläuft ohne grundsätzliche Schwierigkeiten. Rund 95 Prozent des Fahrrads sind bereits vormontiert, sodass im Wesentlichen Vorderrad, Lenker beziehungsweise Vorbau und Pedale angebracht werden. Anschließend stelle ich Sattelhöhe, Lenkerposition und Vorbau passend ein. Bei den Pedalen achte ich auf die korrekte Zuordnung von linker und rechter Seite.
Das Vorderrad wird mit dem Schnellspanner befestigt, danach kontrolliere ich Sitz, Lenkerklemmung, Pedale, Bremshebel und sämtliche sichtbaren Schraubverbindungen. Das Handbuch erklärt die Schritte nachvollziehbar. Vor der ersten Fahrt prüfe ich außerdem den Reifendruck, die Funktion der Bremsen und die sichere Verriegelung des Akkus.
Nach dem Einschalten zeigt das Farbdisplay die wesentlichen Fahrdaten. Über die Bedientasten lassen sich Unterstützungsstufe, Licht und Fahrinformationen auswählen. Für die erste Nutzung lege ich eine Passwortfunktion an und teste anschließend PAS 0, die fünf Unterstützungsbereiche sowie die Schiebehilfe.
Testverlauf und Testergebnis
Tag 1: Aufbau, Verarbeitung und Sitzposition
Nach dem Auspacken macht der Aluminiumrahmen einen massiv ausgelegten und stabilen Eindruck. Die grüne Lackierung ist gleichmäßig, die Leitungen sind ordentlich verlegt und die zentralen Bauteile wirken sauber montiert. Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen deutlich, gerade wenn ich häufig anhalten muss.
Die Sitzposition fällt aufrecht und komfortorientiert aus. Durch den verstellbaren Vorbau kann ich den Abstand zum Lenker anpassen, ohne die grundsätzliche Geometrie zu verändern. Die Sattelhöhe lässt sich zwischen 850 und 1.000 mm einstellen. Für die angegebene Körpergröße von 160 bis 190 cm bietet das eine brauchbare Bandbreite.
Der gepolsterte Sportsattel ist zunächst angenehm, wobei der Komfort individuell bleibt. Auf kurzen und mittleren Strecken passt die Abstimmung gut zum Fahrrad. Der ungefederten Hinterbau spüre ich allerdings auf härteren Unebenheiten deutlich. Die Federgabel vorne nimmt kleinere Schläge auf, während Stöße am Heck relativ direkt an den Körper weitergegeben werden.
Tag 2: Bedienung, Display und Fahrmodi
Das Farb-LCD-Display sitzt zentral am Lenker und bleibt während der Fahrt gut ablesbar. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe, Tages- und Gesamtkilometer sowie Statusinformationen. Zusätzlich lassen sich maximale und durchschnittliche Geschwindigkeit durchschalten. Der Akkustand wird dabei vor allem über Balken dargestellt, was für eine grobe Einschätzung ausreicht, aber keine besonders genaue Prozentanzeige ersetzt.
Die Bedientasten reagieren klar. PAS 0 deaktiviert die Motorunterstützung, während Display und Elektronik aktiv bleiben. Das ist praktisch, wenn ich auf einer ebenen Strecke bewusst ohne Motor fahre oder das natürliche Fahrgefühl prüfen möchte. Die fünf Unterstützungsstufen sind ausreichend abgestuft und erlauben eine spürbare Anpassung zwischen zurückhaltender Hilfe und kräftiger Unterstützung.
Die Passwortsperre ist ein sinnvolles Zusatzdetail. Nach dem Aktivieren muss der eingerichtete Code eingegeben werden, bevor das System genutzt werden kann. Das ersetzt kein mechanisches Schloss, ergänzt aber die vorhandene Sicherung. Die Beleuchtung lässt sich direkt über das Cockpit steuern und erhöht die Alltagstauglichkeit bei schlechteren Lichtverhältnissen.
