Er fiebert mit, feuert an, versteht manchmal aber auch die Welt nicht mehr. Dass Klopp Kontingent an Emotionen auch gegen Griechenland wieder groß. Am Ende aber steht die erste Pleite. Als Bundestrainer.
„Aus der Woche kann ich wahnsinnig viel Positives mitnehmen, das bei mir in meiner persönlichen Wertung genauso eingeht aus dem Spiel, nicht."
Des Trainers Philosophie. Allen klar, gegen griffige Griechen hätte es aber auch ein bisschen mehr Fußball gebraucht, obwohl es Momente gibt. Adeyemi, auffälligster Akteur in Halbzeit eins mit StehaufmännchenQualitäten, nicht aber ganz so viel Glück Beim Abschluss einen davon.
„Das Spiel dreht sich komplett. Das haben wir nicht gemacht. Und dadurch war der Plan, ging der Plan von Griechenland praktisch von A bis Z auf."
Applaus. Allerdings für eine starke Anfangsphase. In Halbzeit zwei konnte Kimmich Matcha Deutschland immer näher an der Führung. Doch plötzlich auch mit Fehlern im Spielaufbau Zar und Kimmich von allen guten Geistern verlassen. Glück gehabt, dass Griechenland dieses Geschenk nicht annimmt. Die Überraschung ab da aber irgendwie greifbar. Und sie nimmt Formen an Matcha verliert den Zweikampf gegen Corbelis und der über Umwege ins Netz Griechische Ekstase in Augsburg, weil Kimmich hier für die entscheidende Richtungsänderung sorgt.
„Schießen einmal aufs Tor. Der Ball ist drin. Für mich jetzt ein Kackspiel."
Das null zu eins verloren geht und sich offensichtlich auch so anfühlt, oder?
„Es gibt für mich keinen Grund, jetzt in Depression zu verfallen. Wir sind ja doch so schlecht sind wir nicht. Aber wir sind jetzt nicht schon wieder so gut, wie wir gerne wären."
Vorläufiger Entwicklungsstand nach dem zweiten Spiel mit Bundestrainer Jürgen Klopp.