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Eichhörnchen

Eichhörnchen sind flinke, tagaktive Nagetiere mit auffällig buschigen Schwänzen. In Europa haben sie meist ein rotbraunes Fell.

Eichhörnchen picture alliance / dpa

Das Eichhörnchen ist ein Nagetier aus der Klasse der Säugetiere und in Europa vor allem in Form des Europäischen Eichhörnchens bekannt. Die Europäischen Eichhörnchen sind zwischen 200 und 400 Gramm schwer und haben in der Regel eine Kopfrumpflänge von etwa 25 Zentimeter. Europäische Eichhörnchen besitzen entweder ein hellrotes oder ein dunkelrot-braunes Fell, wobei sich dieses von Jahreszeit zu Jahreszeit verändert. Im Herbst vergraben Eichhörnen Nüsse, damit sie im Winter genug Essensvorräte besitzen.

Die Muttertiere tragen ihren Nachwuchs rund 38 Tage. Nach dieser Zeit kommen ein bis sechs Junge zur Welt. Bei ihrer Geburt sind sie taub, blind und nackt. Sie wiegen lediglich rund neun Gramm, ihre Körperlänge beträgt sechs Zentimeter. Eichhörnchen werden im Schnitt drei Jahre alt, nur selten erreichen sie ein Alter von sieben bis zehn Jahren.

Da im Zuge der Einwanderung des amerikanischen Grauhörnchens die Zahl der Europäischen Eichhörnchen zurückgegangen ist, werden sie in manchen Regionen zu den gefährdeten Tieren gezählt. Ursprünglich waren die Eichhörnchen in ganz Europa sowie in Sibirien anzutreffen, in Teilen Großbritanniens konnten sie vom Grauhörnchen jedoch verdrängt werden. Zu erklären ist diese Verdrängung mit der besseren Anpassungsbereitschaft und der größeren Vermehrung der grauen Vertreter der Hörnchen. Zudem sind die Grauhörnchen gegen manche Krankheiten immun, die ihre roten Verwandten das Leben kosten.

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