Tag 3: Sensorvergleich und Anfahren
Am dritten Tag konzentriere ich mich auf die beiden Sensorarten. Im Drehmomentmodus reagiert der Motor auf den Druck, den ich auf die Pedale ausübe. Trete ich kräftiger, wird die Unterstützung unmittelbar stärker. Dadurch wirkt das FUGL3.0 beim Anfahren und an kurzen Steigungen kontrolliert. Ich kann die Geschwindigkeit stärker über meine eigene Kraft dosieren.
Im Trittfrequenzmodus genügt es stärker, die Kurbel in Bewegung zu halten. Die Unterstützung setzt dadurch weniger abhängig von meiner tatsächlichen Pedalkraft ein. Für entspanntes Cruisen und längere Strecken mit möglichst geringem Kraftaufwand ist das angenehm. Beim langsamen Rangieren oder beim Anfahren an einer Kreuzung bevorzuge ich allerdings den Drehmomentmodus, weil er sich besser an meinen Tritt anpasst.
Die Möglichkeit, zwischen beiden Charakteristiken zu wechseln, ist im Alltag tatsächlich relevant. Sie fühlt sich nicht wie eine rein technische Zusatzfunktion an, sondern verändert die Interaktion mit dem Fahrrad. Wer gerne aktiv fährt, erhält eine feinere Rückmeldung über den Drehmomentsensor. Wer möglichst bequem unterwegs sein möchte, kann den Trittfrequenzmodus nutzen.
Tag 4: Motor, Schaltung und Steigungen
Der Hinterradmotor unterstützt kräftig und profitiert sichtbar vom maximalen Drehmoment von 65 Nm. Auf kurzen Anstiegen bleibt die Unterstützung überzeugend, besonders wenn ich den passenden Gang wähle. Die sieben Gänge der Shimano-Schaltung decken den Stadtverkehr und moderate Steigungen ab. Das Shimano-TY300-Schaltwerk ist funktional, richtet sich aber klar an eine einfache und zweckmäßige Nutzung.
Beim Schalten trete ich bewusst weiter, aber mit reduziertem Druck. Das Handbuch weist darauf hin, nicht mehrere Gänge zu schnell hintereinander zu wechseln, damit die Kette nicht vom Ritzel springt. Im ersten Gang lässt sich das Fahrrad für stärkere Steigungen vorbereiten, während die höheren Gänge auf flachen Strecken ein zügigeres Treten ermöglichen.
Beim ersten Anfahren wirkt die Motorreaktion nicht in jeder Situation maximal spontan. Mit dem Drehmomentsensor kann ich den Einsatz jedoch gut kontrollieren. Bei hoher Zuladung, Gegenwind oder längeren Steigungen steigt der Energieverbrauch erwartungsgemäß. Die Spitzenleistung von bis zu 650 Watt ist als kurzfristige Herstellerangabe einzuordnen und nicht mit einer dauerhaften Motorleistung gleichzusetzen.
Tag 5: Komfort, Reifen und Alltag
Die 26 × 2,4 Zoll großen Reifen vermitteln auf Asphalt und befestigten Wegen ein ruhiges Fahrgefühl. Ihr höheres Luftvolumen unterstützt den Komfort, ersetzt aber keine Hinterradfederung. Auf Kopfsteinpflaster und tieferen Unebenheiten bleibt der Heckbereich spürbar straffer. Eine gefederte Sattelstütze könnte den Komfort auf solchen Wegen weiter erhöhen, gehört aber nicht zur getesteten Serienausstattung.
Das Fahrrad lässt sich dank des tiefen Einstiegs unkompliziert nutzen. Auch mit Alltagskleidung ist das Aufsteigen angenehm. Die aufrechte Lenkerposition verbessert die Übersicht im Stadtverkehr und entlastet die Körperhaltung auf längeren Fahrten. Die Griffe sind funktional, bieten aber keine besonders ausgeprägte Handballenauflage.
Der Gepäckträger nimmt Taschen und Alltagseinkäufe auf. Die vom Hersteller angegebene Belastbarkeit von bis zu 50 kg ist beachtlich, trotzdem verteile ich das Gewicht gleichmäßig und achte auf eine sichere Befestigung. Ein klassischer Federklappenspanner ist nicht vorhanden. Die sichtbaren Aufnahmen am vorderen Bereich bleiben ohne montiertes Frontzubehör bestehen, beeinträchtigen die Fahrt aber nicht.
