AKASO 360 Action-Cam – Erfahrungsbericht und Test

Lektor

Bernard Miletic

In meinem Erfahrungsbericht zur AKASO 360 Action-Cam analysiere ich, wie gut sich die kompakte 360°-Kamera in der Praxis schlägt. Mit einer beeindruckenden Videoauflösung von 5,7K und 72 Megapixeln bei Fotos richtet sich das Modell vor allem an Outdoor-Enthusiasten und Hobbyfilmer, die eine vielseitige Rundumkamera suchen. Ich untersuche die Bildqualität, Bedienbarkeit sowie die Outdoor-Tauglichkeit und gebe Ihnen einen fundierten Einblick in die tatsächliche Leistung der Kamera.

Diese Kamera verspricht ein umfassendes Erlebnis mit 5,7K-Videos in 360° und hochauflösenden Fotos. Die AKASO 360 eignet sich für Nutzer, die flexible und detailreiche Rundumaufnahmen schätzen, ohne gleich zum Profi-Equipment greifen zu müssen. Doch wie gut schlägt sich das Gerät bei der Handhabung und bei anspruchsvollen Outdoor-Bedingungen? In diesem Erfahrungsbericht erfahren Sie mehr.

AKASO 360

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Produktname: AKASO 360 Action Camera

Zielgruppe: Outdoor- und Sportbegeisterte, Technikliebhaber und alle, die preisbewusst eine solide 360°-Kamera suchen. Die Empfehlung erscheint für Einsteiger und Hobbyfilmer realistisch, Profis könnten aber höhere Ansprüche haben.

Technische Daten:

  • Dual CMOS-Sensoren (je ½″)
  • Video: 5,7K 360° @ 30 fps, Einzelobjektiv 4K @ 30 fps
  • Fotoauflösung: 72 MP Panorama
  • 2,29″ Touchscreen LCD
  • Gewicht: ca. 115 g
  • Abmessungen: 63 × 45 × 35 mm
  • Akku: 1350 mAh, ca. 60 Minuten Laufzeit bei 5,7K
  • Speicher: microSD bis 256 GB (exFAT)
  • USB-C Anschluss mit Lade- und Betriebsfunktion
  • Gyroskop für horizontale Ausrichtung
  • Integrierter Windgeräuschfilter im Mikrofon
  • App-Unterstützung für iOS und Android

Besondere Merkmale:

  • Extrem hohe Video- und Fotoauflösung für die Preisklasse
  • Horizontale Stabilisierung („Horizon Lock“) für ruhige Aufnahmen
  • Interner Windgeräuschfilter für bessere Tonaufnahmen

Die Verarbeitung ist solide, das Gehäuse fühlt sich robust an, jedoch fehlt eine offizielle Zertifizierung für Wasser- oder Staubresistenz. Für den Outdoor-Einsatz empfiehlt sich deshalb ein Schutzgehäuse.

AKASO 360

Alternativprodukte

Im Vergleich habe ich drei namhafte Konkurrenten betrachtet, die teils deutlich teurer sind, dafür aber spezielle Vorteile bieten.

Insta360 X5

Das Flaggschiff von Insta360 bietet eine 8K-Auflösung mit 30 fps, größere Sensoren für bessere Low-Light-Qualität und ist dank IP68-Zertifizierung bis 15 Meter wasserdicht. Die Bildstabilisierung ist erstklassig und das Gerät unterstützt austauschbare Objektive. Der Preis liegt mit ca. 550 Euro deutlich über der AKASO 360.

GoPro Max (2025)

Die GoPro Max bietet eine Auflösung von 6K, eine sehr lange Akku-Laufzeit und ein robustes, wasserdichtes Gehäuse (bis 5 Meter). Die Audioqualität profitiert von sechs Mikrofonen, und das bekannte GoPro-Ökosystem bietet vielfältiges Zubehör. Mit etwa 380 Euro ist sie im Vergleich zur AKASO etwas teurer.

Ricoh Theta X

Die Ricoh Theta X kombiniert 5,7K-Video mit 60-Megapixel-Fotos und integriert GPS sowie wechselbaren Akku und microSD-Kartenslot. Das Gerät punktet mit einer hochwertigen Verarbeitung, intuitiver Bedienung und guter Stabilisierung. Der Preis von circa 749 Euro ist der höchste in diesem Vergleich.

AKASO 360

Testverlauf und Testergebnis

Tag 1–2: Erste Eindrücke und Handhabung

Die AKASO 360 Action-Cam fällt durch ihr kompaktes und leichtes Design auf, was den Einstieg sofort angenehm gestaltet. Der Touchscreen reagiert präzise und ermöglicht eine einfache Navigation durch die Menüs. Die Verbindung mit der AKASO 360 App gelingt problemlos, sodass die Live-Vorschau und Dateiübertragung schnell funktionieren. Erste Aufnahmen in 5,7K sind beeindruckend scharf, auch wenn die Kamera bei schwachem Licht bereits erste Einschränkungen zeigt. Die Windgeräusch-Reduzierung arbeitet effektiv, störende Geräusche werden deutlich minimiert.

