Beistand bei Brust-OP: Raus aus der Hupen-Hölle! Daniela Katzenberger tut für ihre Freundin alles
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Ich habe nur wenige Freundinnen. Das sagt uns jetzt Daniela Katzenberger. Für sie ist schwer zu erkennen: Wer meint es ernst, wer will nur was von ihrem Fame? Joena Fuchs ist eine von Danielas Besties. Für sie tut die Katzenberger alles. Und so begleitet sie sie jetzt auch zu einer richtig großen OP! Mit deren Risiken sie sich bestens auskennt.
Daniela Katzenberger ist extra aus Mallorca eingeflogen, um ihrer besten Freundin zur Seite zu stehen. Joena hat einen langen Leidensweg hinter sich und bekommt heute die Oberweite korrigiert. Es ist mittlerweile die sechste Operation
„Ich hatte mir nur gewünscht, eine Frau zu werden, mit einer Brust. Und daraus ist geworden, dass ich fünf OPs hinter mir habe und das Ergebnis immer noch nicht zufriedenstellend ist. Ich habe Schmerzen, ich habe Verschiebungen in der Brust."
Daniela und Joena haben sich über einen Freund kennengelernt. Joena ist die Frau, die Daniela zum Sport gebracht hat, die ihr geholfen hat, fit zu werden und durchtrainert. Daniela hat sogar ein Buch darüber geschrieben.
„Sie war halt immer so mein Mentor. Sie hat mich immer unterstützt, weil ich ja dann selbst irgendwann mit Wettkämpfen angefangen habe. Und ich habe gemerkt, wie sie immer trauriger, immer unzufriedener wird."
Joena sah mal so aus, hat viele Preise als Bodybuilderin gewonnen. Schon vor elf Jahren ließ sie sich Implantate einsetzen, 4 Jahre später begann der Leidensweg: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, immer Schmerzen. Denn der Körper muss mit Implantaten eben zusätzliches Gewicht verkraften.
Daniela weiß, was sie durchmacht, sie selbst hat vor einem halben Jahr ihre Implantate ausgetauscht.
„Ich kriege ihren ganzen Leidensweg seit vielen Jahren auch mit. Und ich habe ja auch jetzt gerade so eine Hupen-Hölle hinter mir und weiß, wie sich das anfühlt, wenn man unglücklich ist. Und ich hatte 550 Gramm pro Seite drin, bin 1,63 Meter groß und wog 60 Kilogramm – war scheiße."
Es sind Schwestern im Leidensweg – beiden haben Implantate bekommen, die für ihre Körper zu groß waren. Deshalb ist Daniela für Joena nicht nur eine Freundin, die sie unterstützt sondern eine Freundin, die jede momentane Gefühlsregung genau nachvollziehen kann.
„Es ist sehr wichtig für mich, dass Daniela dabei ist, weil ich eigentlich gar nichts mehr gemacht hätte an meiner Situation. Ich habe aufgegeben."
Hupen-Hölle nennen die beiden die Entscheidung für ein falsches Implantat.
„Ich hab damals gedacht, um Kosten zu sparen, die schon hoch genug waren: ,Wir lassen mal die Hautstraffung weg. Wir nehmen mal 100 Gramm mehr. Und ich hätte niemals gedacht, dass 100 Gramm so viel ausmachen. Es ist für mich eine Hupen-Hölle, eine Rücken-Hölle, und deine Migräne-Hölle.
Mit wenigen Menschen ist Daniela so vertraut wie mit der 52-jährigen Joena, denn Promis kennen zwar viele Menschen, aber echte Freunde sind selten.
„Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie das ist für jemanden in der Öffentlichkeit, eine Freundin, beste Freundin zu haben. Weil, und das meine ich wirklich nicht negativ, die meisten sind Fans."
„Mir ist es egal, ob sie berühmt ist oder nicht. Ich liebe ihren Humor und ich liebe dass sie mir so in den Arsch tritt. Sie holt mich gerade aus diesem Loch wieder raus."
Dr. Abdhul schaut sich Joenas Brüste an – und was für uns gar nicht so schlimm aussieht, erkennt er sofort als größeres Problem.
Daniela ist angespannt, schließlich hat sie Joana hierhin geschleppt und natürlich jetzt selber Sorge, dass es wirklich besser wird.
Letzte Umarmung vor dem großen Eingriff. Daniela macht wie immer gute Stimmung und zeigt selbst nicht, wie nervös sie ist.
Daniela weiß aus Erfahrung: Das wird eine große Operation, denn Brüste sind schneller vergrößert als verkleinert.
Dr. Abdhuls erster Schritt: erst einmal die Implantate herausnehmen. Und schon da erkennt er den grundsätzlichen Fehler. Denn Implantat ist nicht gleich Implantat.
Einen Stock höher sitzt Daniela und wartet, dass alles gut ausgeht. Es ist fast schlimmer, als wenn man selbst operiert wird, sagt sie.
Sechs Stunden wird die OP dauern, es wird nicht einfach ein neues Implantat eingesetzt, die Brüste werden gestrafft und zusätzlich mit Eigenfett aufgebaut. Wir treffen Daniela und Joena einen Tag wieder – und die Stimmung ist bombig.
„Diese schweren Dinger sind weg und ich fühle mich einfach nur glücklich. Und ich bin dankbar, dass du mich hierher getreten hast, gescheucht."
Zum Vergleich: Das sind Joenas Brüste vorher, das nachher. Aber neben der Optik geht es ihr vor allem darum, keine Schmerzen mehr zu haben. Und das fühlt sich jetzt schon anders an. Für die alten Implantate habe die Mädels einen Plan.
Zwei Freundinnen, zwei ähnliche Geschichten und ein Happy End. Schön, wenn man so zusammenhält, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist.
