Besser einmal zu oft als einmal zu wenigKrebs-Symptome: Bei diesen Anzeichen solltet ihr eure Männer zum Arzt schicken!

Eine Ärztin misst den Blutdruck ihres Patienten (Symbolbild)
Zeigt der Körper Veränderungen, sollte man diese aufmerksam beobachten - und im Zweifel zum Arzt gehen.
picture alliance / dpa Themendienst | Christin Klose

Krebs ist allgegenwärtig.
Gerade Männer sind oft richtige Vorsorge-Muffel und scheuen sich, zum Arzt zu gehen. Doch es gibt Warnzeichen für eine Krebserkrankung, die nicht ignoriert werden sollten. Bei diesen Symptomen sollte es keine Ausreden geben!

Eine frühe Diagnose erhöht die Heilungschancen bei Krebs

Fast jeder von uns kennt jemanden, der Krebs hat oder hatte, die eigene Angst davor ist bei vielen Menschen enorm. Kein Wunder: Bislang sind rund 300 verschiedene Krebsarten bekannt – und nicht selten führt die Diagnose Krebs zum Tod. Erkennt man Warnzeichen früh, sind die Heilungschancen allerdings oft hoch. Keine Frage, bei so vielen unterschiedlichen Krebsarten ist es schwierig, pauschal Symptome festzulegen. Dennoch gibt es Warnzeichen des Körpers, bei denen man hellhörig werden sollte.

Da Krebs im frühen Stadium in der Regel keiner Beschwerden verursacht, sei es wichtig, früh auf Warnzeichen des Körpers zu reagieren, heißt es beim ONKO-Internetportal, das gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. über Krebserkrankungen informiert.

Meist handele es sich bei Veränderungen des Körpers nicht um Krebs, sondern andere Erkrankungen. Eine frühe Diagnose könne die Heilungschancen aber maximieren, wie beispielsweise bei Hodenkrebs. Hier liegen die Heilungschancen bei mehr als 90 Prozent, wenn dieser rechtzeitig entdeckt werde.

Darum: Achtet genau auf mögliche Veränderungen eures Körpers – und geht im Zweifel zum Arzt.

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Dieses Symptome können generell Anzeichen für eine Krebs-Erkrankung sein:

Veränderungen im Bereich der Atemwege und Lymphknoten:

  • Schmerzen ungeklärter Herkunft

  • Vergrößerte Lymphknoten in den Achselhöhlen, den Leisten oder am Hals

  • Veränderungen am Kropf

  • anhaltender Husten, auch mit blutigem Auswurf

  • chronische Heiserkeit

  • Atemnot

  • anhaltende Schluckbeschwerden

  • tastbare Schwellungen, Verhärtungen oder Knoten auf der Haut, meist ohne Schmerzempfindung

  • Veränderungen der Haut, Leberflecken und Warzen hinsichtlich ihrer Größe, Form und Farbe, Gelbsucht, fleckig gerötete Handinnenflächen oder Lebersternchen (spinnenartig erweiterte Äderchen in der Haut)

  • nicht oder schlecht heilende Wunden

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  • Veränderungen des Stuhls oder Urins, zum Beispiel Schmerzen, Blut in Stuhl oder Urin, vermehrter Harndrang oder schwacher, unterbrochener Harnfluss

  • ungewöhnliche und anhaltende Veränderungen der Verdauungsgewohnheiten

  • Sodbrennen

  • anhaltendes Druck- oder Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Blähungen

  • ungewöhnliche Blutungen oder Ausscheidungen aus Mund, Nase, Darm oder Harnröhre

  • anhaltendes Aufstoßen und Erbrechen

  • anhaltende Appetitlosigkeit und unerklärlicher Gewichtsverlust

  • Blässe und Blutarmut, ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall

  • Fieber, Schweißausbrüche, Nachtschweiß, Schwindelgefühl oder Herzrasen

  • neu auftretende Kopfschmerzen

  • Seh- oder Hörstörungen

  • Krampfanfälle

  • anhaltender Juckreiz

  • neurologische Störungen wie Lähmungserscheinungen, Sprach- und Koordinierungsstörungen oder neu auftretende Ungeschicklichkeit

  • Persönlichkeitsveränderungen

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Bei diesen Warnzeichen sollten Männer wachsam sein:

  • schwacher oder unterbrochener Urinfluss

  • Unfähigkeit zum Wasserlassen

  • Schwierigkeiten zu Beginn des Wasserlassens

  • Verhärtung oder Vergrößerung eines Hodens

  • Blut in der Samenflüssigkeit

Auf diese Symptome sollten Frauen achten:

  • Verhärtungen oder Knoten in der Brust

  • Verziehung einer Brustwarze

  • Blutungen außerhalb der normalen Regelblutung, beispielsweise nach den Wechseljahren oder nach dem Geschlechtsverkehr

  • bräunlicher Ausfluss