Hoch oben, 30 Meter in der Luft – ungesichert Sprünge und Salto auf dem Todesrad. Ja René Casselly kennt keine Angst. „Ich will immer gern an mein Limit gehen. Ich sag immer: No risk no Casselly.“ Ob das was für unsere Promiexpertin Steffi Brungs ist? Aber erst mal zu seiner ganz persönlichen Zirkusgeschichte: „Ich bin ja Zirkuskind in der siebten Generation. Mein Papa, mein Großvater, die waren alle im Zirkus unterwegs. Traditionell, wie es sich gehört im Wohnwagen groß geworden.“ – „Wann war denn bei dir klar, was genau deine Aufgabe ist?“ – „Ich weiß noch gar nicht, was meine Aufgabe ist, um ehrlich zu sein. Ist immer noch so ein Werdegang. Ganz früher mit Elefanten, mit den Pferden rumgeschmust, rumgeturnt. Dann Todesrad. Jetzt gerade als Zirkusdirektor versuch ich mich aus.“
Und als Zirkusdirektor bereitet er eine ganz neue Show vor. Ein Festival der Artisten in Kassel und Bielefeld: Flic Flac by Rene Casselly. Gerade hat er sein Konzept in Kassel vorgeführt, sich dabei aus einer Flugkkanone 25 Meter weit aufs Trampolin schießen lassen. Dabei sind alte „Let‘s Dance“-Kolleginnen und Kollegen mit an Bord, wie Kathrin Menzinger, Anastasia Maruster und Olympiasieger Fabian Hambüchen.
„Letztens beim Training ist leider ein bisschen was schief gegangen. Er hat sich ein bisschen verletzt, meinte aber direkt, hey Rene, kein Problem. Ich bin trotzdem noch am Start.“
Ja schöne Aussichten für Steffi, denn jetzt hat ihre Stunde geschlagen: Für sie geht's jetzt auch ins Todesrad. Ja in der Tat: Steffi dreht ihre Runden im Todesrad wie eine gelernte Akrobatin. Auch wenn ihr das am Ende selbst gar nicht geheuer ist: „Aber meine Hände sind jetzt ein bisschen schwitzig ey.“
Schwitzige Hände, aber auch die Anerkennung vom Zirkusdirektor höchstpersönlich: Also wenn‘s nach René geht, dürfte Steffi gerne in seiner Show mitmachen.