Tag 3–4: Stabilisierung und Bildqualität im Praxistest

Beim Filmen von Bewegungen überzeugt die 360°-Stabilisierung mit einer sehr sanften Horizontausrichtung („Horizon Lock“), die Clips wirken dadurch ruhiger und professioneller. Die Bildqualität bei Tageslicht bleibt durchgehend gut, die 72-Megapixel-Fotos sind detailreich und farbtreu. Einzelobjektiv-Aufnahmen in 4K mit 30 fps sind zwar scharf, zeigen aber im Vergleich zu Premiumkameras etwas weniger Dynamik und Details, was bei intensiver Nutzung auffällt. Der integrierte Gyrosensor sorgt für zuverlässige Horizontstabilisierung, auch wenn die EIS-Funktion bei einobjektbasierten Clips etwas schwächer arbeitet.

Tag 5–6: Nutzung unter verschiedenen Bedingungen und Bedienkomfort

Die Kamera zeigt sich robust und wetterresistent, auch wenn sie offiziell nicht wasserdicht ist. Der Schutz der USB-C- und microSD-Ports ist essenziell, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Die Akku-Laufzeit beträgt bei 5,7K-Aufnahmen etwa eine Stunde, was für eine kompakte Kamera in Ordnung ist. Positiv ist, dass der Betrieb während des Ladevorgangs möglich ist, was die Einsatzzeiten verlängert. Die Windgeräuschdämpfung funktioniert auch bei moderaten Windbedingungen zuverlässig. Die App bietet solide Bearbeitungsfunktionen, allerdings kann die Performance bei großen 360°-Dateien zeitweise etwas träge sein.

Tag 7: Abschließende Bewertung und Alltagstauglichkeit

Nach einer Woche intensivem Test steht fest, dass die AKASO 360 eine überzeugende 360°-Action-Cam im oberen Mittelklasse-Segment darstellt. Die Kombination aus hoher Auflösung (5,7K Video, 72 MP Fotos), einfacher Bedienbarkeit und stabiler Software macht sie zu einem praktischen Begleiter für Nutzer, die eine gute 360°-Kamera ohne Profianspruch suchen. Einschränkungen gibt es bei der Wasserfestigkeit und der Low-Light-Performance, was die Einsatzbereiche limitiert. Die Verarbeitung wirkt solide und langlebig, das Gehäuse ist ergonomisch und das Gewicht mit ca. 115 g angenehm leicht. Insgesamt bietet die Kamera ein gutes Verhältnis aus Preis, Leistung und Funktionalität, auch wenn der Preis im Vergleich zur globalen Verfügbarkeit etwas höher liegt.

AKASO 360

Persönlicher Eindruck

Die AKASO 360 besticht durch ihre hohe Auflösung und die einfache Bedienung. Besonders die 360°-Videos sind lebendig und gut stabilisiert, was den Look professioneller Aufnahmen erzeugt. Das leichte Gehäuse und das kompakte Format machen die Kamera alltagstauglich. Dennoch enttäuscht mich das Fehlen eines offiziellen Wasserschutzes, was gerade für Outdoor-Nutzer eine Einschränkung ist. Die Bildqualität im Dunkeln und die Stabilisierung bei Einzelobjektivaufnahmen könnten besser sein, was aber für den Preis verständlich ist.

„Die 360°-Aufnahmen sind überraschend scharf und detailreich – ideal für meine Outdoor-Touren.“

Externe Erfahrungszusammenfassung

Die Erfahrungen anderer Nutzer und Erfahrungsberichte bestätigen weitgehend die Stärken der AKASO 360 bei Auflösung und Bedienkomfort. Viele heben die einfache App-Integration und die gute horizontale Stabilisierung hervor. Kritikpunkte drehen sich meist um die fehlende Wasserdichtigkeit und die eingeschränkte Low-Light-Leistung. Die Bandbreite an Erfahrungen zeigt, dass die Kamera besonders für Einsteiger und Hobbyfilmer eine gute Wahl ist, während Profis mehr von teureren Modellen erwarten.

AKASO 360

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur AKASO 360 Action-Cam im Test

Wie lange hält der Akku der AKASO 360 im 5.7K-Aufnahmemodus?

Der Akku mit 1350 mAh hält bei 5,7K-Aufnahmen etwa 60 Minuten, was für eine Kamera dieser Größe typisch ist. Die Laufzeit reduziert sich bei Nutzung der Live-Vorschau oder anderer Funktionen leicht. Das Gerät kann während des Ladevorgangs betrieben werden, wodurch die Aufnahmezeit verlängert werden kann.