Tag 6: Bremsen, Beleuchtung und Sicherheit
Die hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten lassen sich mit moderater Handkraft betätigen. Der Druckpunkt ist gut dosierbar, sodass ich die Verzögerung im Stadtverkehr kontrolliert aufbauen kann. Bei einem schweren Fahrrad mit 29,5 kg Eigengewicht und zusätzlichem Gepäck ist diese Bremsausstattung sinnvoll.
Die Bremshebel besitzen Sicherheitsschalter, die beim Betätigen die Motorunterstützung unterbrechen. Das funktioniert im Test nachvollziehbar und vermittelt beim Anhalten ein kontrolliertes Gefühl. Die Zuordnung der Hebel sollte vor der ersten Fahrt bewusst geprüft werden, da der rechte Hebel der Vorderradbremse und der linke Hebel der Hinterradbremse zugeordnet ist.
Bei Nässe verlängert sich der Bremsweg, weshalb ich beide Bremsen gleichmäßig nutze und vorausschauender fahre. Die Bremsscheiben können nach längeren Bremsungen heiß werden und sollten dann nicht direkt berührt werden. Die integrierte Vorder- und Rückbeleuchtung sowie das Bremslicht verbessern die Sichtbarkeit im Alltag. Der Seitenständer hält das Fahrrad auf festem Untergrund sicher, seine vergleichsweise kleine Standfläche verlangt auf weichem Boden jedoch Aufmerksamkeit.
Tag 7: Akku, Laden und Reichweite
Der 672-Wh-Akku ist einer der stärksten praktischen Pluspunkte. Er lässt sich mit dem Schlüssel entriegeln und aus dem Unterrohr entnehmen. Dadurch kann ich ihn separat in der Wohnung laden, während das Fahrrad im Abstellraum bleibt. Alternativ ist das Laden direkt am Fahrrad möglich.
Das 3-Ampere-Ladegerät signalisiert den Ladevorgang mit einer roten LED und den abgeschlossenen Ladevorgang mit einer grünen LED. Für das FUGL3.0 werden etwa vier bis fünf Stunden Ladezeit angegeben. Der Akku muss vor dem Nachladen nicht vollständig leer gefahren werden. Das ist im Pendelalltag praktisch, weil eine teilweise geladene Batterie ohne festes Ladeintervall genutzt werden kann.
Die Herstellerreichweite von bis zu 120 km bezieht sich auf günstige Bedingungen mit einem 60 kg schweren Fahrer, ebenem Untergrund und 27 °C im Eco-Modus. Im Normalmodus werden bis zu 100 km, im Sportmodus bis zu 90 km, im Turbo-Modus bis zu 80 km und im Turbo+-Modus bis zu 70 km genannt. Diese Werte sind als Orientierung zu verstehen. Gewicht, Gepäck, Steigungen, Wind, Temperatur und Reifendruck beeinflussen die tatsächliche Reichweite deutlich.
Im einwöchigen Test bestätigt sich der Eindruck großer Reichweitenreserven. Eine normierte Reichweitenmessung unter identischen Bedingungen ist in diesem Zeitraum nicht sinnvoll, doch die 672 Wh geben im Alltag spürbar Sicherheit. Wer häufig flach fährt und niedrige Unterstützungsstufen nutzt, kann von langen Touren profitieren. Bei hoher Last und viel Turbo-Unterstützung sinkt die Reichweite erwartungsgemäß.
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Verarbeitung und Wartung
Die Verarbeitung zeigt im Test ein ordentliches Niveau. Rahmen, Lackierung, Leitungsverlegung und Anbauteile vermitteln einen funktionalen Eindruck. Die Aluminiumfelgen, die KMC-Edelstahlkette und die Aluminiumkurbel passen zur robusten Ausrichtung. Nach einer Woche lassen sich keine auffälligen Veränderungen an den sichtbaren Bauteilen feststellen.
