Entscheiden Sie selbst: Ist das vorstellbar, was Helene Fischer, Superstar, hier behauptet?
„Ich bin zu Hause einfach wirklich stinknormal."
Nehmen wir es mal so hin. Heute in einer Woche startet Ihre große 360 Grad Stadiontour 2026. Vor wenigen Stunden haben wir ein Date mit der 41-Jährigen bei den Proben in Dresden. Na klar, geht's um die Tour, aber dann wird's privat. Körperlich hat sie sich schon eingegrooved, Denn touren bedeutet bei Helene Fischer vor allem eins: körperliche Höchstleistungen.
„Wir tragen gerade alle, also nicht alle, aber viele Tänzer, so eine Sportuhr. Ich auch. Und nach ein paar, also das dauert keine wenigen Stunden, ist unser Tagesziel schon erreicht. Also, wir haben wirklich irrsinnige Wege, die wir zurücklegen."
Fast drei Jahre sind seit Ihrer letzten Tournee vergangen. In dieser Zeit hat sich viel verändert. Miss Perfect hat gelernt, ein paar Dinge zu akzeptieren. Auch wegen ihrer Kinder.
„Ich bin nicht mehr nur für mich allein verantwortlich, sondern ich muss natürlich im Hintergrund auch noch parallel vieles organisieren und planen. Und ich bin auch jemand, der so schlecht abgeben kann, also sowohl im Beruf als auch privat. Mein Mann sagt immer: ,Dann lass doch mal, es läuft. Da läuft halt anders jetzt. Du bist nicht da. Das läuft aber viel entspannter, wenn du nicht da bist'."
2018 kommt sie mit Akrobat und Bühnenpartner Thomas Seidel zusammen. Angeblich sind die beiden inzwischen verheiratet. Ihre Beziehung hält sie bewusst aus der Öffentlichkeit raus. Auch über die beiden gemeinsamen Töchter weiß man quasi nichts. Bis uns die 41-Jährige selbst von ihnen erzählt.
„Wir wollen auch unsere Kinder so großziehen, dass sie eine, wenn das jetzt so ausblendet, dass Mama halt Helene Fischer ist. Aber selbst da sagt meine Große schon ,Helene Fischer', also das ist schon für Sie auch eine andere Person irgendwo. Also ich bin zu Hause einfach wirklich stinknormal, auch wenn man sich das nicht vorstellen kann. Aber vielleicht gibt es irgendwann eines Tages, sage ich mal, öffne ich die Büchse der Pandora und dann dürft ihr mal reingucken."
Wir sind bereit, wenn es soweit ist. Und bis dahin bewundern wir die nicht ganz so stinknormale Helene auf der Bühne.