Im günstigsten Webflow-Tarif fehlt ausgerechnet das Redaktionssystem – wer einen Blog plant, landet zwangsläufig ein Paket höher.
Das ist die wichtigste Grenze bei der Tarifwahl, wichtiger als jeder Rabatt. Den gibt es trotzdem, und zwar ohne Gutscheincode: Mit dem Jahresplan wirbt der Anbieter selbst mit bis zu 40 % Nachlass. Aus 25 $ im Monat werden 15 $, aus 39 $ werden 25 $. Webflow führt keine Europreise und rechnet auch deutsche Kunden in US-Dollar ab.
Zwei Dinge sollten Sie außerdem wissen. Webflow hat die Tarife im Mai 2026 neu zugeschnitten: Die in vielen Vergleichen genannten Pakete „CMS“ und „Business“ sind im neuen Premium-Tarif aufgegangen. Und ein wesentlicher Kostenposten steht nicht im Tarifpreis, sondern bei der Bandbreite. Stand: September 2026.
Gibt es einen Webflow-Gutscheincode?
Sie kommen ohne aus. Webflow knüpft den Preisvorteil an die Abrechnungsweise statt an einen Code und bewirbt ihn offen auf der eigenen Preisseite mit bis zu 40 %. Dazu kommt der Starter-Zugang, der dauerhaft nichts kostet: zwei statische Seiten, 1 GB Datenvolumen, 50 Formular-Einsendungen, eine Webflow-Adresse und ein eingeschränktes Redaktionssystem. Zum Kennenlernen des Editors reicht das – und das ist bei Webflow wichtiger als bei anderen Baukästen.
bis zu 40 %So viel günstiger wird es mit dem Jahresplan – der Anbieter weist den Nachlass selbst so aus.In fünf Schritten zum besten Preis
Was kostet Webflow?
Die Tarife für einzelne Websites heißen inzwischen Starter, Basic und Premium, für Organisationen kommt Team dazu. Die Beträge gelten bei jährlicher Zahlung.
Die entscheidende Grenze verläuft zwischen Basic und Premium, und sie hat nichts mit Traffic zu tun: Der Anbieter beschreibt Basic ausdrücklich als Paket für einfache Seiten, die kein Redaktionssystem brauchen; das volle Webflow CMS führt er erst bei Premium auf. Wer einen Blog, ein Magazin oder auch nur eine pflegbare Referenzliste plant, kommt an Premium nicht vorbei. Die 10 $ Aufpreis sind damit keine Komfortfrage, sondern eine Funktionsgrenze.
| Zusätzliche Bandbreite | Jahreszahlung, monatlich | Monatszahlung |
|---|---|---|
| +50 GB | 20 $ | 30 $ |
| +100 GB | 40 $ | 60 $ |
| +150 GB | 60 $ | 90 $ |
| +250 GB | 100 $ | 150 $ |
Auch hier lohnt sich die jährliche Abrechnung also doppelt: Sie senkt den Tarifpreis und die Zusatzkosten. Wer insgesamt 100 GB Bandbreite braucht, zahlt im Jahresplan 45 $ im Monat – bei monatlicher Abrechnung deutlich mehr.
Für wen lohnt sich welcher Tarif?
- Starter zum Ausprobieren. Zwei statische Seiten, 1 GB Datenvolumen, 50 Formular-Einsendungen, eine Webflow-Adresse und ein eingeschränktes Redaktionssystem. Für einen öffentlichen Auftritt zu wenig, zum Einarbeiten genau richtig – und ohne Ablaufdatum.
- Basic für einfache Seiten ohne Redaktionssystem. Eigene Domain verbindbar, bis zu 300 statische Seiten, 10 GB Datenvolumen, unbegrenzt viele Formular-Einsendungen und Passwortschutz. Passt für Portfolios und Visitenkarten.
- Premium für alles, was gepflegt werden soll. Hier beginnt das Webflow CMS mit bis zu 20.000 Einträgen, dazu 50 GB Datenvolumen, das sich bis in den Terabyte-Bereich aufstocken lässt. Für die meisten professionellen Projekte der erste sinnvolle Tarif.
- Team für Organisationen. Ab 2.500 $ im Monat mit Jahresvertrag, dafür mit Lokalisierung, Freigabeprozessen und zentraler Verwaltung. Wer diese Stufe braucht, verhandelt ohnehin direkt.
Was Webflow ausmacht
Webflow ist kein Baukasten im üblichen Sinn, sondern eine Entwurfsumgebung, die sauberen Code erzeugt. Das erklärt sowohl die Stärken als auch die steile Lernkurve.
- Gestaltungsfreiheit statt Vorlagenraster: Layout, Typografie und Bewegung lassen sich frei steuern. Wer aus der Gestaltung kommt, bekommt hier mehr Kontrolle als bei Wix oder Squarespace – muss sich aber einarbeiten.
- Hosting und Verschlüsselung dabei: Ab dem Basic-Tarif lässt sich eine eigene Domain verbinden – registriert wird sie separat. Die gesicherte Verbindung gehört zum Paket, ausgeliefert wird über ein weltweites Verteilnetz.
- KI-Werkzeuge in jedem Tarif: Der Anbieter führt seine KI-Funktionen und die Anbindung für KI-Werkzeuge sogar im kostenlosen Starter-Zugang auf – ungewöhnlich für ein Gratispaket.
- Der Workspace kommt obendrauf: Der Site-Plan bezahlt eine veröffentlichte Website. Wer Funktionen wie eigenen Code, Code-Export oder mehrere Entwurfsprojekte braucht, benötigt zusätzlich einen kostenpflichtigen Workspace – dessen Einstiegsstufen liegen bei rund 16 bis 19 $ im Monat. Für eine einzelne Seite reicht der kostenlose Workspace.