Für die Wartung nennt das Handbuch die Kontrolle von Reifen, Reifendruck, Speichen, Schnellspannern, Schrauben, Bremsen, Kette, Schaltung und elektrischen Steckverbindungen. Für die Reifen wird ein Bereich von 35 bis 65 psi genannt, wobei die Angabe auf der Reifenflanke am konkreten Fahrrad Vorrang hat. Die Kette sollte gereinigt und sparsam geschmiert werden. Schmiermittel darf nicht auf Bremsscheiben oder Bremsbeläge gelangen.
Die Reinigung gelingt mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch. Einen Hochdruckreiniger oder direkten Wasserstrahl setze ich nicht ein. Akku, Motor, Controller und elektrische Steckverbindungen dürfen keiner längeren Nässe ausgesetzt werden. Der Akku besitzt IP54, das Display IP64. Diese Schutzklassen gelten nicht pauschal für das gesamte Fahrrad.
Das Handbuch führt sechs Fehlercodes auf. 001 steht für eine Controller-Störung, 002 für eine Schaltkreisstörung, 003 für einen Hall-Fehler, 004 für einen Drehgriff- beziehungsweise Gasgriff-Fehler, 005 für einen Bremshebel-Fehler und 006 für einen Motor-Phasenfehler. Vor einer aufwendigeren Fehlersuche empfiehlt sich die Kontrolle der Steckverbinder. Motor, Controller und Akku sollten nicht eigenständig geöffnet werden.
Persönlicher Eindruck
Mein stärkster Eindruck nach sieben Tagen ist die Vielseitigkeit der Sensorik. Ich kann das FUGL3.0 entweder aktiv und dosiert mit dem Drehmomentsensor bewegen oder im Trittfrequenzmodus deutlich kraftärmer fahren. Diese Wahlmöglichkeit passt zu unterschiedlichen Alltagssituationen und ist mehr als ein technisches Detail im Datenblatt.
„Im Drehmomentmodus fühlt sich das FUGL3.0 beim Anfahren kontrolliert und angenehm direkt an. Der Trittfrequenzmodus ist dagegen interessant, wenn ich mit möglichst wenig Kraft entspannt unterwegs sein möchte.“
Sehr gut gefällt mir außerdem der große Akku. Die 672 Wh nehmen im Alltag den Druck aus der Reichweitenplanung. Auch die Möglichkeit, den Akku separat zu laden, erleichtert die Nutzung in einer Wohnung oder einem Fahrradraum ohne Stromanschluss. Die Ladezeit von etwa vier bis fünf Stunden passt zu einem normalen Ladezyklus über Nacht oder während eines Arbeitstags.
Das hohe Gewicht bleibt der auffälligste kleine Kritikpunkt. Während der Fahrt wirkt es dank Motor und breiten Reifen weniger störend, beim Rangieren ohne Unterstützung oder beim Anheben wird das Gewicht deutlich spürbar. Dieser Eindruck hängt stark von der persönlichen Wohnsituation ab. In einer ebenerdigen Garage fällt er weniger ins Gewicht als in einem Fahrradkeller mit Treppen.
„Aufsteigen, Sitzposition und Übersicht passen sehr gut zum Stadtalltag. Auf schlechten Wegen wünsche ich mir hinten dennoch etwas mehr Komfort, weil der ungefederten Hinterbau Schläge direkt weitergibt.“
Die sieben Gänge erfüllen ihren Zweck, bleiben aber eher einfach ausgelegt. Für Stadtverkehr und moderate Steigungen reichen sie aus. Wer häufig lange, starke Anstiege fährt oder sehr fein abstufen möchte, nutzt die vorhandenen Gänge möglicherweise intensiver. Die hydraulischen Bremsen vermitteln ein kontrolliertes Gefühl, sollten bei Nässe jedoch wie jede Fahrradbremsanlage mit mehr Abstand eingesetzt werden.
Externe Erfahrungszusammenfassung
Für diesen Erfahrungsbericht liegt eine belastbare externe Erfahrungsbasis aus unabhängigen Tests und Nutzerbewertungen vor. Die dort beschriebenen Erfahrungen bestätigen mehrere meiner Eindrücke: Genannt werden eine überwiegend einfache Montage, eine gute Verpackung, eine kräftige Motorunterstützung, ein großer Akku und ein stabiles Fahrgefühl. Auch die saubere Lackierung und ordentlich verlegten Leitungen werden positiv erwähnt.
