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DAX

Der Deutsche Aktienindex (kurz: DAX) gilt als Leitindex und fasst die Entwicklung der 30 größten Unternehmen an der deutschen Börse zusammen.

DAX picture alliance / dpa


Was ist der DAX?

Der DAX ist die Bezeichnung für den wichtigsten deutschen Aktienindex; er wird auch als Leitindex bezeichnet. Der DAX basiert auf den Kursen, die vom elektronischen Handelssystem Xetra ermittelt werden und wird börsentäglich ab 9 Uhr berechnet.

Dem Deutschen Aktienindex gehören die 40 umsatzstärksten und größten Konzerne (Stand 2021) der Bundesrepublik Deutschland an, die an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Er wurde am 1. Juli 1988 eingeführt und hat sich seitdem national und international neben den Börsenindizes anderer Länder als einer der weltweit wichtigsten Indizes etabliert. Am DAX kann die Stimmung an der Börse abgelesen werden, weshalb er häufig als Börsenbarometer bezeichnet wird.

DAX: Berechnung nach Étienne Laspeyres

Die im DAX gelisteten Unternehmen werden bei der Berechnung nicht gleich schwer gewichtet. Die Gewichtung der einzelnen Werte im Index erfolgt entsprechend der Streubesitz-Marktkapitalisierung, bei welcher der prozentuale Anteil frei handelbarer Aktien maßgeblich ist. Aktien, die Großaktionären gehören, welche fünf Prozent oder mehr der Anteile halten, werden bei der Gewichtung nicht berücksichtigt. Diese Berechnung basiert auf einer Formel des Nationalökonomen Étienne Laspeyres.

Adidas, Siemens & Co: Voraussetzungen für gelistete Unternehmen

Zu den im DAX gelisteten Unternehmen gehören zum Beispiel Adidas, die Deutsche Telekom, Siemens oder Allianz. Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Wirtschaftskraft des jeweiligen Konzerns. Weiterhin müssen sich mindestens zehn Prozent der Aktien in Streubesitz befinden. Das Unternehmen muss außerdem seinen Stammsitz in Deutschland haben und der Aktienhauptumsatz muss an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main stattfinden.

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