Blitze, Hagel, Starkregen. Hier in Nürnberg kommt in der Nacht einiges runter. Dazu Windböen, die zahlreiche Bäume umreißen. Diese Unterführung steht unter Wasser, ein Auto steckt fest, Die beiden Insassen müssen aus dem Fahrzeug befreit werden. Und dennoch gibt es einige Unbelehrbare, die es besser wissen.
„Leider haben wir viele, viele Autofahrer, die immer noch sehr unvorsichtig sind und trotzdem durchfahren, die die Dynamik des Wassers völlig unterschätzen."
Unschön endet die tagelange Hitzewelle auch im Osten Deutschlands. Über das sächsische Schwarzbach ist ein Orkan gefegt. Bäume sind umgeknickt, haben Autos unter sich begraben, Dutzende Haushalte sind ohne Strom, Internet und Telefon.
„Hier ist eine Windhose durch und ist auch aufs Dach draufgefallen. Auf die Scheune. Der Schaden ist wirklich sehr hoch und es ist tragisch. Ja, weil wir haben am Freitag erst geheiratet und jetzt kommt so was. Wir wollten eigentlich in die Flitterwochen. Das fällt jetzt aus. Erstmal."
Immerhin bringt der Wetterumschwung in den nächsten Tagen erst mal etwas Abkühlung. Eine kurze Verschnaufpause, bevor die Temperaturen wieder steigen sollen. Und die Gefahr ist längst noch nicht überall gebannt. Deutschlandweit lodern mehrere Waldbrände, zum Beispiel in Traisen in Rheinland-Pfalz. Alte Weltkriegsmunition erschwert hier die Löscharbeiten. Seit Samstagnachmittag kämpfen die Feuerwehrleute gegen die Flammen.