In den externen Erfahrungsberichten wird der Drehmomentsensor als unmittelbar reagierend beschrieben. Gleichzeitig tauchen Hinweise auf das hohe Gewicht, einfache Griffe, den ungefederten Hinterbau und die eher einfache Shimano-Einstiegsschaltung auf. Einzelne Erfahrungen nennen Bremsgeräusche, Nachstellbedarf an der Vorderradbremse oder einen gelockerten Schnellspanner. Diese Berichte beziehen sich auf einzelne Fahrräder und belegen keinen generellen Serienfehler.
Eine Langstreckenrückmeldung nennt bei 95 kg Fahrergewicht und ungefähr 20 kg Gepäck rund 90 km Praxisreichweite auf überwiegend flachem Gelände. Das ist kein normierter Vergleich, zeigt aber, dass der große Akku auch bei hoher Belastung brauchbare Tourenreserven ermöglichen kann. Insgesamt fallen die externen Erfahrungen überwiegend positiv aus, wobei die Hinweise zu Gewicht, Komfort auf schlechten Wegen und regelmäßiger Kontrolle sinnvoll bleiben.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Dukawey FUGL3.0 im Test
Wie weit kommt das Dukawey FUGL3.0 im Alltag wirklich?
Das Dukawey FUGL3.0 erreicht laut Hersteller bis zu 120 km im Eco-Modus. Dieser Wert gilt bei 60 kg Fahrergewicht, ebenem Untergrund und 27 °C. Im Alltag reduzieren Gepäck, Steigungen, Gegenwind, niedrige Temperaturen und hoher Reifendruck die Reichweite. Für Normal werden bis zu 100 km, für Sport bis zu 90 km und für Turbo bis zu 80 km angegeben. Der 672-Wh-Akku bietet trotzdem große Reserven.
Welcher Sensor ist beim Dukawey FUGL3.0 besser?
Das hängt vom gewünschten Fahrgefühl ab. Der Drehmomentsensor reagiert auf die tatsächlich eingebrachte Pedalkraft und ermöglicht eine kontrollierte, natürliche Unterstützung. Der Trittfrequenzsensor unterstützt vor allem dann, wenn die Kurbel bewegt wird, und eignet sich für besonders kraftarmes Fahren. Im Test nutze ich den Drehmomentmodus für Anfahren und Steigungen, während der Trittfrequenzmodus beim entspannten Cruisen angenehm ist.
Eignet sich das Dukawey FUGL3.0 für schwere Fahrerinnen und Fahrer?
Ja, das FUGL3.0 ist laut Hersteller für eine maximale Gesamtzuladung von 180 kg ausgelegt. Der Gepäckträger trägt bis zu 50 kg. Der 65-Nm-Motor unterstützt das Anfahren mit höherer Last, während hydraulische Scheibenbremsen zum hohen Gesamtgewicht passen. Gepäck sollte gleichmäßig verteilt werden. Die 180 kg beziehen sich auf die Gesamtzuladung und nicht ausschließlich auf das Körpergewicht.
Wie schwierig ist der Aufbau des Dukawey FUGL3.0?
Der Aufbau ist für geübte Heimwerkerinnen und Heimwerker gut machbar, weil das Fahrrad zu etwa 95 Prozent vormontiert geliefert wird. Vorderrad, Lenker, Pedale sowie einige Anbauteile müssen montiert werden. Das benötigte Werkzeug liegt bei, und das Handbuch beschreibt die Schritte. Vor der ersten Fahrt sollten Schnellspanner, Lenker, Pedale, Bremsen und Akkuverriegelung sorgfältig kontrolliert werden.
Reichen 65 Nm für Steigungen?
Die 65 Nm des Hinterradmotors reichen für städtische Anstiege und moderate Steigungen gut aus. Der Drehmomentsensor verstärkt die Unterstützung abhängig von der Pedalkraft, während die sieben Gänge die Trittfrequenz anpassen. Bei langen und sehr steilen Anstiegen oder hoher Beladung steigt der Energieverbrauch deutlich. Die Motorleistung unterstützt das Fahren, ersetzt aber nicht vollständig das Treten.
Für welche Körpergröße passt das Dukawey FUGL3.0?
Dukawey empfiehlt das FUGL3.0 für Körpergrößen von 160 bis 190 cm. Die Sattelhöhe lässt sich zwischen 850 und 1.000 mm einstellen, und der Vorbau ist verstellbar. Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen. Personen außerhalb des empfohlenen Bereichs sollten die Geometrie vor dem Kauf besonders sorgfältig prüfen, da das Modell nur in einer Rahmengröße angeboten wird.
Kann man mit dem Dukawey FUGL3.0 im Regen fahren?
Leichter Regen ist für das FUGL3.0 vorgesehen, eine längere starke Nässeeinwirkung oder das Eintauchen sollen jedoch vermieden werden. Der Akku besitzt IP54, während das Display mit IP64 angegeben wird. Diese Schutzklassen gelten nicht für das komplette Fahrrad. Nach einer nassen Fahrt sollte das E-Bike abtrocknen. Hochdruckreiniger und direkte Wasserstrahlen sind für Elektronik, Lager und Steckverbindungen ungeeignet.
Ist das Dukawey FUGL3.0 leicht zu transportieren?
Mit 29,5 kg inklusive Akku ist das FUGL3.0 während der Fahrt stabil, beim Tragen aber deutlich schwer. Der Akku kann für den Transport herausgenommen werden, wodurch sich das Gewicht reduziert. Das Fahrrad bleibt dennoch vergleichsweise massiv. Für eine ebenerdige Garage ist das unproblematisch. Bei Treppen oder einem Fahrradträger muss die zulässige Traglast vorher geprüft werden.
Wie gut bremsen die hydraulischen Scheibenbremsen?
Die hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten lassen sich gut dosieren und benötigen keine hohe Handkraft. Bei einem Bremsversuch aus 25 km/h wurden mit beiden Bremsen rund 6,87 m gemessen. Bremsweg und Druckpunkt hängen von Untergrund, Reifen, Belägen, Nässe und Einbremszustand ab. Bei Regen verlängert sich der Bremsweg. Beide Bremsen sollten gleichmäßig eingesetzt werden.
Was sollte nach den ersten Kilometern kontrolliert werden?
Nach den ersten Fahrten sollten Schnellspanner, Schrauben, Speichen, Bremsen, Reifen, Kette, Schaltung und Steuersatz kontrolliert werden. Das Handbuch empfiehlt außerdem die Prüfung elektrischer Steckverbindungen. Besonders bei einem schweren E-Bike ist eine Kontrolle nach der Einfahrphase sinnvoll. Der Reifendruck sollte regelmäßig mit einem geeigneten Messgerät geprüft und an die Angaben auf der Reifenflanke angepasst werden.
Wie lange lädt der Akku des Dukawey FUGL3.0?
Der 48-Volt-/14-Ah-Akku des FUGL3.0 lädt mit dem serienmäßigen 3-Ampere-Ladegerät in etwa vier bis fünf Stunden. Eine rote Status-LED zeigt den aktiven Ladevorgang, eine grüne LED das Ladeende. Der Akku kann am Fahrrad oder separat geladen werden. Beim Laden sollte er auf einer stabilen, kühlen Fläche liegen und nicht abgedeckt werden.
Welche Farben gibt es beim Dukawey FUGL3.0?
Das Dukawey FUGL3.0 ist in Grün, Schwarz und Rot erhältlich. Im Test kommt die grüne Variante zum Einsatz. Die Farbauswahl verändert die technische Ausstattung nicht. Zum Fahrrad gehören bereits Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung und weiteres Zubehör. Zusätzlich führt Dukawey unter anderem Ersatzakku, Frontkorb, gefederte Sattelstütze, Handyhalterung und Gepäckträgertaschen.
Wie hoch ist die Belastbarkeit des Gepäckträgers?
