Sorgerechtsstreit eskaliert: Nach dieser Racheaktion geht Anne Wünsches Ex zum Jugendamt
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Plakate mit QR-Codes, OnlyFans und schwere Vorwürfe: Der Sorgerechtsstreit zwischen Anne Wünsche und Henning Merten um Tochter Juna eskaliert weiter. Warum jetzt sogar das Jugendamt eingeschaltet wurde und was beide Seiten zu den Vorfällen sagen, seht ihr im Video.
Scan mich! Ja, hier hat Anne Wünsche sich was ganz Besonderes einfallen lassen.
„Andere machen Songs über den Ex. Ich lasse Plakate in seinem Dorf aufhängen.“
Diese Plakate, schon ziemlich verschmiert, hat ihr Ex Henning Merten in seinem Wohnort in Brandenburg jetzt ständig vor seiner Nase. Zwar ist er gerade verreist, gibt deshalb kein Interview. Aber er schreibt uns Folgendes:
„Ich habe davon gehört und finde es dennoch krank. Und psychische Folter für meine Tochter, dass Eltern, Mitschüler und alle, die hier in ihrem Umfeld leben und wohnen, nun wissen müssen – anhand eines QR-Codes –, wie ihre Mutter zum Beispiel auch nackt aussieht und was sie beruflich macht.“
Wenn man den QR-Code scannt, gelangt man auf diese Seite von Anne Wünsche mit diversen Geschäftsmodellen. Unter anderem kann man sich ihre Sexpuppe bestellen und sich freizügige Inhalte anschauen. Und genau das macht den Vater ihrer zehnjährigen Tochter stinksauer.
„Ich finde auch einfach, dass der Schutz überhaupt nicht gegeben ist für meine Tochter und dass da überhaupt nicht drüber nachgedacht wird.“
Henning und Anne waren von 2011 bis 2019 ein Paar. Ihre gemeinsame Tochter Juna lebt, seit Anne nach Mallorca gezogen ist, beim Vater. Um sie tobt ein bitterer Sorgerechtsstreit vor Gericht, denn Anne möchte sie gerne bei sich haben. Über Hennings Vorwurf der psychischen Folter kann sie nur lachen.
„Psychische Folter, psychische Folter. Wisst ihr, was psychische Folter ist? Du, ich nehme mir die Zeit und erkläre es dir noch mal ganz genau. Ganz genau. Step by Step. Damit auch du das langsam verstehst. Der Mutter nach der Trennung die Erziehung des gemeinsamen Kindes komplett alleine über Jahre zu überlassen, aber sie ständig trotzdem zu kritisieren – das ist psychische Folter. Nach über sechs Jahren fällt ihm ein: ‚Ich bin ja Papa. Und jetzt möchte gerne meine Ex auswandern und unserem gemeinsamen Kind ein schöneres Leben bieten. Mir fällt jetzt ein, ich gehe jetzt einfach mal zum Amt.‘ Aber davor wird das Kind erst mal schön manipuliert. Und bin endlich mal der Vater, der ich jahrelang nicht war.“
Nach der Plakataktion hat Anne noch weitere Racheaktionen geplant, wie sie selbst in einem Interview angedeutet hat. Henning schreibt dazu:
„Wir wissen aus näherem Umfeld von Anne, dass noch weitere Aktionen geplant sind und sind darauf bestens vorbereitet. Leider traurig, aber irgendwann muss man auch Grenzen setzen, sollten weitere Maßnahmen durchgesetzt werden.“
Das Jugendamt sei informiert und werde sich jetzt um die Angelegenheit kümmern. Klingt nicht nach einer Einigung. Für Anne hat sich der Wirbel um die Plakate aber trotzdem gelohnt. Sie berichtet, dass sich jetzt noch mehr Menschen auf ihrer OnlyFans-Seite angemeldet haben.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche
