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Spielkonsolen

Anders als Arcade-Maschinen und Personal Computer sind Spielkonsolen kompakte Spielsysteme für den Heimgebrauch. Daneben gibt es weitere einheitliche Merkmale.

Spielkonsolen picture alliance / Ralph Goldmann | Ralph Goldmann

Spielkonsolen sind beliebt und eröffnen verschiedene Möglichkeiten.

Klassischerweise wird die Hardware einer Spielkonsole mit einem Fernseher oder Bildschirm verbunden, während zur Steuerung ein Gamepad zur Verfügung steht. Als erste Spielkonsole gilt der durch den Deutsch-Amerikaner Ralph H. Baer 1966 vorgestellte Prototyp Brown Box, aus der 1972 die etwa 360.000 Mal verkaufte Magnavox Odyssey hervorging. Zum Mainstream wurden die Spielekonsolen schließlich in den 70ern des 20. Jahrhunderts. Bis heute blicken die Spielekonsolen auf eine große grafische und technologische Evolution zurück - von 8-bit-Konsolen bis zu Virtual-Reality-Geräten.

Die Geschichte der Videospielkonsolen reicht mehr als acht Generationen zurück


Anfang der 1970er gelang Atari mit Pong ein internationaler Videospielhit, der es Mitte des Jahrzehnts schließlich von den Arcadehallen auf die Heimkonsole schaffte. Atari wurde zu einem führenden Unternehmen der sogenannten 8-Bit-Ära mit Konsolen wie dem Atari 2600 und dem Atari 5200. Mitte der 80er kam es jedoch zum sogenannten Videogame-Crash, der dazu führte, dass viele Unternehmen der ersten Generation aus dem Markt gedrängt wurden und der Heimcomputer erhöhte Bedeutung als Spielhardware erlangte.

Ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte für die Spielkonsolen schrieben Nintendo und Sega. Mit dem Nintendo Entertainment System (NES) und dem Sega Master System wurden sie bereits in der 8-Bit-Ära zu prägenden Hardwareherstellern. Sie leiteten Ende der 80er und zu Beginn der 90er mit Konsolen wie dem Super Nintendo Entertainment System (SNES) und dem Sega Mega Drive zusammen mit heute weniger bekannten Herstellern auch die 16-Bit-Ära ein. In der zweiten Hälfte der 90er schließlich gewannen die 3D-Konsolen an Popularität - darunter der Nintendo 64 und der Sega Dreamcast, die zur fünften und sechsten Generation der Spielekonsolen zählen.

Heute heißen die wichtigsten Anbieter von Spielekonsolen Nintendo, Sony und Microsoft. Sony debütierte international 1994 mit der PlayStation und Microsoft 2001 mit der Xbox. Seitdem hat sich das Konsolen-Gaming technisch stetig weiterentwickelt – von Online-Funktionalitäten über digitale Spieleinhalte bis zur Virtual Reality.