- Formulare ohne Limit ab Basic: Im Gratiszugang sind 50 Einsendungen enthalten, ab Basic unbegrenzt viele. Für eine Seite mit Kontaktformular ist das der praktische Grund, überhaupt zu zahlen.
- Rechnung in Dollar: Auch die Rechnung wird nach Erfahrungsberichten deutscher Nutzer in US-Dollar ausgestellt – mit allen Angaben, die eine Buchhaltung hierzulande braucht. Der abgebuchte Betrag hängt am Kartenkurs, je nach Karte kommt eine Fremdwährungsgebühr hinzu.
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Beim Vergleich lohnt der Blick auf die Währung: Framer und Webflow rechnen in Dollar, Squarespace und Wix in Euro. Und wer eher pflegen als gestalten will, findet unter den WordPress-Anbietern günstigere Wege zu einem Redaktionssystem.
Häufig gestellte Fragen zum Webflow Gutschein
Sie kommen ohne aus. Webflow knüpft den Preisvorteil an die Abrechnungsweise statt an einen Code und bewirbt ihn offen auf der Preisseite mit bis zu 40 Prozent. Der niedrigere Betrag erscheint, sobald Sie im Bestellvorgang von monatlicher auf jährliche Zahlung umstellen. Dazu gibt es einen dauerhaft kostenlosen Starter-Zugang.
Bei jährlicher Zahlung 15 US-Dollar im Monat für Basic und 25 für Premium, aufs Jahr gerechnet 180 beziehungsweise 300 Dollar. Bei monatlicher Abrechnung sind es 25 und 39 Dollar. Der Starter-Zugang ist dauerhaft kostenlos, der Team-Tarif beginnt bei 2.500 Dollar im Monat mit Jahresvertrag. Europreise führt der Anbieter nicht.
Weil Webflow die Pakete im Mai 2026 neu zugeschnitten hat. Der neue Premium-Tarif fasst die früheren CMS- und Business-Pläne zusammen; die Tarife heißen jetzt Starter, Basic, Premium und Team. Für frühere Business-Kunden ist das gemischt: Die CMS-Einträge stiegen von 10.000 auf 20.000, das enthaltene Datenvolumen sank aber von 100 auf 50 GB.
Deutlich mehr, als viele erwarten. Der Premium-Tarif enthält 50 GB; jede weitere Stufe kostet extra: 50 GB mehr für 20 Dollar im Monat bei Jahreszahlung, 100 GB für 40, 150 GB für 60 und 250 GB für 100 Dollar. Bei monatlicher Abrechnung liegen diese Aufschläge um die Hälfte höher.
Nein, und das ist die wichtigste Tarifgrenze. Der Anbieter beschreibt Basic ausdrücklich als Tarif für einfache Seiten ohne Redaktionssystem. Wer einen Blog, ein Magazin oder eine pflegbare Übersichtsseite plant, braucht Premium. Die 10 Dollar Aufpreis sind also keine Komfortfrage, sondern eine Funktionsgrenze.
Nein. Der Anbieter führt seine Preise in US-Dollar, und auch die Rechnung wird nach Erfahrungsberichten deutscher Nutzer in Dollar ausgestellt – sie enthält aber alle für die deutsche Buchhaltung nötigen Angaben. Der abgebuchte Betrag hängt am Kartenkurs, und je nach Zahlungsmittel kommt eine Fremdwährungsgebühr hinzu.
Ja, der Starter-Zugang hat kein Ablaufdatum. Enthalten sind zwei statische Seiten, 1 GB Datenvolumen, 50 Formular-Einsendungen, eine Webflow-Adresse und ein eingeschränktes Redaktionssystem. Für einen öffentlichen Auftritt reicht das nicht, zum Einarbeiten in den Editor schon – und genau dafür sollte man ihn nutzen.
Für die meisten Premium, weil dort das Redaktionssystem beginnt. Basic passt nur, wenn die Seite wirklich statisch bleibt – also für Portfolios oder Visitenkarten ohne Blog. Rechnen Sie beim Premium-Tarif aber die Bandbreite mit ein, die über die enthaltenen 50 GB hinausgeht.
Zwei statische Seiten im Starter-Zugang und bis zu 300 ab dem Basic-Tarif. Der Premium-Tarif kommt zusätzlich mit dem Webflow CMS, über das sich bis zu 20.000 Einträge strukturiert anlegen lassen. Für die meisten Projekte ist die Seitenzahl damit keine relevante Grenze.
Im kostenlosen Starter-Zugang auf 50 Einsendungen, ab dem Basic-Tarif unbegrenzt. Für eine Seite mit Kontaktformular ist das häufig der praktische Grund, überhaupt in einen Bezahltarif zu wechseln – 50 Anfragen sind bei einer laufenden Seite schnell erreicht.
Der Vorteil hängt an der Abrechnungsweise, nicht am Neukundenstatus. Wer monatlich zahlt, kann auf jährliche Abrechnung umstellen und ab dann den niedrigeren Satz nutzen. Das unterscheidet Webflow von Anbietern, die ihre Nachlässe ausschließlich Neukunden gewähren.
Nur mit Einarbeitungszeit. Webflow bietet mehr Gestaltungsfreiheit als übliche Baukästen, verlangt dafür aber Verständnis für Layout-Prinzipien. Wer schnell online sein will, ist mit einem klassischen Baukasten besser bedient. Wer gestalten will, sollte den kostenlosen Zugang ausgiebig nutzen, bevor er zahlt.
