Ferrari. Michael Monza. Das ist ja irgendwie ein Dreiklang, den, glaube ich, jeder Formel eins Begeisterte einfach liebt. Und ich glaube, dass das ein ganz tolles Wochenende wird. Und ich bin super dankbar. Und ich finde es ganz toll, dass Ferrari Michael diese Ehrung zuteilwerden lässt. Dann hat man, glaube ich, schon am Anfang ein bisschen gefremdelt. Aber dadurch, dass er es geschafft hat, mit einem Auto, das in 96 wirklich eigentlich total unterlegen war, drei Siege zu holen und dann auch noch einen Sieg in Monza, da sind wir wieder bei Monster. Hat natürlich erstmal gleich schon ganz viel auf ganz viele Skeptiker, sage ich mal, auf seine Seite gezogen. Und auch wenn man das nach außen oft gar nicht so gesehen hat und wenn er das sehr häufig versucht hat und auch sehr erfolgreich versucht hat zu verbergen, hat ihn doch natürlich diese Emotionalität und diese Leidenschaft, die die Italiener und die Fans und auch die Leute im Team, die dem Team da entgegengebracht haben. Das hat ihn mitgerissen, weil das hat natürlich Graf auf die gleiche Leidenschaft bei ihm, gleichen Emotionen, die gleiche Leidenschaft für diese, für diese, für dieses, für diesen Sport, für diesen Wettbewerb, für diese Competition. Und insofern war das, wirkte das, wie gesagt, am Anfang so ein bisschen befremdlich. Aber dann hat sich das hat es sehr schnell geklickt. Das war so eine unglaubliche Zeit, diese Ferrarizeit, gerade natürlich dann diese Jahre 2000 bis 2004, aber auch bis 2006. Und gerade weil es in den Jahren davor oft so harter Rückschlag Schläge gab, waren natürlich dann diese Siegesserie umso tiefer irgendwie im Erleben. Und ich glaube, das ist auch das, was man natürlich. Sie haben es vorhin angesprochen, Michael mit seiner Führungskraft, mit seiner Integrationskraft. Er hat es geschafft, das Team komplett um sich zu scharen, weil er sich wirklich um die Leute bemüht hat, aber auch wirklich, wirklich echt interessiert hat. Für jeden Einzelnen, weil er sich immer als Teil davon gesehen hat. Und ich, ich weiß noch, als Michael zum Schluss aufhörte, bei Ferrari zu fahren, dann haben die Mechaniker ein großes Bild geschenkt, mit mir ein großes Bild und darunter stand nur die neue. Du bist einer von uns. Und das war genau das, was Michael immer sein wollte und was er auch wirklich in dieser Zeit war. Und weil er sich nie abgesetzt hat von diesem Team. Und weil er sich immer integriert hat in dieses Team. Dafür haben sie ihn so sehr geliebt. Und deswegen ist es natürlich schon. Das ist eine große Ehre. Auch das ist eine ganz große rote Liebe. Und deswegen freue ich mich auch so sehr, dass Ferrari dieses Wochenende daran erinnert. Und ich freue mich nicht nur, Ich finde, Michael hat es auch wirklich verdient. Und ich glaube, alle Leute können sich wirklich auf emotionale Bilder freuen. Ich bin sicher, er ist ganz glücklich darüber und ganz stolz darüber. Und er hat ja immer auch gesagt und er hat es auch immer vorgelebt, damals in den Phasen, gerade in diesen Phasen, wo er auf der Rennstrecke war, dass er mit damit den Leuten Freude bringen möchte. Und das hat er ja getan, damals schon. Und das ist eben wunderbar zu sehen, dass es immer noch den Leuten diese Freude bringt. Und ich glaube, da sind alle wahnsinnig glücklich drüber.