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Bagdad

Die irakische Haupstadt Bagdad ist mit mehr als 5,4 Millionen Einwohnern eine der größten Städte im Nahen Osten.

Bagdad Istockphoto

Bagdad ist die Hauptstadt des Iraks und hat rund 8,7 Millionen Einwohner (Stand 2018). Als bevölkerungsreichste Stadt in der irakischen Republik erstreckt sich Bagdad entlang des Flusses Tigris. Gegründet wurde Bagdad um 800 und war zu dieser Zeit die Hauptstadt des Kalifats der Abbasiden. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich Bagdad zu einem bedeutenden kulturellen und geistigen Zentrum für die gesamte islamische Welt. Diese Weiterentwicklung führte zum Bau von wichtigen akademischen Einrichtungen wie dem 'Haus der Weisheit‘ und die Stadt erlangte den weltweiten Ruf als 'Center of Learning‘.

Bekannt ist die Stadt auch für den Begriff des ‚Zweistromlands‘: Hier entwickelten sich einige der ersten Hochkulturen auf einem Gebiet von knapp 375.000 km². Zweistromland heißt diese Gegend, weil sich hier die Flüsse Euphrat und Tigris befinden.

Im Hochmittelalter galt Bagdad sogar als die größte Stadt der Welt, mit einer geschätzten Bevölkerung von 1,2 Millionen Menschen. Nachdem Bagdad in die Hände der Mongolen geriet, wurde die Stadt im Jahre 1258 weitgehend zerstört und konnte ihre wichtige Stellung nicht mehr behaupten. Erst im Jahre 1958 konnte der Irak als unabhängiger Staat anerkannt werden und Bagdad erlangte allmählich seinen Ruf als wichtiges Zentrum der arabischen Kultur zurück. Der arabische Dialekt, der in der Stadt gesprochen wird, unterscheidet sich dabei deutlich von anderen irakischen Dialekten.

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