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Kfz-Steuer

Die Kfz-Steuer wird bei der Haltung eines Kraftfahrzeugs fällig und von der Bundesfinanzverwaltung erhoben.

Kfz-Steuer picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Kfz-Steuer ist eine gesetzliche Steuer in Deutschland, die bei der Haltung eines Fahrzeugs bezahlt werden muss, wenn dieses eine Zulassung für den Straßenverkehr erhalten soll.

Erhoben wird die Kfz-Steuer dabei nicht pro Person oder Haushalt, sondern für jedes auf der Straße zugelassene Auto, dessen Halter mit Wohnsitz in Deutschland gemeldet ist. Verstöße gegen die Kfz-Steuer werden mit Geldstrafe geahndet und bestehen beispielsweise darin, ein nicht zugelassenes Auto mit einem anderen Nummernschild zu nutzen.

Die Kfz-Steuer stand auch im Zuge der Diskussion über die Einführung einer Pkw-Maut im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Da die CSU die Maut daran koppeln wollte, gleichzeitig die Kfz-Steuer zu senken, führte dies zu einer großen Kontroverse. Auf der einen Seite wurde befürchtet, dass die Einnahmen aus der Maut nicht die Verluste aus der wegfallenden Kfz-Steuer auffangen könnten. Zum anderen wurde kritisiert, dass letztlich nur Fahrzeughalter aus dem Ausland mehr bezahlen würden.

Die Kfz-Steuer wird immer wieder vonseiten der Autoindustrie und von Verbänden der Automobilhalter kritisiert. Dies vor allem, weil die Steuern auf Kraftstoff in Deutschland bereits zu den höchsten der Welt gehören und auch in anderen Bereichen das Autofahren vergleichsweise teuer ist. Die Kfz-Steuer sei, so argumentieren ihre Gegner, vor allem dazu da, den Staatshaushalt zu sanieren und gleichzeitig mehr Leute dazu zu bringen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

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