Alaska steht hinter der Ukraine – zumindest diese Demonstranten in Anchorage. Es ist aber auch eine Demonstration gegen Trump.
„Putin wurde eingeladen von unserem korrupten Präsiden-ten. Er ist ein Kriegsverbrecher und unser Präsident ist ein verurteilter Straftäter."
„Wir entschuldigen uns bei unsere europäischen Freunden, diesen Verrückten gewählt zu haben, aber er ist unser Präsident für die nächsten dreieinhalb Jahre. Wir sind absolut für die Ukraine."
Auf dieser Militärbasis werden sich Trump und Putin heute treffen. Wobei der Gipfel hoffentlich nicht so lahm wird, wie diese Elchkuh.
Trump auf jeden Fall will sehr schnell erkennen, ob es ein Erfolg wird.
„Wir werden heraus-finden, wo jeder steht, und ich werde innerhalb der ersten 2, 3, 4 oder 5 Minuten wissen, ob es ein gutes oder ein schlechtes Treffen wird."
Wird es ein gutes Treffen, soll ein zweites zügig folgen.
„Wir werden ein Treffen mit Präsident Putin, Präsident Selenskyj und mir selbst haben, und vielleicht wer-den wir auch einige europäische Regierungschefs mitbringen, vielleicht auch nicht."
Immerhin, die Ukraine darf also irgendwann mitverhandeln, wenn es um ihr Land geht. Und Putin – zurück auf der Weltbühne – findet lobende Worte für Trump.
„Die amerikanische Regierung unternimmt meiner Meinung nach sehr energische und aufrichtige Anstrengungen, um die Feindseligkeiten zu beenden."
Wohlgemerkt: Feindseligkeiten, die vor dreieinhalb Jahren von Russland ausgingen. Ob es jetzt endlich einen Weg Richtung Frieden gibt? Alaska ist immerhin ein Anfang.