Schock für Kate Merlan: Angst vor Schlaganfall! Gesicht von Reality-Star plötzlich gelähmt
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Kate Merlan macht gerade eine schwierige Zeit durch. Denn der Realitystar leidet an einer Fazialisparese – ist rechtsseitig im Gesicht gelähmt. Wie es dazu kommen konnte und wie sie damit umgeht, das erzählt sie im Video.
Auf diesem Festival ist Kate Merlan noch zum Lächeln zumute. Kurz danach ist damit wortwörtlich alles vorbei.
„Es ist sehr heiß draußen und es waren extrem viele Ventilatoren und Klimaanlagen on fire. Ich habe auch ein bisschen Ohrenschmerzen gehabt auf dem linken Ohr und meine Augen haben sich ganz komisch. Gerade mein linkes Auge war sehr, sehr trocken."
Zwei Tage lang fühlt sich die 39-Jährige angeschlagen, nichts ahnend, was beim Essen dann plötzlich mit ihr passiert.
„Auf einmal habe ich gemerkt, ich kriege meinen Mund nicht mehr bewegt. Die linke Hälfte, die komplette Seite, war so starr und ich konnte nicht mehr weiter essen."
Ihre erste Sorge ein Schlaganfall. Kate ruft sofort den Krankenwagen. Im Krankenhaus erfährt sie dann, sie hat eine Fazialisparese. Diese entsteht durch eine Störung des Gesichtsnervs, oft ausgelöst durch Herpesviren. Borreliose nach einem Zeckenstich oder Entzündungen. Da der Nerv normalerweise die Gesichtsmimik steuert, führt die Störung zumeist zur Lähmung einer Gesichtshälfte. Bei Kate vermutet der Facharzt die Klimaanlagen und Ventilatoren des Festivals als Auslöser.
„Da der Nerv unter anderem durch einen knöchernen Kanal im Schädel hindurch laufen muss, führt schon eine ganz leichte Anschwellung dazu, dass er gegen den Knochen gedrückt wird und dann geschädigt wird und dann das Gesicht genervt gelähmt ist."
Wie das aussieht, zeigt uns Kate. Zum ersten Mal nimmt sie in der Öffentlichkeit ihre Maske ab.
„So lache ich. Man mag meinen, ich bewege nur die eine Gesichtshälfte absichtlich, aber es ist mein ganz normales Lachen. Ich bin halt auch jemand. Ich achte extrem auf mein Aussehen und deswegen ist es für mich natürlich noch mal, glaube ich, ein bisschen schwieriger. Aber vielleicht sollte es mich genau deswegen mal treffen."
Treffen kann diese Krankheit grundsätzlich jeden. Nach allen Tests weiß Kate aber es steckt kein Virus dahinter. Wie bei 75 Prozent der Patienten bleibt auch bei ihr die Ursache unbekannt.
„In aller Regel wird man so nach ein bis drei Wochen die erste Besserungstendenz bemerken. Vollständige Rückbildungen, die sind so in 80 Prozent der Fälle zu erwarten. Vollständige Rückbildungen können bis zu einem halben Jahr dauern."
Aber immerhin, dank einer Kurzzeit-Kortisonkur geht es bei Kate schon wieder bergauf.
„Trinken geht auch zum Beispiel mittlerweile wieder so, Zähneputzen ist ein bisschen schwieriger. Da läuft einem dann manchmal noch alles so ein bisschen raus. Küssen ist auch ein bisschen komisch. Das mache ich gerade nicht so viel."
Die 39-Jährige will auf die Krankheit aufmerksam machen, kein Mitleid erregen und hofft, dass sie zu den 80 Prozent gehört, bei denen die Lähmung zeitnah verschwindet und sie wieder so lächeln kann wie auf diesem Festival.