Der Gepäckträger des Dukawey FUGL3.0 ist laut Hersteller für bis zu 50 kg ausgelegt. Die maximale Gesamtzuladung des Fahrrads beträgt 180 kg. Diese Werte dürfen nicht automatisch auf jedes separat montierte Zubehör übertragen werden. Taschen und andere Lasten sollten stabil befestigt und gleichmäßig verteilt werden. Mit zunehmendem Gewicht werden Reifendruck, Bremsweg und Fahrverhalten wichtiger.
Wie schnell fährt das Dukawey FUGL3.0?
Die elektrische Unterstützung des Dukawey FUGL3.0 ist ab Werk auf 25 km/h begrenzt. Der Motor besitzt 250 Watt Nennleistung und ist damit für die deutsche Pedelec-Konfiguration ausgelegt. Ein separat montierbarer Gashebel ist laut Hersteller ausschließlich für Privatgelände vorgesehen. Für die Nutzung im deutschen Straßenverkehr bleibt die werkseitige Begrenzung maßgeblich.
Kann der Akku separat geladen werden?
Ja, der Akku des Dukawey FUGL3.0 ist entnehmbar, abschließbar und kann außerhalb des Fahrrads geladen werden. Das ist praktisch, wenn das E-Bike in einem Raum ohne Steckdose abgestellt wird. Vor dem Herausnehmen oder Einsetzen sollte das System ausgeschaltet sein. Für längere Lagerzeiten empfiehlt das Handbuch einen kühlen, trockenen Ort und regelmäßiges Nachladen.
Welche Informationen zeigt das Farbdisplay?
Das Farb-LCD-Display zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe, Tages- und Gesamtkilometer sowie Statusinformationen. Zusätzlich lassen sich Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit abrufen. Das Handbuch beschreibt außerdem Fehleranzeigen und konfigurierbare Displayparameter. Über die Passwortfunktion kann ein Code zum Aktivieren des E-Bikes eingerichtet werden. Der Akkustand wird hauptsächlich über Balken dargestellt.
Welche Schaltung ist am Dukawey FUGL3.0 verbaut?
Das FUGL3.0 besitzt eine Shimano-7-Gang-Schaltung mit Shimano-TY300-Schaltwerk. Dazu kommen eine Aluminiumkurbel mit 46-Zähne-Kettenblatt und eine KMC-Edelstahlkette. Die Schaltung ist zweckmäßig auf Alltag und Touren ausgelegt. Beim Wechsel der Gänge sollte weitergetreten, aber der Pedaldruck reduziert werden. Mehrere Gänge sollten nicht zu schnell hintereinander geschaltet werden.
Wie wird das Dukawey FUGL3.0 gewartet?
Zur Wartung gehören die Kontrolle von Reifendruck, Reifenverschleiß, Speichenspannung, Schnellspannern, Schrauben, Bremsen, Kette, Schaltung und elektrischen Steckverbindungen. Die Kette sollte gereinigt und sparsam geschmiert werden. Ein feuchtes Tuch ist zur Reinigung geeignet. Motor, Controller und Akku dürfen nicht eigenständig geöffnet werden. Hochdruckreiniger und direkter Wasserstrahl sollten vermieden werden.
Welche Garantie gilt für das Dukawey FUGL3.0?
Die Garantie ist nach Bauteilen gestaffelt. Für den Rahmen werden 36 Monate genannt, für Akku, Motor, Display, Controller, Ladegerät, Gabel, Lenker und Sattelstütze jeweils 12 Monate. Mehrere elektrische und mechanische Komponenten sind sechs Monate abgedeckt, manche Anbauteile und Verschleißteile drei Monate. Garantieanfragen benötigen typischerweise Kaufnachweis sowie eine Fehlerbeschreibung mit Bildern oder Video.
Wie funktioniert die Schiebehilfe?
Die Schiebehilfe wird laut Handbuch durch längeres Drücken der Minus-Taste aktiviert und bewegt das Fahrrad mit ungefähr 6 km/h. Sie ist beim Rangieren an Rampen oder leichten Steigungen hilfreich, weil das FUGL3.0 mit Akku 29,5 kg wiegt. Durch Loslassen der Taste oder Betätigen der Bremse wird die Funktion beendet. Sie ersetzt keine normale Motorunterstützung beim Fahren.
