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Religion

Was ist Religion? Welche Religionen gibt es und welche Lehren vertreten sie? Hier zahlreiche Informationen zum Thema in der Übersicht lesen.

Was bedeutet Religion?

Das Wort Religion bedeutet sinngemäß Sorgfalt im Sinne vom Leben nach bestimmten Geboten. Weltweit haben sich verschiedene Religionen entwickelt, die jeweils eigene Regeln und Schriften haben, aus denen sich die Grundsätze des jeweiligen Glaubens ableiten.

Was sind die bekanntesten Religionen?

Zu den bekanntesten Religionen zählen das Christentum, der Islam sowie das Judentum. Die drei Religionen sind sich sehr ähnlich. Als Wurzel dient die jüdische Lehre. Das Christentum hat diese übernommen und um die Lehren von Jesus Christus erweitert. Der Islam geht auf den Propheten Mohammed zurück. Er vertrat die Ansicht, dass Juden und Christen in der Verwahrung der heiligen Lehre gescheitert wären. Obwohl die drei Religionen in vielen Bereichen identisch sind, haben ihre Vertreter sich im Lauf der Geschichte blutige Auseinandersetzungen geliefert. Ebenso gibt es im Christentum verschiedene Gruppierungen, die unterschiedliche Ansichten vertreten. So gibt es eine katholische Kirche, eine evangelische Kirche, Mormonen, zahlreiche Freikirchen und die Zeugen Jehovas.

Weitere wichtige Religionen

Der in Indien entstandene Buddhismus hat sich zu einer Weltreligion entwickelt, die weltweit zahlreiche Anhänger hat. Ebenfalls aus Indien stammt der Hinduismus, der überwiegend dort praktiziert wird. Der chinesische Daoismus hat im Westen eine weite Verbreitung gefunden, was auch daran liegt, dass viele ihn mehr als Lebensauffassung denn als Religion betrachten.

Worin unterscheiden sich die wichtigsten Religionen?

Ein großer Unterschied zwischen Islam, Christen-, Judentum und den anderen Religionen ist das Thema Gott. Die ersten drei glauben an einen personifizierten Gott. Daoismus, Buddhismus und andere Lehren sehen dies anders. So sprechen die Daosisten vom „Dao“, das vom Menschen nicht erfasst oder vollständig begriffen werden kann. Buddha erwähnt zwar einen makrokosmischen Gott, allerdings ist dieser für den Menschen nicht begreifbar. Das Ziel des Buddhismus ist die Befreiung vom irdischen Leiden und schließlich dem Rad der Wiedergeburt. Zu Buddhas berühmtesten Aussagen zählt „Alles Leben ist Leid“. Im Gegenzug sieht der Daoismus das Leben als Freude. Sexueller Verzicht wird dort entsprechend abgelehnt. Die Vorstellung eines strafenden Gottes ist sowohl im Buddhismus als auch im Daoismus unbekannt. Dies gilt auch für den Hinduismus, der die Yoga-Lehre als praktischen Weg vertritt.