Kann die Kamera während des Ladevorgangs benutzt werden?

Ja, die Kamera unterstützt das Aufnehmen während des Ladevorgangs. Ein stabiles 5V/2A-Netzteil ist empfehlenswert, um eine gleichmäßige Stromversorgung sicherzustellen und die Kamera vor Unterbrechungen zu schützen.

Welche microSD-Kartengröße wird empfohlen?

Es werden microSD-Karten bis 256 GB mit exFAT-Format empfohlen. Für optimale Performance sollten UHS-I U3 oder V30 Karten verwendet werden, um die hohen Datenraten der 5,7K-Videos zu bewältigen. Die Karte sollte regelmäßig in der Kamera formatiert werden, um Fehler zu minimieren.

Ist die AKASO 360 wasserdicht oder wetterfest?

Die Kamera besitzt kein offizielles IP-Rating und ist daher nicht wasserdicht. Hersteller warnen vor Feuchtigkeit und Regen, die das Gerät beschädigen können. Für Regen oder Unterwasser-Einsätze ist ein Schutzgehäuse erforderlich.

Wie gut funktioniert die Windgeräusch-Reduzierung?

Der integrierte Windfilter reduziert störende Windgeräusche wirksam bei moderatem Wind. Bei starkem Wind bleiben allerdings Restgeräusche hörbar. Für professionelle Tonaufnahmen ist das interne Mikrofon nicht ausreichend.

Welche Auflösungen & Frame-Rates werden unterstützt?

Videos können im 360°-Modus mit bis zu 5,7K bei 30 fps aufgenommen werden, im Einzelobjektivmodus sind 4K bei 30 fps möglich. Über die App sind zusätzliche Auflösungsoptionen verfügbar, ebenso Bearbeitungs- und Exportfunktionen.

Wie stelle ich eine Verbindung zur App her?

Die Verbindung erfolgt über WiFi und Bluetooth, indem die Kamera als Hotspot fungiert. Die AKASO 360 App ist für iOS (ab Version 13) und Android (ab Version 8) verfügbar. Nach Aktivierung der Kamera-WiFi-Einstellungen verbindet man sich über die App und erteilt die notwendigen Zugriffsrechte.

Kann man Videos via App & USB herunterladen?

Videos können über die AKASO 360 App direkt auf das Smartphone oder via USB-C Kabel auf den PC übertragen werden. Die Kamera muss dabei eingeschaltet bleiben. Die App bietet einfache Bearbeitungs- und Exportmöglichkeiten.

Welche Fehlersituationen gibt es und wie löst man sie?

Bei Einfrieren hilft das Entfernen und Wiedereinsetzen von Akku und SD-Karte. Startprobleme werden durch längeres Drücken des Power-Buttons behoben. App-Verbindungsprobleme erfordern das Aktivieren von WLAN, Bluetooth und Standortdiensten sowie einen Neustart der App.

Gibt es Sprachsteuerung oder Shortcut-Tasten?

Die AKASO 360 verfügt über keine Sprachsteuerung. Die Bedienung erfolgt über Touchscreen und Tasten für Power, Modus und Auslösen. Individuelle Shortcut-Tasten sind nicht vorhanden.

AKASO 360

Vorstellung der Marke AKASO

AKASO Tech LLC wurde 2013 gegründet und zählt heute zu den führenden Marken für Action- und Adventure-Kameras weltweit. Mit über 500.000 verkauften Einheiten jährlich bietet AKASO eine breite Produktpalette von Einsteiger- bis zu höherklassigen Kameras und Zubehör. Die Marke legt Wert auf Innovationen wie AI-basierte Bildverarbeitung, stabile Sensorik und nutzerfreundliche Software.

Die Unternehmensphilosophie „Shape the world as you see it“ fördert Kreativität und Abenteuerlust. Nachhaltigkeit wird durch Kooperationen mit Umweltorganisationen in Marketing und Geschäftsmodell integriert. Kundensupport erfolgt über umfassende Online-Ressourcen, Tutorials und Firmware-Updates. Eine Garantie von mindestens zwei Jahren wird in Deutschland bei Direktkauf angeboten.

AKASO 360

Fazit

Die AKASO 360 Action-Cam ist eine solide 360°-Kamera für Anwender, die hochwertige Rundumaufnahmen zu einem fairen Preis suchen. Die Bild- und Videoqualität ist bei Tageslicht sehr gut, die Bedienung einfach und die Software funktional. Das Gewicht und die kompakte Bauweise überzeugen für den mobilen Einsatz.

Für Hobbyfilmer und Outdoor-Fans, die keine Profi-Ansprüche haben, stellt die AKASO 360 ein attraktives Paket dar.

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