Vorstellung der Marke Dukawey
Dukawey gibt an, im Jahr 2021 gegründet worden zu sein und sich auf Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von E-Bikes zu konzentrieren. Die Marke beschreibt eine möglichst geschlossene Produktentwicklung von der Konzeption über Konstruktion und Produktion bis zur Qualitätskontrolle. Diese Angaben stammen aus der Unternehmensdarstellung und sind entsprechend als Selbstauskunft einzuordnen.
Im Mittelpunkt der Markenphilosophie stehen alltagstaugliche Elektromobilität, komfortorientierte Rahmenkonzepte, Akkueffizienz und eine unkomplizierte Nutzung. Dukawey möchte nach eigener Darstellung kurze motorisierte Wege durch aktive Mobilität ersetzen und Pendelstrecken vereinfachen. Beim FUGL3.0 zeigt sich dieser Ansatz in der Kombination aus Tiefeinstieg, großem Akku, Gepäckträger, Schutzblechen und mehreren Unterstützungscharakteristiken.
Das Sortiment umfasst neben dem FUGL3.0 weitere City-, Fat-Tire-, Klapp- und Tiefeinsteiger-E-Bikes. Die Marke positioniert sich damit breit im Bereich der direkten Onlinevermarktung. Eine Besonderheit ist das modellspezifische Zubehörangebot mit Ersatzakku, Controller, gefederter Sattelstütze, Frontkorb, Taschen und weiteren Anbauteilen. Das kann die langfristige Nutzbarkeit erleichtern, sofern die Teile verfügbar bleiben.
Die Reputation fällt insgesamt positiv, aber noch relativ jung aus. Unabhängige Tests heben beim FUGL3.0 Motor, Akku, Komfort und Ausstattung hervor. Gleichzeitig zeigen einzelne Rückmeldungen, dass bei Bremsen, Schnellspannern und Einstellarbeiten eine sorgfältige Erstkontrolle sinnvoll ist. Die direkt sichtbaren Bewertungen ergeben eine hohe durchschnittliche Zufriedenheit, beruhen allerdings auf einer kleinen Stichprobe.
Für Garantiefragen nennt Dukawey service@dukawey.com, für den After-Sales-Support support@dukawey.com. Die Garantie ist nicht pauschal für jedes Bauteil drei Jahre gültig. 36 Monate gelten für den Rahmen, während Akku, Motor, Display, Controller und Ladegerät mit zwölf Monaten ausgewiesen werden. Weitere Komponenten sind je nach Bauteil sechs oder drei Monate abgedeckt. Das ist bei der Kaufentscheidung sachlich zu berücksichtigen.
Fazit
Das Dukawey FUGL3.0 ist ein komfortorientiertes City- und Trekking-E-Bike für Menschen, die einen tiefen Einstieg, eine aufrechte Sitzposition und reichweitenstarke Ausstattung suchen. Besonders überzeugend sind der 672-Wh-Akku, die entnehmbare Batterie, die hydraulischen Scheibenbremsen, die umfangreiche Serienausstattung und die Möglichkeit, zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor zu wechseln.
Der Idealkunde nutzt das Fahrrad im Alltag, für Pendelstrecken, Einkäufe und längere Touren auf überwiegend befestigten Wegen. Auch Fahrerinnen und Fahrer mit höherem Körpergewicht oder größerem Gepäckvolumen finden durch die angegebene Gesamtzuladung von 180 kg und den belastbaren Gepäckträger passende Voraussetzungen. Die Empfehlung ist besonders dann sinnvoll, wenn das Fahrrad ebenerdig abgestellt wird und die Reichweitenreserven wichtiger sind als ein möglichst geringes Transportgewicht.
Wer ein vielseitiges, komfortables und kräftig unterstützendes E-Bike mit großem Akku sucht, kann das FUGL3.0 in die engere Auswahl nehmen. Die technische Ausstattung bietet im Alltag einen klaren praktischen Nutzen, während die Sensorumschaltung dem Fahrrad eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit verleiht. Unter den genannten Bedingungen ist eine Kaufempfehlung für Pendlerinnen und Pendler, Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer sowie alltagsorientierte Nutzerinnen und Nutzer gut begründet.













