„Red Bull ist das Zünglein an der Waage, an dem Deal mit Jürgen Klopp und dem DFB. Nur mit der Zustimmung von Red Bull kann Klopp Bundestrainer werden."
„Das klingt einfach, ist aber gar nicht so einfach. Klopp verdient bei Red Bull ungefähr 10 Millionen Euro pro Jahr. Das heißt, es ist ein sehr hohes Gehalt höher, als das von Nagelsmann der Fall ist. Red Bull könnte jetzt sagen: Wir verzichten auf eine Ablösesumme. Red Bull könnte sagen, wir werben mit Jürgen Klopp auch als Bundestrainer weiter. Vielleicht müssen wir uns daran gewöhnen, dass Jürgen Klopp dann mit einer Red Bull-Mütze als Bundestrainer aufläuft. Schwer zu verstehen, schwer zu ertragen vielleicht auch. Aber vielleicht muss man diesen Kompromiss auch schlucken."
„Jürgen Klopp hat darüber hinaus noch zahlreiche Werbeverpflichtungen. Er ist also sozusagen einer der best vermarkteten Sportler, Trainer, die wir in Deutschland haben. Ähnlich wie Thomas Müller. Das heißt, im Moment kollidieren da auch Werbeverträge miteinander."
„Zum Beispiel was das Thema Auto angeht. Er hat einen Opel Vertrag, der DFB hat VW. Jürgen Klopp hat einen Biervertrag. Der DFB hat einen Biervertrag eines Konkurrenten. Jürgen Klopp wirbt für eine Vermögensberatung und der DFB hat ein Konkurrenzprodukt. Und so geht es weiter. Insgesamt verdient Jürgen Klopp mit dem Thema Werbung circa 25 Millionen Euro im Jahr. Das ist eine Riesensumme. Und auch da ist der DFB natürlich jetzt in der Verhandlung gefordert, um diese Sachen alle zu klären."
„Mit Klopp und seinem Management und vor allen Dingen auch so eine Art Patriotismus bei ihm einzufordern, auf gewisse Sachen zu verzichten. Fest steht aber: Der wichtigste Deal und die wichtigste Lösung ist die mit Red Bull und Oliver Mintzlaff. Deswegen, auch in der Woche vor dem WM-Finale treffen sich der DFB und Jürgen Klopp und Oliver Mintzlaff in Amerika, um diese Sache zu lösen."
„Das klingt alles wie ein Spinnennetz rund um Jürgen Klopp. Ist es auch so, Was seine Werbeverpflichtungen angeht und seine laufenden Verträge? Aber auch ein Spinnennetz kann aufgelöst werden, und daran arbeiten alle Seiten. Aber es ist nicht einfach. Es ist im Moment kompliziert und man muss jetzt Stückchen für Stückchen dieses Spinnennetz auseinandernehmen."
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche