Besser einmal zu oft als einmal zu wenigKrebs-Symptome: Bei diesen Anzeichen solltet ihr eure Männer zum Arzt schicken!

Krebs ist allgegenwärtig.
Gerade Männer sind oft richtige Vorsorge-Muffel und scheuen sich, zum Arzt zu gehen. Doch es gibt Warnzeichen für eine Krebserkrankung, die nicht ignoriert werden sollten. Bei diesen Symptomen sollte es keine Ausreden geben!
Eine frühe Diagnose erhöht die Heilungschancen bei Krebs
Fast jeder von uns kennt jemanden, der Krebs hat oder hatte, die eigene Angst davor ist bei vielen Menschen enorm. Kein Wunder: Bislang sind rund 300 verschiedene Krebsarten bekannt – und nicht selten führt die Diagnose Krebs zum Tod. Erkennt man Warnzeichen früh, sind die Heilungschancen allerdings oft hoch. Keine Frage, bei so vielen unterschiedlichen Krebsarten ist es schwierig, pauschal Symptome festzulegen. Dennoch gibt es Warnzeichen des Körpers, bei denen man hellhörig werden sollte.
Da Krebs im frühen Stadium in der Regel keiner Beschwerden verursacht, sei es wichtig, früh auf Warnzeichen des Körpers zu reagieren, heißt es beim ONKO-Internetportal, das gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. über Krebserkrankungen informiert.
Meist handele es sich bei Veränderungen des Körpers nicht um Krebs, sondern andere Erkrankungen. Eine frühe Diagnose könne die Heilungschancen aber maximieren, wie beispielsweise bei Hodenkrebs. Hier liegen die Heilungschancen bei mehr als 90 Prozent, wenn dieser rechtzeitig entdeckt werde.
Darum: Achtet genau auf mögliche Veränderungen eures Körpers – und geht im Zweifel zum Arzt.
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Dieses Symptome können generell Anzeichen für eine Krebs-Erkrankung sein:
Veränderungen im Bereich der Atemwege und Lymphknoten:
Schmerzen ungeklärter Herkunft
Vergrößerte Lymphknoten in den Achselhöhlen, den Leisten oder am Hals
Veränderungen am Kropf
anhaltender Husten, auch mit blutigem Auswurf
chronische Heiserkeit
Atemnot
anhaltende Schluckbeschwerden
tastbare Schwellungen, Verhärtungen oder Knoten auf der Haut, meist ohne Schmerzempfindung
Veränderungen der Haut, Leberflecken und Warzen hinsichtlich ihrer Größe, Form und Farbe, Gelbsucht, fleckig gerötete Handinnenflächen oder Lebersternchen (spinnenartig erweiterte Äderchen in der Haut)
nicht oder schlecht heilende Wunden
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Veränderungen des Stuhls oder Urins, zum Beispiel Schmerzen, Blut in Stuhl oder Urin, vermehrter Harndrang oder schwacher, unterbrochener Harnfluss
ungewöhnliche und anhaltende Veränderungen der Verdauungsgewohnheiten
Sodbrennen
anhaltendes Druck- oder Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Blähungen
ungewöhnliche Blutungen oder Ausscheidungen aus Mund, Nase, Darm oder Harnröhre
anhaltendes Aufstoßen und Erbrechen
anhaltende Appetitlosigkeit und unerklärlicher Gewichtsverlust
Blässe und Blutarmut, ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall
Fieber, Schweißausbrüche, Nachtschweiß, Schwindelgefühl oder Herzrasen
neu auftretende Kopfschmerzen
Seh- oder Hörstörungen
Krampfanfälle
anhaltender Juckreiz
neurologische Störungen wie Lähmungserscheinungen, Sprach- und Koordinierungsstörungen oder neu auftretende Ungeschicklichkeit
Persönlichkeitsveränderungen
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Bei diesen Warnzeichen sollten Männer wachsam sein:
schwacher oder unterbrochener Urinfluss
Unfähigkeit zum Wasserlassen
Schwierigkeiten zu Beginn des Wasserlassens
Verhärtung oder Vergrößerung eines Hodens
Blut in der Samenflüssigkeit
Auf diese Symptome sollten Frauen achten:
Verhärtungen oder Knoten in der Brust
Verziehung einer Brustwarze
Blutungen außerhalb der normalen Regelblutung, beispielsweise nach den Wechseljahren oder nach dem Geschlechtsverkehr
bräunlicher Ausfluss





