So geht es Reality-Star Emskopf heute: Emely Hüffer verliert bei Oceans Geburt ihre Gebärmutter – und fast auch ihr Leben!
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Emely Hüffer hat bei der Geburt ihres Sohnes Ocean nicht nur ihre Gebärmutter verloren, sondern beinahe auch ihr Leben. Im RTL-Interview verrät der "Too Hot To Handle"-Star, wie dramatisch der Not-Kaiserschnitt abgelaufen ist, wie sie mit dem Verlust ihrer Gebärmutter zu kämpfen hatte und wie sie heute zu Kindern steht.
Für manche ist das hier nur ein schöner Ort am Meer. Für Emely Hüffer ist es Heilung. Denn was sie erlebt hat, ist fast unvorstellbar.
Emely Hüffer: „Sie hat irgendwann zu mir gesagt: Frau Hüffer, es ist jetzt so, dass die Gebärmutter sich nicht wieder zusammenzieht und, dass ich sehr viel Blut verliere. Und am Ende war es dann eben so, dass ich dann eigentlich gestorben bin.“
Mit 26 Jahren verliert Emely Hüffer ihre Gebärmutter und beinahe ihr Leben. Aber das hier ist keine traurige Geschichte. Es ist eine Geschichte, die Mut macht – auch wenn sie durch einen riesigen Einschnitt entstanden ist. Wir treffen Emely, bei Instagram genannt „Emskopf“, auf Ibiza, ihrer Wahlheimat.
Jassi Mehregani: „Warum gerade Ibiza? Warum hier?“
Emely Hüffer: „Siehst du das?“
Jassi Mehregani: „Einfach mal umgucken.“
Emely Hüffer: „Oder einfach mal die Augen auf? Für mich ist es schon immer ein krass magnetischer, spiritueller Ort gewesen. Egal, was ich durchmache, wenn ich hier lande, ist es erstmal ein anderes Ankommen.“
2022 nimmt Emely an der Datingshow Too Hot to Handle teil, ein weltweiter Streaming-Erfolg, bei dem wilde Singles ein anderes Verständnis für Beziehungen bekommen sollen. Emely Hüffer und Mitteilnehmer Kevin Jay werden ein Paar und sie wird schnell schwanger. Bis zur Veröffentlichung der Show dauert es ein Jahr, und ihr Baby Ocean ist da schon auf der Welt.
Emely Hüffer: „Bei der Ausstrahlung war er vier Wochen alt. Ich war bei der Releaseparty und niemand wusste das. Ocean war einfach oben, und ich bin alle paar Minuten hoch, habe ihn immer gestillt, und niemand wusste das.“
Fast eine halbe Million Menschen folgen ihr auf Instagram. Früher war sie ein Berliner Partygirl, heute lebt sie in diesem Mietshaus im Osten von Ibiza: drei Zimmer, Garten, tolle Lage. Ihr Sohn ist heute drei Jahre alt.
Ocean Hüffer: „Das ist eigentlich Ocean. Und das ist Mama. Ich liebe das hier.“
Ihre tiefe Verbindung spüren wir an diesem Tag quasi die ganze Zeit. Sein Gesicht zeigt sie bewusst nicht mehr, seit er eins ist. Und trotzdem offenbart Emely vor ein paar Wochen das wohl privateste Erlebnis ihres Lebens: Oceans so natürlich wie möglich geplante Geburt endet in einem traumatischen Kaiserschnitt. Denn nachdem er auf die Welt kommt, zieht sich ihre Gebärmutter nicht mehr zusammen. Sie verliert viel zu viel Blut, bekommt Bluttransfusionen.
Emely Hüffer: „Und am Ende war es dann eben so, dass ich, ja – dass ich dann gestorben bin, so. also es war halt so, dass ich – ich wäre halt verblutet so, glaube ich. Ich glaube, das im Endeffekt wäre dann passiert. Um mein Leben zu retten, mussten sie dann meine Gebärmutter entfernen.“
Ein unvorstellbarer, einschneidender Moment in ihr Leben. Laut Geburtsbericht schwankte sie zwischen Leben und Tod. Sie selbst sagt, sie hätte sich entscheiden müssen.
Emely Hüffer: „Soll ich hierhin oder soll ich dahin? Weil es gab so zwei Seiten. Und ich habe richtig gemerkt, so den Unterschied von vollkommener Liebe und einfach so Vertrauen, Zufriedenheit zu irgendwie so Stress.“
Natürlich will Emely leben, aber als sie aufwacht, ist dieses Endgültige ihrer Situation wirklich hart.
