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Themen und Personen

Rhode Island

Rhode Island, der kleinste US-Bundesstaat, gehört mit zu den 13 Kolonien, die am 4. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verabschiedeten.

Rhode Island picture alliance / Loop Images | John Greim

Rhode Island ist ein im Nordosten der USA liegender, zur Region Neuengland gehörender Bundesstaat, größte Stadt und Hauptstadt ist Providence.

Name, Lage und Einwohner von Rhode Island

Es war die rote Erde, die dem holländischen Forscher Adriaen Block auffiel, als er die in der Narragansett Bay liegende Insel sah und so nannte er diese „Rhode Eylandt“. Heute trägt der an Massachusetts, Connecticut und an den Atlantischen Ozean angrenzende gesamte Staat diesen Namen. Mit einer Gesamtgröße von nur 3144 Quadratkilometern ist er der kleinste US-Bundesstaat. In Rhode Island leben rund eine Million Einwohner (Stand 2019). Rhode Island leidet unter einem Bevölkerungsrückgang, unter allen US-Staaten hat sonst nur noch Michigan mit diesem Problem zu kämpfen.

Geschichte des Staates Rhode Island

Die US-amerikanische Geschichte von Rhode Island beginnt mit dem Theologen Roger Williams, der Mitte des 17. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen Rhode Island eine Kolonie gründete. Ende des 18. Jahrhunderts, als fast alle der zuvor in der Region lebenden Indianer getötet oder an eingeschleppten Krankheiten gestorben waren, besetzten britische Soldaten die Stadt Newport. Nach ihrem Abzug folgten französische Truppen, die hier ihr Hauptquartier einrichteten. Im Mai 1790 wurde Rhode Island der 13. Bundesstaat der USA. Im Laufe des 19. Jahrhunderts im Zuge einer boomenden Industrie kamen verstärkt Einwanderer aus England, Deutschland, Irland und dem Mittelmeerraum nach Rhode Island.

Rhode Island heute

In Bezug auf den Wohlstandsindikator reales BIP pro Kopf lag Rhode Island im Jahr 2016 auf Platz 24 (von 50). Wichtige Industriezweige sind Werkzeugbau, Textil- und Metallverarbeitung. Im "Ocean State" - so der Beiname von Rhode Island - spielen auch Schiffbau, ozeanische Forschung und Fischfang eine bedeutende Rolle, ebenso wie der Tourismus. Aufgrund der landschaftlichen Schönheit war und ist Rhode Island Rückzugsort und Feriendomizil für die amerikanische Oberschicht, die sich hier prächtige, teils schlossartige Villen errichten ließ. Ein wichtiger touristischer und kultureller Anziehungspunkt ist das seit 1958 mit einigen Unterbrechungen jährlich stattfindende Newport Folk Festival, bei dem viele bekannte Künstler ihre Auftritte hatten.