Emely Hüffer: „Das war am Anfang für mich so schwer, dass etwas passiert, was für immer ist. Für immer kannst du jetzt keine Kinder mehr bekommen. Ich habe auch ganz oft mit den Ärzten gesprochen und war so: Was genau ist passiert? Das hat mir dann auch in der Verarbeitung geholfen. Weil es war eben so, dass es vorbei war, und nur das das retten konnte. Sonst hätten sie diese Entscheidung nicht getroffen.“
Die 30-Jährige ist spirituell und glaubt, dass sie all das erlebt hat, um zu erkennen, was im Leben wichtig ist.
Emely Hüffer: „Also ich glaube halt sehr, sehr daran, dass alles aus einem Grund. Deswegen, das hat sich schnell verarbeitet in so ja einfach auch Dankbarkeit, dass die das gemacht haben. Ganz ehrlich, weil ich bin ja lieber lebendig.“
Bedingungslose Annahme, egal was kommt. Wer weiß schon, wann das Leben vorbei ist? Mit Oceans Vater ist sie nicht mehr zusammen. Sagt nur so viel über ihn: Sie sei alleinerziehend. Therapie, die Unterstützung ihrer Familie, die auch auf Ibiza lebt, haben ihr in den letzten Jahren geholfen. Und ein neuer, drastischer Schritt im OP: Vor kurzem hat sie sich die Bauchdecke straffen lassen.
Emely Hüffer: „Ich zeige das ganz offen, weil ich finde, das sieht cool aus. Aber ja, ich glaube, das war jetzt schon wichtig. Auch einfach, um einfach so wieder diese Mitte mehr zu spüren von den Muskeln, weil das halt alles kaputtgerissen worden ist. Natürlich, wenn es dann um so was geht, dann müssen sie halt schnell handeln und jetzt nicht unbedingt ästhetisch.“
Warum sie heute über all das so offen spricht? Weil Emely fest daran glaubt, Austausch vor allem unter Frauen ist wichtig und auch zu verstehen, uur weil sie keine Gebärmutter mehr hat, ist Emely nicht in den Wechseljahren. Sie hat ja ihre Eierstöcke noch.
Emely Hüffer: „Ja, aber jetzt ist es ja eigentlich alles gleich. Außer, dass ich halt keine Kinder mehr selber austragen kann. Aber ich könnte sogar welche bekommen, weil ich habe ja die Eierstöcke, die sich ja jeden Monat bilden.“
Sie und ihr Sohn sind gesund, und auch wenn sie ihn laut eigener Aussage allein großzieht, lebt sie gerade das Leben, von dem sie geträumt hat. Dieses Leben finanziert sie sich mit einem Podcast, der Podcast-Tour, ihren eigenen Marken und klar Kooperationen. Eine genaue Summe für Werbevideos wie dieses verrät sie nicht,
Jassi Mehregani: „Aber man kann ganz gut davon leben, glaube ich, oder?“
Emely Hüffer: „Also ich lebe sehr gut. Mir geht es gut. Aber ich glaube, es ist nicht nur Geld, was das halt ausmacht. Ich meine, ich saß auch schon in Berlin, hab Yum Yum Suppe gegessen. Also natürlich sitze ich jetzt heute hier und sag, mir geht's gut.!
Einen großen Teil dazu trägt natürlich auch ihr Leben hier auf Ibiza bei. Am Ende des Tages gehen wir an einen ihrer Lieblingsorte auf der Insel. Das Meer ist ihr Zufluchtsort. Deshalb heißt Ocean Ocean. Der Riesenzuspruch im Netz über das Teilen ihrer Geschichte bewegt sie.
Emely Hüffer: „Ich wusste nicht, dass das mich so sehr heilen würde, diese Nachrichten zu lesen und einfach auch so zu sehen. Ja, ich habe das überlebt. Und ich bin jetzt hier, um irgendwas noch weiterzugeben und so und ja, ich bin echt mega stolz.“
Apropos weitergeben: Sie könnte sich noch mehr Kinder vorstellen. Einen Partner hat sie gerade nicht. Leihmutterschaft, Adoption – all das wäre aber eine Option. Emely Hüffer hat gelernt, man muss das Leben annehmen, wie es kommt, auch wenn es manchmal alles verändert.
